Eine junge Frau hat ein Blutzuckerset auf den Beinen und misst ihren Blutzucker.
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Diabetes mellitus Typ 1

Diabetes Typ 1 zeigt sich meist bereits im Kindes- oder Jugendalter. Bei dieser Form der Zuckerkrankheit kann der Körper kein Insulin mehr herstellen. Um den Mangel auszugleichen, müssen Betroffene das lebenswichtige Hormon deshalb regelmäßig spritzen. Heilbar ist Typ-1-Diabetes bislang nicht. Erfahren Sie mehr über Ursachen und Behandlung von Diabetes Typ 1.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Mediziner*innen geprüft.

Überblick

Diabetes mellitus Typ 1 ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr herstellt. Meist tritt die sogenannte Zuckerkrankheit bereits im Kindesalter auf, weshalb sie früher auch als juveniler Diabetes (juvenil = jugendlich) bezeichnet wurde. Gelegentlich zeigt sich Typ-1-Diabetes jedoch auch erst im Erwachsenalter.

Im Vergleich zu Typ-2-Diabetes kommt Typ-1-Diabetes seltener vor: Nur etwa 5 Prozent aller erwachsenen Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland haben Typ 1.

Diabetes mellitus Typ 1: Ursachen

Bei Typ-1-Diabetes ist im Grunde eine Autoimmunreaktion Ursache für die Erkrankung. Das Immunsystem greift bestimmte Zellen (die Betazellen) der Bauchspeicheldrüse an und schädigt diese auf Dauer. Die Betazellen sind normalerweise dafür zuständig, Insulin zu produzieren. Über Jahre hinweg nehmen die Zellen jedoch so starken Schaden, dass sie kaum noch oder gar Insulin mehr herstellen.

Erst wenn etwa 80 Prozent der insulinbildenden Zellen zerstört sind, macht sich Diabetes mellitus Typ 1 durch typische Symptome wie einen erhöhten Blutzuckerspiegel bemerkbar. Denn dann kann das Organ den Insulinmangel nicht mehr ausgleichen. Zwischen Beginn der Erkrankung und Auftreten der ersten Symptome können Wochen, Monate oder auch Jahre vergehen.

Letztlich handelt es sich bei Diabetes Typ 1 also wahrscheinlich um eine Autoimmunerkrankung. Warum das Immunsystem bei manchen Menschen fälschlicherweise die eigene Bauchspeicheldrüse angreift, weiß man bislang nicht sicher. Die Erkrankung scheint jedoch durch bestimmte Erbfaktoren und möglicherweise weitere Einflüsse begünstigt zu werden.

Erbliche Veranlagung und Vererbungsrisiko

Bis auf wenige Ausnahmen tragen alle Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 spezielle Merkmale auf ihren weißen Blutkörperchen: die sogenannten HLA-Merkmale DR 3 und DR 4. Man nimmt deshalb an, dass eine genetische Veranlagung bei der Entstehung eine Rolle spielt.

Allerdings tragen viele andere Menschen ebenfalls diese Erbinformationen, ohne jedoch an der Zuckerkrankheit zu erkranken. Die genetische Veranlagung scheint demnach nur ein Faktor von mehreren zu sein. Dennoch kann diese Veranlagung dazu führen, dass in manchen Familien Typ-1-Diabetes gehäuft auftritt.

Wie hoch ist das Vererbungsrisiko?

Hat der Vater Diabetes mellitus Typ 1, besteht für die Kinder ein Risiko von 5 Prozent, ebenfalls zu erkranken. Hat die Mutter Typ-1-Diabetes, besteht für die Kinder ein Erkrankungsrisiko von 2,5 Prozent.

Haben beide Eltern Typ-1-Diabetes, steigt das Risiko auf etwa 20 Prozent. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit liegt bei etwa 1:5, dass ein gemeinsames Kind ebenfalls an Diabetes erkrankt.

Virusinfektionen und Umwelteinflüsse

Möglicherweise erhöhen auch andere Faktoren das Erkrankungsrisiko für Diabetes mellitus Typ 1, zum Beispiel Virusinfekte wie Mumps oder Röteln oder auch Umwelteinflüsse. Welche Rolle solche Faktoren tatsächlich spielen, muss jedoch erst noch genauer untersucht werden.

Diabetes mellitus Typ 1: Symptome

Ob bei Diabetes Typ 1 Symptome auftreten, hängt davon ab, wie weit die Schäden an der Bauchspeicheldrüse bereits fortgeschritten sind. Denn dadurch erhöhen sich allmählich die Blutzuckerwerte und es kommt zu einer Überzuckerung. Das kann zu verschiedenen Beschwerden führen.

