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Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

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  • Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

    Bei mir (63 Jahre, weiblich) wurde im Mai 2015 ein 8 mm großer Brustkrebstumor (T2) festge-stellt. Dieser wurde im Gesunden herausgeschnitten. Keine Krebszellen in den Lymphknoten, keine Metastasen erkennbar. Ich bin aktuell in der Strahlentherapie (8. Dosis von 28 x 1,8 Gray). Nach der Bestrahlung soll ich eine Antihormontherapie beginnen (2 Jahre Tamoxifen, 3 Jahre Aromatasehemmer). Die Bestrahlung soll mein Rezidivrisiko statistisch auf 5% senken. Eine Antihormontherapie soll lt. Internet das Rezidivrisiko um 10% senken. Ziehe ich also von 5% noch 10% ab, so scheint die Antihormontherapie nur einen theoretisch-statistischen Vorteil von 0,5% zu bringen. Ich frage mich, ob diese überaus geringe Verbesserung wirklich die vielen Nebenwirkungen und das Risiko von Gebärmutterkrebs durch die Antihormone lohnt. Ich bin am Überlegen, ob ich überhaupt die Antihormontherapie mache, wenn der Nutzen so gering ist und die vielen Neben-wirkungen so stark und bedrohlich sein können. Meine Frage: Wer kann kompetent zu dieser Thematik etwas sagen? VG Brauche_Rat

  • Re: Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

    Also ich habe beides hinter mir, und zwar ohne Gebärmutterhalskrebs, Augenleiden etc. Hatte die ebenfalls als Nebenwirkung angekündigten Hitzewallungen, aber die bekommt man auch bei den normalen Wechseljahren. Und meine vorher schon vorhandene Arthrose wurde schlimmer (es ist halt ein beschleunigter Alterungsprozess). Ich habe Tamoxifen als Lebensversicherung angesehen. Mittlerweile - nachdem ich die 5 Jahre hinter mir habe - nehme ich Indol-3-Carbinol. Das ist ein hochdosierter Extrakt aus Broccoli, der ähnliche Eigenschaften hat wie Tamoxifen, d.h. die Hormonrezeptoren besetzt. Aber ich hätte es mir nicht verziehen, wenn ich Tamoxifen gegen den Rat der Ärzte nicht genommen hätte und es wäre wieder was gekommen. So bin ich seit 6 Jahren rückfallfrei.

    Aber vielleicht wäre das Indol-3-Carbinol eine Alternative. Tipp: Setzen Sie sich mal mit der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr in Heidelberg in Verbindung. Man kann sich dort - auch telefonisch oder per Mail - Rat holen. Kostet nix, Spenden werden gern genommen.

    Alles Gute!
    u_sch

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    • Re: Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

      Ich bin 62 Jahre und wurde im Mai 2012 beidseits brusterhaltend operiert, anschließend Strahlentherapie und seitdem Aromateshemmer Letrozol. Bin mittlerweile, bedingt durch die KK-Verträge, beim dritten Hersteller angelangt. Habe das Gefühl, dass bei jedem Generika die Nebenwirkungen anders verlaufen. Wie sieht es da mit der Wirkung aus und wie gut ist die Prognose, dass kein Rezidiv auftritt? Gibt es eine Alternative zu Letrozol?
      Ich habe schon oft mit mir gekämpft, weil ich dieses Medikament absetzen wollte. Bei meiner Familie stoße ich da auf Gegenwehr.
      Habe Schlafstörungen, Gewichtsprobleme, Knochenschmerzen, meine Psyche ist sehr angegriffen und habe Angst, dass irgendwo etwas sein könnte. Sexuell bin ich auch sehr lustlos.
      Hat jemand ähnliche Probleme bzw. was kann getan werden, um wieder mehr Lebensqualität zu erlangen? Bin für jeden Tipp dankbar.

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      • Re: Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

        Hallo Irmi!

