Blutspenden/Herz/Hände
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Blutspende

Eine Blutspende kann Leben retten! Sie dauert nicht lang – und ist bei gesunden Menschen risikofrei. Das untersuchte und aufbereitete Blut, das aus der Armvene entnommen wird, kommt zur Behandlung schwerkranker Menschen, in Operationen und bei Unfallopfern zum Einsatz, die viel Blut verloren haben. Neben einer Bluttransfusion kann eine Blutspende aber auch verwendet werden, um lebensrettende Medikamente herzustellen.

Überblick

Bis heute ist es nicht möglich, Blut auf künstlichem Wege herzustellen – daher ist Blutspenden sehr wichtig. Blut gilt als Arzneimittel und fällt somit unter das Arzneimittelgesetz. Da für Operationen in Deutschland täglich etwa 15.000 Blutspenden benötigt werden, ist es dringend erforderlich, dass Menschen auch weiterhin regelmäßig Blut spenden – vor allem Personen mit einer seltenen Blutgruppe, zum Beispiel A Rhesus negativ. Jährlich melden sich mehr als drei Millionen Personen für eine Blutspende. Dennoch kommt es, vor allem in der Ferienzeit, immer wieder zu Engpässen an Blutkonserven.

Nach einer Blutspende bilden sich die einzelnen Blutbestandteile nach wenigen Tagen bis Wochen nach.

Blut spenden kann man in öffentlichen Krankenhäusern oder auch bei privaten Blutspendediensten. Eine Blutspende dauert etwa zwischen 45 Minuten und anderthalb Stunden, je nachdem, für welche Art der Blutspende man sich entscheidet. Es gibt insgesamt drei verschiedene Arten von Blutspenden:

Am häufigsten spenden Personen Vollblut – es enthält noch alle natürlichen Bestandteile des Blutes, wie:

  • rote Blutkörperchen (Erythrozyten),
  • weiße Blutkörperchen (Leukozyten),
  • Blutplättchen (Thrombozyten) sowie
  • verschiedene Eiweiße und sonstige Bestandteile.

Nach der Blutspende wird das Blut im Labor gründlich untersucht. Anschließend wird das Vollblut in seine einzelnen Bestandteile zerlegt und konserviert. Die Blutspenden lagern in sogenannten Blutbanken (Lager für Blutkonserven) und stehen dann beispielsweise für die Versorgung von Unfallopfern zur Verfügung.

Damit das gespendete Blut bei einer Bluttransfusion nicht mit dem Blut des Empfängers*der Empfängerin verklumpt, müssen die Blutgruppen von Spender*in und Empfänger*in nach dem sogenannten AB0-System übereinstimmen. Die häufigsten Blutgruppen in Deutschland sind Blutgruppe A und Blutgruppe 0 – dementsprechend gefragt sind Blutspender*innen mit diesen Eigenschaften. Eine Besonderheit sind Blutspender mit der Blutgruppe 0 und einem negativen Rhesusfaktor: Sie gelten als Universalspender, da ihr Blut mit allen anderen Blutgruppen kombinierbar ist, sich also als Blutspende für alle Empfänger*innen eignet.

Voraussetzungen für eine Blutspende

Vor jeder Blutspende steht eine ärztliche Befragung. Dabei wird geprüft, ob die jeweilige Person als Spender*in geeignet ist und damit Blut spenden darf. Entscheidend ist dabei, ob die Spende ein Risiko für den*die Blutspender*in selbst darstellt oder ob das Risiko besteht, dass der*die Spender*in Krankheiten auf den*die Blutempfänger*in übertragen könnte.

Grundsätzlich dürfen alle Personen zwischen 18 und 68 Jahren Blut spenden. Nach ärztlicher Absprache können aber auch ältere Spender*innen zugelassen werden. Wer gesund ist und keine erkennbaren Krankheitsanzeichen vorweist, ist in der Regel zur Blutspende zugelassen. Weitere Voraussetzungen für eine Blutspende sind ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm und ein stabiler Blutdruck. Im Einzelfall muss die Entscheidung von ärztlicher Seite getroffen werden.

