Bänderdehnung (Bänderzerrung)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (08. Dezember 2017)

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Wer beim Wandern umknickt oder sich beim Sport das Knie verdreht, überdehnt seine Bänder. Im Extremfall kann das betroffene Band sogar reißen. Im Gegensatz zum Bänderriss wird bei einer Bänderdehnung das Gewebe aber nur wenig beschädigt, sodass das Gelenk stabil bleibt. Zur Behandlung eignet sich eine Kombination aus Kühlung und Druckverband, bei schwerwiegenden Zerrungen wird das Gelenk für einige Wochen mithilfe einer Schiene gestützt. 

Eine Bänderdehnung ist eine typische Verletzung beim Sport. Oft betrifft sie die Knie oder die Sprunggelenke. Typische Anzeichen für eine Bänderdehnung sind:

  • Schmerzen bei der Bewegung,
  • Kraftverlust und
  • Schwellung des betroffenen Gelenks.

Besteht der Verdacht auf eine Bänderdehnung, sollten Betroffene sofort die sportliche Aktivität abbrechen und das Gelenk schonen. Im Idealfall behandelt man eine Bänderdehnung direkt wenn die Schmerzen auftreten nach der sogenannten PECH-Regel. 

Eine Bänderdehnung beeinträchtigt den Verletzten meist nur vorübergehend. Das Gelenk ist in der Regel weiterhin belastbar – der Verletzte sollte aber in jedem Fall eine (Sport)-Pause einlegen, bis die Schmerzen nachlassen und die Schwellung abgeklungen ist. Dies dauert in der Regel einige Tage.

Bänderdehnung, Bänderzerrung oder Bänderriss?

Es gibt verschiedene Bandverletzungen unterschiedlichen Ausmaßes, die fälschlicherweise oft synonym verwandt werden. Die Bänderdehnung ist die Vorstufe von einem Bänderanriss und einem Bänderriss – obwohl sie sehr schmerzhaft sein kann, handelt es sich um die leichteste Form der Bandverletzung. 

Ob man es mit einer Bänderdehnung, einer -zerrung oder einem Bänderriss zu tun hat, lässt sich manchmal schon anhand der unterschiedlichen Symptome erkennen.

  • Bei einer Bänderdehnung ist das Gewebe nur minimal verletzt und es lagert sich kein Blut ein. Die Kollagenfasern sind lediglich aufgefasert. Eine leichte Schwellung und ein fehlender Bluterguss deuten daher auf eine Bänderdehnung hin. Das Gelenk bleibt stabil.
  • Bei einer Bänderzerrung können einzelne wenige Kollagenfasern bereits angerissen sein. Ein leichte Einblutung in das Gewebe ist möglich, aber nicht zwingend notwendig. Das Gelenk bleibt stabil. 
  • Bei einem Bänderriss hingegen verliert das betroffene Gelenk maßgeblich an Stabilität. Außerdem bildet sich ein deutlich sichtbarer Bluterguss unter der Haut.

Ursachen: So entsteht eine Bänderdehnung

Eine Bänderdehnung entsteht, wenn die Bänder, die ein Gelenk umgeben und stützen, über ihr natürliches Maß hinaus gedehnt werden. Eine Gewalteinwirkung von außen hebelt die Gelenkflächen für einen Moment aus ihrer normalen Position, ohne sie vollständig auszurenken. Dieser Vorgang überdehnt die beteiligten Bänder, sodass die kleinen Fasern darin auseinander gezerrt werden – die Haut bleibt bei einer Bänderdehnung unverletzt.

Da solche und ähnliche Situationen oft beim Sport entstehen, zählen Bänderdehnungen und -zerrungen zu den häufigsten Sportverletzungen überhaupt. Das gilt auch für schwerere Bandverletzungen wie den Bänderanriss oder Bänderriss.

Bänderdehnung im Sprunggelenk

Eine Bänderdehnung im Sprunggelenk haben viele Menschen schon einmal erlebt. Knickt der Fuß zum Beispiel beim Joggen, Wandern oder auch im Alltag um, ist nicht selten eine Bänderdehnung im Sprunggelenk die Folge. Dabei kann die Verletzung sowohl am oberen als auch am unteren Sprunggelenk auftreten.

