Das Bild zeigt eine Frau, die ein Herz in der Hand hält.
© Jupiterimages/Comstock Images

Herzklappenfehler

Solange ein Herzklappenfehler keine Symptome hervorruft, ist auch keine besondere Behandlung nötig. Meist verlaufen solche Funktionsstörungen der Herzklappen aber fortschreitend und bereiten so irgendwann Beschwerden – dann ist die Zeit zum Handeln gekommen.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Überblick

Herzklappenfehler können verschiedene Ursachen haben: So können zum Beispiel Vererbung, Alter, Entzündungen, Tumoren oder selten Stoffwechselkrankheiten dazu führen, dass die Funktion einer oder mehrerer Herzklappen gleichzeitig gestört ist. Hinter dieser Störung steckt meist:

  • eine verengte Herzklappe (sog. Herzklappenstenose) oder
  • eine nicht richtig schließende und somit undichte Herzklappe (sog. Herzklappeninsuffizienz).

Gesunde Klappen funktionieren wie Ventile und sorgen dafür, dass das Herz pumpen kann und das Blut nur in eine Richtung fließt. Ein ausgeprägter Herzklappenfehler kann die Herzfunktion beeinträchtigen. Meist sind die links im Herzen liegenden Klappen betroffen: Die häufigsten Herzklappenfehler sind die Aortenklappenstenose und der mit einer Klappeninsuffizienz einhergehende Mitralklappenprolaps.

Welche Form von Herzklappenfehler vorliegt, hat aber keinen großen Einfluss auf die Art der Beschwerden – Herzklappenstenose und Herzklappeninsuffizienz können ähnliche Symptome verursachen. Typisches Anzeichen für einen Herzklappenfehler ist die Herzschwäche mit Atemnot. Kommt es zu Herzrhythmusstörungen, ist die Erkrankung meist schon fortgeschritten.

Wenn der Herzklappenfehler eine Therapie erfordert, besteht diese in der Regel in einer Herzklappen-OP. Um einen ausgeprägten Herzklappenfehler zu beheben, besteht zum Beispiel die Möglichkeit, eine neue Herzklappe (d.h. eine künstliche Herzklappe oder ein Transplantat) einzupflanzen oder die Klappe zu rekonstruieren. Wie die Behandlung bei einem Herzklappenfehler im Einzelfall aussieht, hängt von der betroffenen Herzklappe und von der Art des Fehlers ab.

Wer einem Herzklappenfehler vorbeugen möchte, sollte unbedingt Erkrankungen, die zu einem Klappenfehler führen könnten, rechtzeitig behandeln lassen. Daneben sind eine ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung wichtig für ein gesundes Herz.

Definition

Ein Herzklappenfehler ist eine Funktionsstörung der Herzklappen. Dabei unterscheidet man vor allem zwei Fehlertypen:

  • Stenose: Die Herzklappe ist verengt.
  • Insuffizienz: Die Herzklappe ist undicht, schließt also nicht richtig.

Herzklappenfehler können einzelne oder mehrere Herzklappen betreffen. Normalerweise funktionieren diese Klappen wie Ventile – sie sorgen dafür, dass das Herz pumpen kann und das Blut nur in eine Richtung fließt. Entsprechend können Herzklappenfehler die Herzfunktion je nach Ausmaß unterschiedlich stark beeinträchtigen. Insgesamt verfügt das Herz über vier verschiedene Herzklappen:

  • Aortenklappe: Ventil aus der linken Herzkammer in die Hauptschlagader (Aorta)
  • Mitralklappe: Ventil aus dem linken Vorhof in die linke Herzkammer
  • Pulmonalklappe: Ventil aus der rechten Herzkammer in den Lungenkreislauf
  • Trikuspidalklappe: Ventil aus dem rechten Vorhof in die rechte Herzkammer

Häufigkeit

Herzklappenfehler treten mit recht großer Häufigkeit auf, wobei sie nicht immer Beschwerden verursachen müssen, sondern auch symptomlos verlaufen können.