Es gibt gewisse Personengruppen, die dauerhaft oder zeitweise von einer Blutspende ausgeschlossen sind. Entsprechende Regelungen sind in den allgemein geltenden Richtlinien der Bundesärztekammer festgelegt.

Dauerhaft von einer Blutspende ausgeschlossen sind:

  • Personen mit schweren neurologischen Erkrankungen
  • Personen mit Herz- und Gefäßerkrankungen oder sonstigen chronischen Erkrankungen, die für den Empfänger gefährlich sein können
  • Personen mit bösartigen Neubildungen (Ausnahme: örtlich begrenzter Tumor und Basaliom)
  • Personen mit einer schweren Infektionskrankheit (wie z. B. HIV oder Hepatitis)
  • Personen, die medikamenten-, alkohol- oder rauschgiftsüchtig sind
  • Männer, die Sexualverkehr mit anderen Männern haben
  • Personen mit Allergien – hier entscheidet der*die Ärzt*in im Einzelfall
  • Personen, die sich im Zeitraum zwischen 1980 und 1996 länger als sechs Monate in Großbritannien (inklusive Nordirland) aufgehalten haben oder dort nach 1980 eine Bluttransfusion erhalten haben
  • Personen mit häufig wechselnden Sexualpartnern.

Zeitweise von einer Blutspende ausgeschlossen sind beispielsweise Personen:

  • mit einem unkomplizierten Infekt (für eine Woche ausgeschlossen)
  • nach einer fieberhaften Erkrankung oder Durchfallerkrankung (für 4 Wochen)
  • nach Operationen (meist für 4 Monate, über den individuellen Zeitraum entscheidet der*die Ärzt*in)
  • nach Tätowierungen, Piercings oder Stechen von Ohrlöchern (für 4 Monate)
  • nach einer Zahnextraktion (für 1 Woche)
  • nach einer Impfung (abhängig vom Impfstoff zwischen 1 Tag und bis zu 4 Wochen)
  • während der Schwangerschaft und sechs Monate nach einer Schwangerschaft.

Falls Sie Blut spenden wollen, erkundigen Sie sich am besten direkt bei der Spendestelle. Dort erfahren Sie, ob Sie als Blutspender*in infrage kommen.

Wie oft kann man Blut spenden?

Zwischen zwei Blutspenden sollte in der Regel ein Abstand von 12 Wochen, mindestens aber von 8 Wochen liegen. Wie oft man Blut spenden kann, richtet sich auch nach dem Geschlecht:

Männer dürfen bis zu sechs Mal im Jahr Blut spenden, Frauen dagegen nur bis zu vier Mal.

Der Grund: Vor allem bei Frauen kann durch zu häufiges Blutspenden ein Eisenmangel entstehen. Zwar kann der Körper den Flüssigkeitsmangel nach einer Blutspende bereits innerhalb von 24 Stunden wieder ausgleichen – die Produktion der roten Blutkörperchen erfordert aber viel Eisen, das die Spenderin mit der Nahrung aufnehmen muss. Bei Frauen kann der Eisenbedarf durch die Regelblutung erhöht sein. Eisenreiche Lebensmittel helfen dabei, einen eventuellen Mangel schnell wieder auszugleichen. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • grünes Gemüse,
  • rotes Fleisch sowie Leber,
  • Brot,
  • zusätzliche Präparate, die ein*e Ärzt*in empfehlen kann.

Bekommt man bei einer Blutspende Geld?

Beim Blutspenden sollte nicht das Geld, sondern die gute Tat im Vordergrund stehen, denn die Blutkonserven dienen der Versorgung von Kranken und Verletzten. Außerdem bekommt jeder Spender einen kostenlosen Gesundheits-Check, sodass man auch ohne Geld einen Nutzen von der Blutspende hat. In vielen Fällen erhält der*die Spender*in jedoch auch eine Aufwandsentschädigung.

