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Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3

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  • Re: Zwischen den Mahlzeiten -> Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


    Hallo,

    das habe ich eben.

    Aber was hat das mit der Gabe zwischen den Mahlzeiten zu tun ?

    Im Moment stehe ich auf dem Schlauch...

    Grüße

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    • Re: Zwischen den Mahlzeiten -> Re: Galactose


      Hallo Sammes,

      zuerst will ich betonen, dass ich kein Mediziner bin. Ich spreche nur aus Erfahrung von Anderen!

      Die dritte Gabe wäre vor dem zu Bett gehen vorstellbar. Also nach dem Abendessen. Aber wenigstens 1 Stunde nach dem Abendessen.
      Ich habe auch davon gehört, dass manche Menschen nach der Einnahme von Galactose schlecht schlafen / viel träumen. Das müssten Sie gut beobachten. Denn es gibt sehr grosse individuelle Unterschiede. Mein Vater beispielsweise schläft mit Galactose besser.

      Zur Not bietet sich eben auch an, dass Sie die Tagesdosis auf 2 Gaben verteilen.

      Zur Verwirrtheit: da könnte ich nur spekulieren. Wie war es beim ersten Mal? Hat es sich wieder gelegt?

      Beste Grüsse
      Tobias Keller

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      • Re: Zwischen den Mahlzeiten -> Re: Galactose


        Hallo,

        nun ja, ich meine, daß es die ersten Tage immer so ist.
        Im Moment geht es wieder.

        Also ich kann es auf 2 gaben verteilen.
        Die erste wäre ca. 1 Stunde VOR dem Frühstück und die 2. eben vor oder nach dem Abendessen, das wäre beides machbar.

        Grüße
        sammes

        Kommentar


        • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


          Hallo Ischwalm (wie pflegen Sie im Forum die Anrede zu handhaben?),

          das ist in der Tat so. Es gab in der Studie signifikante Ergebnisse. Die jedoch nicht veröffentlicht sind. Und vermutlich bis auf Weiteres auch nicht veröffentlicht werden.

          Was die Effekte bei mittlerer bis schwerer Demenz angehen. Ich kenne einige Erfahrungsberichte, die den Nutzen unterstreichen. Es gibt aber ebenso einige Fälle, in denen von gar keinem Nutzen berichtet wird.
          Das ist letzten Endes wie mit vielen anderen Substanzen: es gibt responder und non-responder. Das hat sicherlich auch mit unterschiedlichen Stoffwechseln zu tun. Dazu kommt, dass die Pathogenese der Erkrankung ist vielfältig - wie an anderer Stelle von anderen Autoren auch schon hingewiesen wurde. Und unterschiedliche Komorbiditäten. Eine ähnliche Wirkung kann dabei gar nicht erwartet werden.

          Und noch ein Gedanke dazu: in klinischen Studien werden immer fest definierte und eingegrenzte Einschlusskriterien definiert. Die Probanden sind damit häufig "Idealfälle" - wenn ich in diesem Zusammenhang den Begriff verwenden darf. Von diesen Idealfällen wird dann auf eine sehr viel heterogene Gesamtheit mit einer bestimmten Diagnose/Erkrankung geschlossen. Das wird immer ein Umstand bleiben, der mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten ist.

          LG
          Tobias Keller

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          • Re: Zwischen den Mahlzeiten -> Re: Galactose


            dann entweder wenigstens eine halbe Stunde VOR dem Abendessen oder wenigstens 1 Stunde, besser 1,5 Stunden NACH dem Abendessen. Wenn beides möglich ist, dann bleiben Sie besser bei drei Dosen. Morgens eine und Abends eine vor und eine nach dem Essen.

            LG
            Tobias Keller

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            • Re: Zwischen den Mahlzeiten -> Re: Galactose


              Hallo,

              vielen Dank!

              Dann werde ich ihr morgen 1 Stunde vor dem Frühstück 2 TL geben, abends gegen 17:00 wenn sie heimkommt 2 TL und beim schlafen gehen (also NACH dem Abendessen, wenn sie überhaupt etwas essen möchte, da sie im Tagezentrum Frühstück, Mittag und Kaffee&Kuchen hat) auch nochmal 2 TL.