Der in Europa und Nordamerika am häufigsten vorkommende Herzklappenfehler ist die Aortenklappenverengung beziehungsweise Aortenklappenstenose. Ihre Hauptursache ist eine verkalkte Herzklappe im höheren Alter: Bei etwa der Hälfte aller über 70-Jährigen mit Aortenklappenstenose ist der Klappenfehler auf eine Verkalkung der Aortenklappe zurückzuführen. Bei jüngeren Menschen tritt die Aortenklappenstenose überwiegend als angeborener Herzklappenfehler auf. Am zweithäufigsten ist der Mitralklappenprolaps, bei dem sich die Mitralklappe während der Kontraktionsphase des Herzens vorwölbt (Prolaps = Vorfall, Heraustreten) und der mit einer Mitralklappeninsuffizienz einhergeht.

Herzklappeninsuffizienz

Ein Herzklappenfehler, bei dem die Herzklappe nicht vollständig schließt, nennt sich Herzklappeninsuffizienz. Die Herzklappeninsuffizienz führt dazu, dass das Blut nach Klappenschluss entweder aus der Herzkammer in den Vorhof oder aus der Schlagader wieder zurück in die Herzkammer fließt.

Diese zurückgeflossene Menge Blut muss das Herz wegen der Herzklappeninsuffizienz also beim nächsten Pumpvorgang zusätzlich zur eigentlich weiterzuleitenden Menge pumpen. Dies wiederholt sich durch den Herzklappenfehler fortdauernd: Ein Teil des gepumpten Bluts fließt ständig zwischen Herzkammer und Vorhof beziehungsweise zwischen Schlagader und Herzkammer hin und her. Dieses Blut bezeichnet man als Pendelblut.

Infolge der Herzklappeninsuffizienz muss das Herz mehr Blut pumpen als eigentlich vorgesehen. Dafür ist der Herzmuskel nicht ausgestattet. Dies führt dazu, dass sich der betroffene Herzabschnitt vergrößert und erweitert (sog. exzentrische Hypertrophie). Diese Anpassung gleicht den Herzklappenfehler aus – was aber nur zeitlich begrenzt gelingt.

Mitralklappenstenose

Ein Herzklappenfehler in Form einer verengten Mitralklappe des Herzens – also des Ventils aus dem linken Vorhof in die linke Herzkammer – heißt Mitralklappenstenose oder Mitralstenose: Hierbei öffnet sich die Mitralklappe aufgrund von Verwachsungen nicht weit genug. Infolge der Mitralklappenstenose kann der Blutstrom nicht mehr ungehindert in die linke Herzkammer (Ventrikel) fließen. Der linke Vorhof (Atrium) muss deshalb einen höheren Druck aufbauen, um das Blut durch den Engpass zu pressen.

Durch diesen Druck dehnt sich der linke Vorhof. Um dem erhöhten Druck standzuhalten, verdicken sich bei der Mitralklappenstenose mit der Zeit die Muskelschichten im linken Vorhof. Irgendwann schafft es der linke Vorhof nicht mehr, die benötigte Blutmenge in die linke Herzkammer zu transportieren, da er den dazu nötigen Druck durch relativen Sauerstoffmangel nicht mehr aufbauen kann. Also verursacht der Herzklappenfehler einen Blutstau vor der Mitralklappe, durch den sich der betroffene Herzabschnitt gefährlich erweitert.

Wenn der linke Vorhof seine Funktion durch den Herzklappenfehler verliert, setzt sich der Blutstau über die Lungenvenen bis in die Lungenschlagadern fort. Die Lungen füllen sich mit Flüssigkeit, der Blutstrom in den Lungen verlangsamt sich und die Sauerstoffaufnahme ist erschwert. Weitere Folgen einer Vorhofvergrößerung durch eine Mitralklappenstenose sind Vorhofflimmern und die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombenbildung).