Das obere Sprunggelenk setzt sich aus dem unteren Schienbeinende, dem Innenknöchel, dem Außenknöchel und dem Sprungbein zusammen. Neben Muskeln und Sehnen stabilisieren Bandverbindungen das Gelenk. Dazu gehören:

  • das Außenband
  • das Innenband (auch Deltaband genannt)
  • die Syndesmose (Syndesmosenband, die äußere Bandstruktur zwischen Schien- und Wadenbein)
  • die Zwischenknochenmembran (bandartige Bindegewebsmembran zwischen Schien- und Wadenbein)

Das untere Sprunggelenk besteht aus drei Knochen: dem Sprungbein, dem Fersenbein und dem Kahnbein. Auch hier stabilisieren verschiedene Bänder das Gelenk.

Ein Fuß, der umknickt © Jupiterimages/Photos.com

Das Umknicken mit dem Fuß ist eine der häufigsten Ursachen für eine Bänderdehnung.

Bei einer Bänderdehnung im Sprunggelenk ist meistens das Außenband des oberen Sprunggelenks betroffen. Vor allem Ballsportarten und Sprungdisziplinen führen häufig zu einer Dehnung des Außenbands: Wenn ein Sportler nach einem Sprung mit dem Fuß umknickt, kann die dabei entstehende hohe Belastung der Bänder eine Außenbanddehnung oder sogar einen Außenbandriss hervorrufen.

Knickt der Fuß um, senkt sich dabei die äußere Fußkante ab und der innere Fußrand hebt sich, sodass sich die Außenbänder stark überdehnen (Supinationstrauma). Je nachdem wie stark die Belastung ist, kann eine Bänderdehnung im Sprunggelenk ein oder mehrere Bänder betreffen. Auch wenn eine Sportart schnelle Wechsel zwischen Starten und Stoppen erfordert – wie etwa im Fußball, Basketball, Badminton oder Squash – kann dies schnell zu einer Bänderdehnung im Sprunggelenk führen.

Bänderdehnung im Knie

Neben Bänderdehnungen im Sprunggelenk zählen auch gezerrte Bänder im Knie zu den typischen Sportverletzungen. Eine Bänderdehnung im Knie entsteht häufig durch Verdrehungen – zum Beispiel wenn ein Fußballer während einer Drehbewegung mit dem Stollen im Rasen hängenbleibt. Vor allem beim Fußball, Handball und im alpinen Skisport steht das Kniegelenk unter starker Belastung; dementsprechend anfällig ist es für eine Bänderdehnung.

Vier unterschiedliche Bänder stabilisieren das Kniegelenk:

  • Außenband
  • Innenband
  • vorderes Kreuzband
  • hinteres Kreuzband

Illustration: Anatomie des Kniegelenks.

Anatomie des Kniegelenks

Diese Bänder führen das Kniegelenk und sorgen für Stabilität. Möglich sind einerseits Bänderdehnungen der Kreuzbänder – hierbei unterscheidet man zwischen einer Bänderdehnung des vorderen und des hinteren Kreuzbands. Diese beiden Bänder überkreuzen sich in der Mitte des Kniegelenks und halten die Strukturen zusammen.

Daneben sind sehr oft die Seitenbänder von einer Bänderdehnung betroffen. Zu den Seitenbändern zählen das Innenband und das Außenband – sie stabilisieren das Knie, wenn es gestreckt ist. Bandverletzungen der Seitenbänder entstehen durch ein gewaltsames Verdrehen des Kniegelenks oder durch abruptes Strecken des Beines. Manchmal werden auch mehrere Bänder des Knies gleichzeitig überdehnt.

Bänderdehnung: Symptome

Typische Symptome bei einer Bänderdehnung (Bänderzerrung) sind

  • Schmerzen und
  • Schwellungen. 

Die Schmerzen entstehen besonders dann, wenn Betroffene das verletzte Gelenk bewegen. Im Gegensatz zu einem Bänderriss treten bei einer Bänderdehnung meist nur leichte Schwellungen auf.

