Eine Frau auf einem Laufband
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Die besten Fitnessgeräte für zu Hause

Kraftstation, Crosstrainer, Ergometer: Fitnessgeräte können den Muskelaufbau unterstützen und gleichzeitig die Ausdauer verbessern. Angesichts der vielen unterschiedlichen Geräte kann man da schnell den Überblick verlieren. Lesen Sie hier, welche Fitnessgeräte am effektivsten sind und sich auch für ein Training zu Hause lohnen.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Allgemeines

Ob Ausdauer oder Kraft: Fitnessgeräte gibt es mittlerweile für nahezu jede Trainingsform – und viele Fitnessgeräte benötigen auch nicht allzu viel Platz. Je nach Interesse und Neigung ist für jeden etwas dabei: vom klassischen Heimtrainer über das Laufband bis hin zu modernen Crosstrainern und Kraftstationen.

Mithilfe solcher Fitnessgeräte können Sie auch zu Hause Ihre Ausdauer verbessern, Kalorien verbrennen, Herz und Kreislauf trainieren sowie Muskeln kräftigen – und damit Körper und Psyche in Form halten. Denn Fitnesstraining verbessert bekanntlich nicht nur unsere körperliche Leistungsfähigkeit: Wer regelmäßig Sport treibt, stärkt zudem sein Immunsystem und leistet einen positiven Beitrag für sein seelisches Wohlbefinden.

Welche Fitnessgeräte gibt es?

Betrachtet man den Markt für Fitnessgeräte, kann einem auf den ersten Blick etwas schwindelig werden. Denn das Angebot gleicht zunächst einem Dschungel – und nur die wenigsten kennen zum Beispiel den Unterschied zwischen Heimtrainer und Ergometer oder Crosstrainer und Stepper.

Grundsätzlich lassen sich Fitnessräte in zwei Kategorien einordnen: Zum einen bieten Hersteller Fitnessgeräte an, mit denen man in erster Linie seine Ausdauer trainiert. Hierzu zählen etwa Heimtrainer, Ergometer, Laufband und Rudergerät. Zur zweiten Kategorie gehören alle Fitnessgeräte zum Muskelaufbau – etwa Kraftstation, Bauchtrainer, Rückenmuskeltrainer und Hantelbank.

Fitnessgeräte für das Ausdauertraining

Ausdauertraining stärkt Herz und Kreislauf, verbrennt Kalorien und hilft, Krankheiten wie beispielsweise Diabetes Typ 2 vorzubeugen. Außerdem gilt Ausdauertraining als besonders gutes Anti-Stress-Mittel: Es entspannt und sorgt dafür, dass der Körper mehr Serotonin ausschüttet, das man im Volksmund auch als "Glückshormon" bezeichnet. Wir stellen Ihnen die besten Cardiogeräte vor.

Hometrainer oder Ergometer

Der Hometrainer – auch Heimtrainer genannt – ist eines der ältesten Fitnessgeräte. Im Prinzip handelt es sich dabei um ein stehendes Fahrrad mit verschiedenen Widerständen, die aber nicht genau bemessen sind.

Das Ergometer funktioniert nach dem gleichen Prinzip, verfügt aber über mehr Funktionen und einen Computer, der die Pulsfrequenz anzeigt. Zudem können Sie mit dem Ergometer ein exaktes Trainingsprogramm einstellen. Beliebte Programme sind etwa das Intervalltraining oder ein Workout, das etwa ein Intervalltraining ein Zeit-, Distanz- oder Kalorienziel angeben und Ihr Training aufzeichnen und speichern. Das bietet den Vorteil, dass Sie Ihr Training optimal und effektiv steuern können.

Ergometer-Training in der Sportmedizin

Auch die Wattzahl, also der Widerstand, kann beim Ergometer exakt eingestellt werden. Aus diesem Grund gehört das Ergometer auch zur Standardausrüstung im Leistungssport und in der Sportmedizin. Denn das Ergometer hilft, die Leistungen zu analysieren und das Training optimal zu überwachen.