Aortenklappenstenose

Ein häufiger Herzklappenfehler ist die Aortenklappenstenose (kurz: Aortenstenose) – also eine Verengung der Aortenklappe. Meist entsteht dieser Herzklappenfehler erst im Lauf des Lebens (überwiegend durch Verkalkungsprozesse bzw. Sklerose). Eine Aortenklappenstenose kann auch als angeborener Herzklappenfehler schon bei der Geburt bestehen (oft verbunden mit anderen Herzfehlbildungen).

Wenn die Aortenklappe mit der Umgebung verwachsen oder verkalkt ist und so die Klappenöffnung einengt, steigt der Druck in der linken Herzkammer: Der Druckunterschied zwischen Herzkammer und Aorta (Hauptschlagader) kann bei der Aortenklappenstenose erheblich sein. Das Schlagvolumen, also das vom Herzen in einer bestimmten Zeit transportierte Blut, nimmt durch den Herzklappenfehler ab. Es folgt eine zunehmende Pumpschwäche der linken Herzkammer (sog. Linksherzinsuffizienz).

Ursachen von Herzklappenfehlern

Die verschiedenen Herzklappenfehler können unterschiedliche Ursachen haben. Es kommen sowohl angeborene als auch erworbene Herzklappenfehler vor.

Stenose

Für einen Herzklappenfehler in Form einer Herzklappenstenose kommen mehrere Ursachen infrage. Meistens entsteht eine Stenose (d.h. Verengung) der Herzklappen durch Verkalkung (sog. Sklerose), welche die Klappen unflexibel macht. Die verkalkte Herzklappe ist verkleinert und verwächst häufig mit der Umgebung. Mögliche Gründe für Verkalkungsprozesse sind zum Beispiel:

Zehn Prozent der Herzklappenstenosen sind angeborene Herzklappenfehler. Eine angeborene Stenose der Herzklappen betrifft meist das Ventil aus der rechten Herzkammer in den Lungenkreislauf (Pulmonalklappe). In seltenen Fällen hat die Herzklappenstenose ihre Ursachen in einer durch Bakterien ausgelösten Entzündung der Herzinnenhaut (sog. bakterielle Endokarditis) oder einer rheumatischen Entzündung der Herzinnenhaut (sog. rheumatische Endokarditis): Die Entzündungen können dazu führen, dass Narben entstehen und sich Gewebe abbaut. Dies kann die Klappenfunktion einschränken, sodass ein Herzklappenfehler mit verengter Herzklappe besteht.

Insuffizienz

Ein Herzklappenfehler, bei dem die Klappe nicht richtig schließt, ist eine Herzklappeninsuffizienz. Ihre Ursachen hat eine solche Insuffizienz meist in einem Herzinfarkt: Bei einem Herzinfarkt stirbt ein Teil des Herzmuskels ab. Durch die zerstörten Muskelfasern entstehen Muskelrisse, sodass die Funktion der Herzklappen geschwächt ist.

Herzklappenfehler: Symptome

Herzklappenfehler können verschiedene Symptome auslösen; in manchen Fällen bleiben sie auch ganz symptomlos.

Jeder Herzklappenfehler – egal, ob Herzklappenstenose (d.h. verengte Herzklappe) oder Herzklappeninsuffizienz (d.h. undichte Herzklappe) – kann sich auf die Herzfunktion auswirken – entsprechend können alle Herzklappenfehler ähnliche Symptome hervorrufen:

Durch einen Herzklappenfehler verändern sich Fließdruck und Fließgeschwindigkeit des Bluts im Herzen und in den nahe gelegenen Organen, vor allem in der Lunge. Dies kann zu einem Rückstau des Bluts führen. Nachfolgend verändert sich die Struktur des Herzmuskels, der Gefäße und der Lungen. Dann kann der Herzklappenfehler als Symptome Bluthochdruck und Herzinsuffizienz verursachen. Auch Atemnot ist ein typisches Anzeichen für Herzklappenfehler. Wenn infolge einer Herzklappenstenose oder Herzklappeninsuffizienz Herzrhythmusstörungen auftreten, ist die Erkrankung meist schon fortgeschritten.