Da das Band bei einer Bänderdehnung nicht gerissen ist, bleibt das Gelenk trotz der Überdehnung stabil und belastbar; Gehen und Stehen sind weiterhin möglich.

Ein Symptom, das einen Bänderriss von einer Bänderdehnung abgrenzt, ist die Bildung eines Hämatoms (Bluterguss). Da bei einer Bänderdehnung das Gewebe nicht stark geschädigt wird, tritt in der Regel kein Blut in das umliegende Gewebe aus. Deshalb bildet sich bei einer Bänderdehnung meist kein Hämatom (Bluterguss).

Diagnose: So lassen sich Bänderdehnung und Bänderriss unterscheiden

Bei einer Bänderdehnung (Bänderzerrung) ergibt sich die Diagnose meist

  • aus den Symptomen, 
  • dem Unfallhergang
  • und aus einer ärztlichen Untersuchung.

Da bei einer Bänderdehnung kein Gewebe gerissen ist und sich deshalb kein Blut einlagert, sprechen ein fehlender Bluterguss und eine nur leichte Schwellung für eine Bänderdehnung. Wenn der Verletzte das Gelenk außerdem belasten kann, bekräftigt dies die Diagnose einer Bänderzerrung.

Um einen Bänderriss auszuschließen, führt der Arzt meist zusätzlich einige Tests durch, um die Stabilität des betroffenen Gelenks zu prüfen. Ein Bänderriss schränkt in der Regel die Stabilität deutlich ein, bei einer Bänderdehnung bleibt die Gelenkstabilität erhalten.

Das Bild zeigt einen Arzt, der eine Bänderdehnung mithilfe des Aufklapptests diagnostiziert. © Jupiterimages/Wavebreak Media

Mithilfe des sogenannten Aufklapptests kann der Arzt feststellen, ob das Außenband am Sprunggelenk gerissen ist.

Ob das Außenband am Sprunggelenk nur gedehnt oder sogar gerissen ist, kann der Arzt mithilfe des Aufklapptests untersuchen: Dabei überprüft er, ob der hintere Teil des Fußes nach innen kippt. Lässt sich der Fuß auf diese Weise "aufklappen", deutet das auf einen Außenbandriss hin. Gleiches gilt, wenn sich das Sprungbein gegenüber dem Schienbein über das normale Maß hinaus verschieben lässt (sog. Talusvorschub).

Ist das Kniegelenk von einer Verletzung betroffen, kann der Arzt für seine Diagnose ebenfalls auf verschiedene Tests zurückgreifen. Mithilfe des sogenannten Schubladentests kann er zum Beispiel feststellen, ob und inwieweit das vordere Kreuzband beschädigt ist.

  • Bei einem Kreuzbandriss lässt sich der Unterschenkel des Verletzten wie eine Schublade nach vorne ziehen.
  • Ist das vordere Kreuzband "nur" überdehnt, fällt der Schubladentest negativ aus – das Kniegelenk bleibt stabil.

Einen Bänderriss des hinteren Kreuzbands erkennt man daran, dass sich der Unterschenkel des Betroffenen in angewinkelter Position im Liegen nach hinten schiebt. Bleibt das Kniegelenk stabil, deutet dies auf eine Bänderdehnung hin, nicht jedoch auf einen Bänderriss.

Ob eine Bänderdehnung der Seitenbänder des Knies vorliegt, kann der Arzt ebenfalls mithilfe eines Aufklapptests einschätzen. Bei einem Innenbandriss lässt sich das Gelenk nach innen aufklappen, bei einem Außenbandriss nach außen. Ist ein solches Aufklappen nicht möglich, spricht dies dementsprechend für eine Bänderdehnung.

Diese Funktions- und Stabilitätsprüfungen können dem Arzt helfen, eine Verletzung einzuschätzen. Häufig liefern diese Untersuchungen jedoch keine sicheren Aussagen, da der Verletzte seine Muskeln durch akute Schmerzen meistens stärker anspannt. Dadurch wird das Gelenk unbeweglicher, was die Testergebnisse verfälschen kann. Eventuell sind bildgebende Verfahren (z.B. eine Röntgenuntersuchung) sinnvoll, um weitere Verletzungen auszuschließen.

