Nilotinib

Allgemeines

Nilotinib dient der Behandlung Erwachsener mit einer speziellen Form des Blutkrebses, der chronischen myeloischen Leukämie (CML).

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Wirkung des Enzyms Tyrosinkinase hemmen
  • Wachstum von Krebszellen behindern
  • Vermehrung von Krebszellen hemmen

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Nilotinib im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Nilotinib nicht verwendet werden?

Nilotinib darf nicht bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff eingesetzt werden. Ebenso müssen Patienten mit einer aktiven Infektion mit dem Virus Hepatitis B zunächst dagegen behandelt werden, ehe die Therapie mit Dasatinib beginnen kann.

Nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt und unter seiner Kontrolle darf Nilotinib angewendet werden bei
  • Leberfunktionsstörungen, weil diese zu einer Wirkungsverstärkung führen können
  • ruhenden Infektionen mit dem Hepatitis B-Virus. Dessen Träger sind während der Behandlung und für einige Monate nach dem Behandlungsende sorgfältig vom Arzt auf Zeichen einer Aktivierung der Infektion zu über­wachen
  • Patienten mit einer angeborenen Herzrhythmusstörung (QT-Verlängerung), mit Herzerkrankungen einschließlich kürzlich aufgetretenem Herzinfarkt, Herzmuskelschwäche, anfallsweise Angina pectoris oder Herzschlagverlangsamung oder bei Einnahme von Antiarrythmika oder anderen Wirkstoffen, die zu einer QT-Verlängerung führen, weil Nilotinib diese gefährlich verstärken kann
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung, weil der Wirkstoff einen wichtigen Marker dafür verändert
  • totaler Magenentfernung, weil sie die Wirkung beeinträchtigt
  • Austrocknung und hohe Konzentrationen von Harnsäure im Blut, da diese zusammen mit dem durch Nilotinib möglichen massenhaften Absterben von Krebszellen einen Nierenschaden begünstigen.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Es gibt keine ausreichenden Studien für die Verwendung von Nilotinib bei Schwangeren. In Tierexperimenten wurden Schäden an den Ungeborenen festgestellt. Das mögliche Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Daher darf Nilotinib nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, der Arzt hält dies für eindeutig erforderlich.

Es gibt nur unzureichende Erkenntnisse zur Ausscheidung von Nilotinib in die Muttermilch von Menschen und Tieren, es besteht aber der Verdacht, dass es dazu kommen kann. Weil ein Risiko für Säuglinge nicht ausgeschlossen werden kann, ist während der Behandlung mit dem Wirkstoff das Stillen zu unterlassen.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Nilotinib bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis 18 Jahren ist bisher noch nicht in Studien nachgewiesen. Aufgrund des Fehlens von Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit wird die Anwendung des Wirkstoffs in dieser Altersgruppe nicht empfohlen.

