Das Bild zeigt eine Jungen von hinten, der sich gerade an der Schulter kratzt und von Windpocken befallen ist.
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Windpocken (Varizellen): Symptome bei Kindern und Erwachsenen

Windpocken (Varizellen) gelten als klassische Kinderkrankheit. Aber nicht nur Babys und Kinder, auch Erwachsene können sich anstecken. Typische Symptome sind leichtes Fieber sowie ein juckender Hautausschlag, der sich über den ganzen Körper ausbreiten kann. Gut zu wissen: Mit einer Impfung kann man Windpocken vorbeugen.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Mediziner*innen geprüft.

Was sind Windpocken (Varizellen)?

Windpocken sind eine hochansteckende Infektionskrankheit. Sie wird vom Varizella-Zoster-Virus (VZV) verursacht, der zu den Herpesviren gehört. Windpocken entstehen bei einer Erstinfektion mit den Viren, die dann ein Leben lang im Körper ruhen. Kommt es zu einer Reaktivierung des VZV, was meist bei Erwachsenen der Fall ist, leiden Betroffene an Herpes Zoster (Gürtelrose).

Häufigkeit von Windpocken

Bevor die Windpocken-Impfung offiziell von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfohlen wurde, erkrankten in Deutschland pro Jahr etwa 750.000 Menschen an Windpocken. Seit Einführung der Impfung ist diese Zahl zurückgegangen. Der Großteil der Kinder macht die Erkrankung bis zum 15. Lebensjahr durch, wobei die meisten Fälle in der Gruppe der 2- bis 6-Jährigen auftreten. Die meisten Infektionen erfolgen im Winter und Frühjahr.

Ursachen von Windpocken: Erreger ist Varizella-Zoster

Windpocken werden durch Varizella-Zoster-Viren ausgelöst, die durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion von Mensch zu Mensch übertragen werden. Windpocken sind hochansteckend.

Ansteckung mit Windpocken

Mit Windpocken kann man sich vorwiegend auf zwei Wegen anstecken:

  1. Tröpfcheninfektion: z.B. durch Husten oder Niesen
  2. Schmierinfektion: direkter Kontakt zu dem ansteckenden Inhalt eines Bläschens

Besonders der enge Kontakt mit Infizierten führt schnell zu einer Übertragung der Viren. Trifft ein Mensch mit gesundem Abwehrsystem auf eine Person, die an Varizellen erkrankt ist, besteht in folgenden Situationen eine Ansteckungsgefahr:

  • gemeinsamer Aufenthalt in einem Raum für mindestens eine Stunde
  • sehr enger Kontakt (sog. face-to-face-Kontakt, engl. face für "Gesicht")
  • Haushaltskontakt (z.B. innerhalb einer Familie)

Abwehrgeschwächte Menschen stecken sich noch schneller mit Windpocken an. Auch eine Übertragung des Varizella-Zoster-Virus von der Mutter auf das ungeborene Kind während der Schwangerschaft ist möglich, kommt jedoch nur sehr selten vor.

Inkubationszeit von Windpocken

Die Inkubationszeit – also die Zeitspanne zwischen der Ansteckung mit Windpocken und den ersten Symptomen – liegt zwischen 8 und 28 Tagen nach dem Kontakt mit einer infizierten Person. Wer sich angesteckt hat, entwickelt im Schnitt nach etwa zwei Wochen erste Beschwerden oder Hautveränderungen.

Windpocken: Wie lange ansteckend?

Eine mit Windpocken infizierte Person kann bereits etwa 24 bis 48 Stunden vor Ausbruch des Ausschlags (Exanthem) ansteckend sein, also noch während der Inkubationszeit. Danach sind Windpocken etwa über die Dauer von 5 bis 7 Tagen nach Bildung der ersten Bläschen beziehungsweise bis zur vollständigen Verkrustung aller Bläschen ansteckend.

Bis dahin sollte die erkrankte Person nicht in Kontakt mit anderen kommen – vor allem nicht mit Personen, die bisher keine Varizellen hatten oder abwehrgeschwächt sind.

Was haben Windpocken mit Gürtelrose zu tun?

Das Varizella-Zoster-Virus (VZV) gehört zur Gruppe der Herpesviren. VZV ist ebenfalls der Erreger der Gürtelrose (Herpes zoster), die eine Folgekrankheit der Windpocken darstellt.

Das geschieht folgendermaßen:

  1. Erstinfektion mit dem Varizella-Zoster-Virus: Der Erreger breitet sich im Körper aus.
  2. Es entstehen Windpocken mit den typischen Symptomen.
  3. Der Erreger lagert sich an Nervenansammlungen an und verbleibt dort "schlafend" (latent) lebenslang im Körper.
  4. Unter bestimmten Umständen wird der Erreger reaktiviert.
  5. Es entsteht eine Gürtelrose.

