Cilazapril

Allgemeines

Cilazapril kann bei Patienten mit Bluthochdruck als Einzeltherapie oder in Kombination mit anderen blutdrucksenkenden Mitteln zur Senkung des Blutdrucks eingesetzt werden.

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Blutgefäße erweitern
  • Bildung von Angiotensin II blockieren
  • Herzfunktion entlasten

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Cilazapril im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Cilazapril nicht verwendet werden?

Cilazapril darf nicht gegeben werden bei
  • Überempfindlichkeit gegen Cilazapril oder einen anderen ACE-Hemmer
  • Gesichts- und Kehlkopfschwellungen (angioneurotischem Ödem) auch in Folge einer früheren ACE-Hemmer-Therapie
  • Zuckerkranken oder Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, die den Blutdrucksenker Aliskiren erhalten
  • Nierenarterienverengung (beidseitig oder bei Einzelniere), nach einer Nierenverpflanzung oder bei schweren Nierenfunktionsstörungen mit einer Kreatinin-Clearance unter 40 Milliliter/Minute
  • Blutwäschebehandlung (Dialyse), besonders wenn Polyacrylnitril-methallylsulfonat-high-flux-Membranen verwendet werden, bei Blutfettwäsche (LDL-Apherese) unter Verwendung von Dextransulfat oder bei Desensibilisierungsbehandlung gegen Insektengifte wegen der Gefahr schwerer allergischer Reaktionen
  • Verengung von Herzklappen (Aorten- oder Mitralklappe) mit Auswirkungen auf den Blutkreislauf, bei krankhafter Herzmuskelverdickung und unbehandelbarer, schwerer Herzmuskelschwäche
  • Nebennierenfunktionsstörung (primärem Hyperaldosteronismus) weil ACE-Hemmer hier wirkungslos sind
  • nierenbedingtem Bluthochdruck
  • Lebererkrankungen oder Leberfunktionsstörungen, die nicht von Infektionen oder Vergiftungen herrühren
  • Erkrankungen mit Verengungen der Atemwege.
Nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt und unter seiner regelmäßigen Kontrolle darf Cilazapril gegeben werden bei
  • eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance zwischen 40 und 60 Millilitern/Minute) und erhöhter Eiweißausscheidung im Urin (über ein Gramm/Tag)
  • Blutsalzstörungen (Elektrolytstörungen)
  • Diabetikern, weil der Wirkstoff zusammen mit blutzuckersenkenden Substanzen zu Unterzuckerung führen kann
  • gestörter Immunreaktion oder Kollagenkrankheiten (wie zum Beispiel bei Lupus erythematodes und Sklerodermie)
  • gleichzeitiger innerlicher Anwendung von Wirkstoffen, die die Abwehrreaktionen unterdrücken wie Glukokortikoide ("Kortison"), Zytostatika und Antimetabolite (Krebsmittel), das Gichtmittel Allopurinol, das Antiarrhythmikum Procainamid oder Lithium (gegen Depressionen)
  • schwerem Bluthochdruck
  • gleichzeitiger Herzmuskelschwäche
  • Patienten über 65 Jahre.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Die Anwendung von ACE-Hemmern wie Cilazapril ist während des ersten Schwangerschaftsdrittels nur erlaubt, wenn es der Arzt für unumgänglich hält. Für den Rest der Schwangerschaft ist der Einsatz verboten. Wenn eine Schwangerschaft geplant oder festgestellt wird, muss die Behandlung vom Arzt auf andere Wirkstoffe umgestellt werden.

Beim Ungeborenen könnte es durch die Einnahme von Cilazapril zu einer Verringerung der Nierenfunktion und zu verzögerter Bildung der Schädelknochen kommen. Eine Verminderung des Fruchtwassers kann auftreten. Bei Neugeborenen können durch den Wirkstoff Nierenversagen, niedriger Blutdruck und eine erhöhte Blutkaliumkonzentration herbeigeführt werden. Hinsichtlich dieser Nebenwirkungen müssen alle Kinder, deren Mütter Cilazapril eingenommen haben, sorgfältig ärztlich überwacht werden. Ist eine Schwangere während oder nach dem zweiten Schwangerschaftsdrittel mit Cilazapril behandelt worden, sollte der Arzt beim Kind mittels Ultraschall die Nierenfunktion und den Schädel untersuchen.

