Eine ältere Frau hält sich den Bauch.
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Divertikel im Darm (Divertikulose), Divertikulitis

Divertikel entstehen im Darm vor allem im Dickdarm. Häufig bereiten sie kaum Beschwerden, weshalb sie oft unbemerkt bleiben. Woran erkennt man eine Divertikulose und wie kann man sie behandeln?

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Symptome

Als Divertikel bezeichnet man generell alle pilz-, birnen- oder sackförmige Ausstülpungen in der Wand eines Hohlorgans, wie zum Beispiel im Darm. Divertikel können aber auch in anderen Organen auftreten, wie etwa der Harnblase oder in der Speiseröhre.

Liegen viele Darmdivertikel vor, sprechen Fachleute von einer Divertikulose (Kolondivertikulose). In manchen Fällen kommt es im weiteren Verlauf zu einer Divertikulitis, das heißt, die Darmdivertikel entzünden sich. Von einer Divertikelkrankheit spricht man meist, wenn eine Divertikulose Beschwerden hervorruft oder sich die Divertikel entzünden und eine Divertikulitis vorliegt.

Divertikel im Darm (Divertikulose), Divertikulitis: Symptome

Divertikel im Darm (Divertikulose) rufen in etwa 80 Prozent der Fälle keine Symptome hervor. Fachleute sprechen dann von einer asymptomatischen Divertikulose. Solange keine Beschwerden auftreten, ist in der Regel auch keine Therapie erforderlich. Dennoch empfiehlt es sich, bei einer Divertikulose (sofern diese festgestellt wurde) ballaststoffreich zu essen und ausreichend zu trinken. So lassen sich Komplikationen und Beschwerden meist vermeiden.

Bei manchen Betroffenen verursacht eine Divertikulose hin und wieder Symptome wie Bauchschmerzen, Völlegefühl oder Stuhlunregelmäßigkeiten wie Verstopfung oder Blähungen, selten auch Durchfälle.

Erst bei Komplikationen wie einer Entzündung der Divertikel (sog. Divertikulitis) treten schwerere Symptome auf, wie beispielsweise starke, länger anhaltende Bauchschmerzen (meist im linken Unterbauch), Fieber und Verstopfung. In manchen Fällen ist der betreffende Darmabschnitt als schmerzhafte Walze im linken Unterbauch zu ertasten.

Divertikel im Darm (Divertikulose): Häufigkeit

Divertikel im Darm bilden sich vor allem bei älteren Menschen und häufiger bei Frauen als bei Männern. In den westlichen Industrieländern ist fast jeder zweite über 70-Jährige von Divertikeln im Darm betroffen. Jedoch kommen die Darmausstülpungen zunehmend auch bei jüngeren Menschen vor. Das durchschnittliche Erkrankungsalter ist in den vergangenen Jahren gesunken. Bei etwa ein bis zwei Prozent der Betroffenen kommt es im weiteren Verlauf zu einer Divertikulitis, also einer Entzündung der Darmdivertikel.

In bis zu neun von zehn Fällen befinden sich die Divertikel im hinteren Darmabschnitt oberhalb des Mastdarms (im sog. Sigma oder Sigmoideum). Dort treten sie meist in größerer Zahl auf, weil durch den kurvigen Verlauf des Sigmas ein besonders hoher Binnendruck besteht.

Im Unterschied zu europäischen Ländern treten Divertikel im Darm in Asien und Afrika auch im höheren Lebensalter eher selten auf. Diese regionalen Unterschiede in der Häufigkeit führen Mediziner vor allem auf die unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten zurück. Insbesondere die vergleichsweise ballaststoffarme Ernährung in den westlichen Industriestaaten scheint eine Divertikulose zu fördern.

Divertikel im Darm (Divertikulose), Divertikulitis: Ursachen

Eine Divertikulose kann verschiedene Ursachen haben – wobei der genaue Entstehungsmechanismus noch nicht völlig geklärt ist. Vermutet wird ein Zusammenspiel zwischen hohem Druck im Darminneren und einer Schwäche der Darmwand.

In der Muskelschicht der Darmwand gibt es Lücken, in denen die versorgenden Blutgefäße verlaufen. Der altersbedingte Abbau des Bindegewebes, welches die Gefäße umgibt, macht diese Schwachstellen zusätzlich empfindlich. Steigt nun im Darminneren der Druck – etwa durch Verstopfung und harten Stuhlgang infolge einer ballaststoffarmen Ernährung – wird die Schleimhaut durch die Lücken in der Muskelschicht gepresst, sodass Divertikel entstehen.

