Saisonale Einflüsse

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (28. August 2007)

© Jupiterimages/Hemera

Viele Menschen reagieren sensibel auf die saisonalen Veränderungen, die im Laufe des Jahrs auf sie einwirken. Innerhalb von zwölf Monaten verändern sich nicht nur die klimatischen Bedingungen, sondern auch Tageslänge und Lichtintensität.

Der Mensch ist – ähnliche wie Tiere, die Winterschlaf halten – in der dunklen Jahreszeit schläfriger und passiver als im Sommer. Die Körperfunktionen legen einen Schongang ein, die Lebensvorgänge passen sich den Jahreszeiten an. Dieses Verhalten hat sich in der Evolution als sinnvoll erwiesen: Die lebensfeindlichen Umweltbedingungen unserer Vorfahren legten es nahe, sich in eine Höhle zurückzuziehen, auf Sparflamme zu schalten und zu warten, bis es wieder hell und warm wurde.

Heutzutage lebt man unabhängig von den Jahreszeiten meist im gleichen Rhythmus weiter, sodass der Körper leicht aus dem Takt geraten kann, wenn die Tage kürzer oder länger werden. Frühjahrsmüdigkeit und Winterdepression können die Folge sein.



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