Frau fasst sich an Knie, weil sie unter Knieschmerzen leidet.
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Knieschmerzen: Ursachen, Behandlung und Hausmittel

Ob beim Gehen, Treppensteigen oder nach dem Aufstehen: Knieschmerzen können in unterschiedlichen Situationen auftreten. Welche Ursachen kommen bei Knieschmerzen an der Innenseite, außen oder in der Kniekehle infrage? Wann sollten Sie ärztlichen Rat einholen und was hilft gegen die Schmerzen im Knie? Erfahren Sie hier mehr dazu.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Mediziner*innen geprüft.

Knieschmerzen: Symptome und Lokalisation

Knieschmerzen entstehen oftmals schleichend, etwa aufgrund eines fortschreitenden Verschleißes wie einer Arthrose im Kniegelenk. Aber auch plötzlich eintretende Knieschmerzen sind möglich, wenn sich Betroffene beispielsweise beim Sport verletzen. Teilweise sind die Schmerzen im Knie äußerst stark und ziehen bis in den Fuß. 

Oftmals kommt es zu Knieschmerzen in der Innenseite des Gelenkes, aber auch außen und in der Kniekehle sind Schmerzen möglich. Je nachdem, an welcher Stelle die Schmerzen auftreten, sind verschiedene Ursachen denkbar. 

Fachleute teilen die Schmerzen im Knie je nach Lokalisierung in:

  • vorderer (patellofemoraler) Knieschmerz: Das Gelenk schmerzt im vorderen Bereich rund um die Kniescheibe, oftmals auch als femoropatellares oder patellofemorales Schmerzsyndrom bezeichnet.
  • äußerer (lateraler) Knieschmerz: Schmerzen an der Außenseite des Gelenks, oftmals zunächst bei intensiver Bewegung. Häufig ist der Außenmeniskus verletzt oder es liegt ein sogenanntes Läuferknie vor (Reizung bestimmter Muskelfasern im Knie).
  • innerer (medialer) Knieschmerz: Knieschmerzen an der Innenseite, strahlt oftmals seitlich innen auf Unter- oder Oberschenkel aus. Ursächlich ist möglicherweise eine Schleimbeutelentzündung oder Schäden des Innenmeniskus.
  • Schmerzen im hinteren Knie (hinterer Knieschmerz): Bei Schmerzen in der Kniekehle, die manchmal in den Oberschenkel strahlen, liegt möglicherweise eine Baker-Zyste (mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum) oder eine Venenthrombose (durch ein Blutgerinnsel verstopfte Vene) vor.

Zudem unterscheiden Fachleute zwischen akuten und chronischen Knieschmerzen. Akute Schmerzen im Knie treten plötzlich auf und dauern einige Stunden bis Tage an. Chronische Knieschmerzen ziehen sich hingegen mindestens sechs Wochen hinweg.

Knieschmerzen: Unterschiedliche Arten

Weiterhin können Knieschmerzen je nach Arzt des Schmerzes unterteilt werden in:

  • stechend
  • pulsierend
  • brennend
  • dumpf

Die Art der Beschwerden gibt wiederum einen Hinweis auf die zugrunde liegende Ursache. Zudem können Begleitsymptome wie Schwellungen, Rötungen oder eine übermäßige Wärmebildung im Gelenk auftreten, etwa bei einer Entzündung. Wer beispielsweise unter einer Kniegelenkarthrose leidet, klagt meist auch über eine eingeschränkte Beweglichkeit und stärkeren Symptomen bei nasskaltem Wetter. Diese "Wetterfühligkeit" ist jedoch nicht wissenschaftlich belegt. 

Wann kann es zu Knieschmerzen kommen?

Auch der Zeitpunkt, wann es zu Knieschmerzen kommt, kann sehr unterschiedlich sein. Möglich sind:

  • Knieschmerzen im Ruhezustand, etwa nachts
  • Belastungsschmerzen, beispielsweise Knieschmerzen beim Treppensteigen oder Abwärtsgehen
  • Bewegungsschmerzen, häufig sind Knieschmerzen beim Gehen oder beim Sport, etwa dem Lauftraining
  • Anlaufschmerzen (auch Einlaufschmerzen) zeigen sich zu Beginn einer Bewegung, etwa beim Beugen des Gelenks.