Der Gesundheits-Check umfasst vor allem die Untersuchung des entnommenen Blutes: Es wird ein kleines Blutbild erstellt, das folgende Werte ausweist:

  • rote Blutkörperchen (Erythrozyten),
  • weiße Blutkörperchen (Leukozyten),
  • Blutplättchen (Thrombozyten) und
  • roter Blutfarbstoff (Hämoglobin).

Darüber hinaus wird Ihr Blut auf mögliche gefährliche Infektionen untersucht. Neben einem HIV-Test testet das Labor Ihr Blut auch auf folgende infektiöse Erkrankungen:

Außerdem bestimmt das Labor Ihre Blutgruppe und Ihren Rhesusfaktor. Sie erhalten zudem einen persönlichen Blutspendeausweis, der Informationen zu Ihrer Blutgruppe enthält.

Blutspendern steht eine Aufwandsentschädigung zu

Gemäß dem Transfusionsgesetz sollte die Blutspende unentgeltlich erfolgen, steht jedem*jeder Blutspender*in eine Aufwandsentschädigung zu. Diese bemisst sich nach Art der Blutspende und dem Aufwand, der mit der Spende einher geht. Eine Aufwandsentschädigung für die Blutspende in Form von Geld ist jedoch nicht vorgegeben.

Häufig bieten die Blutspendestellen, zum Beispiel der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes oder die Blutspendezentren in Krankenhäusern, nach der Blutentnahme einen kostenlosen Imbiss und Getränke im Ruheraum an – manchmal auch kleinere Geschenke. Je nach Blutspendestelle wird in einigen Fällen für die Blutspende Geld ausgezahlt. Die Beträge sind jedoch in der Regel gering und ohne feste Vorgabe.

Ablauf einer Blutspende

Blut spenden können Sie in Krankenhäusern, Unikliniken oder bei privaten Blutspendediensten. Die meisten Einrichtungen informieren auf ihrer Webseite oder durch öffentliche Aushänge über aktuelle oder bevorstehende Blutspendetermine.

Auf der Webseite des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) können Sie sich über Blutspendetermine in Ihrer Nähe informieren: www.drk-blutspende.de

Vor einer Blutspende sollten Sie ausreichend trinken und etwas essen. Vermeiden Sie aber sehr fettige Speisen. Trinken Sie am Abend vor der Blutspende beziehungsweise dem Blutspendetermin keinen Alkohol – das verfälscht die Blutwerte und könnte Sie eventuell als Spender*in ausschließen.

Um Ihren Gesundheitszustand zu klären, müssen Sie vor der Blutspende einen Fragebogen ausfüllen. Dieser dient der Registrierung und enthält Fragen zu möglichen Erkrankungen. Damit die Spendestelle Ihre Daten aufnehmen kann, müssen Sie einen gültigen Personalausweis, Reisepass oder Führerschein vorlegen.

Es folgt eine ärztliche Untersuchung, bei der zunächst ein kleiner Tropfen Blut abgenommen wird, um den sogenannten Hämoglobinwert (Hb) zu messen. Hämoglobin ist der rote Farbstoff im Blut und gibt unter anderem Aufschluss über eine mögliche Blutarmut (Anämie). Um Infektionskrankheiten auszuschließen, wird zusätzlich die Körpertemperatur im Ohr sowie der Blutdruck gemessen.

Eine Blutspende dauert nur 5 bis 10 Minuten

Sind sie als Spender geeignet, geht es zur eigentlichen Blutspende. Die Blutspende selbst dauert nur etwa 5 bis 10 Minuten und ist nicht schmerzhaft – einzig der Einstich in die Vene kann unangenehm sein. Es werden maximal 500 Milliliter Blut entnommen.

Nehmen Sie sich im Anschluss an die Blutspende eine Ruhepause von mindestens 20 Minuten. Entsprechende Ruheräume stellt die Blutspendestelle zur Verfügung. Um den Flüssigkeitsmangel schnell wieder auszugleichen, sollten Sie viel trinken. Kostenlose Getränke und ein Imbiss stehen dafür häufig schon bereit. Am Straßenverkehr sollte man jedoch erst nach frühestens 30 Minuten teilnehmen. Ein Vermerk in Ihrem Blutspendeausweis zeigt Ihnen an, wann Sie den nächsten Blutspendetermin wahrnehmen können. Männer dürfen pro Jahr insgesamt fünfmal Vollblut spenden, Frauen viermal. Dies liegt daran, dass Frauen eher zu einem Eisenmangel neigen und es zudem länger dauert, bis ihr Eisenspeicher wieder gefüllt ist. Zudem haben Frauen grundsätzlich eine geringere Blutmenge im Körper.