Als typische Diabetes-Symptome gelten:

Bei extrem hohen Blutzuckerwerten kann es zu Bewusstseinstrübungen bis hin zur Bewusstlosigkeit, dem sogenannten diabetischen Koma kommen. Während der Bewusstlosigkeit riecht die Ausatemluft typischerweise nach Aceton (also ähnlich wie Nagellackentferner oder sehr reifes Obst).

Diabetes mellitus Typ 1: Folgeerkrankungen

Damit es bei Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 nicht zu Spätfolgen kommt, ist es wichtig, die Stoffwechselerkrankung ausreichend zu behandeln und die Blutzuckerwerte in normalen Bereichen zu halten. Denn über Jahre erhöhte Blutzuckerwerte können im Körper Schäden verursachen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen.

Egal, bei welchen Organen es zu gesundheitlichen Problemen kommt, Ursache sind letztlich immer Schäden an den Kapillaren. Also jenen kleinsten Blutgefäßen, welche Organe und andere Körpergewebe mit Blut versorgen. Nehmen diese Gefäße Schaden, können sie nicht mehr ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe transportieren.

Zu möglichen Folgeschäden zählen beispielsweise Erkrankungen

Entstehen solche Gefäßschäden im Auge, können sie im schlimmsten Fall das Sehvermögen bis hin zur Erblindung beinträchtigen. Schäden in den Nieren können die Nierenfunktion beeinträchtigen und bis zum Nierenversagen führen.

Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte können jene Kapillaren schädigen, die die kleinen Nervenfasern in Armen und Beinen versorgen. Meist mach sich solch eine diabetische Neuropathie zuerst an den Füßen oder in den Beinen bemerkbar.

Durch die Nervenschäden kann es zu Missempfindungen kommen, etwa in Form von Kribbeln ("Ameisenlaufen"), Schmerzen oder Brennen. Auch die Temperaturwahrnehmung kann sich verändern, sodass ein Gefühl kalter Füße entsteht.

Das beeinträchtigte Schmerzempfinden kann dazu führen, dass man kleine Verletzungen oder Druckstellen (meist an den Füßen) nicht so schnell bemerkt. Als Folge kann es zu schlecht heilenden Wunden kommen, insbesondere am Fuß (sog. diabetischer Fuß).

Diabetes mellitus Typ 1: Diagnose

Ob Diabetes vorliegt, lässt sich anhand der Blutzuckerwerte feststellen. Für die Diagnose benötigt der Arzt Blutproben – und zwar einmal nüchtern (meist morgens) und einmal später am Tag.

Mithilfe des HbA1c-Wertes lässt sich außerdem feststellen, ob der Blutzucker in den letzten 8 bis 12 Wochen zu hoch war.

Diabetes mellitus Typ 1: Therapie

Bei Diabetes mellitus Typ 1 ist das Ziel der Therapie, den Blutzuckerspiegel in normale Bahnen zu lenken und das Risiko für Folgeerkrankungen zu senken.

Bei Typ-1-Diabetes liegt ein absoluter Insulinmangel vor. Das heißt, die Bauchspeicheldrüse bildet zu wenig oder gar kein Insulin. Insulin ist jedoch lebensnotwendig. Menschen mit Typ 1 müssen es deshalb lebenslang spritzen.

Eine Therapie mit speziellen Diabetesmitteln (sog. oralen Antidiabetika, OAD) wie bei Typ-2-Diabetes ist bei Typ-1-Diabetes unwirksam. Der Grund: Diabetesmittel sollen die Insulinausschüttung erhöhen. Die dafür notwendigen Zellen haben bei Diabetes Typ 1 jedoch ihre Funktion verloren.

Mehr zum Thema: Rezeptpflichtige Medikamente bei Typ-1-Diabetes

Insulintherapie

Insulin kann man nicht in Form von Tabletten einnehmen, denn die Magensäure würde das Hormon abbauen. Aus diesem Grund wird Insulin gespritzt. Zur Therapie stehen kurzwirksames Normalinsulin oder Analoginsulin und langwirksames Verzögerungsinsulin zur Verfügung.

Verzögerungsinsuline werden nach der Injektion in die Haut langsam aus der Injektionsstelle in den Körper abgegeben, sodass sie über einen längeren Zeitraum wirken. Durch die Kombination von schnellem und langsamem Insulin lässt sich der Blutzuckerspiegel in der Regel gut kontrollieren.

Konventionelle Insulintherapie

Bei der konventionellen Insulintherapie spritzen sich Betroffene kurzwirksames Normalinsulin und langwirksames Verzögerungsinsulin in einem festen Mischverhältnis etwa zweimal täglich.

Vorteil dieser Methode: die einfache Handhabung. Nachteil ist hierbei jedoch die starre Wirkung, die einen dazu zwingt, sich beim Tagesablauf sowie in Menge und Zeitpunkt der Mahlzeiten an einen festen Ablauf zu halten.