              Grüße

              Kommentar


              • Re: Kurzer Bericht aus der Praxis


                Lieber Herr Egon Martin,

                Sie glauben garnicht, wie mich das erleichtert. Allein die Tatsache, dass es noch jemanden gibt, der ähnliches erlebt hat.

                Es tut mir in der Seere weh, wenn ich sehe, wie mein Vater leidet.

                Der Arzt hat Risperidon verschrieben, damit er bischen ruhe hat.

                Er döst jedoch nach der Einnahme dieser Tablette. Ich möchte das alles nicht. Ich möchte mit ihm reden können; ihn ansprechen können. Ich werde deshalb auch diese Galactose ausprobieren.

                Sie schrieben auch, dass ich mit Telefonaten usw. simulieren sollte. Das nützt wenig, weil er kaum hört und das Schlimmste; nicht mehr umsetzen kann, was er hört.

                Ich werde später noch schreiben.

                Vielen lieben Dank.

                Suzan Brand

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                • Galactose und Weglauftendenzen


                  Sehr geehrte Frau Brand,

                  wenn Sie Galactose ausprobieren wollen, sollten sie dabei keine der ärtztlich verordneten Medikamente absetzen. Informieren Sie bitte auch Ihren Arzt.

                  Lesen Sie bitte auch mehrere Beiträge in diesem Thread, weil das Thema kontrovers diskutiert wird.

                  Das Symptom "Weglaufen" ist sehr weit verbreitet bei Demenz vom Alzheimertyp - Sie sind wahrhaftig nicht alleine damit.

                  (Statt des Telefonates könnte vielleicht auch eine Postkarte helfen.)

                  Mit freundlichen Grüßen
                  Egon-Martin

                  Kommentar


                  • Re: Galactose und Weglauftendenzen


                    Hallo!

                    Vielen Dank für die Antwort. Ich habe morgen einen Termin beim Arzt und werde es nachfragen.

                    Das mit der Postkarte ist eine gute Idee. Ich versuche es gleich sofort.

                    Ich berichte dann, wie er sich verhalten hat.

                    Viele Grüße und bis bald


                    Suzan Brand

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                    • Re: Zwischen den Mahlzeiten -> Re: Galactose


                      Hallo Samm
                      inzwischen haben einige von uns ihre eigenen Erfahrungen mit Galactose gemacht. Ich gebe sie nun schon 6 Monate und bin nach wie vor der Meinung, kleine Verbesserungen zu sehen. Auch bei EgonMartin ist der Eindruck ähnlich. Vielleicht gibst du mal eine Rückmeldung?

                      Gruß Leona

                      Kommentar



                      • Re: Zwischen den Mahlzeiten -> Re: Galactose


                        An alle!

                        Falls es noch weitere Versuche mit Galactose gibt, würden mich die Ergebnisse interessieren. Bitte nicht zurückhaltend sein - auch wenn die Veränderungen nur klein sind oder auch wenn keine oder negative Ergebnisse vorliegen. Es wäre für uns alle wichtig, mehr zu dem Thema zu erfahren.

                        Ich weiß, dass man manches lieber mit sich selbst abmacht und ich habe auch selbst erlebt, dass es einen Engpass in der Lieferung der Galactose gab und dass ich mir dann kurz gesagt habe: Warum habe ich es auch so breit getreten...das hab ich nun davon - hohe Nachfrage und schon gibt es Engpässe! Aber das war nur eine unüberlegte Reaktion - wichtiger ist, dass wir die Ergebnisse sammeln und wenn diese positiv sind, dass sie dann auch für andere Kranke hilfreich sein können.

                        In diesem Sinne herzlichen Gruß

                        Leona

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                        • Re: Zwischen den Mahlzeiten -> Re: Galactose


                          Liebe Leona,

                          ich habe es noch nicht bekommen. Soll diese Woche geliefert werden. Sobald ich es verabreicht habe, beobachte ich meinen Vater und schreibe euch, ob sich was ändert.

                          Auf jedenfall. Denn wenn es bei so vielen wirkt, kann auch vielen anderen geholfen werden.

                          Viele Grüße und bis bald.

