Ein Mann steht vor einem Aufzug.
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Klaustrophobie: Ursachen, Symptome und Behandlung

Ob Fahrstuhl, Sonnenbank, ein voller Kinosaal oder die U-Bahn: Menschen mit einer Klaustrophobie können den Aufenthalt in engen, geschlossenen oder überfüllten Räumen nicht oder nur schwer ertragen. Um dem zu entgehen, vermeiden Betroffene viele Situationen, was zu einem großen Leidensdruck im Alltag führen kann. Wie es zu den Angstzuständen kommt und wie sich die Phobie behandeln lässt.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Mediziner*innen geprüft.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Klaustrophobie

Viele verwenden die Begriffe Platzangst und Klaustrophobie synonym. Doch eine Klaustrophobie ist genau das Gegenteil einer Platzangst. Denn wer an Platzangst (Agoraphobie) leidet, fürchtet sich vor weiten, öffentlichen Plätzen. Bei einer Klaustrophobie hingegen treten dann Angstreaktionen auf, wenn sich Betroffene in enge, geschlossene Räume begeben müssen. Daher wird Klaustrophobie eher als Raumangst bezeichnet. Dennoch können die Störungen parallel auftreten.

Betroffene haben oft körperliche Symptome, die an eine Panikstörung erinnern. Typisch sind etwa ein beschleunigter Herzschlag, starkes Schwitzen, Zittern und Übelkeit. Zudem vermeiden Erkrankte die angstauslösenden Situationen häufig. 

Wirksam bei spezifischen Phobien wie der Klaustrophobie ist die Verhaltenstherapie. Ein Ansatz ist etwa das Expositionstraining: Betroffene konfrontieren sich mit dem Angstauslöser und lernen so, dass ihre Befürchtungen sich nicht bewahrheiten.

Was ist Klaustrophobie?

Eine Klaustrophobie ist eine Angsterkrankung, bei der die unangemessene Angst vor engen und geschlossenen Räumen im Mittelpunkt steht. Der Name Klaustrophobie leitet sich vom lateinischen Begriff claustrum (= Verschluss, Käfig) und dem griechischen phobos (= Furcht, Angst) ab.

Zu typischen Situationen, die einem Menschen mit Klaustrophobie Angst bereiten können, zählen zum Beispiel:

  • der Aufenthalt im Aufzug
  • die Untersuchung in einem Magnetresonanztomographen (MRT)
  • der Aufenthalt in einem vollen Kaufhaus
  • der Aufenthalt in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Flugzeug oder U-Bahn
  • der Aufenthalt in überfüllten Räumen, z. B. in der Disco oder im Kino

Klaustrophobie ist eine spezifische Phobie

Nach dem internationalen Diagnoseschema ICD-10 wird die Klaustrophobie als Subtyp der Phobien, genauer der spezifischen Phobien, aufgeführt. Eine spezifische Phobie ist eine unangemessen starke Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen, so zum Beispiel vor Hunden, Blut, Spinnen – oder eben geschlossenen und engen Räumen, wie es bei der Klaustrophobie der Fall ist. Spezifische Phobien sind relativ weit verbreitet. Schätzungsweise sieben bis acht Prozent der Bevölkerung sind von Klaustrophobie betroffen.

Komorbidität: Begleitend auftretende Erkrankungen

Klaustrophobie kann auch im Rahmen anderer psychischer Krankheiten auftreten. So zeigen sich oft auch Panikstörungen oder weitere spezifische Ängste, etwa Höhenangst oder Angst vor Tieren. Besonders häufig tritt Klaustrophobie parallel zu einer Agoraphobie auf. Menschen mit dieser Störung befürchten, an bestimmten Orten beziehungsweise in bestimmten Situationen während einer möglichen Panikattacke keine Fluchtmöglichkeit zu haben. Oder sie haben Angst, im Notfall keine Hilfe zu bekommen. Die Ängste treten beispielsweise

  • in Menschenmengen,
  • auf öffentlichen Plätzen
  • oder auf Reisen

auf. Sie können jedoch auch enge Räume betreffen, sodass klaustrophobische Ängste auch zum Bild einer Agoraphobie zählen können.

