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Urethritis "Never Ending Story"

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  • Re: Urethritis "Never Ending Story"


    Hallo Herr Dr. Kreutzig!

    Zwei Monate später sind die Beschwerden wie Brennen im Hodensack und Penis sowie leichter Harndrang und leichter morgendlicher glasiger Ausfluß immer noch vorhanden :-(

    3 Wochen Azthromycin hat nichts gebrachts, danach 3 Wochen Cefuroxim ebenso wenig. Danach kein AB nur selber Quercetin, Gräserpollen und Cranberry eingenommen + Akupunktur, zeitweilig etwas weniger Beschwerden, grundsätzlich blieb aber alles beim Alten.

    Seit 7 Tagen Cotrim zweimal täglich für 2 Wochen Beschwerden halten aber immer noch an.

    Mein behandelnder Urologe möchte jetzt eine Blasenspiegelung durchführen um eventuelle Strikturen aufgrund der damaligen GO-Infektion auszuschließen. Gibt es da nicht noch andere Möglichkeiten wie Uroflow-Messung und Röntgen etc.? Ist eine Blasenspiegelung bei einer chronischen Prostatitis überhaupt sinnvoll? Kann ich nicht durch die Blasenspiegelung erst ein richtiges Problem wie starke Reizung der Harnröhre und Prostata bekommen?

    Nebenbei teilte er mir auf Nachfrage mit, daß mein PSA-Wert konstant seit 6 Monaten bei 0,42 liegt und ich weder im Urin noch im Ejakulat erhöhte Leukozytenwerte aufgewiesen habe ,alle weiteren Wert aus diversen Abstrichen und Blut wären ebenfalls in Ordnung.

    Ich bin mittlerweile überzeugt, daß ich mich einfach verkrampfe und auf die Prostata üertrieben konzentriere, so daß es zu einem ständigen Reizzustand kommt. Ich möchte gerne gerne beim Neuro-Urologen einen Neuraltherapie beginnen (sowas gibt es wohl). Mein Urologe unterstützt das, meint aber die Blasenspiegelung müssten wir noch machen!

    Sport, Wärme und Bewegung und Entspannung lassen die Beschwerden immerhin danach kurzfristig weniger werden, ich denke mit der psychischen Komponente liege ich eventuell nicht falsch. Bakterien sind seit der damaligen Infektion nie wieder nachzuweisen gewesen.

    Was soll ich tun und was halten Sie von der geplanten Blasenspiegelung? AB weiter nehmen? Können die Beschwerden wirklich dauernd über Monate und eventuell Jahre so stark anhalten?

    Vielen Dank und ein schönes WE!

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    • Re: Urethritis "Never Ending Story"


      Das ist wohl ein klassisches CPPS (Chronik Pelvic Pain Syndrom).
      Eine Uroflow-Messung kann zumindest mal eine Struktur recht sicher Ausschliessen.

      Lieben Gruß

      Dr. T. Kreutzig

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      • Re: Urethritis "Never Ending Story"


        Hallo Herr Dr. Kreutzig!

        Blasenspiegelung war o B ohne Striktur oder Blasenhalsenge, Blase ebenfalls o B!

        Der Urologe ist mit seinem Latein am Ende und empfiehlt mir einen Osteopathen!

        2,5 Wochen Cotrim haben für einige Tage Besserung gebracht, zuletzt ist das Beschwerdebild aber gleich geblieben (leichter zeitweiser Harndrang, 24h dauerndes Brennen im Penis und Dammbereich sowie morgens leichter glasiger Ausfluß) :-(

        Nehme jetzt noch Cotrim für den Rest der Woche ein, möchte dann mit den ABs aufhören, iregendwie bringt das alles nichts...oder soll ich Cotrim trotzdem noch länger nehmen?

        Gräserpollenkapseln nehme ich neben Quercetin und Harzol noch ein, ab und an habe ich das Gefühl, daß das etwas bringt. Außerdem noch TCM!

        Ansonsten trage ich ab heute auch noch Angoraunterwäsche (wie ein Opa...), trinke und bewege mich viel.

        Neuraltherapie, Magnetfeldtherapie usw.? Haben Sie noch einen extra Tip für mich oder bleibt das Beschwerdebild ihrer Erfahrung nach so bis an das Lebensende? Kann so eine Prostatitis tatsächlich 1 Jahr dauern???

        Habe in meiner Verzweifelung sogar schon überlegt mir meine ansonsten normalgroße Prostata komplett herausnehmen zu lassen, macht man eventuell sogar in den USA schon bei chronischer Prostatitis....!

        Weiß nicht mehr weiter.........!

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        • Re: Urethritis "Never Ending Story"


          Eine konsequente Betreuung sollte das schon hin bekommen. Eine OP würde ich nicht vertreten.
          Manchmal hilft auch die Magnetfeldtherapie mit dem Biocon ganz gut!

          Lieben Gruß

          Dr. T. Kreutzig

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          • Re: Urethritis "Never Ending Story"


            Hallo Astro64
            Habe ähnliche Probleme wie Du. Ist bei Dir wieder alles in Ordnung?

            LG

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            • Re: Urethritis "Never Ending Story"


              Die Katastrophe ist da!!!

