Benperidol-neuraxpharm 2/-4/-10 Tabletten

Hersteller: neuraxpharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Benperidol
Darreichnungsform: Tablette
Rezeptpflichtig

Wirkung

Benperidol-neuraxpharm 2/-4/-10 Tabletten enthalten den Wirkstoff Benperidol.

Der Wirkstoff Benperidol wird in Form von Tabletten, Tropfen oder Ampullen (Injektionslösungen) zur Behandlung von psychotischen Störungen wie Manien beziehungsweise bei akuten Psychosen eingesetzt. Er mindert die Symptome wie zum Beispiel heftige Stimmungsschwankungen bei der Manie oder Wahn- und Zwangsvorstellungen im Zuge eines psychotischen Schubs.

Außerdem wird Benperidol verwendet, um heftige Muskelzuckungen (katatones Syndrom) bei einem akuten Anfall der Schizophrenie, der meistverbreiteten Form der Psychose, zu lindern.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Benperidol sind vertiefende Informationen verfügbar:

Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Neuroleptika, zu welcher der Wirkstoff Benperidol gehört.

Anwendungsgebiete laut Herstellerangaben

  • akute psychotische Syndrome mit Wahn, Halluzinationen, Denkstörungen und Ich-Störungen
  • katatone Syndrome (Störungen der Motorik im Sinne von Bewegungsanomalien)
  • delirantes Syndrom und andere exogen-psychotische Syndrome (Krankheiten, die mit Orientierungsproblemen, Verwirrtheit motorischer Unruhe und vegetativen Beschwerden, wie zum Beispiel Schwitzen, einhergehen)
  • Symptomunterdrückung und Rückfallvorsorge bei chronisch verlaufenden, aus der Biographie des Patienten erklärbaren und durch äußere Umstände, die auf den Patienten wirken, verursachte Psychosen
  • maniformes Syndrom (ein der Manie ähnlicher Zustand, der durch übermäßige Antriebssteigerung und gehobene Stimmung gekennzeichnet ist)
  • psychomotorische Erregungszustände

Dosierung

Die Dosierung und Dauer der Behandlung ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung.

Die Tabletten werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen.

Akute psychotische Erkrankungen und psychomotorische Erregungszustände werden anfangs mit einer geringen Wirkstoffmenge (parenterale Verabreichung, unter Umgehung des Verdauungstraktes) behandelt. Innerhalb von 24 Stunden kann die Dosis auf 40 Milligramm Benperidol (parenteral oder oral) gesteigert werden. Als Erhaltungsdosis werden anschließend ein bis sechs Milligramm Wirkstoff am Tag eingenommen.

Bei psychotischen Erkrankungen, die längerfristig behandelt werden müssen, werden zu Therapiebeginn ein bis drei Milligramm Benperidol täglich verabreicht. Eine Dosissteigerung auf bis zu sechs Milligramm Wirkstoff am Tag ist möglich.

In Ausnahmefällen (therapieresistente Fälle) kann eine höhere Dosis eingenommen werden.

Ältere Patienten erhalten dagegen geringere Tagesdosen. Die Behandlung sollte hier mit 0,3 bis drei Milligramm Benperidol pro Tag beginnen.

Sonstige Bestandteile

Folgende arzneilich nicht wirksame Bestandteile sind in dem Medikament enthalten:

  • hochdisperses Siliciumdioxid
  • Lactose 1H2O
  • Maisstärke
  • mikrokristalline Cellulose
  • Magnesiumstearat

Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Müdigkeit, Schwächeerscheinungen, Schlafstörungen und Schläfrigkeit, Benommenheit, Unruhe, Schwindel, Bewegungsstörungen wie Blickkrämpfe, ruckartiges Herausstrecken der Zunge, unwillkürliche Gesichtsbewegungen und Kopfbewegungen (Dyskinesien), Parkinson-Syndrome wie Bewegungsarmut, Zittern, Muskelsteifheit, Frühdyskinesien (vorwiegend im Kopf-Hals-Schulter-Bereich) und andere unwillkürliche Bewegungen wie Akathisien.