Die Belastungen lassen sich während des Trainings exakt dosieren und abstufen (sog. Ergometer-Training). Dies ist besonders für Menschen wichtig, die von einer akuten Herz-Kreislauf-Erkrankung wie etwa einem Herzinfarkt betroffen sind und sich körperlich noch nicht sehr belasten dürfen.

Kalorienverbrauch: Bei einer Belastung von 90 Watt - ein moderater Widerstand für Einsteiger - verbrauchen Sie in einer Stunde etwa 494 Kilokalorien. Mit der Wattzahl steigt logischerweise auch der Kalorienverbrauch.

Laufband – Joggen in den eigenen vier Wänden

Gerade im Winter erleben viele Menschen das Laufen im Dunkeln als unangenehm. Hier kann ein Laufband Abhilfe schaffen: Unabhängig davon, ob es draußen hell oder dunkel ist, steht mit einem Laufband dem Joggingprogramm auch in der kalten Jahreszeit nichts mehr im Wege. Auch Walken oder Nordic Walking sind auf einigen Laufbändern möglich.

Etwas ungewohnt ist am Anfang die Bewegung: Denn im Unterschied zum Laufen auf festem Untergrund stoßen Sie sich auf einem Laufband nicht vom Boden nach vorne ab, sondern gehen quasi an Ort und Stelle.

Mechanisch oder elektrisch: Welches Laufband ist das Beste?

Grundsätzlich können Sie zwischen zwei Arten von Laufbändern wählen: mechanischen und elektronischen.

Mechanische Laufbänder sind vergleichsweise kostengünstig, aber auch weniger wirksam. Denn diese Geräte haben keinen Motor, sodass die Läuferin oder der Läufer das Laufband durch die eigenen Bewegungen selbst ankurbelt.

Elektrische Laufbänder verfügen über einen Motor, der das Laufband antreibt. Meist ist auch ein Computer mit vorinstallierten Programmen dabei. Ein weiterer Vorteil: Sie können Ihr Training aufzeichnen und speichern. Zudem lassen sich mit elektrischen Laufbändern deutlich höhere Laufgeschwindigkeiten erreichen. Für einen zusätzlichen Trainingseffekt können Laufbänder mit Steigung sorgen. Wer Platz sparen will, sollte sich außerdem ein klappbares Laufband anschaffen. Das hat allerdings seinen Preis. Die elektrische Variante ist in der Regel mehrere hundert Euro teurer als ein mechanisches Laufband.

Lesetipp: Laufen lieben lernen – 4 Tipps für Anfänger

Kalorienverbrauch: Laut einer Faustformel beträgt der Energieumsatz beim Laufen rund 1 Kilokalorie pro Kilogramm Körpergewicht und Kilometer. Ein Sportler mit einem Gewicht von 70 Kilogramm würde bei einer Strecke von 5 Kilometern also etwa 350 Kilokalorien verbrauchen. Hier müssen aber natürlich auch Kriterien wie Lauftempo und Steigung berücksichtigt werden.

Crosstrainer – Fitness über Kreuz

Der Crosstrainer – auch Ellipsentrainer genannt – ist heute aus dem Fitnessstudio nicht mehr wegzudenken. Im Gegensatz zum Ergometer trainieren Sie stehend, indem Sie Arme und Beine kontinuierlich über Kreuz bewegen – daher auch die Bezeichnung "Cross" (englisch für Kreuz).

Ist der Crosstrainer effektiver als das Ergometer?

Ähnlich wie beim Ergometer können Sie mit dem Crosstrainer Ihre Ausdauer verbessern, Herz und Kreislauf stärken und Kalorien verbrennen. Im Gegensatz zum Ergometer trainieren Sie mit dem Crosstrainer aber den gesamten Körper. Dementsprechend ist auch der Kalorienverbrauch höher. Der Crosstrainer eignet sich also durchaus auch, wenn Sie eine Gewichtsabnahme anstreben.

Zudem schont der Crosstrainer die Gelenke, denn das Crosstraining verbindet die Effekte des Laufens mit den belastungsarmen Eigenschaften des Gehens. Der Bewegungsablauf ist rund und es entstehen keine Stoßbelastungen wie beim Laufen – somit ist der Crosstrainer auch für Menschen mit Gelenkproblemen und Übergewicht geeignet.