        Meine Apothekerin hat mir mal gesagt, gerade bei Hormon- (bzw. Antihormon-) Präparaten sei es immer kritisch, das Präparat zu wechseln. Weil die Wirkung im Organismus eben auch von der Trägersubstanz abhängt, und die ist eben unterschiedlich. Fragen Sie beim Arzt, ob er nicht "aut idem" ankreuzen kann, dann bekommen Sie das, was der Arzt aufschreibt. Und mit ihm können Sie besprechen, dass er Ihnen das verschreibt, was Sie am besten vertragen. Manche Ärzte zieren sich da etwas, ich hab's dann einfach selbst angekreuzt und bin so durch die 5 Jahre gekommen.

        Zu den Nebenwirkungen: Die Knochenschmerzen und den Libidoverlust kann ich bestätigen, Gewichtsprobleme sind wohl eher eine Folge des drastisch heruntergefahrenen Hormonspiegels (die beiden vorgenannten übrigens auch). Da verlangsamt sich der Stoffwechsel, bei gleicher Nahrungszufuhr nimmt man zu. Muss man halt mit mehr Bewegung und etwas Zurückhaltung bei der Kalorienzufuhr ausgleichen.

        Was die Psyche und die Angst angeht: Die Angst ist normal (ist ja noch nicht lange her bei Ihnen), die bleibt auch. Sie rückt allerdings mit der Zeit etwas mehr in den Hintergrund. Ansonsten kann ich nur zu psychoonkologischer Betreuung raten - habe das während der REHA erfahren, und es tat wirklich gut. Auch Selbsthilfegruppen sind eine große Stütze. Da sind Frauen, die das gleiche durchmachen oder durchgemacht haben, die verstehen diese Ängste. Und wenn man mal drüber redet, wird es meist eh besser.

        Auch Sport hilft zu mehr Lebensqualität. Den Körper erfahren, testen, was noch geht und was einem guttut. Außerdem gibt es nichts, was die Rückfallquote so drastisch senkt (über 40 %) wie Sport. Da kann man sich richtig vorstellen, wie das Immunsystem aufrüstet und die evtl. herumschleichenden Tumorzellen fertigmacht (Visionalisierung - auch eine psychoonkologische Methode).

        Ich hoffe, meine Erfahrungen und Tipps helfen Ihnen ein wenig weiter.

        u_sch

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        • Re: Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

          Hallo, bei mir wurde im April 2009 Brustkrebs diagnostiziert. Es war ein hormonbegünstigter 6 mm großer Tumor. Ich wurde brusterhaltend operiert und bekam 33 Bestrahlungen. Zeitgleich fing ich mit dem Aromatasehemmer FEMARA an. Alle Nebenwirkungen, die man sich vorstellen konnte, kamen also auch zu mir. Knochen- und Muskelschmerzen, Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen. Nach einem Jahr und neun Monaten war mein Gyn der Meinung, wir könnten ohne Bedenken wechseln und ich nahm die Tamoxifin. Die Nebenwirkungen waren nur gering weniger. Fünf Jahre lang habe ich sie genommen, dann hatte ich ein Gespräch mit der Onkologin, weil es ja seit einigen Jahren heißt, nicht mehr fünf Jahre, sondern 10 Jahre sollte man diese Tabletten nehmen. Wir hatten ein ausführliches Gespräch und sie meinte, ich sollte die Tamoxin absetzen, weil der Schaden größer ist als der Nutzen. Nun gehe ich nur noch einmal im Jahr zur Mammographie, bis zu 3 Jahren sollte man halbjährlich gehen, danach braucht man nur noch einmal im Jahr. Und es ist alles gut. Dadurch, dass ich nun nicht mehr täglich durch die Einnahme der Tablette dran erinnert werde, ist das Ganze auch in den Hintergrund gerückt. Vergessen wird man es nie, der Körper ist durch die Bestrahlung und Medikamente dauerhaft geschädigt, aber man kann damit leben. Angst habe ich eigentlich nur noch einmal im Jahr und zwar immer vor der Mammographie.
          Übrigens habe ich damals eine Reha-Kur in eine Onkologische Kurklinik abgelehnt. Mich hätte die Krankengeschichten der anderen Menschen, die vielleicht nicht so viel Glück hatten wie ich, nur runtergezogen. Ich hätte gedacht, ich muss mich um sie kümmern und hätte mich dabei vergessen.
          Es mag vielleicht nicht jeder verstehen, aber für mich war es die richtige Entscheidung.
          Ich wünsche allen, die betroffen sind, alles Gute und viel Stärke. Und glaubt mir, alles wird gut.
          Herzliche Grüße
          Hannekind