Häufige Nebenwirkungen:
niedriger Blutdruck (Hypotonie) beziehungsweise verstärkter Blutdruckabfall im Stehen (orthostatische Kreislaufregulationsstörungen), erhöhte Herzschlagfolge, Herzrhythmusstörungen, Erregungsleitungsstörungen am Herzen, Prolaktin-Spiegelerhöhungen, Brustspannen, Milchfluss, Zyklusstörungen bis zum Verlust der Regelblutung bei Frauen, Orgasmusstörungen, Potenzstörungen, Impotenz.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Schwindel, Lethargie, Kopfschmerzen, Depressionen, Erregungszustände, Krampfanfälle, Sprachstörungen, Gedächtnisstörungen, Gewichtszunahme, Hautallergien mit Juckreiz, erhöhte Leberwerte im Blut, Gewichtszunahme, Mangel an weißen Blutkörperchen, erhöhte Blutzuckerwerte.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Lebererkrankungen mit Gallestau, Mundtrockenheit, Störungen des Scharfsehens, Anstieg des Augeninnendrucks, Blutbildungsstörungen, Haarausfall.

Besonderheiten:
In sehr seltenen Fällen kann es bei der Behandlung mit Benperidol zu einem malignen neuroleptischen Syndrom kommen. Dieses Symptom ist lebensbedrohlich und äußert sich in Fieber, Muskelstarre, Kreislaufkollaps, Herzjagen, Bluthochdruck, Bewusstseinstrübung bis zum Koma. Deshalb muss, insbesondere bei Auftreten von hohem Fieber, eine sorgfältige ärztliche Untersuchung stattfinden und gegebenenfalls der Wirkstoff Benperidol abgesetzt werden.

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Gabe von anderen zentral dämpfenden Wirkstoffen wie Morphin-Derivaten, Barbituraten, Benzodiazepinen, Anxiolytika (Wirkstoffe zur Behandlung von Angststörungen, bestimmten H1-Antihistaminika sowie anderen Neuroleptika kommt es zu einer gegenseitigen Wirkungsverstärkung. Vor allem die schlaffördernden und atemlähmenden Wirkungen der Wirkstoffe verstärken sich.

Gleichzeitiger Alkoholkonsum während einer Behandlung mit Benperidol kann zu einer Verstärkung der Alkoholwirkung und zu einer Blutdrucksenkung führen.

Bei gleichzeitiger Anwendung von blutdrucksenkenden Wirkstoffen (Antihypertonika) wird deren Wirkung verstärkt und es kann zu einem bedrohlichen Blutdruckabfall kommen.

Bei den Wirkstoffen Guanethidin, Clonidin und Alpha-Methyldopa wird deren blutdrucksenkende Wirkung durch Benperidol hingegen vermindert.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Antikonvulsiva zur Behandlung der Epilepsie wie Pentetrazol oder Phenytoin können vermehrt Krämpfe auftreten. Insbesondere die Antiepileptika Carbamazepin, Phenobarbital und Phenytoin sowie Rifampicin führen zu einer Wirkungsabschwächung von Benperidol bei gleichzeitiger Verabreichung.

In Kombination mit Anticholinergika (wie beispielsweise Atropin, Benzatropin, Trihexyphenidyl) kann deren Wirkung verstärkt und die Benperidol-Wirkung abgeschwächt werden.

Die Dopaminrezeptor-Agonisten Bromocriptin und Amantadin werden bei gleichzeitiger Verabreichung in ihrer Wirkung durch Benperidol abgeschwächt. Die gleichzeitige Behandlung mit dem Parkinsonmittel Levodopa führt zu einer gegenseitigen Abschwächung der jeweiligen Wirkstoffe, daher sollten die beiden Wirkstoffe nicht zusammen genommen werden.

Während sich bei den Dopaminrezeptor-Antagonisten Metoclopramid, Bromoprid und Alizaprid Nebenwirkungen der Muskulatur verstärken. Insbesondere Muskelkrämpfe und unwillkürliche Muskelzuckungen treten bei gleichzeitiger Gabe von Benperidol häufiger auf.

Bei Kombinationen mit Propranolol oder trizyklischen Antidepressiva und Benperidol werden die Konzentrationen dieser Wirkstoffe im Blut erhöht. Dies kann ein vermehrtes Auftreten von Nebenwirkungen dieser Wirkstoffe zur Folge haben.

