Lymphödem: Schwellung durch Lymphstau

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Dezember 2017)

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Ein Lymphödem entsteht häufig als Folge einer Erkrankung oder Verletzung. In manchen Fällen sind die Ursachen auch angeboren. Meist tritt ein Lymphödem am Bein oder Arm auf. Aber auch an Kopf, Hals, Rumpf oder Genitalien kann es zu einem Lymphödem kommen.

Was ist ein Lymphödem?

Ein Lymphödem ist eine sichtbare und tastbare Schwellung eines Körperteils, die entsteht, weil sich Flüssigkeit (die sog. Lymphe) in den Lymphbahnen staut. Zunächst verursacht die Schwellung keine Schmerzen.

Lymphödem: Mögliche Ursachen

Ein Lymphödem kann verschiedene Ursachen haben. Meist führen Verschlüsse der Lymphbahnen (sog. obliterierte Lymphgefäßveränderungen) dazu, dass der Lymphdruck zunimmt. Durch den erhöhten Druck in den Gefäßen tritt Lymphflüssigkeit (Lymphe) aus den Lymphbahnen in das umliegende Gewebe ein. Es kommt zu einer sichtbaren Schwellung der betroffenen Regionen. Seltener steckt eine veränderte Zusammensetzung der Lymphe hinter einem Lymphödem. Als weitere Ursachen kommen Veränderungen des Erbmaterials (DNA) oder Allgemeinerkrankungen, die mit einer Stauung von venösem Blut einhergehen, infrage.

Die Lymphe

Die Lymphflüssigkeit hat eine hellgelbe Farbe und enthält das Lymphplasma sowie bestimmte weiße Blutkörperchen: die Lymphozyten. Die Lymphe fließt in besonderen Gefäßen, den Lymphbahnen, die von sogenannte Lymphknotenstationen unterbrochen werden. Dort filtern beziehungsweise reinigen die Lymphknoten die Lymphe. Dabei entziehen sie ihr beispielsweise Krankheitserreger und Giftstoffe.

Zu einem Lymphödem kommt es, wenn der Lymphfluss in den Lymphbahnen gestört ist, sich staut und Wassereinlagerungen entstehen. Der vom Lymphödem betroffene Körperteil kann sich in seinem Umfang stark ändern. Er ist nicht nur geschwollen, sondern sichtlich prall mit Flüssigkeit gefüllt.

Beim Lymphödem unterscheidet man, je nach Ursache für den Lymphstau, zwischen primärer und sekundärer Form.

Primäres Lymphödem

Bei einem primären Lymphödem handelt es sich um eine angeborene Erkrankung. Es zeigt sich durch meist beidseitig geschwollene Beine beziehungsweise Unterschenkel. 

Typischerweise hat ein primäres Lymphödem seine Ursachen in einer erblichen Entwicklungsstörung, die zu einer Fehlbildung des Lymphsystems führt. Als Folge sind die Lymphgefäße

  • in zu geringer Menge vorhanden (dies betrifft meist auch die Lymphknoten),
  • zu schmal oder
  • zu weit.

In seltenen Fällen kann auch eine veränderte Zusammensetzung der Lymphflüssigkeit ein primäres Lymphödem verursachen. Im Durchschnitt treten primäre Lymphödeme im Alter von 17 Jahren das erste Mal auf. Der Lymphstau und die dadurch bedingte Schwellung können sich aber auch früher oder später entwickeln:

  • In manchen Fällen besteht ein primäres Lymphödem von Geburt an – wie das sogenannte hereditäre Lymphödem Typ I (Nonne-Milroy-Syndrom), bei dem keine weiteren Beschwerden auftreten.
  • Ein hereditäres Lymphödem Typ II (Meige-Syndrom) macht sich dagegen meist erst in der Pubertät bemerkbar: Hier treten weitere Symptome wie Minderwuchs, Übergewicht und geistige Behinderung auf.
  • Meist entwickelt sich ein primäres Lymphödem jedoch bei jungen Menschen nach der Pubertät, also zwischen dem 15. und 20. Lebensjahr (sog. Lymphoedema praecox).
  • Seltener entsteht ein primäres Lymphödem nach dem 35. Lebensjahr (sog. Lymphoedema tardum).