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          • Re: Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

            Hallo, bei mir wurde im April 2009 Brustkrebs diagnostiziert. Es war ein hormonbegünstigter 6 mm großer Tumor. Ich wurde brusterhaltend operiert und bekam 33 Bestrahlungen. Zeitgleich fing ich mit dem Aromatasehemmer FEMARA an. Alle Nebenwirkungen, die man sich vorstellen konnte, kamen also auch zu mir. Knochen- und Muskelschmerzen, Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen. Nach einem Jahr und neun Monaten war mein Gyn der Meinung, wir könnten ohne Bedenken wechseln und ich nahm die Tamoxifin. Die Nebenwirkungen waren nur gering weniger. Fünf Jahre lang habe ich sie genommen, dann hatte ich ein Gespräch mit der Onkologin, weil es ja seit einigen Jahren heißt, nicht mehr fünf Jahre, sondern 10 Jahre sollte man diese Tabletten nehmen. Wir hatten ein ausführliches Gespräch und sie meinte, ich sollte die Tamoxin absetzen, weil der Schaden größer ist als der Nutzen. Nun gehe ich nur noch einmal im Jahr zur Mammographie, bis zu 3 Jahren sollte man halbjährlich gehen, danach braucht man nur noch einmal im Jahr. Und es ist alles gut. Dadurch, dass ich nun nicht mehr täglich durch die Einnahme der Tablette dran erinnert werde, ist das Ganze auch in den Hintergrund gerückt. Vergessen wird man es nie, der Körper ist durch die Bestrahlung und Medikamente dauerhaft geschädigt, aber man kann damit leben. Angst habe ich eigentlich nur noch einmal im Jahr und zwar immer vor der Mammographie.
            Übrigens habe ich damals eine Reha-Kur in eine Onkologische Kurklinik abgelehnt. Mich hätte die Krankengeschichten der anderen Menschen, die vielleicht nicht so viel Glück hatten wie ich, nur runtergezogen. Ich hätte gedacht, ich muss mich um sie kümmern und hätte mich dabei vergessen.
            Es mag vielleicht nicht jeder verstehen, aber für mich war es die richtige Entscheidung.
            Ich wünsche allen, die betroffen sind, alles Gute und viel Stärke. Und glaubt mir, alles wird gut.
            Herzliche Grüße
            Hannekiel

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            • Re: Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

              Habe gerade im google über 1 Bestandteil von Tamoxifen (Diphenyl) gelesen. Es ist ein Konservierungsstoff, der einige Organe schädigt. Man benutzt dieses Zeug zur Konservierung von Früchten etc. gegen PIlzbefall etc. Bitte nehmt Euch die Zeit und lest es selbst im google unter dem Wort "Diphenyl" es ist eine Chemikalie.
              Was ich nicht verstehe ist, wie man ein sensibles menschliches Organ mit so was bekämpft. Wenn ich Nagellack mit Aceton beseitige ist das eine Sache aber einen organischen Krebs mit einer Chemiekeule, die alles andere schädigt, natürlich auch den Krebs ist doch logisch. Ich kann mir auch in die Brust schießen, wenn ich Glück habe und mein Herz nicht getroffen habe und die Lunge, ist der Krebs auch weg.
              Verzeiht mir diese böse dumme Ironie, aber ich möchte auf etwas aufmerksam machen.
              Etwas passt einfach nicht zusammen.
              Und ganz ehrlich, Ernährung und Lebensart sowie psychische Konflikte, die sind doch auch irgendwie "organisch"= also menschlich. Sollte da nicht DOCH der Ansatz liegen.?
              Ich will hier nicht arrogant besserwisserisch klingen, bin ja auch keine Medizinierin. Ich antworte auch nicht als solche sondern als normal denkender Mensch.
              Nehmt meine Worte lediglich als Anregung.