Knieschmerzen: Ursachen

Knieschmerzen entstehen häufig durch zu starke oder falsche Belastungen des Kniegelenks. Das Knie wird permanent beansprucht: sowohl im Alltag als auch bei sportlicher Betätigung, zum Beispiel beim Laufen, Heben oder Springen. Bei falscher oder zu großer Belastung oder durch eine Verletzung, Entzündung oder Reizung der Strukturen des Kniegelenks (etwa Bänder oder Menisken) sind oftmals Knieschmerzen die Folge. 

Aber auch aufgrund von unzureichender Bewegung und damit einhergehenden einer wenig trainierten Muskulatur, können Schmerzen im Knie auftreten. Weiterhin sind Schmerzen im Knie durch altersbedingten Verschleiß, Stoffwechselstörungen, Infektionen oder Autoimmunerkrankungen denkbar.

Ursache: Knieschmerzen durch Verletzungen

Oftmals sind Knieschmerzen durch Verletzungen des Bandapparates, Gelenkknorpels oder Menisken möglich, die nicht selten aufgrund eines Unfalls beim Sport, aber auch im Alltag entstehen. Insbesondere Sportarten, die mit abruptem Stoppen sowie Drehbewegungen einhergehen, wie etwa Handball oder Fußball, sind mit einem erhöhten Verletzungsrisiko verbunden. 

Häufige Verletzungen, die als Ursache für Knieschmerzen infrage kommen, sind: 

  • Knochenbruch: zum Beispiel Bruch des Schienbeinkopfs, Gelenkfortsatzes des Oberschenkelknochens oder der Kniescheibe
  • Verrenkung (Luxation): beispielsweise der Kniescheibe (Patellaluxation)
  • Bänderriss: etwa Kreuzbandriss (hinteres oder vorderes) oder Riss der Seitenbänder
  • Meniskusriss: (Teil-) Riss des Innen- oder Außenmeniskus
  • Sehnen- und Muskelriss: vollständiger Riss oder Anriss von Sehnenansätzen, Patellasehne oder Muskeln

Auch offene Wunden wie Schnitt- oder Schürfwunden am Knie können mit Schmerzen verbunden sein. Reichen derartige Verletzungen bis ins Gelenkinnere, besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Knieschmerzen durch Gelenkverschleiß und Fehlbelastungen

Häufig entstehen Knieschmerzen aufgrund von Fehlbelastungen oder durch Gelenkverschleiß. Oft lassen sich die Knieschmerzen an der äußeren Seite des Gelenks lokalisieren, aber auch vorne rund um die Kniescheibe sind Schmerzen möglich. Beispiele für Fehlbelastungen und Gelenkverschleiß sind:

  • Arthrose: Arthrose beschreibt eine degenerative Abnutzung des Kniegelenks, bei der sich der Knorpel reduziert und folglich die Knochen mit direktem Kontakt aufeinander reiben können.

  • Valgusgonarthrose (X-Bein-Arthrose des Kniegelenks): Bei äußeren Knieschmerzen und einer vorliegenden X-Bein-Fehlstellung liegt möglicherweise eine Valgusgonarathrose vor. Schmerzen sind zunächst im äußeren Bereich des Gelenks typisch, die sich dann auf das gesamte Gelenk ausweiten.

  • Läuferknie (Iliotibiales Band-Syndrom): Eine dauerhafte Fehlbelastung beim Laufsport, die mit Knieschmerzen seitlich-außen aufgrund einer Reizung des Faserzugs am äußeren Oberschenkel einhergeht.

  • Springerknie (Patellaspitzensyndrom): Menschen, die Leistungssport betreiben, leiden oftmals unter Schmerzen im vordere Kniebereich rund um die Kniescheibe. Beim Springen kommt es zu einem starken Ruck des Kniescheibenbands, was mit starken Schmerzen und schlimmstenfalls einem Sehnenriss einhergehen kann.