Intensivierte/ergänzende Insulintherapie

Bei der intensivierten Insulintherapie passen Betroffene die Insulindosis ständig dem aktuellen Blutzuckerwert an. Die Therapie erfolgt dabei nach dem sogenannten Basis-Bolus-Prinzip.

Die Behandlung ahmt die natürliche Insulinausschüttung des Körpers nach. Ihr liegt eine fortlaufende Insulinabgabe (sog. basale Sekretion) zugrunde, die zu Mahlzeiten gesteigert und bei körperlicher Betätigung vermindert wird.

Die Basis der Therapie bildet ein Verzögerungsinsulin, das zwei- bis dreimal täglich gespritzt wird. Den erhöhten Insulinbedarf zu den Mahlzeiten deckt der Betroffene, indem er zusätzlich schnell wirksames Normalinsulin als sogenannten Bolus spritzt (Einmalgabe).

Die erforderliche Dosis berechnet der Betroffene, nachdem er seinen Blutzuckerwert gemessen hat. Erhöhte Blutzuckerwerte vor dem Essen kann er durch die zusätzliche Gabe von Normalinsulin nach einem Korrekturplan senken.

Die Basis-Bolus-Therapie bietet die Möglichkeit, die Mahlzeiten frei zu gestalten, da die Insulinmenge an die verzehrten Kohlenhydrate angepasst wird und nicht umgekehrt. Voraussetzung für diese Therapie ist die regelmäßige Blutzuckermessung und eine gute Schulung des Betroffenen.

Die intensivierte Insulintherapie ist derzeit Standard bei Diabetes mellitus Typ 1. Sie erreicht bessere Behandlungsergebnisse und eine bessere Lebensqualität als die konventionelle Insulintherapie.

Auch bei der Therapie von Diabetes mellitus Typ 2 kann das Basis-Bolus-Prinzip in manchen Fällen infrage kommen, dann meist als sogenannte supplementäre Insulintherapie (= ergänzende Insulintherapie). Der erhöhte Insulinbedarf zu den Mahlzeiten wird hierbei durch ein schnell- und kurzwirksames Normalinsulin oder Analoginsulin gedeckt. Nur bei Bedarf ergänzt ein langwirksames Insulinpräparat nachts beziehungsweise zum Abendessen die Therapie.

Insulin-Injektionen

Insulin kann man mithilfe spezieller Insulinpens unter die Haut (subkutan) spritzen. Also mit füllhalterähnlichen Injektionsgeräten, die das Insulin in vorgefertigten Patronen enthalten. Per Knopfdruck kann man so die gewünschte Insulindosis spritzen.

Eine kontinuierliche Insulinzufuhr ist dagegen nur mithilfe einer sogenannten Insulinpumpe möglich. Diese mit Insulin gefüllten Dosiergeräte sind etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel und werden ständig am Körper getragen.

Die Insulinpumpe gibt über eine unter der Haut liegende Kanüle regelmäßig eine bestimmte voreingestellte Insulinmenge ab. Darüber hinaus erlaubt sie es, vor den Mahlzeiten eine Extradosis Insulin abzurufen (Bolus).

Es gibt zwar Geräte, die kombiniert den Blutzuckerwert messen und Insulin verabreichen können. Bislang muss man die abzugebende Insulinmenge aber noch nach der Menge der gegessenen Kohlenhydrate errechnen und den Blutzucker auch selbst messen.

Unterzuckerung

Fällt der Blutzuckerwert unterhalb von 50 mg/dl (bzw. 2,8 mmol/l), gilt das als schwere Unterzuckerung (Hypoglykämie). Vor allem das Gehirn ist auf den Energielieferanten Glukose im Blut angewiesen. Ist nicht mehr ausreichend Glukose vorhanden, kann das zu Bewusstlosigkeit führen und einen hypoglykämischen Schock hervorrufen. Dieser Zustand ist lebensgefährlich.

Eine Unterzuckerung entsteht bei Typ-1-Diabetes meist durch eine Überdosierung von Insulin. Oder wenn nach der Einnahme der Medikamente nicht ausreichend gegessen wurde. Auch Erkrankungen, körperliche Belastung, Stress oder starker Alkoholkonsum können der Auslöser sein.

Eine beginnende Unterzuckerung kündigt sich durch Beschwerden an, die Menschen mit Diabetes als Warnzeichen kennen sollten. Mögliche Warnzeichen sind:

Bei Verdacht auf Unterzuckerung gilt es, den Blutzucker zu kontrollieren und gegebenenfalls schnell verwertbare Kohlenhydrate zu sich zu nehmen (z. B. Traubenzucker, Obstsaft, zuckerhaltige Cola-Getränke oder Limonaden).

