PMS: Leiden Sie am prämenstruellen Syndrom?

Ob Stimmungsschwankungen, Aufgeblähtsein, Kopfschmerzen oder Brustspannen: Wenn bei Mädchen oder Frauen etwa 4 bis 14 Tage vor der Regelblutung immer wieder Beschwerden auftreten, spricht man vom prämenstruellen Syndrom (PMS). In 20 bis 40 Prozent der Fälle kommt es dabei zu stärkeren Beschwerden, die belasten und den Alltag einschränken können. In 3 bis 8 Prozent der Fälle sind die Beschwerden sogar so stark, dass ein normaler Alltag kaum möglich ist.

Beantworten Sie die Fragen in unserem PMS-Test und erfahren Sie, ob Ihre Beschwerden für ein prämenstruelles Syndrom sprechen.

Tipps zum Umgang mit PMS-Beschwerden

Viele Frauen haben zum Glück nur leichte bis mäßige PMS-Beschwerden. Oft treten die Symptome bei ihnen weniger stark auf, wenn sie insgesamt mehr auf sich und ihre Bedürfnisse achten. Dabei können zum Beispiel folgende Tipps helfen:

  • Achten Sie darauf, dass sich Stress und Entspannung die Waage halten und gönnen Sie sich regelmäßig Auszeiten.
  • Entspannungsübungen wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können, regelmäßig ausgeübt, beim Stressabbau helfen.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig und ausreichend.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen (mit viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch und eher fettarm).
  • Meiden Sie schwer verdauliche Lebensmittel.
  • Rauchen Sie nicht.
  • Genießen Sie Alkohol und koffeinhaltige Getränke nur in Maßen.

Wie gut sich solche Lebensstil-Änderungen auf PMS-Beschwerden auswirken, ist wissenschaftlich zwar kaum belegt. Dennoch scheinen sie manchen Frauen zu helfen. Deshalb kann es sich lohnen, die Tipps einige Zyklen lang auszuprobieren und zu beobachten, ob sich etwas an den Beschwerden ändert.

Hinweis: Unser Test kann die Diagnose durch Expert*innen nicht ersetzen, sondern Ihnen lediglich eine Tendenz aufzeigen. Falls Sie Beschwerden unklarer Ursache haben, lassen Sie diese ärztlich abklären.