3G-Regeln an Restaurant-Eingang
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Corona-Regeln: Diese Lockerungen gibt es ab 4. März

Es ist ein Ende der Corona-Maßnahmen in Sicht: Nachdem im ersten Schritt der Bundesregierung bereits alle Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene aufgehoben wurden, treten ab 4. März 2022 weitere Änderungen in Kraft. 

Corona-Maßnahmen: Änderungen ab Anfang März

Besonders im öffentlichen Leben treten Änderungen in Kraft – an den meisten öffentlichen Orten gilt anstelle der 2G- wieder die 3G-Regelung. Wer geimpft, genesen oder geboostert ist, kann weiterhin den digitalen Impfnachweis oder die Immunkarte vorzeigen. Ungeimpfte hingegen benötigen einen offiziellen Corona-Test. Die 3G-Regel gilt unter anderem in

  • Restaurants und Hotels,
  • Fitnessstudios,
  • Schwimmbädern,
  • Zoos und
  • beim Friseur.

Im Einzelhandel hingegen treten sämtliche Zugangsbeschränkungen außer Kraft – die Maskenpflicht bleibt aber weiterhin bestehen.

Die 2G-Regel bleibt in bestimmten Lebensbereichen erhalten. Geimpfte und Genesene haben Zugang zu Konzerten und Fußballspielen, die maximale Auslastung im Stadion sind allerdings 25.000 Menschen. In Innenräumen hingegen sollte die Kapazität von 60 Prozent oder maximal 6.000 Personen nicht überschritten werden.

Feierfreudige können sich ebenfalls auf den 4. März freuen. Ab dann dürfen Clubs und Discotheken unter Voraussetzungen der 2G-Plus-Regel wieder öffnen. Geboosterte Personen benötigen keinen zusätzlichen Test, aus Eigenverantwortung und zum Schutz anderer wird dieser aber dennoch empfohlen.

Die 3G-Regel im öffentlichen Nahverkehr sowie der Arbeitswelt ist allerdings weiterhin Pflicht.

Reisebeschränkungen werden ebenfalls gelockert

Reisen während der Pandemie werden ebenfalls erleichtert:

  • Geimpfte und Genesene benötigen keinen zusätzlichen Test bei Reisen innerhalb der Europäischen Union (EU).
  • Ungeimpfte Reisende müssen einen tagesaktuellen Antigen-Schnelltest vorweisen.
  • Für ungeimpfte Kinder entfällt zudem die Quarantäne-Pflicht, sofern sich diese freitesten.

Eine Einreiseanmeldung muss ebenfalls nicht mehr ausgefüllt werden. Reisende benötigen allerdings weiterhin einen gültigen Corona-Test oder einen 2G-Nachweis.

Länder sollen zudem nur noch als Hochrisikogebiete mit weitergehenden Auflagen bei der Rückkehr nach Deutschland eingestuft werden, wenn dort Virusvarianten mit "stärker krankmachenden Eigenschaften" dominieren als die Omikron-Variante. Dies muss von Bund und Ländern allerdings offiziell bestätigt werden.

Bundesländer entscheiden individuell

Die Corona-Regeln können je nach Bundesland individuell gelockert oder angepasst werden. Allgemein gehen aber alle Bundesländer mit den Regelungen der Bundesregierung mit.

Weiterer Schritt ab 20. März geplant

Ab Frühlingsanfang sollen die Maßnahmen weitgehend gelockert werden. Die Home-Office-Pflicht sowie weitere Zugangsbeschränkungen sollen enden. Die Maskenpflicht sowie AHA-Regeln bleiben bestehen.