Wer unter einer X-Bein- oder O-Bein-Fehlstellung leidet, hat früher oder später oftmals mit Knieschmerzen zu tun. Auch Fehlbelastungen oder Funktionsstörungen im Hüftgelenk, etwa eine Hüft-Arthrose, können Knieschmerzen oder gar eine Kniearthrose bedingen.

Entzündliche Ursachen von Knieschmerzen

Auch nicht-bakterielle, entzündliche Erkrankungen können hinter Knieschmerzen stecken, die sich meist auf das innere Gelenk beschränken. Beispiele hier für sind: 

  • rheumatoide Arthritis: Entzündliche Erkrankung, die auch die Gelenkinnenhaut betreffen und so Knorpel und Bindegewebe schädigen kann.

  • Schleimbeutelentzündungen (Bursitis): Schleimbeutel schützen und umgeben Sehnen und Muskeln. Bei einer Entzündung kommt es auch zu Knieschmerzen. Schleimbeutelentzündungen sind oft Folge von X-Bein-Fehlstellungen.

  • Plica-Syndrom: Knieschmerzen entstehen dabei durch eine Falte der Gelenkhaut, die sich entzündet, anschwillt und so das Gelenk reizt.

  • Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans): Eine besondere Form des Rheumas, die auch mit Knieschmerzen verbunden sein kann.

  • Gicht: Bei Gicht kommt es zu einer Ansammlung von Harnsäure im Körper, was mit Entzündungen im Kniegelenk einhergehen kann.

  • Pesudogicht (Chondrokalzinose): Typisch sind Ablagerungen von Kalziumkristallen im Kniegelenk, was oft mit Schmerzen verbunden ist.

  • Arthrose: Die Abnutzung des Knorpels im Kniegelenk kann mit Entzündungen verbunden sein.

  • Baker-Zyste (Kniekehlenzyste): Die Baker-Zyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum, der aufgrund von Gicht, Rheuma, Arthrose oder Verletzungen des innen oder außen Meniskus entstehen kann. 

  • Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose): Eine Stoffwechselerkrankung, bei der sich Eisen in Haut, Organen und Gelenken ablagert und Knieschmerzen mit sich bringen kann.

  • Hypercholesterinämie: Dabei kommt es zu Entzündungen im Körper durch einen erhöhten Cholesterinspiegel im Blut, die auch das Kniegelenk betreffen und Knieschmerzen verursachen können.

  • Psoriasis-Arthritis: Bei Psoriasis-Arthritis, die in Zusammenhang mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) entsteht, kann es einer chronischen Entzündung im Körper und somit auch des Kniegelenks kommen.

  • systemische Lupus erythematodes: Die Autoimmunerkrankung, bei welcher das Immunsystem eigene Zellen attackiert, kann auch mit Knieschmerzen verbunden sein

Knieschmerzen: Weitere Ursachen

Als weitere Ursache für Knieschmerzen kommen zudem Osteochondrosen infrage. Diese Störungen der Knochenbildung gehen mit Schmerzen im Knie einher. Auch bei einer Chondromalazie (Knorpelschaden) sind Knieschmerzen möglich, wobei sich Knorpel aufweicht, sich in Fasern zersetzt und rissig wird. 

Bei der Bluterkrankheit (Hämophilie) kann es aufgrund einer Blutgerinnungsstörung zu spontanen Einblutungen und Schmerzen im Kniegelenk kommen. Auch durch Tumoren im Gelenk sind Knieschmerzen möglich. Weiterhin ist es denkbar, dass Knieschmerzen psychosomatisch auftreten. Oftmals sind die Beschwerden dann chronisch.

Eine weitere Ursache von Knieschmerzen sind Infektionen mit Viren (etwa im Rahmen einer Grippe, Hepatitis-B-Infektion, Hepatitis-C-Infektion oder Mumps) oder mit Bakterien (beispielsweise durch eine Infektion infolge einer Operation). Befallen Erreger das Kniegelenk, können sie dort schmerzende Entzündungen hervorrufen.

Video: Arthrose oder Arthritis: Was sind die Unterschiede?

Knieschmerzen: Wann ist ärztlicher Rat notwendig?