Bänderdehnung: Behandlung

Im Idealfall behandelt man eine Bänderdehnung direkt wenn die Schmerzen auftreten nach der sogenannten PECH-Regel. Die einzelnen Buchstaben in "PECH" stehen für die Anfangsbuchstaben der vier wichtigsten Erstmaßnahmen:

  • Pause
  • Eis
  • Compression (Druckverband anlegen)
  • Hochlagerung

Ganz wichtig: Sobald Sie durch die Überdehnung länger anhaltende Schmerzen verspüren, sollten Sie das betroffene Gelenk nach Möglichkeit vollständig entlasten (Pause).

Anschließend sollten Sie es kühlen: Die Kühlung lindert Schmerzen und wirkt einer Schwellung entgegen. Geeignet sind Kühlpackungen oder ein Beutel mit zerstoßenen Eiswürfeln – dieser passt sich dem verletzten Gelenk gut an. Bitte beachten Sie dabei: Das Eis darf nicht direkt auf der Haut liegen, dies könnte zu einer Erfrierung führen. Daher empfiehlt es sich, ein Tuch oder Ähnliches zwischenzulegen.

Falls möglich, sollten Sie einen Druckverband um das betroffene Gelenk legen. Die Kompression ist wichtig, weil es nach der Kühlung zu einer gesteigerten Durchblutung kommt: Diese würde ohne den Druck durch einen Verband die Schwellung verstärken. Besonders empfehlenswert ist eine Kombination aus Kühlung und Druckverband. Hierfür eignen sich beispielsweise spezielle Kühlmanschetten.

Um eine mögliche Schwellung weiter einzuschränken, ist es bei der Therapie wichtig, das betroffene Gelenk nach einer Bänderdehnung möglichst hochzulegen. Durch Hochlagern des Fußes, Beins oder Arms fließt weniger Blut durch die Arterien in das verletzte Gelenk. Andererseits erleichtert diese Position, dass das Blut über die Venen abfließt. Folglich wirkt das Hochlagern einer weiteren Schwellung entgegen.

Man sieht einen Fuß mit einer Schiene © Jupiterimages/PhotoDisc

Eine sog. pneumatische Stabilisationsschiene stützt das gedehnte Band.

Das Gelenk lässt sich bei einer Bänderdehnung weiterhin voll belasten, vorausgesetzt die Belastung verursacht keine Schmerzen. In einigen Fällen können Sie das betroffene Gelenk für sechs bis acht Wochen mit einer sogenannten pneumatischen Stabilisationsschiene stützen. Dabei handelt es sich um eine spezielle Kunststoffschiene, dessen Innenseite aus mehreren Luftkissen besteht – dies stabilisiert das gedehnte Band und schützt vor einem erneuten Umknicken oder Verdrehen.

Wenn nach der Therapie keine Schmerzen mehr bestehen, kann der Verletzte das Gelenk langsam wieder belasten – und der Sportler kann wieder mit dem Training beginnen.

So lässt sich einer Bänderdehnung vorbeugen

Einer Bänderdehnung (Bänderzerrung) können Sie nur bedingt vorbeugen. Eine unglückliche Bewegung eines Gelenks lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit vermeiden. Zu den wichtigsten Voraussetzungen, um das Risiko einer Bänderdehnung beim Sport möglichst gering zu halten, zählen:

  • passende Sportschuhe
  • ein gut trainierter Körper
  • eine geschulte Koordinationsfähigkeit
  • spezielle Stützverbände (Tapeverbände, Braces)

Vor allem bei Jogging- beziehungsweise Laufschuhen sollten Sie darauf achten, dass sie Ihren persönlichen Bedürfnissen und Voraussetzungen entsprechen. Wenn Sie zum Beispiel überwiegend im Wald laufen, benötigen Sie andere Laufschuhe, als wenn Sie ausschließlich auf asphaltierten Straßen unterwegs sind.

Prinzipiell sollte man die Dämpfung bei einem Joggingschuh nicht überbewerten. Das Motto einiger Schuhersteller: "Je mehr Dämpfung, desto besser" gilt unter Experten als veraltet. Viele Laufschuhe sind mit erhöhten Absätzen ausgestattet, weil die Hersteller zusätzlich Dämpfungssohlen eingearbeitet haben – mit solchen Schuhen knickt man jedoch leichter um.