Sekundäres Lymphödem

Ein Lymphödem, das erworbene Ursachen hat, bezeichnet man als sekundäres Lymphödem. Die möglichen Auslöser für sekundäre Lymphödeme sind vielfältig. Grundsätzlich können jegliche Verletzungen, Verstauchungen oder Narben unterschiedlicher Herkunft ein Lymphödem auslösen.

Häufigste Ursache für ein sekundäres Lymphödem sind jedoch Operationen, meist im Rahmen einer Krebsbehandlung:

  • So bildet sich etwa nach einer Brustkrebsoperation oft ein sekundäres Lymphödem am Arm, wenn der Operateur Lymphknoten in der Achselhöhle entfernen musste. Lymphödeme können auch noch Jahre nach einer solchen Operation (als sog. postoperative Komplikation) auftreten.
  • Nach einer Operation zur Behandlung von Gebärmutterkrebs oder Gebärmutterhalskrebs beispielsweise können geschwollene Beine infolge sekundärer Lymphödeme entstehen, wenn der Operateur viele Lymphknoten im Bauchraum entfernen musste.

Übergewicht kann sich dabei ungünstig auswirken. Nach einer Brustkrebstherapie ist das Risiko für ein sekundäres Lymphödem ohnehin zeitlebens erhöht. Durch Übergewicht steigt das Risiko um weitere 40 bis 60 Prozent.

Auch eine Strahlenbehandlung kommt als Ursache für ein sekundäres Lymphödem infrage. Hier zwei Beispiele:

  • Werden bei einer Strahlentherapie gegen Brustkrebs die Abflusswege der Lymphe mitbestrahlt, weil sich in den Lymphknoten der Achselhöhle Tochtergeschwulste (Metastasen) finden, erhöht sich das Risiko für einen Lymphstau mit Lymphödem in der Brust oder im Arm.
  • Bei Gebärmutterkrebs kann eine ausgedehnte Bestrahlung der Eierstöcke ein chronisches Lymphödem im Bein zur Folge haben.

Doch nicht nur Krebsbehandlungen können ein sekundäres Lymphödem verursachen – auch verschiedene Krebsformen können zu einer Lymphstauung führen. So können hinter einer Schwellung zum Beispiel bösartige Lymphknotenerkrankungen wie Morbus Hodgkin oder eine Leukämie stecken.

Darüber hinaus kann ein sekundäres Lymphödem folgende weitere Ursachen haben:

Häufigkeit von Lymphödemen

Lymphödeme sind keine seltene Erkrankung. Weltweit sind 140 Millionen Menschen davon betroffen, in Europa Frauen häufiger als Männer. Am häufigsten entwickelt sich ein Lymphödem sekundär, also infolge einer erworbenen Schädigung der Lymphbahnen oder Lymphknoten, zum Beispiel nach Operationen.

Man schätzt, dass nur in einem Prozent aller Fälle ein Lymphödem primär, also angeboren ist. Dann entwickelt sich das Lymphödem meist frühzeitig bei jungen Menschen zwischen dem 15. und 20. Lebensjahr (sog. Lymphoedema praecox). Nur in etwa 17 Prozent der Fälle tritt das Lymphödem nach dem 35. Lebensjahr auf (sog. Lymphoedema tardum).

Lymphödem: Typische Symptome

Bei einem Lymphödem können sich die Symptome je nach Ursache für den Lymphstau etwas unterscheiden. Unabhängig davon haben aber alle Lymphödeme folgende gemeinsame Merkmale:

  • Der vom Lymphstau betroffene Körperteil schwillt an und ist sichtlich prall mit Flüssigkeit gefüllt. Die Schwellung erinnert von der Beschaffenheit her an Teig.
  • Zusätzlich sind Hauteinziehungen möglich.
  • Anfangs verursacht ein Lymphödem aber keine Schmerzen.

Daneben können bei einem Lymphödem weitere Symptome auftreten, die darauf hinweisen, ob das Ödem primär (also durch erbliche Veranlagung bedingt) ist oder sekundär (infolge einer Krankheit, Verletzung oder Ähnlichem) entstanden ist.