Ursachen der Klaustrophobie

Eine Klaustrophobie kann verschiedene Ursachen haben. Manche Menschen entwickeln eher eine Klaustrophobie als andere. Dabei müssen mehrere Faktoren zusammenkommen. Welche Ursachen genau für eine Klaustrophobie infrage kommen, darüber gibt es je nach Ansatz unterschiedliche Lehrmeinungen. Insbesondere die lerntheoretische Sicht rückt bei der Suche nach den Ursachen einer Klaustrophobie in den Vordergrund.

Lerntheoretischer Ansatz

Vertreter*innen des lerntheoretischen Ansatzes nehmen an, dass sich eine Phobie in einem Stufenprozess entwickelt – so auch die Klaustrophobie. In einem ersten Schritt "erlernt" eine Person die Angst vor geschlossenen Räumen. Im weiteren Verlauf meidet sie die Situationen, wodurch die befürchtete Katastrophe ausbleibt. Es stellt sich ein Belohnungseffekt ein, was die Angst weiter verstärkt.

Diese Lernerfahrung tritt jedoch nicht bei allen auf – bei weitem nicht jeder Mensch, der schon in einem Aufzug festgesteckt hat, leidet anschließend an einer Klaustrophobie. Vielmehr müssen weitere Faktoren hinzutreten, damit tatsächlich eine Klaustrophobie entsteht.

So ist es zum Beispiel wichtig, wie sehr eine Person auf Angstsymptome wie Schweißausbrüche und Zittern achtet und diese bewertet. Derartige Beschwerden werden als potenzielle Gefahr wahrgenommen, was die körperlichen Angstsymptome weiter verstärkt. Ein Teufelskreis ist entstanden: Durch die vielen Symptome, die allein durch die Angst entstehen, sehen sich Betroffene darin bestätigt, dass ihnen etwas zustoßen wird.

Ein Beispiel: Ein Mann wohnt in einem Hochhaus und fährt täglich problemlos mit dem Fahrstuhl. Der Mann hatte in den letzten Monaten viel Stress und ist daher sehr angespannt und leicht aus der Fassung zu bringen. Eines Tages bleibt der voll besetzte Fahrstuhl zwischen zwei Etagen stecken und es dauert zwei Stunden, bis die Fahrgäste befreit werden. Während der Fahrstuhlpanne bricht der Mann plötzlich in Panik aus: Er befürchtet, keine Luft zu bekommen, leidet unter Schweißausbrüchen und fängt an zu zittern. Er fühlt sich der Situation ausgeliefert und will nur noch ins Freie. Wieder draußen fühlt er sich erleichtert und die Symptome klingen ab. Die plötzlichen Beschwerden kann er sich nicht erklären. Auch sieht er keinen Zusammenhang zum vorangegangenen Stress. Aufgrund dieser unerklärlichen Symptome ist er verunsichert und bekommt noch mehr Angst.

Am nächsten Tag befürchtet der Mann, der Fahrstuhl könne erneut steckenbleiben – und wählt fortan die Treppe. In Zukunft versucht er, Situationen, die mit Fahrstühlen zu tun haben, zu vermeiden. Der Mann hat gelernt, dass die Situation "Fahrstuhl fahren" mit Angst und subjektiver Bedrohung verbunden ist. Würde er sich der Situation erneut aussetzen, würde er die Angst vermutlich abbauen können. Da er sie aber meidet, hält er seine Angst nach wie vor aufrecht. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann sich die Angst auf ähnliche Situationen ausweiten, so zum Beispiel auf das Fahren in der U-Bahn.