Lesetipp: Erste Hilfe bei Unterzuckerung

Kranksein mit Typ-1-Diabetes

Ob Durchfall, Fieber oder Erkältung – wenn Menschen mit Typ-1-Diabetes krank werden, ist eine sorgfältige Blutzuckerkontrolle besonders wichtig. Denn bei Erkrankungen kann der Stoffwechsel aus der Bahn geraten.

Um das zu vermeiden, sollte man im Krankheitsfall einige Tipps beachten:

  • Testen Sie Ihren Blutzuckerspiegel alle 3 bis 4 Stunden. Auch die regelmäßige Messung des Ketongehalts im Urin kann sinnvoll sein.
  • Spritzen Sie weiterhin regelmäßig Insulin beziehungsweise nehmen Sie Ihre Medikamente ein.
  • Bei Appetitlosigkeit ist es wichtig, trotzdem etwas Nahrung zu sich zu nehmen, um nicht zu unterzuckern.
  • Gerade bei Fieber, Erbrechen oder Durchfall sollten Sie darauf achten, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um nicht auszutrocknen. Ideal ist es, wenn Sie stündlich ein Glas zuckerfreie Flüssigkeit wie Wasser oder Tee aufnehmen. Ist der Blutzuckerspiegel zu niedrig, kann dieser durch die Zugabe von 15 Gramm Kohlenhydraten im Getränk angehoben werden. Das entspricht beispielsweise etwa einem halben Glas Apfelsaft.
  • Suchen Sie im Zweifel Ihren Arzt auf – insbesondere, wenn Sie
    • unter Erbrechen oder Durchfall über mehr als 6 Stunden hinweg leiden.
    • länger als einen Tag Fieber haben.
    • merken, dass das Fieber steigt.
    • Ihren Blutzuckerspiegel nicht unter Kontrolle haben.
    • Bauchschmerzen haben.
    • über einen Zeitraum von mehr als 12 Stunden hinweg Keton im Urin feststellen oder wenn der Ketonspiegel ansteigt.
  • Wenn Sie frei verkäufliche Medikamente einnehmen möchten, fragen Sie vorher Ihren Arzt. Denn manche Arzneimittel können den Blutzuckerspiegel beziehungsweise den Blutdruck erhöhen.
     

Arbeiten mit Diabetes

Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 können, abgesehen von der notwendigen Therapie, ein weitgehend normales und beschwerdefreies Leben führen. Arbeiten mit Diabetes ist normalerweise kein Problem.

Wegen des Risikos einer plötzlichen Unterzuckerung gibt es lediglich einige Einschränkungen bei Berufen mit hohem Gefahrenpotenzial. Zu den Berufsbereichen, die wegen Fremd- oder Eigengefährdung nicht ausgeübt werden dürfen, gehören

  • Berufe, die mit Waffengebrauch einhergehen (z. B. Soldaten, Polizisten) und
  • Berufe mit Überwachungsfunktionen, die mit alleiniger Verantwortung für das Leben anderer einhergehen (z. B. Fluglotsen).

Ungünstig sind auch Arbeiten, bei denen Betroffene sich nicht um ihre Stoffwechselkontrolle kümmern können. So könnten Arbeiten, die eine Schutzkleidung erfordern (z. B. gegen Hitze, Kälte oder im Labor), problematisch sein, weil der Körper möglicherweise nicht direkt zugänglich ist.

Wer eine gute Gesundheitssituation beziehungsweise eine gute Stoffwechselkontrolle in Form eines ärztlichen Gutachtens nachweisen kann, darf unter Umständen jedoch auch kritische Berufe ausüben. Dazu zählen unter anderem die Tätigkeit als Taucher, Arbeiten in großer Höhe (z .B. Dachdecker), Arbeiten an gefährlichen Maschinen (z. B. Hochöfen) und Arbeiten im Schicht- oder Nachtdienst.

Änderungen gab es in letzter Zeit, was das Thema Diabetes und Straßenverkehr angeht. So galt ein insulinpflichtiger Diabetes oft als Hindernis für Berufe im Bereich der Personenbeförderung (z. B. Busfahrer) oder für LKW-Fahrer. Teilweise wurden sogar Führerscheine verweigert, wenn der Langzeitblutzucker zu hoch war.

Was möglich ist und was nicht regelt nun eine eigene Leitlinie. Im Grunde spricht relativ selten etwas dagegen, als Diabetiker am Straßenverkehr teilzunehmen – ob nun privat oder beruflich. Denn die Unfallhäufigkeit ist bei ihnen nur unwesentlich höher.

Wenn Sie Diabetes haben, sollten Ihre Kollegen darüber Bescheid wissen, um im Notfall die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können. Sie sind berechtigt, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen, der einen besseren Kündigungsschutz, Extra-Urlaub und steuerliche Vergünstigungen ermöglicht.