                          Suzan

                          Kommentar


                          • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                            Hallo zusammen,

                            ich schreibe gerade an einem Text zum Thema "Alzheimer als (Insulin)Stoffwechselerkrankung". In einem Beitrag in diesem Forum wurde geschrieben, dass bekannt sei, dass durch Gabe von Glukose der Zustand von Alzheimer-Patienten verbessert werden könnte. Der Schluss daraus war (wenn ich mich richtig erinnere): lieber mal einen Schokoriegel als die teure Galactose.

                            Die Behauptung, dass durch Glukose sich der Zustand bessert ist so nicht richtig. Denn es ist nicht die Glukose, welche die Verbesserung verursacht, sondern die dadurch angestossene Insulinausschüttung. Ohne diese Insulinausschüttung - also durch Glukose alleine - gibt es keine Verbesserung. Siehe:
                            S. Craft, et. al: Enhancement of memory in Alzheimer disease with insulin and somatostatin, but not glucose, Arch Gen Psychiatry 56 (1999), 1135–1140.

                            Wenn die Annahme richtig ist, dass Alzheimer mit einem Diabetes des Gehirns zu tun hat, dann ist es kontraproduktiv einen "Schokoriegel" zu geben. Denn dies führt mittelfristig zu einer Verschlechterung der diabetischen Stoffwechsellage.

                            Herzliche Grüsse
                            Tobias Keller

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                            • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                              Hallo Tobias,
                              hier wurde offenbar Glucose mit Galactose verwechselt.
                              Die Verbesserung in einigen Situationen wurde bei Galactosegaben beobachtet, aber es gibt noch keine anerkannten Blindstudien. Angeblich sind aber welche in Arbeit.
                              LG Leona

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                              • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                Liebe leona!
                                Danke für Ihre Mitteilung. Eine Schnabeltasse habe ich schon, wir haben aber jetzt einen anderen Trick gefunden, nämlich wir geben meinem Vater die Flüssigkeit in einer großen Spritze in den Mund und er schluckt alles mit 2 Schluck runter. Die Schwester war heute früh da und hat gesagt, daß es ihm nicht so schlecht geht, daß er auch Ausscheidungen hat und doch mehr trinkt. Wir achten sehr darauf, daß er genug Flüssigkeit hat. Nun, mit dem Brei, das habe ich bis jetzt noch nicht ausprobiert, mache das aber heute, vielleicht klappt das auch mit der Hühnersuppe nocheinmal.
                                Ich wollte sie noch fragen, weil mein Vater jetzt das elektrische Bett hat mit Antikubitusmatratze. Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Bett halten soll. Es steht ja andauernd unter Strom, man hört es ständig. Ist sowas gut oder eher nicht? Braucht das Bett recht viel Strom, haben Sie da Erfahrung? Wenn ja, bitte schreiben Sie darüber. Ich freue mich und teile Ihnen mit wie es mit der Ernährung weiter geht. Auch diese Galactose werde ich besorgen.

                                Liebe Grüße
                                Hildegard Bergbauer

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                                • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                  Liebe Hildegard,
                                  mein Vater hat ebenfalls so ein Bett mit elektrischer Dekubituseinlage. Ich denke, es ist das kleinere Übel, denn wenn sich erst ein Dekubitus einstellt (was bei uns am Anfang der Fall war), ist das sehr, sehr schlimm und schmerzhaft. Man gewöhnt sich sehr bald an das leise surrende Geräusch und der Stromverbrauch ist minimal. Ich habe am Anfang einmal Probe gelegen und muss sagen, man liegt wirklich gut auf dieser Auflage. Machen Sie sich also nicht zuviele Gedanken darüber. Trotz Dekubitusauflage ist es gut und wichtig, den Kranken alle zwei Stunden in eine andere Position zu bringen, also zu drehen.

                                  Ich halte Ihnen die Daumen, dass es mit dem Essen und Trinken klappt.
                                  In Verbundenheit

                                  Leona

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                                  • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                    Liebe leona!

                                    Recht vielen Dank für Ihre rasche Antwort. Nun, dann bin ich zufrieden mit dem Bett, obwohl ich solche elektrischen Anlagen nicht gerne habe. Mein Vater liegt immer auf dem Rücken, er dreht sich nicht auf die Seite, wahrscheinlich wegen seinem Hüftgelenk nicht, das sehr schmerzt, bekommt aber dafür Schmerzmittel. Er trägt auch die Fersenschoner, damit ihm die Fersen nicht weh tun.
                                    Bei den Galactosemitteln habe ich schon geschaut, ich kenne mich nicht aus, es gibt ein Pulver und einen Sirup. Beim Pulver steht, daß es ein abführendes Mittel ist, ich schaue nocheinmal genauer.
                                    Wie lange liegt Ihr Vater schon und wie alt ist er?