Wenn der Herzklappenfehler eine Pumpschwäche der linken Herzkammer hervorruft (d.h. wenn es nicht mehr gelingt, das Blut aus dem linken Herzen herauszupumpen), liegt eine sogenannte Linksherzinsuffizienz vor. Mögliche Folgen der Linksherzinsuffizienz sind, dass der Herzmuskel schließlich erlahmt und sich Blut und andere Körperflüssigkeiten anstauen (d.h., dass sich eine Ödem bildet). Dann verursacht der Herzklappenfehler als weitere Symptome einen starken Leistungsabfall, rasche Ermüdung und Atemnot bei körperlicher Belastung.

Diagnose von Herzklappenfehlern

Bei einem Herzklappenfehler besteht der erste Schritt zur Diagnose in einer ausführlichen Befragung (sog. Anamnese) und einer körperlichen Untersuchung. Mit einem Stethoskop und durch Ertasten der Herzbewegungen kann der Arzt feststellen, welche Herzklappe betroffen ist.

Anschließend kommen bei einem Herzklappenfehler bildgebende Verfahren zur Diagnose zum Einsatz:

  • Wie schwer der Herzklappenfehler ist und wo genau er sich befindet, ist über Veränderungen im Elektrokardiogramm (EKG) zu erkennen.
  • Über das Röntgenbild des Brustkorbs kann der Arzt beurteilen, wie groß das Herz ist und ob sich möglicherweise Wasser angesammelt hat.

Die wichtigste Untersuchungsmethode, um einen Herzklappenfehler sicher zu diagnostizieren, ist die Echokardiographie. Hierbei stehen verschiedene Techniken zur Verfügung – eine davon ist die sogenannte transösophageale Farbdopplerechokardiographie: Mit ihrer Hilfe lässt sich farblich darstellen, wie sich das Herz und die Herzklappen bewegen und wie sich die einzelnen Kammern füllen. Dazu schiebt der Arzt eine Ultraschallsonde durch die Speiseröhre bis in Herzhöhe.

Herzklappenfehler behandeln

Bei einem Herzklappenfehler hängt die Therapie davon ab, welche Herzklappe betroffen ist.

Wenn Sie einen ausgeprägten Herzklappenfehler haben, bei dem die Aortenklappe stark verengt ist (sog. Aortenklappenstenose bzw. Aortenstenose), besteht die Therapie in einer Operation – auch, wenn Sie schon ein hohes Alter erreicht haben. Bei dieser Herzklappen-OP stellt eine neue Herzklappe (künstliche Herzklappe oder Transplantat) die einzige wirksame Möglichkeit dar, die Herzklappenverengung nachhaltig zu behandeln.

Auch bei einem Herzklappenfehler in Form einer unzureichend schließenden Herzklappe (sog. Herzklappeninsuffizienz) bietet sich eine Herzklappen-OP an. Dabei ersetzt der Operateur Ihre undichte Herzklappe oder rekonstruiert die Klappe. Klappenersatz und -rekonstruktion sind außerdem zur Behandlung einer Mitralklappenverengung (bzw. Mitralklappenstenose) geeignet. Daneben besteht die Möglichkeit, die verengte Mitralklappe mit speziellen Instrumenten aufzuweiten (Valvuloplastie).