Psychoanalytische Ansätze

In psychoanalytischen Theorien vertreten Fachleute die Ansicht, dass Menschen mit Phobien wie einer Klaustrophobie ihre inneren Konflikte nach außen verlagern. Dieser Ansatz geht davon aus, dass Erkrankte nicht wirklich vor engen und geschlossenen Räumen Angst haben, sondern dass die Furcht für eine unbewusste Fantasie steht, die symbolhaft mit engen Räumen in Verbindung steht. Die sichtbare Angst steht also eigentlich für eine innere Angst.

Neurobiologische Aspekte

Forschende, die sich mit den neurobiologischen Aspekten einer Angststörung wie der Klaustrophobie befassen, gehen davon aus, dass nur dann eine Phobie entwickelt wird, wenn jemand dafür besonders anfällig ist. Demnach spielen nicht allein Umweltbedingungen eine Rolle, sondern auch eine individuelle Komponente, so zum Beispiel eine genetische Disposition (Veranlagung).

Fachleute vermuten, dass das autonome Nervensystem von Angstpatient*innen von Geburt an besonders labil ist und leicht erregt wird, weshalb die Personen besonders rasch Angst empfinden. Das autonome Nervensystem kontrolliert und reguliert die einzelnen Funktionen der inneren Organe, so zum Beispiel die Atmung. Zudem spielt die Balance verschiedener Botenstoffe im Hirn eine Rolle (etwa Serotonin, Noradrenalin, Gamma-Aminobuttersäure), die bei Phobiker*innen durcheinandergerät.

Darüber hinaus scheint das limbische System, ein bestimmter Teil des Gehirns, gegenüber dem von nicht-ängstlichen Personen Unterschiede aufzuweisen. Das limbische System ist wichtig für die Verarbeitung von Gefühlen.

Klaustrophobie: Typische Symptome

Menschen mit Klaustrophobie haben in engen, geschlossenen Räumen, wie zum Beispiel im Fahrstuhl oder in der U-Bahn, Angst. Wie ausgeprägt die Angstzustände sind, ist verschieden: Manche Betroffene haben zum Beispiel nur im Fahrstuhl Angst, andere wiederum in allen beengten Räumlichkeiten.

Während des Aufenthalts in einem engen, geschlossenen Raum zeigen Menschen mit Klaustrophobie häufig körperliche Symptome, die auch bei anderen Phobien auftreten. Hierzu zählen etwa:

  • starke Angstgefühle bis hin zur Panik
  • Herzrasen, Herzklopfen
  • Schweißausbrüche
  • Engegefühl in der Brust
  • Zittern (Tremor)
  • Übelkeit
  • Gefühl, keine Luft zu bekommen (Dyspnoe)
  • verstärkter Harndrang sowie Stuhldrang
  • Gefühl, einer Ohnmacht nahe zu sein

Menschen mit Klaustrophobie wissen zwar, dass ihre Ängste unangemessen sind, können die Symptome aber dennoch nicht verhindern. Sie fürchten einen Kontrollverlust und haben vermehrt Katastrophengedanken. So besteht zum Beispiel die Angst, dass im Notfall kein Fluchtweg zur Verfügung steht (etwa im geschlossenen Fahrstuhl oder in der U-Bahn). Die Betroffenen glauben, zu ersticken, ohnmächtig oder verrückt zu werden oder sogar zu sterben. Erkrankte haben oft ein Gefühl des Eingesperrtseins und möchten der Situation so schnell wie möglich entfliehen.

Aber auch außerhalb der eigentlichen Situation können solche Symptome auftreten, so etwa beim alleinigen Gedanken daran, einen Aufzug zu betreten oder beim Anblick eines Bildes von einem geschlossenen Raum.

Angst im Magnetresonanztomographen

Für viele Menschen mit Klaustrophobie gleicht eine Untersuchung in einem geschlossenen Magnetresonanztomographen (MRT) einem Albtraum: Minutenlang – oft sogar länger als eine halbe Stunde – müssen sie in der engen Röhre verharren. Manche Klaustrophobiker*innen brechen die Untersuchung ab. Abhilfe kann ein offener Magnetresonanztomograph schaffen: Dieses Gerät ist seitlich geöffnet, was oft schon die Angst nehmen kann. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die Untersuchung mithilfe eines Beruhigungsmittels durchführen zu lassen. Lassen Sie sich hierzu ärztlich beraten.