Cilazapril geht in die Muttermilch über. Hält der Arzt eine Behandlung mit Cilazapril während der Stillzeit für unumgänglich, muss abgestillt werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Bei Kindern darf Cilazapril nicht angewendet werden, da es bisher noch keine Erfahrungen mit dem Gebrauch des Wirkstoffs bei der Altersgruppe gibt.

Welche Nebenwirkungen kann Cilazapril haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Cilazapril. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Häufige Nebenwirkungen:
Kopfschmerzen, Müdigkeit, Reizhusten, Übelkeit, Schwindelgefühl.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Blutgefäßschwellung (kann das Gesicht, die Lippen, die Zunge, den Kehlkopf oder den Verdauungskanal umfassen), Schmeckstörung, Durchblutungsstörung des Herzmuskels, Angina pectoris, Herzrasen, Herzklopfen, niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall bei Körperlageveränderung (mit Ohnmacht, Schwäche, Schwindelgefühl und Sehbehinderung), Atemnot, Bronchialkrämpfe, Schnupfen, trockener Mund, Mundschleimhautentzündung, geringerer Appetit, Durchfall, Erbrechen, Ausschlag (auch fleckig-blasig), Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Impotenz, übermäßiges Schwitzen, Hitzewallungen, Schwäche, Schlafstörungen.

Seltene Nebenwirkungen:
Blutbildverändeurngen (Mangel an Neutrophilen und Blutplättchen, Fehlen von Granulozyten), Blutarmut, allergischer Schock, Lupus-ähnliches Syndrom (mit Blutgefäßentzündung, Muskel- und Gelenkschmerzen, Entzündungszeichen im Blut), Durchblutungsstörungen im Gehirn, vorübergehende Ohnmacht aus Durchblutungsmangel, Schlaganfall durch Durchblutungsmangel, Nervenstörungen in Armen und Beinen, Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Erkrankung des Gewebes zwischen den Lungenbläschen, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Zungenentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, unnormale Leberfunktionstests (einschließlich Transaminasen, Bilirubin, alkalische Phosphatase, Gamma-GT), Leberentzündung mit Gallenstau und mit oder ohne Gewebeabsterben, Schuppenflechte-ähnliche Hautentzündung, Schuppenflechte (Verschlimmerung), schwere Hautreaktionen (Lichen planus, exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse), Nesselsucht, blasenbildende Hauterkrankung, Blasensucht, Kaposi-Sarkom (spezieller Hautkrebs), Blutgefäßentzündung, Unterhautblutung, Lichtempfindlichkeit, Haarausfall, Nagelauflösung, Nierenfunktionsstörungen, akutes Nierenversagen, Kreatinin im Blut erhöht, Blutharnstoff erhöht, Kaliumüberschuss im Blut, Natriummangel im Blut, Eiweiß im Urin, Nierenversagen (nephrotisches Syndrom), Nierenentzündung, Brustschwellung.

Besonderheiten:
Blutbildveränderungen werden begünstigt durch eine eingeschränkte Nierenfunktion, Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen) oder gleichzeitige Therapie mit dem Gichtmittel Allopurinol, dem Antiarrhythmikum Procainamid oder Wirkstoffen, die die körpereigene Abwehr unterdrücken. Zusammen mit den Blutbildveränderungen kann es auch zu Hautbeschwerden kommen. Insbesondere zu Behandlungsbeginn und regelmäßig bei Patienten mit den beschriebenen Risikofaktoren muss der Arzt den Mineralhaushalt, die Nierenwerte sowie das Blutbild kontrollieren.

Störungen des Mineralhaushalts treten insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen auf.

Ein übermäßiger Blutdruckabfall tritt insbesondere zu Beginn der Cilazapril-Therapie sowie bei Patienten mit Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel durch Erbrechen, Durchfall und Entwässerungsmittel, bei Herzmuskelschwäche, schwerem Bluthochdruck, aber auch bei Erhöhung der Dosierung der Entwässerungsmittel oder des Cilazapril auf. Bei Patienten mit Durchblutungsstörungen des Herzmuskels oder des Gehirns kann ein übermäßiger Blutdruckabfall zu kurzfristigen Bewußtseinsverlust (TIA) einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Sobald es zu Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Kehlkopf kommt, ist die Behandlung mit dem Wirkstoff sofort abzubrechen und ein Arzt zu verständigen.