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              • Re: Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

                gerade habe ich noch im google von den Autoren Prof. Ingrid Gerhard und einem Dr. A. (konnte hier kein copy and pace machen, weil laut omneda: invalued data....ging nicht. Auf jeden Fall steht da in einer Studie von den oben genannten, dass bestimmte Landteile kaum Krebsraten haben, wie Asien, Phillipinen, Malaysia, etc. Und dass Deutschland und US-Amerikannerinnen eine höhere Rate an Brustkrebs vorweisen.
                Wie ich schon in meinem Text über Diphenyl geschrieben habe. Auch hier ist ein anderer Ansatz als Chemie gegen Organe nicht verkehrt.
                Wenn Asiatinnen z.B. weniger Brustkrebs entwickeln und die sind industriell auch entwickelt haben Stress und so weiter, dann kann es doch evtl. doch an der anderen Ernährung liegen. Ich kenne keine Asiatin oder Afrikanerin, die pausenlos Schokoriegel, Kuchen mit und ohne Sahne, Pommes mit Curyywurst und Knödel und Nudeln und Pizza und weitere panierte Fertiggerichte futtert, ach ja und Eis und Gummibären.
                Wir Europäer und Amerikaner schon eher.
                Auch hier soll mein Geschreibsel nur zum Denken anregen. Die große Frage hier ist, wieso einige Länder kaum Krebs und andere viel ?
                Wir sind doch alle aus dem gleichen biologischen Material hergestellt, Blut, Fleisch.......... Also ????? Fragen über Fragen und hoffentlich baldigst neue Ansätze zur Therapie. Aber würde so eine Wissenschaft rentabel sein ??? Fragen über Fragen. Die Ärzte in Asien sind doch auch nicht bankrott............ versteht ihr was ich meine ??

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                • Re: Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

                  ...mir steht Tamofix demnächst auch bevor. Die Bestrahlung habe ich gut überstanden, da hat mein Körper noch gerne mitgemacht. Aber über Tamoxifen mache ich mir sooo große Sorgen. Ich habe keine Lust viele Jahre als Zombie rumzulaufen, schmerzende Knochen, flächiger Haarausfall, Krämpfe, Schwitzattacken, womöglich noch ein Damenbart. Hallo, ich bin eine attraktive Frau und stehe noch mitten im Arbeitsleben.
                  Ich trinke doch auch nicht freiwillig DDT und stehe im Berufsleben meine Frau. Ein Ruin ist doch schon vorprogrammiert.
                  Möge in Gottes Namen jemand hier über gute bis sehr gute Erfahrungen mit Tamoxifen und kaum Nebenwirkungen schreiben und einer guten Arbeitsleistung, so könnte ich mich ja etwas beruhigen.
                  Nur zu liebe Damen, je mehr hier geschrieben wird, desto besser kann jede Frau für sich Entscheidungen über TAmoxifen treffen.

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                  • Re: Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

                    Also ganz zweifellos: Mit unserer Lebensführung und Ernährung haben wir einiges in der Hand. Aber ich war nie übergewichtig, kein Couchpotatoe und habe auch nie Junk Food gegessen - trotzdem hatte ich Brustkrebs. Vielleicht sind es ja auch Umweltfaktoren oder schlicht der Zufall.

                    Zu Tamoxifen: ich habe es auf den Tag genau 5 Jahre genommen. Habe vor einem Jahr aufgehört und kein Übergewicht, keinen Haarausfall, keinen Damenbart. Ich würde sagen (und bekomme gesagt): für mein Alter sehe ich noch top aus. Berufstätig bin ich auch und sportlich aktiv (Reiten, Joggen, Tanzen). Habe weder Augenleiden noch Gebärmutterkrebs davon bekommen. Allerdings waren in den ersten beiden Jahren Hitzewallungen angesagt - hat mich aber weniger gestört, weil mir eh meist zu kalt ist. Meine im Ansatz vorhandene Arthrose ist auch schlimmer geworden. Aber ich habe es als eine Art Lebensversicherung angesehen und würde mir nicht verzeihen, wenn der Krebs wiederkäme und ich es nicht genommen hätte.