Welche Nebenwirkungen kann Nilotinib haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Nilotinib. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Häufige Nebenwirkungen:
Haarbalgentzündung, Hautwarzen, Neutrophilen-Mangel mit Fieber, Mangel an allen Blutzellen, Lymphzellenmangel, Störungen des Mineralhaushalts (einschließlich Mangel an Magnesium, Kalium, Natrium, Kalzium und Phosphat im Blut; Überschuss an Kalium, Kalzium und Phosphat im Blut), Zuckerkrankheit, Blutzuckerüberschuss, Fettstoffwechselstörungen, Depression, Schlaflosigkeit, Benommenheit, Unempfindlichkeit, Missempfindungen, Augenblutungen, Schwellung um das Auge herum, Augenjucken, Bindehautentzündung, trockene Augen, Schwindel, Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen (einschließlich AV-Block, Herzflattern, Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern, verlangsamter Herzschlag), Herzklopfen, verändertes EKG (QT-Verlängerung), Bluthochdruck, Hitzegefühl/Hautröte, Atembeschwerden (auch bei Belastung), Nasenbluten, Husten, Sprechstörung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Magenbeschwerden, Magenaufblähung, Verdauuungsstörung, Blähungen, Leberfunktionsstörung, nächtliche Schweißausbrüche, Ekzeme, Nesselsucht, Hautrötung, vermehrte Schweißabsonderung, Prellung, Akne, Hautentzündung, trockene Haut, Muskel- und Knochenschmerzen im Brustraum, allgemeine Muskel- und Knochenschmerzen, Gliederschmerzen, Rückenschmerzen, häufiger Harndrang, Brustschmerzen, Brustschwellung, Erektionsstörungen, Schmerzen im Brustraum, Schmerzen (einschließlich Nackenschmerzen und Rückenschmerzen), Fieber, Beschwerden im Brustbereich, Unwohlsein, Blutplättchenzahl erniedrigt, erhöhte Blutwerte (Amylase, alkalische Phosphatase, Gamma-GT, Kreatinkinase), Gewichtsveränderungen.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Lungenentzündung, Harnwegsinfektion, Magen-Darm-Entzündung, Infektionen der oberen Atemwege, Bronchitis, Herpes-Virus-Infektionen, Hefepilzinfektionen, Blutplättchenüberschuss, Überschuss an weißen Blutkörperchen, Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenunterfunktion, Austrocknung, Appetitveränderungen, Angst, Gehirnblutungen, Migräne, Bewusstseinsverlust (einschließlich Ohnmacht), Zittern, Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit, Überempfindsamkeit, Sehstörung, verschwommenes Sehen, verminderte Sehschärfe, Lidschwellung, Lichtblitze, Augenreizung, Herzversagen, Herzbeutelerguss, Verengung der Herzkranzgefäße, Herzgeräusche, Hautblaufärbung, Bluthochdruckkrise, Bluterguss, Wasser in der Lunge, Brustfellerguss, Spezielle Form der Lungenkrankheit (interstitielle Lungenkrankheit), Brustfellschmerzen, Brustfellentzündung, Schmerzen in Hals und Rachen, Halsreizung, Magen-Darm-Blutungen, schwarzer Stuhl, Mundgeschwüre, Sodbrennen, Mundschleimhautentzündung, Speiseröhrenschmerzen, Schluckstörung, Mundtrockenheit, Leberentzündung, Gelbsucht, Hautabschälung, Arzneimittelausschlag, Hautschmerzen, fleckförmige Blutung, Schwellungen im Gesicht, Flankenschmerzen, Steifheit von Muskeln und Gelenken, Schmerzen, Muskelschwäche, Gelenkschwellungen, erschwerte Blasenentleerung, verstärkter Harndrang, nächtlicher Harndrang, Gesichtsschwellung, Beinschwellung, Grippe-ähnliches Krankheitsbild, Schüttelfrost, Blut-Hämoglobin-Wert erniedrigt, verminderte Neutrophilen-Zahl, erhöhter Wert an Harnstoff und Laktatdehydrogenase im Blut, Blutzucker vermindert, Phosphor-Konzentration im Blut erniedrigt.

Seltene Nebenwirkungen:
Nierenfunktionsstörung durch massenweisen Zerfall von Krebszellen (Tumor-Lyse-Syndrom).