Typisch bei Klaustrophobie: Vermeidungsverhalten

Aus Angst vor der Situation beginnen Betroffene, diese zu meiden. So wählen sie beispielsweise künftig die Treppe statt des Fahrstuhls oder schieben eine anstehende MRT-Untersuchung vor sich her, aus Angst vor der Enge im Untersuchungsgerät. Im weiteren Verlauf können immer mehr Situationen von diesem Vermeidungsverhalten betroffen sein, was den Alltag stark einschränken kann und eine soziale Isolation zur Folge haben kann.

Diagnose bei Klaustrophobie

Um bei Verdacht auf Klaustrophobie die Diagnose zu sichern, wird der*die Patient*in zunächst nach den genauen Beschwerden gefragt. Zudem wird der*die Arzt*Ärztin wissen wollen, wann die Symptome auftreten und ob die Angst an bestimmte Situationen oder Objekte gebunden ist, so zum Beispiel an Fahrstuhlfahren.

Wichtig ist auch zu wissen, wie stark die Symptome sind und für wie lange sie anhalten. Mithilfe dieser Informationen können Fachleute herausfinden, ob eine reine Klaustrophobie vorliegt oder ob eine andere Erkrankung die Ursache ist, zum Beispiel eine Agoraphobie.

Hilfreich bei Klaustrophobie: Ein Angsttagebuch

Ein Hilfsmittel für die Diagnose einer Klaustrophobie kann ein sogenanntes Angsttagebuch sein. Es gibt dem*der Therapeut*in genaueren Aufschluss über die Beschwerden. Darauf aufbauend kann die Diagnose gesichert und der Behandlungsablauf besser und individueller geplant werden.

Körperliche Erkrankungen ausschließen

Symptome wie Angst, Schweißausbrüche oder Herzrasen sind typisch für eine Angsterkrankung wie der Klaustrophobie. Sie können aber auch bei verschiedenen körperlichen Erkrankungen auftreten, so etwa bei einer Schilddrüsenüberfunktion. Um eine organische Ursache auszuschließen, wird zunächst eine körperliche Untersuchung stattfinden. In diesem Rahmen werden gegebenenfalls die Laborwerte ermittelt und ein EKG erstellt.

Was tun gegen Klaustrophobie?

Viele Menschen, die von Klaustrophobie betroffen sind, befinden sich nicht in Therapie. Manchmal ist die Klaustrophobie nur gering ausgeprägt. Betroffene haben dann zwar Angst vor engen Räumen, können diese jedoch überwinden und sich der Situation aussetzen. Fühlen sich Klaustrophobiker*innen durch die Angst jedoch sehr belastet oder sind im Alltag stark eingeschränkt, ist eine Therapie sinnvoll.

Verhaltenstherapie

Eine bei Klaustrophobie geeignete Therapie ist die Verhaltenstherapie. Zu Beginn der Behandlung wird in einem Gespräch zwischen Therapeut*in und der*dem Betroffenen geklärt, wie die Erkrankung aus lerntheoretischer Sicht entstanden sein könnte. Es gibt verschiedene Methoden, die in der Verhaltenstherapie zum Einsatz kommen:

  • Kognitive Verhaltenstherapie: In der kognitiven Verhaltenstherapie wird davon ausgegangen, dass die Gedanken die Gefühle beeinflussen. Schätzt eine Person eine Situation als gefährlich ein, wird sich das auch auf ihre Gefühle auswirken – so wird sie etwa Angst bekommen. Ein und dieselbe Situation kann von verschiedenen Menschen ganz unterschiedlich interpretiert werden. Wie eine Person etwas einstuft, hängt unter anderem davon ab, welche Erfahrungen sie in der Vergangenheit gemacht hat. In der kognitiven Verhaltenstherapie wird ermittelt, welche Denkmuster dazu führen, dass die Angst aufrechterhalten wird. Ziel ist es, diese Auslöser während der Therapie gezielt zu verändern.
  • Expositionsverfahren: Beim Expositionstraining (auch Konfrontationstherapie) wird der*die Betroffene direkt mit der angstmachenden Situation konfrontiert. So setzen sich Betroffene beispielsweise gezielt der Situation "Fahrstuhlfahren" aus – so lange, bis die Angst deutlich nachlässt und erkannt wird, dass die Angst unbegründet ist. Ob die*der Betroffene den Fahrstuhl zunächst nur ansieht oder sogar darin fährt, hängt dabei vom Behandlungsfortschritt und von der Intensität der Angstgedanken ab.

Weitere Therapiemöglichkeiten

  • Entspannungstechniken: Manchen Menschen mit Klaustrophobie hilft es, eine Entspannungstechnik zu erlernen. Gezielte Entspannung kann dazu beitragen, auch in einer angstmachenden Situation ruhig zu bleiben und insgesamt gelassener zu werden – allerdings bedarf es hierzu Geduld und Übung. Häufig verwendete Entspannungsverfahren sind beispielsweise die progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder das autogene Training.
  • Selbsthilfegruppen: In Selbsthilfegruppen für Menschen mit Angststörungen können Betroffene unter Gleichgesinnten offen und ohne Scham über ihr Problem sprechen und sich gegenseitig unterstützen.
  • Medikamentöse Therapie: Sogenannte Benzodiazepine haben eine beruhigende Wirkung, dürfen allerdings nur kurzfristig zum Einsatz kommen, da sie abhängig machen können. Insbesondere wenn die Klaustrophobie im Rahmen einer anderen Erkrankung wie zum Beispiel der Agoraphobie auftritt, können auch Antidepressiva verschrieben werden.
  • Psychotherapie: Eine weitere Therapiemöglichkeit ist, in einer Psychotherapie herauszufinden, welcher innere Konflikt der Angst zugrunde liegt. Betroffene sollen lernen, die eigenen Furchtreaktionen besser zu bewältigen und ein möglicherweise ungelöstes Problem aufzuspüren beziehungsweise einen besseren Umgang damit zu finden.

Verlauf und Prognose einer Klaustrophobie

Bei einer Klaustrophobie kann der Verlauf unterschiedlich aussehen. Viele Menschen mit einer Klaustrophobie können die angstmachende Situation meiden und fühlen sich in ihrem Alltag nicht eingeschränkt. Während bei einigen Betroffenen die Phobie von selbst abklingt, bedürfen andere einer Behandlung.

Bei ausgeprägter Klaustrophobie kann sich die Angst unbehandelt immer weiter ausweiten und an Intensität zunehmen. Durch verstärktes Vermeidungsverhalten leidet oft auch das soziale Leben, sodass Betroffene an Lebensqualität verlieren. Manche Phobiker*innen greifen eigenmächtig zu Medikamenten oder Alkohol, um angstauslösende Situationen aushalten zu können, laufen jedoch Gefahr, abhängig zu werden. Daher ist es wichtig, sich rechtzeitig Hilfe zu holen, wenn das Gefühl besteht, dem Problem nicht mehr gewachsen zu sein.

Die Prognose bei der Behandlung einer Klaustrophobie ist meist günstig. Je früher die Therapie einsetzt, desto besser!

Klaustrophobie vorbeugen

Einer Klaustrophobie können Sie nicht direkt vorbeugen. Wenn Sie jedoch merken, dass Sie zunehmend Angst vor dem Aufenthalt in geschlossenen, engen Räumen haben, sollten Sie rechtzeitig professionelle Hilfe holen. Eine Angststörung wie die Klaustrophobie ist nichts, wofür man sich schämen müsste. Je länger Sie warten, desto mehr müssen Sie sich überwinden, um die Ängste zu bewältigen.