Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel

Allgemeines

Die Kombination dient der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen, die entweder keine nachweisbare organische Ursache haben oder auf einer gestörten Bewegungssteuerung im Magen-Darm-Trakt beruhen. Dazu gehören das Reizmagen- und Reizdarmsyndrom sowie Beschwerden bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis). Diese Erkrankungen äußern sich vorwiegend in Beschwerden wie Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Magen-Darm-Krämpfen, Übelkeit und Sodbrennen.

Welchen Zwecken dient diese Wirkstoffkombination?

  • blähungstreibend
  • Krämpfe lösen
  • Verdauung anregen
  • Bakterien abtöten
  • Schleimhaut schützen
  • Säureproduktion hemmen

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann dürfen Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel nicht verwendet werden?

Bei Allergien gegen einen oder mehrere Bestandteile der Kombination darf der Wirkstoff nicht angewendet werden.

Nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt und unter seiner Kontrolle darf die Kombination eingesetzt werden bei Patienten mit bestehenden Lebererkrankungen oder solchen in der Vorgeschichte.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist die Anwendung der Kombination verboten.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Bei Kindern unter drei Jahren darf die Kombination nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Erfahrungen mit dem Gebrauch in der Altersgruppe vorliegen.

Welche Nebenwirkungen können Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz, Atembeschwerden.

Besonderheiten:
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ein Arzt aufzusuchen.

Welche Wechselwirkungen zeigen Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Der Kombinations-Bestandteil Schöllkraut steht im Verdacht, leberschädigend zu sein. Daher darf die Kombination nicht eingenommen werden, wenn noch andere Wirkstoffe mit leberschädigenden Effekten zur Anwendung kommen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Sollte das Medikament die Beschwerden binnen einer Woche nicht lindern, ist ein Arzt zu befragen.
  • Das Medikament ist nicht für Kinder unter drei Jahren geeignet.
  • Wenn Zeichen einer Leberschädigung wie Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunkler Urin, ­entfärbter Stuhl, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Appetitverlust oder Müdigkeit auftreten ist die Einnahme sofort zu beenden und ein Arzt aufzusuchen.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Medikamente beinhalten Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel enthalten sind.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform
Lösung

So wirkt Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen , zu welcher die Wirkstoffkombination Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel gehört.

Anwendungsgebiete der Wirkstoffkombination Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel

Die Kombination dient der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen, die entweder keine nachweisbare organische Ursache haben oder auf einer gestörten Bewegungssteuerung im Magen-Darm-Trakt beruhen. Dazu gehören das Reizmagen- und Reizdarmsyndrom sowie Beschwerden bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis). Diese Erkrankungen äußern sich vorwiegend in Beschwerden wie Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Magen-Darm-Krämpfen, Übelkeit und Sodbrennen.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Schleifenblume + Angelikawurzel + Kamillenblüten + Kümmelfrüchte + Mariendistelfrüchte + Melissenblätter + Pfefferminzblätter + Schöllkraut + Süßholzwurzel

Die Kombination zeigt sowohl in Laborexperimenten wie auch in Tierstudien an verschiedenen Magen- und Darm-Abschnitten eine zweifache Wirkung. Ist die Verdauungstätigkeit nicht oder nur schwach ausgeprägt, wirkt der bittere Extrakt der Schleifenblume (Iberis amara) anregend, was Beschwerden wie Völlegefühl und Blähungen entgegenwirkt.

An übererregten Abschnitten des Verdauungskanals führen insbesondere die krampflösenden Eigenschaften der anderen Pflanzenextrakte zu einer
entkrampfenden Wirkung. Zudem wird die Weiterleitung von Reizen durch Dehnung oder den Nervenbotenstoff Serotonin von den Verdauungsorganen an das Gehirn erschwert, was die störende Wahrnehmung von Verdauungsvorgängen lindert. Eine Erklärung hierfür bietet das Andocken verschiedener Inhaltsstoffe der Pflanzenauszüge an spezielle Bindungsstellen für Nervenbotenstoffe im gesamten Megen-Darm-Bereich.

Des Weiteren erhöht die Kombination die Konzentration von körpereigenen Stoffen, die die Schleimhaut schützen (Prostaglandine und Mucine), senkt die Konzentration schleimhautschädigender Leukotriene, hemmt die Magensäureproduktion in den Belegzellen des Magens und kann säurebedingten Beschwerden wie beispielsweise Sodbrennen entgegenwirken. Durch Kamille wirkt die Kombination entzündungshemmend, durch Kümmelfrüchte blähungstreibend und durch Pfefferminze antibakteriell. Die Mariendistel entschärft zudem zellschädigende Sauerstoff-Radikale.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.