Nebenwirkungen unbekannter Häufigkeit:
Blutvergiftung, Atemwegsinfektionen, eitriges Unterhautgeschwür, Aftergeschwür, Furunkel, Nasen-Rachen-Entzündung, Schnupfen, Fußpilz, Warzen, Überempfindlichkeit, Funktionsstörung der Nebenschilddrüse, Schilddrüsenentzündung, Harnsäureüberschuss im Blut, Gicht, Unterzuckerung, Orientierungsstörungen, Verwirrtheitszustand, Gedächtnisverlust, Verstimmung, Hirnschwellung, Sehnerventzündung, Nervenentzündungen, Antriebslosigkeit, Empfindungsstörungen, Netzhautschwellung, Entzündung von Ader- und Netzhaut des Auges, Doppeltsehen, Lichtscheu, Augenschwellung, Lidentzündung, Augenschmerzen, Bindehautblutungen, allergische Bindehautentzündung, Bindehautrötung, Augenrötung, Erkrankungen der Augenoberfläche, gerötete Augen, vermindertes Hörvermögen, Ohrenschmerzen, Ohrensausen, Herzinfarkt, Funktionsstörung der Herzkammern, Herzbeutelentzündung, verminderte Punkpfunktion des Herzens, Schock durch Blutverlust, niedriger Blutdruck, Blutgefäßverstopfung, Lungenhochdruck, Keuchen, Magen-Darm-Durchbruch, Blutungen hinter dem Bauchfall, Bluterbrechen, Magengeschwür, Speiseröhrenentzündung und -geschwüre, Vorstufe des Darmverschluss, Magenschleimhautentzündung, Hämorrhoiden, Zwerchfellbruch, Afterblutungen, Zahnüberempfindlichkeit, Zahnfleischentzündung, Gallenstau, Leberschäden, Leberschwellung, Erythema nodosum, Hautgeschwüre, Missempfindungen an Hand- und Fußflächen, punktförmige Hautblutungen, Lichtempfindlichkeit, Blasenbildung, Hautzysten, Talgdrüsenvergrößerung, Hautverdünnung, Hautverfärbungen, schuppende Haut, Hautverdickungen, Gelenkentzündungen, Nierenfunktionsstörungen, Blut im Urin, Harninkontinenz, Verfärbung des Harns, Brustverhärtung, Zwischenblutungen, Anschwellen der Brustwarzen, Hitzewallungen, örtliche Schwellungen, erhöhte Insulin-Konzentration im Blut, Fettstoffwechselstörung (Very Low Density Lipoprotein (VLDL) erhöht), gesteigerter Wert von Parathormon im Blut, Kaliumwert im Blut erhöht, verminderte Zahl weißer Blutkörperchen.

Besonderheiten:
In klinischen Studien traten manchmal plötzliche Todesfälle auf. Besonders betroffen waren Patienten, deren Blutkrebs sich nicht auf Imatinib besserte, die diesen Wirkstoff nicht vertrugen oder die Herzerkrankungen in der Vorgeschichte oder bedeutende Risikofaktoren für Herzerkrankungen hatten.

Welche Wechselwirkungen zeigt Nilotinib?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Die gleichzeitige Anwendung von Dasatinib und Wirkstoffen, die das Enzym hemmen, das zum Abbau nötig ist, kann zu vermehrten Nebenwirkungen führen. Daher sollten Substanzen wie die Pilzmittel Ketoconazol,Itraconazol und Voriconazol, die Makrolid-Antibiotika Erythromycin, Clarithromycin und Telithromycin sowie das HIV-Mittel Ritonavir nicht gleichzeitig angewendet werden. Auch Grapefruitsaft hat diese Wirkung, wehalb der Genuss desselben während der Anwendung von Nilotinib zu vermeiden ist.

Die gleichzeitige Anwendung von Dasatinib und Substanzen, die zu einer vermehrten Aktivität des abbauenden Enzyms führen, schwächen die Wirkung von Dasatinib. Dazu gehören die Epilepsie-Mittel Phenytoin, Carbamazepin und Phenobarbital oder pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut enthalten. Sie alle erhöhen das Risiko eines Therapieversagens und sollten vom Arzt durch andere Wirkstoffe ersetzt werden.

Die gleichzeitige Anwendung von Nilotinib und Wirkstoffen, die vom gleichen Enzym im Körper abgebaut werden, führt zu einer Konkurrenz. Diese kann bei Wirkstoffen, die schnell überdosiert sind, gefährlich sein. Dazu gehören die H1-Antihistaminika Astemizol und Terfenadin, das Magenmittel Cisaprid, das Psychopharmakon Pimozid, Chinidin (gegen Herzrhythmusstörungen), der Kalziumkanalblocker Bepridil und Mutterkornalkaloide wie Ergotamin und Dihydroergotamin).