Eine Ernährung, die wenige Ballaststoffe und dadurch wenig Fasern enthält, begünstigt auf Dauer, dass sich Divertikel im Darm bilden. Denn durch die geringe Menge unverdaulicher Fasern entsteht nur wenig Stuhl. Aufgrund des geringen Stuhlvolumens wird dieser zudem nur langsam durch den Dickdarm befördert. Dabei muss sich die Darmwand stark zusammenziehen, um den wenigen Inhalt vorwärts zu bewegen. Der Druck im Inneren des Darms steigt auf diese Weise.

Während der Passage durch den Dickdarm entzieht der Körper dem Stuhl außerdem Wasser, sodass der Stuhl sehr hart und noch weiter zusammengepresst wird. Eine ballaststoffarme Ernährung zählt daher bei Divertikeln im Darm beziehungsweise einer Divertikulose zu den Hauptursachen.

Der Darmabschnitt vor dem Mastdarm (Enddarm), das sogenannte Sigma oder Sigmoideum, ist am stärksten von der Divertikelbildung betroffen. Divertikel im Darm entstehen dort vermehrt, weil der Verlauf des Darms dort kurvig ist und die Ursachen Druck und Darmwandschwäche hier am stärksten zusammentreffen. Man spricht deshalb auch von der sogenannten Hochdruckzone des Darms.

Lagert sich Stuhl in den Darmdivertikeln ab und verschließt diese, können sich die Divertikel auch entzünden. Dann spricht man von einer Divertikulitis.

Echte und unechte Divertikel

Fachleute unterscheiden echte und unechte Divertikel. Die meisten Darmdivertikel sind unechte Divertikel (sog. Pseudodivertikel).

Echte Divertikel

Als echte Darmdivertikel bezeichnet man Ausstülpungen aller Darmwandanteile. Sie sind in der Regel angeboren und treten einzeln auf (z. B. das sog. Meckel-Divertikel des Dünndarms).

Unechte Divertikel

Bei unechten Darmdivertikeln sind nur die innersten Schichten der Darmwand ausgestülpt, nämlich die Schleimhaut (Mukosa) und die darunterliegende Schicht (Submukosa). Sie werden auch als falsche Divertikel oder Pseudodivertikel bezeichnet.

Unechte Darmdivertikel sind nicht angeboren, sondern entstehen meist erst im Laufe der Zeit, sind also erworben. Herrscht innerhalb des Darms ein starker Druck oder ziehen bindegewebige Strukturen wie zum Beispiel Narben von außen an der Wand des Organs, können schwache Stellen der Wand nachgeben. Oft handelt es sich bei diesen Schwachstellen um Lücken zwischen Gefäßen in der Darmwand – hier entstehen leicht unechte Divertikel.

Divertikel im Darm (Divertikulose), Divertikulitis: Diagnose

Divertikel im Darm (Divertikulose) erfordern eine eindeutige Diagnose, um bösartige Darmtumoren (Darmkrebs) auszuschließen. Zunächst erfragen Ärzt*innen dazu die genauen Beschwerden und veranlassen anschließend verschiedene Untersuchungen.

Wiederholte Verdauungsprobleme in Form von Verstopfung und Blähungen können bei älteren Menschen darauf hindeuten, dass eventuell Divertikel im Darm vorliegen. Um andere Erkrankungen – insbesondere Darmtumoren – auszuschließen, setzen Ärzt*innen beim Verdacht auf eine Divertikulose in der Regel eine Darmspiegelung und/oder eine Computertomographie ein. Häufig ist die Divertikulitis auch eine "Nebendiagnose" bei einer Darmspiegelung.

Bei Verdacht auf Divertikulitis

Liegt eine Divertikulitis vor, sind ein oder mehrere Darmdivertikel entzündet. In diesem Fall ergibt sich die Diagnose bereits aus den geschilderten Beschwerden und der körperlichen Untersuchung.

Bei der körperlichen Untersuchung tasten Ärzt*innen auch den Bauch ab und horchen mit dem Stethoskop die Geräusche des Darms ab. Zudem messen sie die Körpertemperatur und nehmen eine Blutprobe.

Im Blut ist manchmal eine starke Erhöhung der weißen Blutkörperchen (sog. Leukozytose) und eine erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit nachweisbar. Auch die Menge des C-reaktiven Proteins (CRP), das als unspezifischer Marker von Entzündungen dient, ist in der Regel erhöht. Geht die Entzündung auf die Harnblase über, befinden sich weiße oder rote Blutkörperchen im Urin.

Um bei einer Divertikulitis die Diagnose zu sichern, liefert eine Ultraschalluntersuchung oder eine Computertomographie das verlässlichste Ergebnis, manchmal wird auch eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt.

Eine Darmspiegelung wird im akuten Stadium einer Divertikulitis nicht durchgeführt, denn die Darmwand ist in diesem Fall durch die Entzündung bereits stark beansprucht und möglicherweise geschädigt. Dadurch könnte das Endoskop die Darmwand bei der Spiegelung leichter verletzen. Eine Darmspiegelung erfolgt deswegen meist erst circa sechs Wochen nach Abklingen der Entzündung und dient in erster Linie dazu, einen Tumor sicher auszuschließen.