Übrigens: Auch den Crosstrainer gibt es mittlerweile als klappbare Version für zuhause.

Kalorienverbrauch: Je nach Tempo und Widerstand können Sie auf dem Crosstrainer in einer Stunde bis zu 700 Kilokalorien verbrennen.

Stepper – Treppensteigen mal anders

Der Stepper ist ein Fitnessgerät, mit dem Sie das Treppensteigen nachahmen. Er eignet sich besonders für Fitness-Einsteiger, da er wenig Platz einnimmt und zudem erschwinglicher ist als Crosstrainer, Laufband und Co. Die günstigsten Stepper gibt es schon ab 40 Euro.

Das Training auf dem Stepper verbessert die Ausdauer und sorgt vor allem für eine straffe Bein-und Pomuskulatur. Hierin liegt allerdings auch der Nachteil: Die Bewegungen sind einseitig und belasten vor allem die Beine – dies kann zu Knieproblemen führen, wenn man es mit dem Auf- und Abgehen übertreibt.

Es gibt auch Varianten des Steppers: Beim Stepper mit Zugseilen können Sie zusätzlich Ihren Oberkörper trainieren, Swing Stepper und Twist Stepper schwingen auch zur Seite, was zusätzlich die Hüft- und Rückenmuskulatur fordert.

Kalorienverbrauch: Je nach Tempo und Widerstand können Sie auf dem Stepper in einer Stunde bis zu 500 Kilokalorien verbrennen.

Rudergerät und Ski-Ergometer

Wenn Sie Ausdauer und Muskulatur zugleich trainieren wollen, sind Rudergerät und Ski-Ergometer eine gute Wahl.

Das Rudergerät gehört zu den Klassikern unter den Fitnessgeräten und ist sehr beliebt – zu Recht: Mit einem Rudergerät kann man Herz und Kreislauf optimal trainieren und die Muskeln kräftigen. Es ist also ein ideales Kombinationsgerät für Ausdauer- und Krafttraining. Vor allem Arme, Schultern und Beine werden auf diesem Fitnessgerät gestärkt. Zudem kräftigen die Ruderbewegungen die Rumpfmuskulatur – Rückenbeschwerden lassen sich dadurch ideal vorbeugen.

Das Ski-Ergometer (SkiErg) liegt aktuell besonders im Trend. Bei diesem Fitnessgerät handelt es sich um einen Langlauftrainer, mit dem Sie den Skilanglauf simulieren. Die Bewegungsabfolge trainiert sowohl Kraft als auch Kondition. Ski-Ergometer sind so konzipiert, dass sie sich in der Diagonal- und Doppelstocktechnik anwenden lassen.

Klassischerweise ist ein Computer integriert, das über verschiedene Programme, etwa Intervalltraining, verfügt, und zudem Ihre Trainingseinheiten samt zurückgelegter Distanz und Kalorienverbrauch aufzeichnet.

Der Trainingswiderstand wird manuell eingestellt. Hier können Sie zwischen zehn verschiedenen Stufen wählen. Je stärker Sie die Zugseile betätigen, desto schneller dreht sich das Schwungrad. Das Schwungrad erhöht wiederum den Widerstand, gegen den Sie arbeiten.

Unser Tipp: Falls Sie Probleme mit Ihrem Rücken haben, sollten Sie vor dem Training mit dem Rudergerät oder Ski-Ergometer mit einem Sportmediziner oder einem Physiotherapeuten sprechen. Bei falscher Körperhaltung während der Übungen können sich Ihre Beschwerden unter Umständen verstärken.

Fitnessgeräte für den gezielten Muskelaufbau

Zwar stärken auch Fitnessgeräte wie Stepper, Rudergerät oder Crosstrainer unsere Muskeln – sie zielen allerdings hauptsächlich darauf ab, die Ausdauer zu trainieren. Wer hingegen Muskeln aufbauen will, für den gibt es spezielle Fitnessgeräte, mit denen sich gezielt bestimmte Muskelgruppen wie Bauch-, Rücken- oder Brustmuskeln trainieren lassen. Neben den klassischen Hanteln zählen hierzu zum Beispiel

  • Bauchtrainer (Bauchmuskeltrainer),
  • Hantelbank und
  • Kraftstation (Fitnessstation).

