Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl

Allgemeines

Die Mischung aromatischer Öle dient der Verflüssigung von Schleim in den Atemwegen. Sie wird eingesetzt, um das Abhusten bei akuter und chronischer Bronchitis zu erleichtern und bei Nasennebenhöhlenentzündung den Sekretfluss anzuregen.

Welchen Zwecken dient diese Wirkstoffkombination?

  • Schleim in den oberen Atemwegen lösen
  • Schleimfluss anregen
  • Entzündungen hemmen

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann dürfen Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl nicht verwendet werden?

Die Kombination darf nicht angewendet werden bei
  • entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darmbereich und im Bereich der Gallenwege
  • schweren Lebererkrankungen
  • Überempfindlichkeit gegen Eukalyptusöl, Süßorangenöl, Myrtenöl oder Zitronenöl sowie Cineol, den Hauptbestandteil von Eukalyptusöl.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Es gibt keine Erfahrungen mit einer Anwendung der Kombination bei schwangeren Frauen. Im Tierversuch dringt Cineol in den Mutterkuchen ein. Daher darf die Kombination in der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt verordnet werden. Bei der Anwendung in der Schwangerschaft ist grundsätzlich Vorsicht geboten.

Auf Grund der fettlöslichen Eigenschaften der Öle ist mit einem Übertritt in die Muttermilch zu rechnen. Daher darf die Kombination in der Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt angewendet werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Die Kombination darf nicht bei Säuglingen und Kindern unter sechs Jahren angewendet werden.

Welche Nebenwirkungen können Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Häufige Nebenwirkungen:
Magenbeschwerden, Oberbauchbeschwerden.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Magenschleimhautentzündung, Magen-Darmentzündung, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, allergische Reaktionen (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz), Kopfschmerzen, Schwindel.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
In-Bewegung-Setzen von vorhandenen Nierensteinen, In-Bewegung-Setzen von vorhandenen Gallensteinen.

Nebenwirkungen unkannter Häufigkeit:
schwere allergische Reaktionen.

Welche Wechselwirkungen zeigen Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Die Kombination sollte erst nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt gleichzeitig mit anderen Wirkstoffen angewendet werden, die sehr genau dosiert werden müssen. Die Wirkungen können nämlich abgeschwächt und/oder verkürzt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Kommmt es während der Behandlung zu allergischen Reaktionen, sollte die Therapie mit dem Medikament beendet werden.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Medikamente beinhalten Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl enthalten sind.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform
Weichkapseln
magensaft­resistente Kapseln

So wirkt Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl. Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Mittel gegen Erkältungskrankheiten, zu welcher die Wirkstoffkombination Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl gehört.

Anwendungsgebiete der Wirkstoffkombination Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl

Die Mischung aromatischer Öle dient der Verflüssigung von Schleim in den Atemwegen. Sie wird eingesetzt, um das Abhusten bei akuter und chronischer Bronchitis zu erleichtern und bei Nasennebenhöhlenentzündung den Sekretfluss anzuregen.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Eukalyptusöl + Süßorangenöl + Myrtenöl + Zitronenöl

Die Kombination wirkt sowohl schleimlösend wie auch schleimbildend. Zäher Schleim wird gelöst, das Sekret verstärkt in Bewegung gesetzt und so das Abhusten gefördert.

Nach Einnahme konnte in Tierversuchen eine Aktivierung der Sekretproduktion, die eine Voraussetzung für den Einsatz als Schleimlöser darstellt, nachgewiesen werden. Weitere Tierexperimente und Laborversuche haben in
hohen Dosierungen zusätzlich eine bakterientötende Wirkung gezeigt. Des Weiteren konnten entzündungshemmende Effekte nachgewiesen werden. In ihrer
Gesamtheit spielen alle diese Wirkungen eine Rolle bei der Behandlung von Bronchitis und Nasennebenhöhlenentzündung.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.