Windpocken-Symptome: Wie sehen Windpocken aus?

Windpocken verursachen folgende Symptome mit typischem Hautausschlag:

  • allgemeines Krankheitsgefühl: Kopf- und Gliederschmerzen, Unwohlsein ca. 1 bis 2 Tage vor Krankheitsbeginn
  • leichtes Fieber (selten über 39 °C)
  • typischer Hautausschlag (Exanthem): kleine, runde oder ovale, rote Flecken, Bläschen und Schorf, die sich zunächst über Rumpf und Gesicht ausbreiten. Sie können dann auch die Schleimhäute (etwa des Mundes), die behaarte Kopfhaut sowie Arme und Beine betreffen. Die Hautveränderungen treten in verschiedenen Stadien zur gleichen Zeit auf und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Kleine Kinder entwickeln meist weniger Bläschen als ältere Menschen.
  • starker Juckreiz am ganzen Körper

Die verschiedenen nebeneinander bestehenden Hautveränderungen (Flecken, Erhebungen, Bläschen, Schorf) bei Windpocken bezeichnen Fachleute auch als Sternenhimmel. Die Beschwerden bestehen etwa zehn Tage lang, bevor sie abklingen.

Windpocken: Diagnose

Die Diagnose erfolgt bei Windpocken anhand des charakteristischen Hautausschlags. Dieses sogenannte Exanthem kann sich in roten Flecken, Hauterhebungen, Bläschen sowie Schorf äußern. Es ist außerdem möglich, den Erreger der Varizellen, das Varizella-Zoster-Virus, direkt im Bläscheninhalt nachzuweisen. Ein Bluttest kann die Diagnose bestätigen: Bei einer Infektion mit Windpocken enthält das Blut der Betroffenen Virusbestandteile oder vom Körper gebildete Antikörper gegen das Virus.

Windpocken: Wie sieht die Behandlung aus?

Erkrankt ein ansonsten gesundes Kind an Windpocken, verläuft die Erkrankung meist mild. Eine Behandlung ist in diesem Fall nicht nötig, da die Varizellen mit der Zeit selbstständig abheilen. Um den Juckreiz zu verringern und zusätzliche Infektionen mit Bakterien (Superinfektionen) zu vermeiden, die durch Aufkratzen entstehen können, sind verschiedene Maßnahmen sinnvoll:

  • Juckreiz stillende Mittel in Form von Medikamenten oder Lotionen
  • sorgfältige Hautpflege
  • luftige Kleidung, um den Juckreiz (wegen zu enger Kleidung) nicht zu verstärken
  • Bettruhe
  • kleinen Kindern Fäustlinge anziehen, um ein Aufkratzen der Bläschen zu verhindern

Zum Austrocknen der Windpocken-Pusteln eignet sich zum Beispiel eine Zinkschüttelmixtur. Die Expertenmeinung der aktuellen Leitlinie setzt bei der Symptomlinderung auf kühlend und antiseptisch wirkende milde Antiseptika (zum Beispiel Polyhexanidlösung) zur Behandlung. Um kühlende und antientzündliche Effekte zu erzielen, können auch sechsmal täglich für 15 bis 20 Minuten Umschläge mit Schwarztee angewendet werden.

Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder anderen Risikofaktoren für einen schweren Verlauf der Erkrankung sollten in Rücksprache mit dem*der Arzt*Ärztin frühzeitig ein virenhemmendes Medikament, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Aciclovir, einnehmen. Dieses tötet die vorhandenen Varizellen-Viren zwar nicht ab, verhindert aber deren Vermehrung.

Hausmittel: Das können Sie bei Windpocken selbst tun

  • Die Bläschen nicht aufkratzen, da es sonst zu zusätzlichen, bakteriellen Infektionen kommen kann.

  • Eltern sollten Kindern mit Windpocken daher die Fingernägel kurz schneiden.

  • Achtung! Bei Kleinkindern darf das Fieber nicht mit Medikamenten gesenkt werden, die den Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten. Die Einnahme von ASS während einer Viruserkrankung kann zu einem schweren Krankheitsbild führen, dem sogenannten Reye-Syndrom (mit Erbrechen,Verwirrtheit, Krampfanfällen bis zum Koma). Auch Ibuprofen ist für Kinder mit Windpocken nicht geeignet. Falls nötig, sollte man Fieber- und Kopfschmerzmittel ohne ASS verwenden. Geeignet sind etwa Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol.

Windpocken: Verlauf bei Kindern, Erwachsenen und Schwangeren

In den meisten Fällen haben Windpocken im Kindesalter einen komplikationslosen Verlauf und heilen folgenlos ab.