Ein primäres Lymphödem breitet sich oft beidseitig von den Zehen und dem Fußrücken über die Knöchelregion zum Unter- und schließlich Oberschenkel aus – das heißt, es steigt auf (Mediziner sagen, es aszendiert). Die Schwellung verstärkt sich in der warmen Jahreszeit sowie bei Frauen während der Menstruation. Für das primäre Lymphödem typische frühe Symptome sind:

  • die Kastenzehen (d.h. die Zehen nehmen bei Druck eine viereckige Form an) und
  • das Stemmer-Zeichen (d.h. die Haut am Fußrücken lässt sich bei einem Lymphödem nicht als Falte abheben).

Im weiteren Verlauf breitet sich das primäre Lymphödem auf die Beine aus. Dabei kann das gesamte Bein seine Form verändern (sog. Elephantiasis). Außerdem neigt die betroffene Haut zu Infektionen. Daneben können die Unterseiten der Zehen warzig und rau sein: Diese sogenannte Papillomatosis cutis ist eine typische Begleiterscheinung beim primären Lymphödem. Weitere Symptome sind tief einschneidende Querfalten an den Zehen.

Zwar kann ein sekundäres Lymphödem dieselben Folgen haben, das sekundäre Lymphödem selbst zeigt aber oft gegenteilige Symptome:

  • Ein sekundäres Lymphödem breitet sich meist von der Achsel in Richtung Hand oder der Leiste in Richtung Fuß aus. Es wandert also nach unten (Mediziner sagen, es deszendiert), wobei Vorfuß und Zehen nicht betroffen sind.
  • Außerdem treten sekundäre Lymphödeme in aller Regel einseitig auf (und zwar dort, wo die Ursache liegt).

Lymphödem: Diagnose

Ein Lymphödem erkennt der Arzt vor allem anhand der vorliegenden Symptome. Mit ihrer Hilfe kann der Arzt das Lymphödem eventuell schon von einem venösen Ödem abgrenzen und feststellen, ob ein primäres (also durch erbliche Veranlagung) oder ein sekundäres (also durch Krankheit oder Ähnliches erworbenes) Lymphödem vorliegt.

Ein primäres Lymphödem am Bein lässt sich durch eine Untersuchung der Zehen diagnostizieren. Anders als beim venösen Ödem sind die Zehen mitbetroffen und quaderförmig angeschwollen (dieses Merkmal bezeichnen Mediziner als Kastenzeichen). Besonders wichtig für die Lymphödem-Diagnose ist das sogenannte Stemmer-Zeichen: Dieses ist positiv, wenn sich die Haut auf den Zehen infolge der Schwellung nicht mehr als Falte abheben lässt.

Im Gegensatz zum primären Lymphödem und venösen Ödem steht ein sekundäres Lymphödem zeitlich sowie örtlich mit einer Erkrankung oder Verletzung des Körpers in Zusammenhang. Bei der Diagnose ist es daher wichtig, auch die eigentliche Ursache für das sekundäre Lymphödem zu finden. Dazu sind verschiedene Untersuchungen geeignet, wie:

Im Rahmen der Diagnose stellt der Arzt auch fest, welches Stadium das Lymphödem erreicht hat. Das ist wichtig, um sich auf eine passende Behandlung festzulegen. Anhand der verschiedenen Symptome unterscheidet man vier Lymphödem-Stadien: In Stadium 1 und 2, die beide wieder rückgängig zu machen (reversibel) sind, kann man ein Lymphödem durch einfache Methoden wie Hochlagerung des betroffenen Beins vollständig ausschwemmen. In Stadium 3 und 4 ist dies nicht mehr möglich.

Tabelle: Lymphödem-Stadien

Stadien Beschreibung
Stadium 0: Übergangs- oder Latenzstadium Äußerlich ist keine Schwellung zu sehen, die Transportkapazität des Lymphsystems ist aber schon herabgesetzt.
Stadium 1: Weiche Schwellung Meist abends stark geschwollenes Lymphödem; bei entsprechender Therapie ist es möglich, das Ödem zu entfernen.
Stadium 2: Beginnende Bindegewebsvermehrung (Fibrose) Hartes, nicht eindrückbares Lymphödem; das Lymphödem und die Bindegewebsvermehrung gehen nur bei intensiver Behandlung zurück.
Stadium 3: Unförmiges Anschwellen von Körperteilen (lymphostatische Elephantiasis) Infolge der chronischen Lymphstauung (Lymphostase) schwellen besonders die Beine stark an. Mediziner sprechen hierbei von Elephantiasis. Das Ödem und die Gewebeveränderungen sind nicht mehr vollständig rückgängig zu machen, die Haut ist verdickt und verhärtet.