                    Allerdings gibt es mittlerweile einen Test, mit dem man feststellen kann, ob es überhaupt wirkt - das tut es nämlich bei ca. 20 % der Frauen nicht. In dem Fall kann man sich die möglichen Nebenwirkungen tatsächlich sparen. Derzeit muss man ihn noch selbst bezahlen (ca. 400 €).

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                    • Re: Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

                      Hallo Tam-fix,

                      ich bin auch dazu "verdonnert", Tamoxifen zu nehmen. Nun seit 23.8.2015 nehme ich jeden Abend diese Tablette. Ich hatte und habe auch große Angst vor den Nebenwirkungen. Diese sind bei mir auch unmittelbar mit extremen Knochenschmerzen und Schwellungen an den Innenseiten der Fingerknochen aufgetreten. Ich bin 53 Jahre und prämenopausal. Ich soll das Medikament 2 Jahre nehmen, wenn der Hormonspiegel es zuläßt, soll ein Wechsel zu Exemestan, also einem Aromatasehemmer, erfolgen. Ich habe auch schreckliche Angst vor den Folgen des Medikaments im Uterus. Da ich ohnehin Myome habe und schon eine schwere OP deswegen mit gerade Mal Mitte 30 hatte, bin ich fast panisch, was wohl alles noch mit mir passieren wird.
                      Ich hadere jeden Tag mit mir und den Umständen und bin sehr deprimiert, dass mir das in meinem Leben passieren musste. Zumal ich regelmäßig zur Vorsorge ging und auch mit 50 Jahren beim Mammografiescreening war. Angeblich war da alles noch ok.
                      Das "Abgefummel" der Brust durch die Gynäkologen ist wohl auch vollkommen sinnlos, denn den Knoten habe ich im Mai selbst ertastet!

                      Ich frage mich auch jeden Tag, was ich alternativ tun kann. Ich sehe allerdings keine anderen Chancen als so zu verfahren, wie es das Tumorboard der Ärzte rät.
                      Wenn man sich dem entzieht, ist man zwar autonom, aber was dann geschieht, weiß man ja auch nicht.

                      Das ist auch für mich ein riesen Problem, dieser Zweispalt. Ich suche auch noch immer nach dem "Schuldigen", warum auch immer. Ich denke, ich habe nichts falsch gemacht, kann aber auch nicht verstehen, warum mir das passieren musste. Ich bin schlank, achte auf Ernährung, familiär nicht vorbelastet. Das "Warum" kann mir leider niemand beantworten. Aber es wäre wichtig für mich, es zu wissen, denn dann kann man gegensteuern. So ist es eine Blackbox.
                      Ich kann also nur auch dazu sagen, dass ich das Tamoxifen mit großer Angst nehme und regelmäßig zu einem Gynäkologen zur Kontrolle gehen werde. Ich sehe für mich leider auch keine Alternative.


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                      • Re: Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

                        Hallo u-sch,

                        Du sprichst von einem Test für 400€. Wie heisst dieser Test, wo kann man ihn machen? Für mehr info wäre ich dankbar.
                        Lg

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                        • Re: Strahlentherapie plus Antihormontherapie (Tamoxifen und Aromatasehemmer)

                          Hallo Rose36,

                          der Test wird von einer Fa. HUMATRIX (ansässig bei Darmstadt) hergestellt. Auf deren Internetseite stehen viele Infos und die Kontaktdaten. Wir haben die Firma mit der Selbsthilfegruppe mal besucht und einen Vortrag gehört. Außerdem konnten wir die Labore anschauen. Die Leute sind alle sehr nett und helfen dir bestimmt weiter. Einfach mal den Namen in die Suchmaschine eingeben, dann kommt man auf die Website.

                          Freut mich, wenn ich dir helfen konnte.
                          u_sch

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