Insbesondere die Kombination von Benperidol und Lithium führt zu einer starken Zunahme der motorischen Nebenwirkungen (extrapyramidale Symptome). Diese Nebenwirkungen betreffen vor allem die Arme und Beine und äußern sich als Gangstörungen oder Störungen der Muskulatur (rumpfnahe Hyperkinesen, Tremor und Rigor).

In Kombination mit Adrenalin kann es zu einem verstärkten Blutdruckabfall (paradoxe Hypotension) kommen und Nebenwirkungen können ebenfalls vermehrt auftreten.

Koffein schwächt die Wirkung von Benperidol ab. Auf die gleichzeitige Einnahme von Tee oder Kaffee sollte daher während der Behandlung verzichtet werden, um eine Wirkminderung von Benperidol zu vermeiden.

Frauen, die die Anti-Babypille (orale Kontrazeptiva) nehmen, müssen vermehrt mit unerwünschten Nebenwirkungen rechnen. Bei einem Schwangerschaftstest ist zudem ein falsch-positives Ergebnis möglich.

Die gleichzeitige Anwendung von Wirkstoffen, die ebenfalls das QT-Intervall verlängern, wie Makrolid-Antibiotika, Antiarrhythmika Klasse I und III, Malaria-Mittel, Antihistaminika, Antidepressiva oder andere Neuroleptika kann zu einem Kaliummangel (Hypokaliämie) führen. In der Folge können Herzrhythmusstörungen auftreten.

Polypeptid-Antibiotika wie beispielsweise Capreomycin, Colistin oder Polymyxin B können in Kombination mit Benperidol eine durch Benperidol hervorgerufene atemlähmende Wirkung (Atemdepression) verstärken.

Die Wirkung von Gonadorelin wird in Kombination mit Benperidol aufgrund der durch Benperidol hervorgerufenen Erhöhung des milchbildenen Hormons Prolaktin abgeschwächt.

Gegenanzeigen

Der Wirkstoff darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Benperidol oder bestimmte andere Neuroleptika (Butyrophenone) sowie bei akuten Vergiftungen mit zentraldämpfenden Wirkstoffen oder Alkohol.

In sehr seltenen Fällen kann es bei der Behandlung mit Benperidol zu einem malignen neuroleptischen Syndrom kommen. Dieses Symptom ist lebensbedrohlich und äußert sich in Fieber, Muskelstarre, Kreislaufkollaps und Bewusstseinstrübung. Deshalb muss, insbesondere bei Auftreten von hohem Fieber, eine sorgfältige ärztliche Untersuchung stattfinden und gegebenenfalls der Wirkstoff Benperidol abgesetzt werden.

Nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung darf Benperidol verabreicht werden bei vorgeschädigtem Herzen, schweren Leberfunktionsstörungen, Blut- oder Knochensmarkerkrankungen (Phäochromozytom), Tumoren, die auf das milchbildende Hormon Prolaktin reagieren wie bei Brustkrebs und Tumoren der Hirnanhangdrüse, ausgeprägtem niedrigem Blutdruck (Hypotonie) beziehungsweise verstärktem Blutdruckabfall im Stehen (orthostatischen Kreislaufregulationsstörungen), chronischen Atembeschwerden oder Asthma, Engwinkelglaukom, Blasenentleerungsstörungen mit Restharnbildung, Verengungen (Stenosen) im Magen-Darm-Kanal oder Depressionen.

Ebenfalls nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt darf der Wirkstoff verordnet werden bei Patienten mit Krampfleiden. Vor allem Patienten mit bekannter Epilepsie in der Vorgeschichte müssen während der Behandlung mit Benperidol sorgfältig ärztlich überwacht werden. Nur in ärztlich begründeten Ausnahmefällen dürfen Patienten mit organischen Hirnschäden oder Stammhirnerkrankungen wie der Parkinson-Krankheit beziehungsweise dem Parkinson-Syndrom Benperidol erhalten.

Da Benperidol vorwiegend über die Nieren ausgeschieden wird, sollte bei eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) die Dosis vom Arzt vermindert werden. Bei starker Einschränkung der Nierenfunktion sollte der Wirkstoff nur nach sorgfältiger ärztlicher Anordnung und bei regelmäßiger ärztlicher Überwachung eingenommen werden.
Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung sollte auch bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), vermindertem Blutkaliumgehalt (Hypokaliämie) und Störungen der Blutbildung gewährleistet sein.