Besonders während einer Behandlung zur Desensibilisierung gegen Insektengifte kann die Anwendung von Cilazapril teilweise lebensbedrohliche allergische Reaktionen wie Blutdruckabfall, Atemnot, Erbrechen und allergische Hautreaktionen auftreten. Bei Verdacht auf eine schwerwiegende Hautreaktion muss sofort der behandelnde Arzt aufgesucht und gegebenenfalls die Therapie mit Cilazapril abgebrochen werden.

Tritt im Verlauf einer Cilazapril-Therapie Fieber, Lymphknotenschwellung und/oder Halsentzündung auf, ist umgehend der behandelnde Arzt zu verständigen. Dieser muss dann das Blutbild prüfen.

Insbesondere zu Behandlungsbeginn und regelmäßig bei Risikopatienten (Patienten mit Nierenfunktionsstörung, Bindegewebserkrankungen, bei Behandlung mit Wirkstoffen, die das Immunsystem unterdrücken (wie Zytostatika, dem Gichtmittel Allopurinol, dem Antiarrhythmikum Procainamid) muss der Arzt den Mineralhaushalt, die Nierenwerte sowie das Blutbild kontrollieren.

Welche Wechselwirkungen zeigt Cilazapril?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Folgende Wechselwirkungen mit Cilazapril hinsichtlich seiner Wirkung und Nebenwirkungen können auftreten:
  • Nicht-opioide Schmerzmittel, nicht-steroidale Antirheumatika und Kochsalz vermindern die Blutdrucksenkung
  • Narkosemittel, Schmerzmittel und Mittel gegen hohen Blutdruck verstärken die Blutdrucksenkung
  • Allopurinol (Mittel gegen Gicht-Anfälle), Zytostatika, Glukokortikoide und Procainamid (Mittel gegen Herzrhythmusstörungen) verstärken mögliche Blutbildveränderungen
  • Kalium und kaliumsparende Entwässerungsmittel (wie Spironolacton, Amilorid, Triamteren) sowie Kaliumüberschuss verursachende Arzneimittel (zum Beispiel Heparin) erhöhen den Kaliumspiegel, wodurch es zu Herzrhythmusstörungen kommen kann
  • Die Kombination mit Blutdrucksenkern wie AT1-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren wird nicht empfohlen, da das Risiko für Nebenwirkungen wie Kaliummangel, Blutdruckabfall und Abnahme der Nierenfunktion erhöht ist. Dies gilt besonders bei Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung aufgrund von Zuckerkrankheit.
  • Polyacrylnitril-methallylsulfonat-high-flux- Membranen (eingesetzt bei der Blutwäsche), Dextransulfat (eingesetzt bei der Blutwäsche bei stark erhöhten Blutfetten) und Insektengifte im Rahmen einer Therapie zur Desensibilisierung erhöhen das Risiko für das Auftreten von allergischen Reaktionen bis zum Schock.
  • Orale Antidiabetika und Insuline verstärken eine mögliche Blutzuckersenkung.
Cilazapril verändert aber auch die Effekte anderer Wirkstoffe:
  • Bei gleichzeitiger Gabe von Cilazapril wird die Wirkung von Alkohol verstärkt.
  • Die Kombination mit Lithium (Mittel bei manischer Depression), dem Gichtmittel Allopurinol und Antibiotika aus der Wirkstoffgruppe der Tetracyline verstärkt die Giftigkeit und Nebenwirkungen dieser Substanzen.
Zusammen mit Goldverbindungen in Form von Injektionen (gegen Rheuma angewendet) können ACE-Hemmer wie Cilazapril in seltenen Fällen zu einer sogenannten Nitritoidreaktion mit Gesichtsrötung, Übelkeit und Erbrechen und Blutdruckabfall führen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Bei Auftreten eines angioneurotischen Ödems (Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge, Kehlkopf, Schleimhaut, Augen) ist die Therapie abzubrechen und ein Arzt aufzusuchen.
  • Bei Auftreten einer Gelbsucht (Ikterus) oder bei deutlichem Anstieg der Leberenzyme muss die Therapie vom Arzt abgebrochen und der Patient überwacht werden.
  • Vor Beginn der Therapie mit dem Medikament sollte ein Flüssigkeits- oder Körpersalzmangel ausgeglichen werden.
  • Während der Therapie mit dem Medikament dürfen körperliche Aktivitäten nicht plötzlich gesteigert werden.
  • Die Therapie darf ohne ärztlichen Rat nicht unterbrochen oder abgebrochen werden.
  • Vor und während der Therapie mit dem Medikament ist eine regelmäßige ärztliche Kontrolle aller wichtigen Laborwerte (Harnstoff, Kreatinin, Kalium, Natrium, Urineiweiß, Bilirubin, Leberenzyme) notwendig.
  • Der Wirkstoff kann in der Schwangerschaft Missbildungen verursachen. Eine Schwangerschaft ist daher zuverlässig zu verhüten.
  • Sollten Fieber, Lymphknotenschwellungen und/oder Halsentzündung auftreten, muss der Arzt umgehend verständigt werden.
  • Während der Behandlung sind Arbeiten ohne sicheren Halt gefährlich.
  • Das Reaktionsvermögen kann durch starken Blutdruckabfall so beeinträchtigt sein, dass die Teilnahme am Straßenverkehr oder das Führen von Maschinen gefährlich werden.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Medikamente beinhalten Cilazapril?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Cilazapril enthalten ist.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform
Tabletten
Tabletten