Divertikel im Darm (Divertikulose), Divertikulitis: Behandlung

Wurden Divertikel im Darm (Divertikulose) festgestellt, richtet sich die Therapie danach, ob Beschwerden auftreten und ob sich die Divertikel entzündet haben, also eine Divertikulitis vorliegt.

Divertikulose: Ernährung und Bewegung

Zufällig entdeckte beschwerdefreie Divertikel im Darm bedürfen meist keiner besonderen Behandlung. Verursachen die Darmdivertikel jedoch Symptome, können Maßnahmen, die den Stuhl regulieren, die Beschwerden verbessern.

Eine beschwerdefreie Divertikulose lässt sich am besten behandeln mit:

  • einer fleischarmen, fettarmen und ballaststoffreichen Ernährung (d. h. viel frisches Obst, Gemüse, Vollkornprodukte),
  • ausreichender Flüssigkeitszufuhr (etwa 1,5 bis 2 Liter pro Tag, z.B. Wasser, ungesüßte Kräutertees) und
  • regelmäßiger Bewegung (z. B. tägliche Spaziergänge).

Ballaststoffe und Flüssigkeit sorgen dafür, dass die Stuhlmenge steigt und der Druck im Darm sinkt. Bewegung regt außerdem die Darmaktivität an und sorgt so dafür, dass der Stuhl besser transportiert wird. Dadurch sinkt der Druck ebenfalls.

Keine Angst vor Körnern

Früher gab es die Empfehlung, bei einer Divertikulose auf den Verzehr von Körnern oder ähnlichen kleinteiligen Nahrungsmitteln bei der Ernährung zu verzichten. Man nahm an, dass es sonst leicht zu Darmblutungen kommen könnte. Wissenschaftlich überprüft hatte man das allerdings nicht.

Inzwischen weiß man jedoch, dass das nicht der Fall ist. Einer großen Studie zufolge treten bei Betroffenen mit Divertikulose, die regelmäßig Nüsse, Körner und Samen in ihre Ernährung mit einbauen, sogar seltener Komplikationen wie Darmblutungen auf. Menschen mit Divertikulose dürfen Nüsse, Körner oder auch Popcorn also ohne Angst verzehren.

Operation bei Divertikulose?

Eine Operation ist bei einer einfachen Divertikulose normalerweise nicht nötig. Erst wenn Komplikationen wie eine Divertikulitis immer wieder auftreten – also eine Entzündung der Divertikel –, kann ein operativer Eingriff erforderlich sein. Dann wird meist das Sigma, also der Dickdarmanteil mit der höchsten Zahl an Divertikeln und der höchsten Komplikation durch Divertikel entfernt.

Behandlung bei Divertikulitis

Bei einer Entzündung der Darmdivertikel (Divertikulitis) kommt entweder eine nicht-operative (konservative) oder eine operative Therapie infrage. Wie die Behandlung genau aussieht, hängt davon ab, wie stark die Beschwerden sind und ob ernste Komplikationen auftreten.

Bei einer leichten Divertikulitis umfasst die konservative Behandlung in den meisten Fällen eine Antibiotika-Therapie. Allerdings mehren sich inzwischen Hinweise, dass in leichten Fällen auf Antibiotika möglicherweise auch verzichtet werden kann. Bei krampfartigen Schmerzen können krampflösende Medikamente (Spasmolytika) die Therapie unterstützen und die Beschwerden lindern.

Während der akuten Phase einer Divertikulitis empfehlen Ärzt*innen außerdem meist eine leicht verdauliche Schonkost, die den Darm entlastet. Auf Vollkornprodukte, Rohkost oder blähende Speisen sollte dann verzichtet werden, um die entzündeten Divertikel nicht zusätzlich zu reizen.

Eine schwere Divertikulitis macht einen Aufenthalt im Krankenhaus erforderlich. Dort erhalten Betroffene Antibiotika mit einem breiten Wirkspektrum per Infusion direkt über eine Vene. Mögliche Komplikationen können im Krankenhaus rechtzeitig erkannt und gegebenenfalls behandelt werden.

Eine Operation ist notwendig, wenn der Darm infolge der Entzündung reißt, sich größere Entzündungshöhlen (Abszesse) bilden oder Verbindungsgänge zu anderen Darmabschnitten oder Organen (sog. Fisteln) entstehen.

Eine Divertikelblutung verläuft praktisch immer unabhängig von einer Entzündung beziehungsweise Divertikulitis und kann im Regelfall durch eine endoskopische Blutstillung behandelt werden.