Recht häufig infizieren sich jedoch aufgeplatzte oder aufgekratzte Varizellen-Bläschen mit Bakterien – dies kann Narben hinterlassen. Treten die Windpocken erst bei Erwachsenen auf, ist der Verlauf häufig schwerer als bei Kindern. Es bilden sich oft mehr Bläschen und Komplikationen sind häufiger.

Kann man mehrfach Windpocken bekommen?

Wer einmal an Windpocken erkrankt ist, hat in der Regel eine lebenslange Immunität, das heißt, dass man in den meisten Fällen nur einmal im Leben an Windpocken erkrankt. Es gibt jedoch auch Beispiele, dass Menschen zweimal an Varizellen erkrankten, etwa wenn die Ersterkrankung sehr früh oder relativ schwach aufgetreten war. Unabhängig davon kann bei jedem, der die Windpocken hatte, im Laufe des Lebens als Zweiterkrankung eine Gürtelrose auftreten.

Mögliche Komplikationen bei Windpocken

In seltenen Fällen können bei Windpocken Komplikationen auftreten – sie betreffen häufiger Erwachsene, Schwangere und Säuglinge. Mögliche Komplikationen sind:

Windpocken bei Erwachsenen

Auch, wenn Windpocken als Kinderkrankheit gelten: Erwachsene können sich ebenfalls anstecken, wenn sie die Krankheit als Kind nicht durchgemacht haben beziehungsweise nicht geimpft sind:

  • Treten Windpocken bei Erwachsenen beziehungsweise älteren Personen auf, bilden sich meist mehr Varizellen-Bläschen als bei jüngeren Betroffenen.
  • Die Erkrankung nimmt bei Erwachsenen häufig einen schwereren Verlauf als bei Kindern.
  • Auch Komplikationen wie eine Lungenentzündung durch Varizellen (Varizellen-Pneumonie) oder eine Hirnhautentzündung sind bei Erwachsenen häufiger. Daher muss bei ihnen besonders auf Komplikationen geachtet werden.

Windpocken in der Schwangerschaft

Eine Infektion mit Windpocken in der Schwangerschaft ist selten, da die meisten Menschen bereits in ihrer Kindheit eine Varizellen-Erkrankung durchmachen und daher als Erwachsene immun gegen das Virus sind.

Erkrankt eine Schwangere trotzdem an Windpocken, überträgt sie das Virus in nur etwa einem Viertel der Fälle über den Mutterkuchen auf das ungeborene Kind. Das Risiko, dass die Infektion das Kind schädigt (sog. fetales Varizellensyndrom), ist sehr gering:

  • Es beträgt bis zur 13. Schwangerschaftswoche (SSW) weniger als 1 Prozent,
  • in der 13. bis 20. SSW 2 Prozent und
  • liegt danach nahezu bei null, ausgenommen die Zeit um die Geburt.

Prinzipiell sollten Schwangere, die nicht gegen Varizellen immun sind, den Kontakt mit infizierten Personen meiden.

Menschen, die nicht geimpft sind, oder die laut Labortests noch keine Windpocken-Erkrankung hatten, also keine Antikörper gegen das Varizellen-Virus besitzen, heißen in der Fachsprache "seronegativ". Eine seronegative Schwangere, die Kontakt zu einem Varizellen-Erkrankten hatte, sollte möglichst schnell Antikörper bekommen (passive Immunisierung) – dies gilt für die gesamte Dauer der Schwangerschaft. Ziel ist es, sowohl der Mutter als auch dem Kind eine Erkrankung und mögliche Komplikationen zu ersparen.

Windpocken in der Schwangerschaft können besonders dann problematisch sein, wenn eine Frau in den letzten Tagen vor oder wenige Tage nach der Geburt erkrankt: Entwickelt eine werdende Mutter in einem Zeitraum von fünf Tagen vor bis zu zwei Tagen nach der Entbindung Symptome, besteht für das Neugeborene ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung. Das liegt daran, dass der kurze Zeitraum bis zur Geburt für die Mutter nicht reicht, um genug schützende Antikörper herzustellen und auf das Kind zu übertragen. So kommt das Neugeborene ohne jeglichen Schutz auf die Welt. Das unreife Abwehrsystem des Neugeborenen ist nicht in der Lage, die Viren ausreichend zu bekämpfen, sodass Windpocken dann häufiger schwer und mit Komplikationen verlaufen.

In solchen Fällen ist für das Neugeborene eine passive Impfung mit Antikörpern besonders wichtig.

Windpocken-Impfung: Seit wann wird sie empfohlen?

Windpocken lassen sich gezielt mittels einer Varizellen-Impfung vorbeugen. Abgesehen von der Impfung ist es schwer, sich sicher zu schützen, da die Viren hochinfektiös sind.