Bauchtrainer (Bauchmuskeltrainer)

Bauchtrainer (Bauchmuskeltrainer) sind Fitnessgeräte, die in erster Linie die Rumpfmuskulatur kräftigen, und so für eine gesunde Körperhaltung sorgen. Viele Hersteller bieten mittlerweile eine Kombination aus Bauchtrainer und Rückenmuskeltrainer zu moderaten Preisen an; so etwa in Form einer Bank oder eines Rollers (Rollbügels), die sowohl Bauch- als auch Rückenmuskulatur stärken.

Bei den meisten modernen Bauchtrainern lassen sich verschiedene Schwierigkeitsgrade einstellen. Ein weiterer Vorteil: Bauchtrainer sind vergleichsweise kleine Fitnessgeräte, die entsprechend wenig Platz wegnehmen und kostengünstig sind.

Lesetipp: Warum Bauchmuskeln in der Küche entstehen

Hantelbank

Eine Hantelbank ermöglicht das Training mit einer Kurz- und einer Langhantel und ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Das Fitnessgerät stellt eine gute Ergänzung dar, wenn Sie intensiv mit Hanteln üben: So erleichtert eine Hantelbank die korrekte Bewegungsausführung und bietet mehr Trainingsmöglichkeiten für den Aufbau von Bizeps und Co.

Hantelbänke lassen sich in der Größe verstellen und teilweise auch einklappen. Beim Kauf einer Hantelbank ist ein Set an Gewichten häufig schon mit dabei. Einige Geräte verfügen außerdem über eine Ablage für Langhanteln.

Kraftstation (Fitnessstation)

Mit einer Kraftstation (Fitnessstation) lassen sich viele Muskelgruppen trainieren – und das auf relativ kleinem Raum. Ein ausgeklügeltes System von Seilverbindungen und Gewichten bietet eine Art "Mini-Fitness-Studio" mit Butterfly, Latissimus-Zugturm ("Latzug-Stange"), Kabelzug und Beinstrecker – um nur einige Elemente der sogenannten Multistation zu nennen. Die zahlreichen Funktionen haben ihren Preis: Eine Kraftstation kostet in der Regel mehrere hundert Euro.

Kraftstationen gibt es in verschiedenen Varianten: Einige davon sind mehr auf das Training der Arme beziehungsweise der Beine zugeschnitten. Das sollten Sie beim Kauf einer Kraftstation beachten.

Ein gezieltes Muskeltraining ist sinnvoll, solange Sie die Übungen korrekt ausführen und sich nicht falsch beziehungsweise einseitig belasten. Fehlbelastungen können auf Dauer zu Ungleichgewichten im Muskelsystem und zu Fehlhaltungen führen – nicht selten entstehen daraus Rückenprobleme, Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen.

Unser Tipp: Informieren Sie sich über sinnvolle Übungsprogramme, bevor Sie mit dem Krafttraining beginnen. Online oder in Büchern finden Sie hilfreiche Tipps zum Thema Krafttraining.

Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie sich auch von einer speziell ausgebildeten Fitnesstrainerin oder einem Fitnesstrainer einweisen lassen. So können Sie sich ein Trainingsprogramm zusammenstellen lassen, das Ihre persönlichen Voraussetzungen berücksichtigt.

Welches Fitnessgerät für zu Hause?

Das passende Fitnessgerät zu finden, ist gar nicht so einfach. Und sehr häufig ging die Investition auch schon daneben. Anfangs noch hoch motiviert genutzt, verstauben mittlerweile etliche Fitnessgeräte, die eine Menge Geld gekostet haben, in Kellern oder auf Dachböden.

Der Grund: Nach einigen Wochen schwinden Lust und Spaß, weil das Gerät doch nicht den persönlichen Bedürfnissen entspricht. Wie findet man aber heraus, welches Fitnessgerät für den persönlichen Bedarf passt?