Lymphödem: Therapie

Bei einem Lymphödem zielt die Therapie in erster Linie darauf ab, den Lymphstau durch Entstauung aufzuheben.

Um ein Lymphödem erfolgreich behandeln zu können, ist es zunächst ratsam, einige allgemeine Verhaltensregeln zu beachten:

  • Ist das Lymphödem noch im Anfangsstadium, kann es schon helfen, wenn Sie die geschwollenen Körperteile hochlagern.
  • Tragen Sie keine engen oder einschnürenden Kleider oder Schuhe.
  • Vermeiden Sie Verletzungen soweit wie möglich.
  • Gehen Sie bei den ersten Anzeichen einer Entzündung (wie Hautrötung, Fieber oder Schüttelfrost) sofort zum Arzt.

Primäres Lymphödem

Ein primäres Lymphödem ist durch erbliche Veranlagung bedingt und lässt sich nicht ursächlich behandeln. Abhängig davon welches Stadium vorliegt, lässt es sich teilweise oder weitestgehend lindern. Hierbei hilft vor allem die sogenannte komplexe physikalische Entstauungstherapie (PE). Diese setzt sich aus vier Säulen zusammen:

  1. Lymphdrainage durch Gewebemassage
  2. Kompressionstherapie durch spezielle Verbände oder langfristig Kompressionsstrümpfe
  3. entstauende Bewegungstherapie in Form von gymnastischen Übungen
  4. Haut- und Fußpflege, um Einrisse beziehungsweise Verletzungen und nachfolgende Infektionen zu vermeiden

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Form der Streichmassage. Ziel dieser Behandlung ist es, den Lymphstau beim Lymphödem zu beseitigen. Hierbei übt man mit den Fingerkuppen auf der Haut in Richtung der Lymphbahnen Druck aus, um die gestauten Lymphbahnen zu entleeren.

Begleitend kommt eine Kompressionstherapie zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem auch Kompressionsstrümpfe. Durch einen dauerhaften, mäßigen Druck auf das darunterliegende Gewebe entstaut die Kompressionstherapie die Lymphgefäße.

Des Weiteren kann die sogenannte intermittierende pneumatische Kompressionsbehandlung mit Druckstiefeln verschiedener Ausfertigung gegen ein primäres Lymphödem helfen. Hierbei üben spezielle medizinische Stiefel einen dosierten Druck auf das Lymphödem aus und fördern so das Entstauen.

Zusätzlich können bestimmte Medikamente helfen. Bei wiederkehrenden Entzündungen der Haut kann eine langfristige Behandlung mit Antibiotika notwendig sein. Entwässernde Mittel (sog. Diuretika) können bei einem Lymphödem hingegen schädlich sein und die Ödembildung fördern. Diese dürfen deshalb nur in Ausnahmenfällen dauerhaft gegeben werden, etwa wenn andere Erkrankungen vorliegen, die eine Einnahme von Diuretika erfordern (z.B. Niereninsuffizienz, akute Herzinsuffizienz). 

Außerdem ist es möglich, Lymphgefäße chirurgisch wiederherzustellen. Diese Methode ist jedoch sehr umfassend und sollte nur zum Einsatz kommen, wenn ein besonders schweres primäres Lymphödem vorliegt.

Sekundäres Lymphödem

Bei einem sekundären Lymphödem (also durch Verletzung, Operation oder Ähnlichem erworben), spielt vor allem die Behandlung der eigentlichen Ursache eine wichtige Rolle. Ist beispielsweise ein bösartiger Tumor für das Lymphödem verantwortlich, ist eine aufwendige Therapie nötig. Ansonsten gleicht die Therapie eines sekundären Lymphödems im Prinzip der eines primären Lymphödems.

Lymphödem: Verlauf

Wie ein Lymphödem verläuft, hängt zum einen von der jeweiligen Ursache für den Lymphstau ab. Zum anderen kann eine rechtzeitige Behandlung den Verlauf günstig beeinflussen.