So wirkt Cilazapril

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Cilazapril. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen ACE-Hemmer, Blutdrucksenker, zu welcher der Wirkstoff Cilazapril gehört.

Anwendungsgebiete des Wirkstoffs Cilazapril

Cilazapril kann bei Patienten mit Bluthochdruck als Einzeltherapie oder in Kombination mit anderen blutdrucksenkenden Mitteln zur Senkung des Blutdrucks eingesetzt werden.

Des weiteren dient der Wirkstoff der Behandlung der chronischen Herzmuskelschwäche.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Cilazapril sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Cilazapril

Cilazapril gehört in die Gruppe der ACE-Hemmer. Die Blutdrucksenkung der ACE-Hemmer erfolgt auf drei Wegen:
  • Durch die Blockade des Enzyms ACE (englisch: Angiotensin-Converting-Enzyme) wird in der Niere die Bildung des Hormons Angiotensin II verhindert. Angiotensin II bewirkt an den Blutgefäßen eine starke Zusammenziehung und so eine Blutdrucksteigerung. Wird ACE durch die ACE-Hemmer blockiert, kann praktisch kein Angiotensin II mehr gebildet werden. Die Blutgefäße entspannen sich und der Blutdruck sinkt.
  • Durch Förderung der Nierenfunktion werden verstärkt Kochsalz und Wasser ausgeschieden. Das verkleinert das Blutvolumen und senkt den Druck in den Gefäßen.
  • durch direkte Erweiterung der Blutgefäße, indem der Abbau des Gefäß-weitstellenden körpereigenen Stoffes Bradykinin behindert wird. Dadurch kann Bradykinin länger wirken, die Gefäße bleiben dauerhaft erweitert.
Cilazapril ist eigentlich ein Prodrug: Es ist selbst unwirksam und wird erst in der Leber in seine aktive Form Cilazaprilat umgewandelt. Die Gabe als Prodrug hat den Vorteil, dass der Wirkstoff besser in den Körper aufgenommen wird als sein wirksames Umwandlungsprodukt. Allerdings tritt die Wirkung von Cilazapril durch die Umwandlung verzögert ein. Die Wirkung beginnt ungefähr eine bis zwei Stunden nach der Einnahme, dauert dafür aber 24 Stunden an.

Cilazapril beziehungsweise Cilazaprilat wird größtenteils über die Nieren ausgeschieden. Deswegen muss der Arzt die Dosis bei Patienten mit starken Nierenfunktionsstörungen und mangelhafter Urinausscheidung vermindern, weil die Wirkung stärker und länger anhaltend ist.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.