Wenn ein Herzklappenfehler einen Aortenklappen- oder Mitralklappenersatz nötig macht, kann unter Umständen anstelle der herkömmlichen Herzklappen-OP (d.h. einer offenen Herzoperation) ein neues Verfahren zum Einsatz kommen – die sogenannte kathetergestützte Klappenimplantation: Hierbei setzt der Arzt über einen Katheter eine künstliche Herzklappe ein. Diese schonende Behandlung bietet sich vor allem für Menschen an, bei denen aufgrund eines stark vorgeschädigten Herzens oder ausgeprägter Begleiterkrankungen keine Operation möglich ist. Allerdings sind im Hinblick auf die kathetergestützten Verfahren noch einige Fragen offen: Zum Beispiel ist noch nicht klar, wie lange der hierbei verwendete Klappenersatz hält.

Wenn Sie Ihren Herzklappenfehler in einer Herzklappen-OP beheben lassen, empfiehlt sich anschließend eine Therapie durch blutverdünnende Medikamente, um Thrombosen und Embolien zu vermeiden. Außerdem ist es bei jeder herzchirurgischen Behandlung mit Implantation von Fremdmaterial – also auch wenn man Ihren Herzklappenfehler mit künstlichem Material behandelt hat – wichtig, vor, während oder kurz nach der Herzklappen-Operation Antibiotika zu verabreichen: So kann man eine bakterielle Endokarditis (Herzinnenhautentzündung) verhindern.

Bei einem erfolgreich behandelten Herzklappenfehler ist eine Antibiotika-Therapie in vielen Fällen auch im weiteren Verlauf ratsam, um einer Herzinnenhautentzündung vorzubeugen. Dies gilt zum Beispiel für Menschen, die schon einmal eine Endokarditis hatten oder die eine künstliche Herzklappe haben. Wenn Ihre Herzklappen entzündet sind, bekommen Sie zur Behandlung ebenfalls Antibiotika gegen die ursächlichen Bakterien.

Herzklappenfehler:Verlauf

Herzklappenfehler nehmen in der Regel einen fortschreitenden Verlauf: So nimmt zum Beispiel eine Verengung der Herzklappe (Herzklappenstenose) meist mehr und mehr zu. Solange der Herzklappenfehler jedoch keine Symptome verursacht, ist beispielsweise bei einer verengten Hauptschlagader (Aortenklappenstenose) das Risiko für einen plötzlichen Herztod mit weniger als einem Prozent gering.

Wenn ein Herzklappenfehler Beschwerden bereitet, ist die Prognose eher ungünstig. Daher ist es ratsam, Herzklappenfehler frühzeitig zu behandeln: In solchen Fällen erfolgt meist eine Herzklappen-OP. Entzündet sich eine vorgeschädigte Herzklappe (durch eine bakterielle oder rheumatische Endokarditis), beeinflusst dies den Verlauf ebenfalls ungünstig: Die Entzündung breitet sich auf die umliegenden Bereiche aus, es können sich Abszesse und Fisteln bilden. Abgelagerte Gewebeteile können sich lösen und Embolien verursachen. In einigen Fällen kommt es durch Herzklappenfehler zu schweren Herzrhythmusstörungen.

Herzbeutelentzündung vorbeugen

Einem Herzklappenfehler können Sie nicht 100-prozentig vorbeugen. Sie können jedoch durch einige allgemeine Maßnahmen das Risiko für Herzklappenfehler deutlich verringern:

  • Das bedeutet zum einen, Erkrankungen, die zu einem Herzklappenfehler führen können (z.B. bakterielle oder rheumatische Entzündung der Herzinnenhaut), rechtzeitig zu behandeln.
  • Zum anderen sind für ein gesundes Herz eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung unerlässlich.

Wenn Sie schon einen (behandelten oder unbehandelten) Herzklappenfehler haben, ist es wichtig, dass Sie einer bakteriellen Herzinnenhautentzündung vorbeugen!

Der Grund: Menschen mit einem Herzklappenfehler haben ein erhöhtes Risiko, dass sich im Lauf ihres Lebens die Herzinnenhaut entzündet, und müssen in diesem Fall mit einem schweren Entzündungsverlauf rechnen. Als vorbeugende Maßnahmen erhalten Sie daher vor medizinischen Eingriffen unter Umständen Antibiotika.