Plasmaspende

Neben der Vollblutspende ist auch eine Plasmaspende möglich. Blutplasma ist die Gesamtheit der flüssigen Bestandteile im Blut – feste Teilchen wie

  • die roten Blutzellen (Erythrozyten),
  • die weißen Blutzellen (Leukozyten) und
  • die Blutplättchen (Thrombozyten)

zählen nicht dazu. Blutplasma ist eine klare, gelbliche Flüssigkeit und besteht zu über 90 Prozent aus Wasser. Es enthält viele wichtige Eiweiße, die unterschiedlichste Stoffe (z. B. Hormone) im Blut binden sowie Elektrolyte und Gerinnungsfaktoren.

Die Plasmaspende dient vor allem dazu, Medikamente herzustellen:

Bei einer Plasmaspende gelten fast die gleichen Voraussetzungen wie bei einer Vollblutspende. Bei der Voruntersuchung zur Plasmaspende werden zusätzlich das Gesamteiweiß und Antikörper im Blut gemessen. Diese Eingangsuntersuchung wird nach mindestens jeder 15. Plasmaspende oder alle zwei Jahre wiederholt.

Um Blutplasma zu gewinnen, wird eine Vollblutspende entnommen. Der Umfang der Plasmaspende richtet sich dabei nach dem Körpergewicht:

  • bis zu einem Körpergewicht von 60 kg maximal 650 ml
  • zu einem Körpergewicht von 80 kg maximal 750 ml
  • bei einem Körpergewicht von mehr als 80 kg bis maximal 850 ml

Vor einer Plasmaspende sollten Sie ausreichend trinken und essen. Nach der Spende sollten Sie, wie auch bei der Vollblutspende, eine Ruhepause von mindestens 20 Minuten einhalten.

Nach der Blutentnahme werden die Blutzellen durch Zentrifugation vom Plasma getrennt (Plasmapherese) und anschließend wieder dem Spender zugeführt. Dieses Verfahren ist schonend für den Körper und ermöglicht es, dass eine Plasmaspende wesentlich öfter erfolgen darf als eine Vollblutspende: Zwischen 40 und 44 Plasmaspenden im Jahr sind möglich. Insgesamt darf das gespendete Blutvolumen in einem Jahr nicht mehr als 25 Liter betragen.

Es ist möglich, dass Sie kurz nach einer Plasmaspende wieder Vollblut spenden. Dabei müssen jedoch zwischen zwei Spenden mindestens zwei Tage liegen. Sie können Plasma sowohl bei den bekannten Blutspendediensten als auch in spezialisierten Plasmapheresezentren spenden.

Thrombozytenspende

Eine Thrombozytenspende (Spende der Blutplättchen) kann für Menschen, die an Krebs (z. B. Leukämie) erkrankt sind, lebenswichtig sein. Denn sie können nach Chemotherapien oder Knochenmarktransplantationen häufig selbst nicht mehr ausreichend Blutplättchen (Thrombozyten) herstellen. Blutplättchen sind ein wichtiger Bestandteil der Blutgerinnung – ohne Blutplättchen könnten Verletzungen nicht heilen. Deshalb benötigen auch Unfallopfer, die große Mengen an Blut verloren haben, häufig eine Thrombozytenspende.

Die Thrombozytenspende läuft ab wie eine Vollblutspende, nach der Blutentnahme trennt das Labor das entnommene Blut jedoch in seine einzelnen Bestandteile. Anschließend werden nur die Thrombozyten verwendet. Die Voraussetzungen für eine Thrombozytenspende sind dieselben wie für eine Plasmaspende. Die Konzentration der Thrombozyten muss aber mindestens 250.000 Blutplättchen pro Mikroliter Blut betragen (Normalwerte sind 150.000 bis 350.000 pro µl Blut).