Tipp 1: Keine Spontankäufe

Machen Sie keine Spontankäufe – auch wenn die Argumente des Verkäufers sich noch so verlockend anhören. Nehmen Sie sich Zeit und wägen Sie Vor- und Nachteile in Ruhe ab. Schließlich soll Ihnen das Fitnessgerät einige Jahre Freude bereiten – und nicht nur die ersten Wochen.

Tipp 2: Ziele klar definieren

Machen Sie sich Ihre Ziele klar! Wenn Sie etwa weniger Wert auf Muskelaufbau legen und dafür abnehmen möchten, dann eignet sich besonders ein Fitnessgerät wie Heimtrainer, Ergometer oder Laufband. Möchten Sie sowohl Ausdauer als auch Kraft trainieren, dann sollten Sie sich nach Kombigeräten wie Crosstrainer oder Rudergerät umschauen. Beachten Sie auch gesundheitliche Aspekte: Falls Sie beispielsweise Probleme mit Ihren Kniegelenken haben, dann ist ein Stepper für Sie nicht unbedingt empfehlenswert.

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Tipp 3: Testen Sie sich durch

Viele Fitnessstudios bieten zum Beispiel Probestunden an – diese können Sie nutzen, um die einzelnen Fitnessgeräte auszuprobieren. Oder fragen Sie doch bei Freunden nach einem Heimtrainer, der unbenutzt in der Ecke steht und leihen sich diesen aus.

Behalten Sie auch Ihre persönlichen Vorlieben im Auge: Wenn Ihnen Fahrradfahren Spaß macht, ist für Sie wahrscheinlich ein Ergometer das Richtige. Läufer sollten sich nach einem Laufband kundig machen und Fitnessbegeisterte, die Spaß am Walking oder Nordic Walking haben, finden vielleicht unter den Crosstrainern das optimale Fitnessgerät für das traute Heim.

Tipp 4: Legen Sie Ihr Budget fest

Dadurch streichen Sie vielleicht automatisch einige Fitnessgeräte von Ihrer Liste. Wenn Sie zum Beispiel nicht mehr als 300 Euro für ein Fitnessgerät investieren möchten, dann brauchen Sie sich gar nicht erst nach einem Crosstrainer, einem Laufband oder einer Kraftstation zu erkundigen. In diesem Fall sind eher Heimtrainer, Hantelbank oder Stepper für Sie interessant.

Achten Sie bei allen Sparangeboten trotzdem auf die nötige Qualität. Auf der sicheren Seite sind Sie zum Beispiel, wenn eine gewisse DIN-Norm erfüllt wird (DIN EN 957) und das Sicherheitssiegel "GS" (Geprüfte Sicherheit) vorhanden ist. Auch die Qualität des Trainingscomputers kann das Fitnesstraining entscheidend beeinflussen.

Gehen Sie daher folgenden Fragen nach:

  • Lässt der Computer sich leicht bedienen?
  • Verfügt er über viele Trainingsprogramme?
  • Kann ich ein Pulsmessgerät an ihm anschließen oder Daten eines Messgerätes kabellos auf ihn übertragen?

Tipp 5: Zusätzliches Zubehör für mehr Variation

Um das Home-Workout ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, können Sie Ihr Fitness-Equipment durch verschiedene kleine Geräte erweitern. So lässt sich fast jedes Gerät in seiner Funktion abwandeln. Wer weiß, vielleicht richten Sie sich mit der Zeit sogar ein kleines “Homegym” ein.

Preiswertes, aber effektives Zubehör kann zum Beispiel sein:

  • Kleine Hanteln und Gewichte
  • Elastische Bänder
  • ein Balanceboard
  • Liegestützgriffe
  • eine Klimmzugstange

Egal für welches Fitnessgerät Sie sich letztlich entscheiden: Denken Sie auch daran, dass Sie mit der Zeit immer wieder kleine Motivationstiefs erleben werden. Das ist völlig normal. Zweifeln Sie deswegen nicht sofort an Ihrer Kaufentscheidung.

Vielleicht hilft es Ihnen in solchen Phasen, das Training etwas zu variieren und dadurch für Abwechslung zu sorgen. Und auch Musik kann helfen, den inneren Widerstand für das Training auf dem Fitnessgerät zu überwinden: Denn die passende Musik steigert bei vielen Menschen die Motivation und die Stimmung.