Auch in anderen Sportarten können passende Sportschuhe das Risiko einer Bänderdehnung verringern. So tragen Basketballspieler zum Beispiel spezielle Basketballschuhe, die am Schaft über die Knöchel hinweg erhöht sind. Die Erhöhung stützt die Bänder und vermindert die Gefahr des Umknickens. Das kann eine Außenbanddehnung am Sprunggelenk verhindern.

Neben passenden Sportschuhen kann auch eine geschulte Koordinationsfähigkeit dazu beitragen, einer Bänderdehnung vorzubeugen. Koordinationsübungen verbessern die Steuerung von Bewegungsabläufen und schulen das Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen. Sie umfassen Technik- und Gleichgewichtsübungen, die die Muskulatur trainieren.

Wer zum Beispiel regelmäßig versucht, auf einem Wackelbrett das Gleichgewicht zu halten, trainiert damit effektiv die Koordination der Beinmuskulatur und schützt Knie und Sprunggelenk vor einer Bänderdehnung. Eine trainierte Muskulatur kann die Gelenke zusätzlich stabilisieren und die Bänder entlasten.

Das Bild zeigt einen Stabilisationsverband am Sprunggelenk. © Jupiterimages/iStockphoto

Mithilfe spezieller Stützverbände verringern Sie das Risiko einer Bänderdehnung.

Stützverbände (Tapeverbände, Braces) können ein Gelenk nach einer Verletzung unterstützen, aber auch einer erneuten Verletzung vorbeugen. Sie stabilisieren das Gelenk, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Weitere Informationen

Onmeda-Lesetipps:

Buchtipps:

Sportverletzt – was jetzt?: Ursachen, Behandlung, Vorbeugung

buch_rieger_sportverletzt.jpg Horst Rieger

817 Seiten Deutscher Arzte-Verlag 2009

Sportverletzungen sicher erkennen – richtig behandeln. Mit der zunehmenden Bedeutung des Sports im Freizeitbereich- und Leistungsbereich wächst das Interesse an kompetenter Information über die adäquate Behandlung von Sportverletzungen. Das umfassende Nachschlagewerk besticht durch seine verständliche und detaillierte Darstellung. Es ist in drei Teile gegliedert: Der allgemeine Teil informiert über die Ursachen und Behandlungsprinzipien und stellt die Sportverletzungen und Überlastungsschäden nach ihrer anatomischen Funktion dar. Im speziellen Teil werden die Sportverletzungen und Überlastungsschäden von Kopf bis Fuß behandelt. Die Kapitel des letzten Teils befassen sich mit besonderen Verletzungsmustern und sportmedizinischen Herausforderungen. Die Auswirkungen von Infektionen, speziellen Umweltbedingungen, Amputationen, Doping werden erörtert. Besonderen Gruppen wie Kinder und Jugendliche, Senioren und Behinderte sind eigene Kapitel gewidmet.

Handbuch Sportverletzungen: Prävention. Diagnostik und Therapie

buch_plesch_sportverletzungen.jpg Christian Plesch, Rainer Sieven, Dieter Trzolek

192 Seiten Meyer & Meyer Verlag 2009

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Quellen:

Distorsion. Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 14.11.2017)

Marquardt, M.: Die Laufbibel. Spomedis, Hamburg 2014

Krämer, J., Grifka, J.: Orthopädie, Unfallchirurgie. Springer, Berlin 2013

Plesch, C., Sieven, R., Trzolek, D.: Handbuch Sportverletzungen – Prävention, Diagnostik und Therapie, Erste-Hilfe-Maßnahmen. Meyer & Meyer Verlag, Aachen 2011

Rieger, H.: Sportverletzt. Was jetzt? – Ursachen, Behandlung und Vorbeugung. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln 2010

Engelhardt, M.: Sportverletzungen. Urban & Fischer, München 2009

Montag, H. J., Müller-Wohlfahrt, H.W.: Verletzt – was tun? wero press, Pfaffenweiler 2007

Aktualisiert am: 8. Dezember 2017

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