Isotonisiertes Meerwasser

Allgemeines

Isotonisiertes Meerwasser wird angewandt, um Schleimhäute zu befeuchten. Die Befeuchtung der Nasenschleimhaut kann notwendig sein bei Erkältungskrankheiten mit Schnupfen, trockener Raumluft oder einem Jahreszeitenwechsel.

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Nasenschleimhäute bei Schnupfen pflegen
  • Nasenhöhlen vor und nach Nasenoperationen reinigen
  • Nasenschleimhäute bei Staubbelastung reinigen
  • Nasenschleimhäute bei trockener Raumluft befeuchten
  • Ohrschmalz lösen
  • Gehörgang insbesondere bei Hörgeräteanwendungen reinigen

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Isotonisiertes Meerwasser im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Isotonisiertes Meerwasser nicht verwendet werden?

Isotonisiertes Meerwasser sollte nicht als Nasenspray oder Nasenspülung angewendet werden bei Verletzungen des Nasendaches oder der Wände der Nasennebenhöhlen.

Weiterhin sollte nach Nasenoperationen und Unfällen zunächst eine ärztliche Abklärung erfolgen, bevor isotonisiertes Meerwasser angewendet wird.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Isotonisiertes Meerwasser ist für die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit geeignet.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Isotonisiertes Meerwasser ist für die Anwendung bei Kindern geeignet.

Welche Nebenwirkungen kann Isotonisiertes Meerwasser haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Isotonisiertes Meerwasser. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Welche Wechselwirkungen zeigt Isotonisiertes Meerwasser?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Es sollte keine Anwendung bei Verletzungen der Nasenschleimhaut erfolgen.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Medikamente beinhalten Isotonisiertes Meerwasser?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Isotonisiertes Meerwasser enthalten ist.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform

So wirkt Isotonisiertes Meerwasser

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Isotonisiertes Meerwasser. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen , zu welcher der Wirkstoff Isotonisiertes Meerwasser gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs Isotonisiertes Meerwasser

Isotonisiertes Meerwasser wird angewandt, um Schleimhäute zu befeuchten. Die Befeuchtung der Nasenschleimhaut kann notwendig sein bei Erkältungskrankheiten mit Schnupfen, trockener Raumluft oder einem Jahreszeitenwechsel.

Isotonisiertes Meerwasser ist auch geeignet, um die Nasenschleimhaut zu reinigen und Krusten zu lösen. Insbesondere kann die Reinigung der Nasenschleimhaut vor oder nach einer Nasenoperation erforderlich sein. Weiterhin kann die Reinigung der Nasenschleimhaut bei vermehrter Luftverschmutzung erfolgen.

Über die Befeuchtung und Reinigung hinaus pflegt isotonisiertes Meerwasser die Nasenschleimhaut, die durch kalte Luft, Schnupfen oder sonstige ungewohnte Belastung gereizt werden kann.

Die äußerliche Anwendung von Meerwasser erfolgt beispielsweise bei Juckreiz. Hierbei wird der beruhigende Effekt des Meerwassers auf Hautreizungen ausgenutzt.

Weiterhin wird Meerwasser angewandt, um den Gehörgang zu reinigen und um Ohrschmalz zu lösen oder zu verflüssigen. Damit wird die Ausscheidung des Ohrschmalzes erleichtert.

Insbesondere ist die Anwendung einer Ohrspülung angezeigt bei Menschen, die ein Hörgerät, einen Gehörschutz oder eine Spritzwasserschutzplastik tragen. Hierbei verhindert die Spülung mit Meerwasser eine Ansammlung von Schmutz im Gehörgang und ermöglicht eine optimale Leistung des Hörgerätes.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Isotonisiertes Meerwasser sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Isotonisiertes Meerwasser

Isotonisiertes Meerwasser enthält alle natürlichen Bestandteile des Meerwassers. Das Meerwasser ist insofern verändert, dass ihm Kochsalz (Natriumchlorid) entzogen wurden. Damit wird die Lösung isoton, sie hat also hinsichtlich ihrer Bestandteil Wasser, Natrium und Chlorid die gleiche Zusammensetzung wie das menschliche Blut. Dadurch kann der Wirkstoff den Flüssigkeits- und Mineralhaushalt des Körpers nicht störend beeinflussen.

Isotonisiertes Meerwasser befeuchtet die Oberfläche der Schleimhäute. Dies hat einen beruhigenden und heilenden Effekt. Er beruht auf der natürlichen Zusammensetzung des Meerwassers und der Vielzahl der enthaltenen Mineralien und Spurenelemente.

Weiterhin ist es wichtig, dass das Milieu der Nasenschleimhaut nicht angegriffen wird. Hierbei ist der Säuregrad (pH-Wert) des Meerwassers von zentraler Bedeutung. Der pH-Wert sollte zwischen 7,5 und 8,4 im neutralen Bereich liegen, da sonst die Funktion der Schleimhaut beeinträchtigt werden kann. Durch eine Übersäuerung (pH unter 7,5) oder einem zu basischen pH-Wert (pH über 8,4) kann es zur Austrocknung oder vermehrter Schleimbildung kommen.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.