Mit Behandlung

Wie ein erworbenes, sogenannten sekundäres Lymphödem verläuft, hängt von der Art und Prognose der Grunderkrankung ab. Wenn es gelingt, diese erfolgreich zu behandeln, sind die Heilungschancen für das sekundäre Lymphödem in der Regel hoch und es bildet sich völlig zurück.

Ein primäres, also angeborenes Lymphödem verläuft dagegen oft weniger günstig, da es schwieriger zu behandeln ist. Zwar lassen sich die Beschwerden lindern, vollständig heilbar ist es jedoch nicht und kann daher die Lebensqualität des Betroffenen mitunter einschränken.

Ohne Behandlung

Ohne Behandlung verschlechtert sich ein Lymphödem im weiteren Verlauf häufig, wobei sich dessen Umfang vergrößert und die Beschaffenheit verändert. Entwickelt sich das Lymphödem schubweise, kann es ein unförmiges Aussehen annehmen. In fortgeschrittenen Stadien führt ein Lymphödem meist zu Hautveränderungen:

  • Die Haut ist gereizt und wirkt entzündet.
  • Auf den betroffenen Hautbereichen bilden sich Bläschen, Krusten und Schuppungen (Ekzeme).

Häufig kommen stoffwechselbedingte Störungen des Gewebes in den betroffenen Gliedmaßen hinzu. Im schlimmsten Fall kann ein unbehandeltes Lymphödem im fortgeschrittenen Verlauf mit einer Zerstörung der obersten Hautschichten (sog. Erosion) und schließlich der tiefer gelegenen Hautschichten (sog. Ulkus) im Bereich des Lymphödems verbunden sein.

Lymphödem: Vorbeugen

Einem anlagebedingten (primären) Lymphödem lässt sich nicht vorbeugen.

Das Risiko, im Rahmen einer Krebserkrankung beziehungsweise deren Behandlung ein Lymphödem zu bekommen, lässt sich bis zu einem gewissen Maß senken, indem man allgemein Übergewicht vermeidet. Nach einer Therapie gegen Brustkrebs etwa besteht zeitlebens ein erhöhtes Risiko für sekundäre Lymphödeme in den Armen. Dieses Risiko steigt durch Übergewicht um weitere 40 bis 60 Prozent. Daher ist ein Body-Mass-Index (BMI) von höchstens 25 erstrebenswert. Wer eine Brustkrebs-Behandlung durchgemacht habt, sollte sich außerdem regelmäßig auf Lymphödeme untersuchen lassen.

Lymphödem: Weitere Informationen

ICD-10-Diagnoseschlüssel:

Hier finden Sie den passenden ICD-10-Code zu "Lymphödem":

Onmeda-Lesetipps:

Lipödem: Infos zur Krankheit

Forum Lipödem & Lymphödem (expertenbetreut)

Selbsthilfegruppen / Beratungsstellen:

Lymphselbsthilfe e.V.
Zum Köpfwasen 9
91074 Herzogenaurach
+49 - (0)9132 - 745 886
E-Mail: info@lymphselbsthilfe.de
www.lymphselbsthilfe.de

Quellen:

Herold, G.: Innere Medizin. Eigenverlag, Köln 2018

Online-Informationen aus Altmeyers Enzyklopädie: www.enzyklopaedie-dermatologie.de (Abrufdatum: 14.12.2017)

Lymphödem. Online-Informationen der Deutschen Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin: www.dga-gefaessmedizin.de (Abrufdatum: 14.12.2017)

Leitlinien der Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen: Diagnostik und Therapie der Lymphödeme. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 058/001 (Stand: Mai 2017)

Brustkrebs. Online-Informationen des Internetportals Onko der Deutschen Krebsgesellschaft: www.deutsche-krebsgesellschaft.de (Stand: 23.2.2017)

Sekundäre Lymphödeme: Diagnose und Therapie weiterhin unbefriedigend. Online-Informationen des Deutschen Ärzteblatts: www.aerzteblatt.de (Stand: 2017)

Renz-Polster, H., Krautzig, S. (Hrsg.): Basislehrbuch Innere Medizin. Urban & Fischer, München 2012

Meves, A.: Intensivkurs Dermatologie. Urban & Fischer, München 2006

Aktualisiert am: 18. Dezember 2017

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