Bei verlangsamter Herzschlagfolge (Bradykardie), angeborenen Störungen der Erregungsleitung des Herzens (QT-Syndrom) sowie Herzrhythmusstörungen oder anderen Arrhythmien sollte Benperidol nur bei regelmäßiger ärztlicher Kontrolle der Herzfunktion eingenommen werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Es empfiehlt sich, vor Einnahme des Wirkstoffs einen Schwangerschaftstest durchzuführen und während der Behandlung mit Benperidol geeignete Maßnahmen zur Schwangerschaftsverhütung zu ergreifen.

Sollte eine Behandlung während der Schwangerschaft erforderlich werden, muss der Arzt Nutzen und Risiko sorgfältig gegeneinander abwägen, da zur Anwendung von Benperidol in der Schwangerschaft keine Untersuchungen vorliegen. Tierexperimentelle Studien mit vergleichbaren Wirkstoffen haben Hinweise auf Fruchtschädigungen ergeben. Daher sollte Benperidol nur in dringenden Ausnahmefällen während der Schwangerschaft angewendet werden.

Mütter, die im letzten Schwangerschaftsdrittel den Wirkstoff einnehmen, gefährden ihre Neugeborenen durch Nebenwirkungen wie Bewegungsstörungen und Entzugserscheinungen. Diese können sich in Aufregung, Muskelverspannungen oder -schlaffheit, Zittern, Schläfrigkeit, Atemnot oder Störungen bei der Nahrungsaufnahme äußern. Solche Neugeborene müssen sorgfältig ärztlich überwacht werden.

Benperidol geht in die Muttermilch über. Bei gestillten Kindern, deren Mütter ähnliche Wirkstoffe eingenommen haben, konnten sogenannte extrapyramidale Symptome wie unkontrollierte, unwillkürliche Muskelbewegungen beobachtet werden. Deshalb sollte während der Einnahme des Wirkstoffs nicht gestillt werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Benperidol liegen bei Kindern und Jugendlichen noch keine ausreichenden Erkenntnisse vor. Daher sollte der Wirkstoff bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nur nach sorgfältiger ärztlicher Überprüfung von Nutzen und Risiko eingesetzt werden.

Warnhinweise

  • Der Wirkstoff kann die Aufmerksamkeit, die Konzentration und das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen einschränken.
  • Eine verstärkte Wirkung von Alkohol und Drogen bei gleichzeitiger Einnahme des Wirkstoffs beeinträchtigt ebenfalls das Reaktionsvermögen.
  • Während der Anwendung des Wirkstoffs sollte kein Alkohol getrunken werden.
  • Blutbild, Leberfunktion, Nierenfunktion sowie Kreislaufsituation sind während der Behandlung regelmäßig ärztlich zu kontrollieren.
  • Zu Beginn der Behandlung mit dem Wirkstoff sind Ausgangs-EEG und Ausgangs-EKG für spätere Verlaufskontrollen vom Arzt zu erstellen.
  • Kaffee und Tee in größeren Mengen während der Behandlung sind zu vermeiden.
  • Bei Auftreten von Fieber muss zum Ausschluss eines malignen neuroleptischen Syndroms der Arzt aufgesucht werden.
  • Bei plötzlicher Muskelsteifigkeit im Kopf-Hals-Schulter-Bereich sollte der Arzt informiert werden.
  • Bei älteren Patienten muss eventuell die Dosis durch den Arzt verringert werden.
  • Das Medikament enthält 1,5 Volumprozent Ethanol.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen.

Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.

Packungsgrößen

Packungsgröße und Darreichungsform
Wirkstoffgehalt (Dosierung pro Stück Tabletten)
20 Stück Tabletten
4 Milligramm Benperidol
50 Stück Tabletten
4 Milligramm Benperidol
20 Stück Tabletten
10 Milligramm Benperidol
50 Stück Tabletten
10 Milligramm Benperidol
20 Stück Tabletten
2 Milligramm Benperidol
50 Stück Tabletten
2 Milligramm Benperidol
100 Stück Tabletten
2 Milligramm Benperidol

Vergleichbare Medikamente

Folgende Tabelle gibt einen Überblick über Benperidol-neuraxpharm 2/-4/-10 Tabletten sowie weitere Medikamente mit dem Wirkstoff Benperidol (ggf. auch Generika).

Medikament
Darreichungsform

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.