Nach der Entnahme von Vollblut (max. 650 ml) werden die Blutplättchen von den restlichen Bestandteilen des Blutes getrennt (sog. Thrombozytapherese). Dabei fließt das Vollblut durch einen speziellen Filter, übrig bleibt der sogenannte "Buffy Coat" aus weißen Blutkörperchen und Blutplättchen. Dieser macht nur ein Prozent der gesamten Blutprobe aus. Zuletzt werden noch die weißen Blutkörperchen von den benötigten Thrombozyten getrennt. Das Restblut wird dem Blutspender anschließend wieder zurückgeführt.

Insgesamt dauert die Thrombozytenspende zwischen 45 und 70 Minuten. Die entnommenen Thrombozyten sind nur circa vier Tage lang haltbar. Häufig erstellen Krankenhäuser deshalb für bedürftige Patienten schon im Voraus geeignete Spenderlisten, die es auch kurzfristig ermöglichen, einen passenden Blutspender zu ermitteln. Menschen, die regelmäßig Thrombozyten spenden möchten, sollten also relativ flexibel sein.

Was passiert nach der Blutspende?

Unmittelbar nach einer Blutspende ist es unbedingt ratsam, dass Sie die empfohlene Ruhezeit von mindestens 20 Minuten einhalten. In der Regel treten nach einer Blutspende keine weiteren Komplikationen auf. Falls Sie dennoch ein Unwohlsein verspüren, sollten Sie das anwesende Personal benachrichtigen. Zwar braucht der Körper nach der Blutspende etwa zwei Wochen, um die entnommenen Blutzellen zu ersetzen – den Flüssigkeitsverlust kann er jedoch schnell wieder ausgleichen. Bereits am Tag nach der Blutspende können Sie wieder Sport treiben.

Verarbeitung zur Blutkonserve

Innerhalb von 24 Stunden nach der Blutspende wird das entnommene Blut gefiltert und zur Blutkonserve verarbeitet. Um zukünftig Patienten gezielt mit den benötigten Bestandteilen des Blutes versorgen zu können, trennt das Labor die Erythrozyten, Leukozyten und das Plasma voneinander. Eine Blutkonserve mit roten Blutkörperchen ist anschließend noch 42 Tage lang haltbar.

Ein Krankenhaus darf die Blutkonserve erst verwenden, wenn die Blutprobe alle Laboruntersuchungen durchlaufen hat und ausgeschlossen ist, dass das Blut Erreger enthält. Ergeben die Untersuchungen Unregelmäßigkeiten in Ihren Blutwerten, werden Sie darüber informiert und es findet gegebenenfalls eine Nachuntersuchung statt.

Blutspendeausweis

Jeder Erstspender erhält einen kostenlosen Blutspendeausweis. Er wird Ihnen kurze Zeit nach der Blutspende zugeschickt. In dem Blutspendeausweis sind Ihre Blutgruppe und Ihr Rhesusfaktor vermerkt.

Bei jeder weiteren Blutspende wird der Blutspendeausweis abgestempelt. Einige Blutspendedienste verleihen nach einer gewissen Anzahl von Spenden ein kleine Anerkennung, zum Beispiel eine kleine Anstecknadel.

Derzeit wird ein bundesweit einheitlicher Blutspendeausweis im Scheckkartenformat eingeführt, der den Anmeldeprozess bei einer Blutspende vereinfachen soll. Der neue Ausweis passt nicht nur in jede Hosentasche, sondern verfügt auch über einen elektronischen Chip. Dieser enthält neben Angaben zur Person auch eine bundeseinheitliche Spendernummer.

Das Auslesen des Ausweises ist nur mithilfe bestimmter Lesegeräte möglich. Die Spenderinformationen (Blutgruppe und Rhesusfaktor) sind jedoch weiterhin sichtbar auf dem Blutspendeausweis vermerkt. Zur nächsten Blutspende sollten Sie Ihren Blutspendeausweis mit sich führen.