Wer unter leichten, oberflächlichen Schürfwunden leidet oder eine leichte Zerrung oder Prellung am Knie hat, benötigt oftmals keine ärztliche Behandlung. Bei tiefgehenden Wunden sollte hingegen ärztlicher Rat eingeholt werden, da möglicherweise die Gelenkkapsel verletzt ist und sich Erreger im Gelenk ausbreiten können. 

Auch wer sich möglicherweise eine Verletzung des Knorpels, der Menisken oder Bänder zugezogen hat, sollte dringend eine ärztliche Praxis aufsuchen. Gleichermaßen sollten Knieschmerzen abgeklärt werden, die 

  • schubartig auftreten,
  • stark ausgeprägt sind,
  • trotz Schonung nicht besser werden,
  • ohne bekannte Ursache auftreten oder
  • von weiteren Beschwerden wie Rötungen, Schwellungen oder Blutergüssen begleitet werden. 

Knieschmerzen: Diagnose

Erste Anlaufstelle bei Knieschmerzen ist in der Regel die hausärztliche Praxis, wo Betroffene gegebenenfalls eine Überweisung in eine orthopädische Praxis erhalten. Bei akuten Notfällen sollte gegebenenfalls eine Unfallchirurgie im Krankenhaus aufgesucht werden. Zu Beginn der Untersuchung stellt die*der Ärztin*Arzt zunächst ein paar Fragen zu den genauen Beschwerden (Anamnese). Wichtig ist dabei,

  • seit wann die Schmerzen im Knie bestehen,
  • wo genau die Knieschmerzen auftreten (Innenseite, außen, im vorderen Bereich oder in der Kniekehle) und
  • wann die Knieschmerzen auftreten: eher unter Belastung wie beim Treppensteigen, beim Beugen oder im Ruhezustand etwa nachts.

Auch mögliche Vorerkrankungen, bestehende Verletzungen oder vorangegangene Unfälle sollten Sie im Rahmen der Anamnese mitteilen. 

Es folgt eine gründliche Untersuchung des Knies mithilfe verschiedener Bewegungstests. Anhand der Beschwerden (beispielsweise geschwollenes Knie, Gelenkerguss, eingeschränkte Beweglichkeit) kann die*der Ärztin*Arzt feststellen, in welchem Bereich und wie stark das Knie geschädigt ist.

Eventuell können weitere Untersuchungen nötig sein, beispielsweise:

Knieschmerzen: Therapie

Was gegen die Knieschmerzen hilft, hängt in erster Linie von der Ursache ab. Wenn etwa eine Überlastung beim Sport der Grund ist, sollten Sie Ihr Knie für einige Zeit schonen. Ein typisches Beispiel ist das Läuferknie: Die betroffenen Sportler*innen sollten eine Laufpause einlegen und gegebenenfalls auf gelenkschonende Sportarten ausweichen – wie Radfahren oder Schwimmen. Nach einiger Zeit verschwinden die Schmerzen dann oft von selbst. Eine ärztliche Absprache, welche Sportart vorübergehend ausgeübt werden kann, ist jedoch ratsam.

Vorübergehend lassen sich Knieprobleme oftmals auch mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln (etwa mit Ibuprofen oder Diclofenac) lindern, die es vorwiegend als Tabletten, Pflaster oder Salben gibt. Auch Gelenkinjektionen und Gelenkspülungen mit Kortisonpräparaten oder lokalen Betäubungsmitteln können gegen Knieschmerzen helfen. Bei Blutergüssen hilft möglicherweise eine ärztliche Gelenkpunktion, um die angesammelte Flüssigkeit aus dem Gelenk zu entfernen.

In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, das Knie zu operieren – etwa wenn die Knieschmerzen aufgrund von Beinfehlstellungen immer wiederkommen, ein Kreuzband- oder Meniskusriss vorliegt. Viele Knieschäden können heutzutage im Rahmen einer Arthroskopie (Kniegelenkspiegelung) operiert werden.