Bei Patienten, bei denen eine Herzrhythmusstörung (link="L">QT-Verlängerung) bereits vorliegt oder auftreten könnte, ist Nilotinib nur unter besonderer Vorsicht anzuwenden. Dies gilt vor allem für Patienten, die Antiarrhythmika wie Amiodaron, Disopyramid, Procainamid, Chinidin oder Solatol oder sonstige Wirkstoffe einnehmen, die die QT-Zeit verlängern können. Dazu zählen die Mittel gegen Malaria Chloroquin und Halofantrin, die Antibiotika Clarithromycin und Moxifloxacin sowie die Psychopharmaka Haloperidol und Methadon.

Die Aufnahme von Nilotinib in den Körper wird gesteigert, wenn es in Verbindung mit Nahrung angewendet wird. Daraus folgt eine höhere Konzentration im Blut, die mit verstärkten Nebenwirkungen einhergehen kann. Die Einnahme sollte daher zwei Stunden nach einer Mahlzeit erfolgen und danach sollte mindestens eine weitere Stunde lang nichts gegessen werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Die Einnahme des Medikaments sollte zwei Stunden nach einer Mahlzeit erfolgen und danach sollte eine Stunde lang nichts gegessen werden.
  • Während der Behandlung mit dem Medikament sollte kein Grapefruitsaft getrunken werden.
  • Das Medikament darf nur von Ärzten angewendet werden, die erfahren in der Behandlung von Blutkrebs sind.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Medikamente beinhalten Nilotinib?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Nilotinib enthalten ist.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform

So wirkt Nilotinib

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Nilotinib. Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Zytostatika, zu welcher der Wirkstoff Nilotinib gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs Nilotinib

Nilotinib dient der Behandlung Erwachsener mit einer speziellen Form des Blutkrebses, der chronischen myeloischen Leukämie (CML).

Ursache der Erkrankung ist die Veränderung und anschließende Vermehrung einer einzigen blutbildenden Knochenmarkszelle. In fast allen Fällen findet man im Erbgut dieser Zellen einen Bruch und Austausch von Chromosomen-Stücken. Diese Veränderung ist als verkürztes Chromosom 22, als sogenanntes "Philadelphia-Chromosom", sichtbar.

Nilotinib wird in niedrigerer Dosierung (600 Milligramm täglich) eingesetzt, wenn der Blutkrebs das Philadelphia-Chromosom aufweist, gerade festgestellt wurde und noch in der chronischen Phase ist, also langsam und schleichend fortschreitet.

In höherer Dosierung (800 Milligramm täglich) kommt Nilotinib zur Anwendung in der chronischen und der schnell fortschreitenden Phase, wenn eine vorherige Behandlung, auch mit Imatinib, entweder unwirksam war oder nicht vertragen wurde.

Ob Nilotinib auch in der Phase der sogenannten Blastenkrise mit massenhafter Ausschüttung unreifer Blutzellen wirksam ist, wurde bisher nicht untersucht.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Nilotinib sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Nilotinib

Ausgangspunkt einer Blutkrebs-Erkrankung ist die Veränderung und anschließende Vermehrung einer einzigen blutbildenden Knochenmarkszelle. In fast allen Fällen findet man im Erbgut dieser Zellen einen Bruch und Austausch von Chromosomen-Stücken. Damit aber ergibt sich eine Veränderung in der Funktion des Erbguts: Eines der betroffenen Gene betrifft das Enzym Tyrosinkinase, welches eine wichtige Rolle bei der Steuerung von Zellwachstum und -vermehrung spielt. Durch den Austausch von Chromosomen-Bruchstücken ist die Tyrosinkinase dauerhaft aktiviert. Das führt zu einer gesteigerten und unkontrollierten Vermehrung der betroffenen Zelle.

Nilotinib gehört zur Wirkstoffgruppe der Zytostatika und hemmt vor allem die Tyrosinkinase in ihrer Aktivität, blockiert aber auch andere Enzyme, die am Krebsgeschehen beteiligt sind. Damit ist eine wesentliche Voraussetzung für die Vermehrung und das Wachstum der Blutkrebszellen beseitigt.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.