Auf manche Medikamente aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAR) sollte bei einer Divertikulitis verzichtet werden, denn sie können Komplikationen wie zum Beispiel eine Darmblutung begünstigen. Zu diesen problematischen NSAR zählen unter anderem gängige Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (ASS).

Divertikulitis und Ernährung

Während bei einer Divertikulose Ballaststoffe empfehlenswert sind, ist bei einer akuten Divertikulitis eine Ernährung mit wenig Ballaststoffen ratsam. Da der Darm bei einer Divertikulitis durch die Entzündung stark geschwächt ist, wäre eine ballaststoffreiche Ernährung zu belastend. Ein hohes Stuhlvolumen, wie es durch eine ballaststoffreiche Ernährung erreicht wird, kann die Beschwerden verstärken.

Bei einer leichten Divertikulitis ist manchmal eine Ernährung mit einer niedermolekularen Formeldiät ("Astronautenkost") sinnvoll, die bereits im Dünndarm aufgenommen wird.

Nach etwa zwei bis vier Tagen haben Betroffene mit leichter Divertikulitis meist keine Beschwerden mehr. Dann ist es ratsam, Schritt für Schritt auf eine ballaststoffreiche Ernährung umzustellen.

Bei einer schweren Divertikulitis sollten Betroffene erst einmal nichts essen. Stattdessen erhalten sie Nährstoffe per Infusion über eine Vene.

Divertikel im Darm (Divertikulose), Divertikulitis: Verlauf

Divertikel im Darm (Divertikulose) zeigen insbesondere bei gesunder Lebensweise einen günstigen Verlauf: Die Prognose ist im Allgemeinen gut. Betroffene sind in ihrem Alltag meist nicht eingeschränkt.

Bei einer Divertikulose lässt sich der Verlauf über eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung positiv beeinflussen. In vielen Fällen lassen sich hierdurch schwere Komplikationen wie eine Divertikulitis, also eine Entzündung der Divertikel, verhindern. Auch ein Rauchverzicht kann sich günstig auf den Verlauf einer Divertikulose auswirken.

Komplikationen

Nur in seltenen Fällen entstehen Komplikationen, bei denen man operieren muss. Wird eine solche Operation notwendig, sind Betroffene anschließend meist beschwerdefrei.

Sammelt sich Stuhl in den Divertikeln an, können diese sich entzünden und eine Divertikulitis hervorrufen. Eine Divertikulitis tritt bei etwa ein bis zwei Prozent der Betroffenen mit langjähriger Divertikulose auf. Diese macht sich meist mit Fieber und einem starken, anfallartigem Schmerz im linken, selten auch im rechten Unterbauch bemerkbar.

Der gesamte Bauch ist dann äußerst druckempfindlich. Mitunter lässt sich der betroffene Abschnitt des Dickdarms durch die Haut als schmerzhafte "Walze" tasten. Als Folge einer Divertikulitis können sich Bakterien in den Divertikeln ansammeln und abgekapselte Eiterherde (Abszesse) in der Darmwand entstehen.

Breitet sich die Entzündung aus, wird das umliegende Gewebe geschädigt. Darüber hinaus kann die Entzündung auch auf andere Organe wie den Dünndarm oder die Harnblase übergreifen.

Ein Darmdivertikel-Durchbruch ist eine gefürchtete Komplikation. Der bakterienhaltige Inhalt des entzündeten Divertikels gelangt dabei in die normalerweise keimfreie Bauchhöhle und verursacht eine lebensbedrohliche, infektiöse Bauchfellentzündung (sog. kotige Peritonitis). Wiederholte Entzündungen von Divertikeln führen häufig zu Vernarbungen in der Darmwand. Durch das Narbengewebe können sich Engstellen (Stenosen) im Darm bilden, im Extremfall kann auch ein Darmverschluss (Ileus) die Folge sein.

Darmdivertikel bilden sich bevorzugt an Stellen, an denen größere Blutgefäße von der Muskelschicht zur Schleimhaut der Darmwand verlaufen. Bei einer Schädigung der Darmschleimhaut durch die Entzündungsreaktionen können Gefäße verletzt werden und Darmblutungen hervorrufen. In vielen Fällen hören die Blutungen von selbst wieder auf oder können endoskopisch behandelt werden. Operationen sind nur in Ausnahmefällen notwendig.

Divertikel im Darm (Divertikulose): Vorbeugen

Divertikeln im Darm (Divertikulose) kann man nicht mit absoluter Sicherheit vorbeugen. Viele Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass Darmdivertikel bei ballaststoffreicher Ernährung seltener auftreten. Vegetarier*innen haben insgesamt ein niedrigeres Risiko für Divertikel. Ausreichendes Trinken, regelmäßige Bewegung und das Vermeiden von Übergewicht beeinflussen die Darmtätigkeit zusätzlich positiv.