Prinzipiell hilft es, den Kontakt mit Infizierten zu meiden. Außerdem sollten Erkrankte möglichst zu Hause bleiben und nur Menschen treffen, die bereits an Windpocken erkrankt waren und daher immun sind, sich also nicht mehr anstecken können.

Windpocken-Impfung (aktive Immunisierung)

Grundsätzlich soll die Windpocken-Impfung bewirken,

  • dass weniger Menschen an Windpocken erkranken,
  • dass weniger durch Windpocken ausgelöste Komplikationen auftreten und
  • dass weniger Säuglinge, Schwangere und Personen mit einem erhöhten Risiko für einen ungünstigen Verlauf erkranken.

Seit dem Jahr 2004 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin die Windpocken-Impfung generell für alle Kinder – sie gehört zu den Standardimpfungen im sogenannten Impfkalender der STIKO. Seit Sommer 2009 setzt sich die Windpocken-Impfung aus zwei Einzelimpfungen zusammen (vorher nur eine):

  • 1. Impfung: im Alter von 11-14 Monaten (oft zusammen mit der Impfung gegen MasernMumps und Röteln, sog. MMRV-Impfung)
  • 2. Impfung: im Alter von 15-23 Monaten

Auch eine spätere Windpocken-Impfung ist jederzeit möglich und wird vor allem für ungeimpfte 9- bis 17-Jährige ohne vorherige Varizellen-Erkrankung empfohlen. Auch sie erhalten zwei Impfungen gegen Windpocken. Kinder und Jugendliche, die bisher nur eine Windpocken-Impfung erhalten haben, sollen eine zweite Impfung nachholen.

Darüber hinaus gilt die Empfehlung für weitere Personengruppen:

  1. Frauen mit Kinderwunsch, die keine Antikörper gegen das Varizellen-Virus haben (sog. seronegative Frauen)
  2. seronegative Menschen, denen eine Organverpflanzung (Transplantation) oder eine immunsuppressive Therapie (Behandlung, die das Abwehrsystem unterdrückt) bevorsteht
  3. unter bestimmen Umständen seronegative Menschen mit Blutkrebs (Leukämie)
  4. empfängliche Menschen, die an schwerer Neurodermitis leiden
  5. empfängliche Personen, die engen Kontakt zu Menschen mit einem geschwächten Immunsystem haben

Empfänglich bedeutet, dass entweder keine Windpocken-Impfung, keine bekannte Erkrankung an Windpocken in der Vorgeschichte oder – im Falle eines Bluttests – keine Antikörper gegen das Varizellen-Virus gefunden wurden. Dieser Begriff schließt also alle seronegativen Personen mit ein.

Darüber hinaus kommt die Windpocken-Impfung für seronegative Angehörige folgender Berufsgruppen infrage:

  • im Gesundheitsdienst Tätige, besonders in den Bereichen Kinderheilkunde (z.B. Säuglingsschwestern), Onkologie, Frauenheilkunde/Geburtshilfe, Intensivmedizin und bei der Betreuung von Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr
  • Personen, die einen Job in einer Gemeinschaftseinrichtung für das Vorschulalter beginnen

Alle Personen erhalten zwei Impfungen, die in einem gewissen Abstand (mind. vier bis sechs Wochen) erfolgen.

Darüber hinaus empfehlen Ärztinnen und Ärzte die Impfung gegen Windpocken für besonders gefährdete, empfängliche Personen sowie deren Kontaktpersonen.

Windpocken trotz Impfung?

Es kann vorkommen, dass Menschen trotz Impfung an Windpocken erkranken. Dies kommt aber sehr selten vor. Dann verläuft die Erkrankung meistens in abgeschwächter Form und auch das Risiko für Komplikationen sinkt bei bestehender Impfung.

Windpocken vorbeugen mit Antikörpern

Die Vorbeugung mit Antikörpern (sog. passive Impfung, passive Immunisierung oder Immunprophylaxe) gegen Windpocken beziehungsweise gegen das Varizella-Zoster-Virus sollte innerhalb von 96 Stunden nach Kontakt zu einem*einer Erkrankten erfolgen. Mediziner*innen sprechen in diesem Zusammenhang von "postexpositioneller" Gabe. Sie kann den Ausbruch einer Erkrankung verhindern oder deutlich abschwächen.

Die Empfehlung gilt für Personen mit erhöhtem Risiko für Varizellen-Komplikationen, dazu zählen:

  • nicht geimpfte Schwangere ohne bekannte Windpocken-Erkrankung in der Vergangenheit bzw. bei der keine Antikörper im Blut vorhanden sind (sog. seronegative Frauen)
  • Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem und unbekanntem oder fehlendem Schutz (Immunität) gegen Windpocken
  • Neugeborene, deren Mutter 5 Tage vor bis 2 Tage nach der Entbindung an Varizellen erkrankte.