                                    Ich freue mich, von ihnen wieder zu hören

                                    Recht liebe Grüße
                                    Hildegard

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                                    • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                      Liebe Hildegard,
                                      ich habe Ihnen wieder privat geantwortet!
                                      Mein Vater liegt jetzt schon ein gutes Jahr und kann weder stehen noch gehen.
                                      Mehr in der PR!

                                      Gruß Leona

                                      Kommentar


                                      • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                        Liebe Gruppenmitglieder,

                                        in den letzten Jahren habe ich mich mit dem Thema Morbus Alzheimer auseinandergesetzt. Einiges der letzten Jahre habe ich nun in einem Text zusammengefasst. Dieser ist durch Literatur fundiert.

                                        Das wichtigste in Kürze (Zusammenfassung):

                                        "Bisher konnte nicht nachgewiesen werden, dass die Alzheimersche Erkrankung auf Beta Amyloid oder das Tau-Protein zurückzuführen wäre. Trotzdem beschäftigt sich die Forschung & Medikamentenentwicklung fast ausschliesslich mit diesen Ansätzen. Stattdessen würde ein Blick auf den Glukose- und Insulinstoffwechsel im Gehirn einen weitaus überzeugenderen Erklärungsansatz liefern.
                                        Bereits bei Patienten mit leichten kognitiven Störungen kann eine deutliche Verminderung des Glukosestoffwechsels im Gehirn festgestellt werden. Diese Verminderung verstärkt sich noch in der weiteren Entwicklung der Erkrankung zu einem Morbus Alzheimer. Erst als Folge des Energiemangels im Gehirn entstehen Sekundärveränderungen wie neuritische Plaques und Tangles.
                                        Grund für die Verminderung des Energiestoffwechsels ist eine Störung des Insulinstoffwechsels durch die Schädigung des Insulinrezeptors, welche wiederum u.a. durch einen erhöhten Cortisol- und Noradrenalin- und Ammoniakspiegel verursacht wird. Diese sind Ergebnis eines chronischen Stressstoffwechsels.
                                        Es gibt vielversprechende Ansätze um dieser Entwicklung zu begegnen, die hauptsächlich in einem veränderten Lebensstil liegen. Das Hauptaugenmerk sollte dabei auf Bewegung, der Ernährung und ausgesuchten Substanzen liegen, welche die Risikofaktoren der Erkrankung und die mangelnde Energieversorgung der Gehirnzellen zum Ziel haben."

                                        Wer Interesse am ganzen Text hat (rund 4,5 Seiten) - siehe unter: www.d-galactose.de / Menüpunkt Downloads
                                        Es sind spannende Dinge erwähnt:
                                        - Morbus Alzheimer als Gehirndiabetes bzw. Diabetes Typ 3
                                        - Was können wir für unsere Gehirngesundheit tun?
                                        - Zusammenhänge zwischen Lebensstil und der Erkrankung.
                                        - Welche therapeutische Möglichkeiten ergeben sich daraus?

                                        Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
                                        Genauso freue ich mich wenn eine Diskussion und ein weiterer Erfahrungsaustausch in Gang kommt.

                                        Herzliche Grüsse
                                        Ihr
                                        Tobias Keller

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                                        • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                          Sehr geehrter Herr Keller,

                                          vielen Dank für die Erwähnung einer alternativen Theorie zur pathophysiologischen Kaskade der Alzheimerkrankheit, die sicher aber auch viele Fragen offen lässt bzw. aufwirft.
                                          In der Zukunft wird es auf eine Kombination von Beeinflussung nachgewiesener Risikofaktoren und symptomatischer sowie kausaler Therapie hinauslaufen.
                                          Darüber hinaus wird das Thema Prävention eine zunehmend große Rolle spielen. Einige präventive Maßnahmen (mediterrane Diät, soziokulturelle Aktivitäten,…) haben Sie bereits genannt.
                                          Leider gibt es, wie Sie wissen, bisher keine aussagekräftigen prospektiven Studien zu medikamentösen Möglichkeiten der Risikobeeinflussung; hierzu zähle ich auch Nahrungsergänzungsmittel, deren therapeutischer Effekt in der Behandlung einer bereits klinisch manifesten Alzheimererkrankung ebenfalls noch gezeigt werden muß. Bis diese Daten vorliegen bleibt die Anwendung derartiger Präparate eine Frage des Glaubens.