Bei einer Kniegelenkarthrose ist es beispielsweise manchmal eine sogenannte gelenknahe Osteotomie sinnvoll. Bei diesem Eingriff durchtrennt die*der Chirurg*Chirurgin Knochengewebe beziehungsweise schneidet ein Stück des Knochens aus, um eine Fehlstellung des Gelenks zu korrigieren. Ziel ist es, das Kniegelenk langfristig zu entlasten.

In einigen Fällen, sofern andere Behandlungen nicht helfen und die Beschwerden Betroffene extrem beeinträchtigen, kann ein künstlicher Gelenkersatz (Knieprothese) eingesetzt werden.

Knieschmerzen: Weitere Maßnahmen zur Therapie

Neben der Behandlung können weitere Maßnahmen sinnvoll sein, um die Knieschmerzen dauerhaft loszuwerden und neuen Beschwerden vorzubeugen. Ob Sie das Knie vorübergehend schonen oder es mehr bewegen sollen, ob Sie es wärmen oder kühlen sollen, hängt davon ab, welche Probleme Sie genau mit dem Knie haben. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche der folgenden Therapie-Formen für Sie geeignet sind:

Knieschmerzen: Hausmittel und Tipps

Wer unter akuten Knieschmerzen leidet, kann oftmals auf einige Hausmittel und Tipps zurückgreifen, um die Beschwerden zu lindern. Als Orientierung der Erste-Hilfe-Maßnahme bei akuten Knieschmerzen dient die sogenannte PECH-Regel: 

  • Pause (P): Legen Sie eine Pause ein und entlasten Sie das Kniegelenk.

  • Eis (E): Kühlen Sie das betroffene Gelenk mit einem Kühlpack.

  • Compression (C): Das Anlegen eines Verbands oder einer Bandage sorgt für eine zusätzliche Entlastung.

  • Hochlagern (H): Lagern Sie das Bein hoch (bestenfalls über Herzhöhe), damit angestaute Gelenkflüssigkeit besser abfließen können.

Ein bewährter Tipp bei Knieschmerzen sind zudem Quarkumschläge, die kühlend und entzündungshemmend wirken sollen. Um das Hausmittel anzuwenden, geben Sie Magerquark auf ein Küchentuch. Dieses legen Sie dann vorsichtig auf das Kniegelenk und lassen den Umschlag, solange er kühlend wirkt, aufliegen.

Darüber hinaus gibt es frei verkäufliche Salben, etwa spezielle für den Sport, die Sie auf das schmerzende Gelenk auftragen können. Auch entzündungshemmende Enzyme in Tablettenform können sich zur Behandlung von Knieschmerzen unterstützend auswirken. Lassen Sie sich hierzu in der Apotheke oder einer ärztlichen Praxis beraten.

Knieschmerzen: Vorbeugen

Wer der Entstehung von Knieschmerzen vorbeugen möchte, sollte hierfür einige Maßnahmen beachten, wie: 

  • Bewegung: Bewegen Sie sich viel, aber belasten Sie dabei Ihr Knie möglichst wenig – kniefreundliche Sportarten sind etwa. Schwimmen und Radfahren.

  • Körpergewicht: Bei Übergewicht sollten Sie versuchen, Gewicht abzunehmen, um die Kniegelenke zu schonen.

  • schweres Tragen: Wer Knieschmerzen vorbeugen möchte, sollte es möglichst vermeiden, schwere Lasten zu tragen.

  • langes Sitzen und Stehen: Kniegelenke brauchen Entlastung – versuchen Sie, nicht zu lange zu stehen und Ihre Körperposition im Sitzen häufig zu ändern.

  • passendes Schuhwerk: Hohe Absätze fördern Knieschmerzen – schlüpfen Sie für längere Strecken in bequeme Schuhe, denn weiche Sohlen wirken wie eine Art Stoßdämpfer.

  • starkes Beugen oder Verdrehen: Versuchen Sie, das Knie nicht zu häufig zu stark zu beugen, wie etwa beim Fersensitz oder in der Hocke. Auch auf ein Verdrehen des Gelenks sollten Sie möglichst verzichten.

  • knieschonende Sportarten: Eine starke Muskulatur gibt dem Kniegelenk Stabilität: Daher kann Krafttraining Ihnen dabei helfen, Knieschmerzen zu verhindern.