                                          Mit Spannung in die Zukunft schauend,

                                          Spruth

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                                          • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                            Liebe Leona, lieber Tobias,

                                            inzwischen wurde eine Galactose von einem Institut für Lebensmittelsicherheit
                                            unter die Lupe genommen. Das Resultat: Die Prüfung erfolgte nach den Vor-
                                            schriften des >Europäischen Arzneibuch<. Das lebenmittelrechtliche Gutachten
                                            ergibt Zulassung als Lebensmittel ohne Einschränkung zum freien Verkehr.
                                            Auch Galactose Infusionslösung wurde bereits entwickelt und wird zur Zeit
                                            getestet. Auch das ist geklärt die Galactose, ein Monosacharid ist kein Medikament,
                                            sondern ein Lebensmitte. GAL hat die Eigenschaft, Zellen die wegen Rezeptorschaden
                                            insulinresistent sind und deshalb keine Glucose bekommen, direkt über die Blutbahn
                                            mit Energie zuversorgen.. Bei oraler Einnahme geht ein Teil über die Munschleimhaut
                                            ins Blut, der Großteil wird im Dünndarm resorbiert. GAL geht als GAL in die Zelle
                                            und wird dort durch Enzyme zu Glucose. Die Funktion der Zelle bleibt trotz
                                            Rezeptorschaden erhalten. Gibt es eine Alternative zu dieser Lösung?

                                            LG, Bikerfreddy

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                                            • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                              Nach 8 Monaten Galactosegabe wird nun auch vom Pflegepersonal wohlwollend registriert, dass sich insbesondere beim Essen reichen etwas verändert hat. Vater kooperiert sehr gut beim Füttern und Schlucken, versucht auch positiv zu antworten, wenn man nachfragt, ob es ihm schmeckt.

                                              Daran war vor 8 Monaten nicht mehr zu denken.
                                              Die Nahrung lief auf dem Mund, Schlucken endete in schweren Hustenattacken und eine Magensonde wurde damals dringend angeraten.

                                              Dank Galactose konnten wir dies bisher vermeiden.
                                              Ich sehe das als einen Erfolg und auch das Pflegepersonal belächelt den Einsatz des Mittels inzwischen nicht mehr, sondern fragt nach, wenn es zur Neige geht.

                                              Gruß an alle!

                                              Leona

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                                              • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                                Hallo Leona,welche Medikamente bekommt ihr Vater im Moment ?
                                                Freue mich für Sie,dass die Galactose eine positive Resonanz zeigt.Liebe Grüße von Kondor

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                                                • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                                  Hallo Kondor,
                                                  mein Vater erhält weiterhin Exelonpflaster 9mg, seinen Blutdrucksenker (Enalapril), L-Carnosin, hochdosiertes Vitamin C als Brause (1000mg/Tag) und Galactose 3x tgl 2 Teelöffel in einem Getränk. Ob Exelon in seinem fortgeschrittenen Stadium sinnvoll ist, wird strittig diskutiert, aber ich bin froh, dass er es noch bekommt. Beobachtungen haben gezeigt, dass das Absetzen der Cholinesterasehemmer in der Regel nochmal eine starke Verschlechterung nach sich zieht.
                                                  Lieben Gruß
                                                  Leona

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                                                  • Re: Galactose und Alzheimer - Diabetes Typ 3


                                                    Liebe Leona,wie ich lese bekommt ihr Vater nichts mehr zur Beruhigung.Sicherlich ist er in einem Stadium,wo der "Geist" den Kampf aufgegeben hat. Wir kämpfen im Moment mit schlaflosen Nächten.Mein Mann läuft stundenlang nachts umher.Es ist einfach traurig und schlimm das mit ansehen zu müssen.Der Neurologe verordnete Lorazepan,aber es hilft nicht.Diese Phase muß man wohl irgendwie durchstehen. LG . Kondor

                                                    .

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