              Habe mir wieder vor 4 Monaten bei ungeschütztem Oralverkehr (nebenbei war das erste Mal seit letztem März, unglaublich, hätte lieber im Lotto gewonnen!) mit einer Europäerin in Asien im "Suff" (war dort beruflich unterwegs) Tripper geholt, danach nach Resistenzprüfung Ceftriaxon 4 mal iv und anschließend Amoxicicllin oral bekommen. Gonokokken waren bis auf Ceftriaxon und Amoxicillin gegen alle anderen AB mehr oder weniger resistent!!) Beschwerden waren danach zwar deutlich weniger aber auch aufgrund der bereits bestehenden chronischen Prostatitis immer noch latent vorhanden.

              Nachfolgende 5 Abstriche und 2 PCR aus Urin und Abstrich waren negativ, ebenso alle anderen STD inklusive PCR Clamydien! Definitiv keine zwischenzeitlichen Sexualkontakte! Seit ca. 1 Woche wieder verstärkt Ausfluß und heftigste Prostataschmerzen, neuer Abstrich jetzt bei stärkerem Ausfluß zeigt wieder Keimwachstum, am Mo erfahre ich aus einem Speziallabor welches gegebenfalls auch eine erneute Resistenzprüfung macht, ob es wieder Gonokokken sind! Urin zeigt keine Auffälligkeiten, Prostata und Hoden sind ebenfalls unauffällig!

              Könnnen denn die Gonokkoken in der verkalkten Prostata wochenlang unauffällig persistieren und einen Rückfall auslösen? Die meisten Urologen sagen ausgeschlossen.

              Da es sich eventuell um einen multirestenten asiatischen Keim handelt habe ich bereits im Internet alte medizinische Berichte vor 1930 gelesen, d.h. irgendwann geht der Tripper dann nach ein paar Monaten sowieso von alleine weg mit eventuell Spätfolgen, oder habe ich noch eine andere Option?? Ich denke, mit diesen multiresitenten Keimen kommt in den nächsten Jahren hier in Deutschland auf uns eine Infektionslawine mit Riesenproblemen zu.....praktisch kein Ausfluß, keine erhöhten Leukos, PSA-Wert normal, kein Eiter, kein Gefühl von irren Schmerzen beim Wasserlassen, keine Rötung der Eichel, nichts!!!!! Da wenig Ausfluss wahrscheinlich auch keine positiven Befunde!!

              Erschwerend kommt hinzu, dass ich nach den mehreren negativen Befunden mit meiner Frau anschließend zweimal ungeschützten Verkehr hatte, habe mit ihrem Gynäkologen vertraulich gesprochen, der in zwei Wochen sowieso bei ihr eine Untersuchung macht und dann auch gleich einen GO-Abstrich eventuell auch PCR auf GO macht! Sie hat im Übrigen keine Beschwerden, sagt Sie.

              Was soll ich tun??? Eventuell nur länger die gleichen AB einnehmen? Habe Angst vor einer dissermenierten GO mit Sepsis!!! habe aber kein Fieber!

              Herr Dr. Kreutzig eine kurze Einschätzung von Ihnen würde mir sehr helfen! Danke!!

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              • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                In der Tat werden und Keime in den nächsten Jahren vermehrt Probleme machen. U.a. ist da auch die unverantwortlich Antibiotika verwendende Fleischerzeugung schuld.

                An eine disseminierte GO glaube ich weniger. Ich glaube eher an begleitend beteiligte Chlamydien und Mykoplasmen.....

                Lieben Gruß

                Dr. T. Kreutzig

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                • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                  Hallo Herr Dr. Kreutzig!

                  Danke erstmal für die Antwort!!!!

                  Vielleicht komme ich ja doch noch halbwegs ungeschoren davon:

                  Ich habe letzte Woche insgesamt zwei urethrale Abstriche bei zwei verschiedenen Urologen nach jeweils 5 h Urinverhalt morgens machen lassen:

                  - Urologe 1 (hatte bei mir letztes und dieses Jahr übrigens die GO festgestellt): Hat undefiniertes? geringes? Wachstum auf seiner Kulturplatte festgestellt, hat diese darauf zu einem Speziallabor gegegeben für weitere Testung auf GO, Ergebnis habe ich voraussichtlich morgen! (Urologe 1 führt selber Züchtung und Auswertung in Praxis durch, Proben kommen somit sehr kurzfristig in den Schrank und das Kulturergebnis hat man in 2 Tagen!)

                  - Urologe 2: Gibt die Abstriche nach eigener Aussage nach sofortigem Ausstrich auf Platte innerhalb von ein paar Stunden in ein Speziallabor, heute habe ich das Ergebnis bekommen, alles negativ bis auf Staphylokokken, kleines Blutbild inklusive CRP und PSA vollkommen normal, somit seiner Einschätzung dissem. GO vollkommen auszuschließen. nachfolgend wurde Amoxiclav verschrieben. Prostatitis war bei Untersuchung etwas schmerzhaft.

                  Prostatabeschwerden sind zwar noch dauernd vorhanden aber etwas weniger geworden.

                  Ich habe jetzt insgesamt 6 negative Abstriche, 2 negative Spermakulturen und 2 negative PCR vom Urin sowie vom Abstrich in den letzten 3,5 Monaten!!!

                  Wie genau ist eigentlich die Kultur bei einer GO, viel Ausfluß hatte ich nicht, höchstens dann und wann ein paar wasserklare bis weißliche Flecken in der Hose+nach dem Stuhlgang etwas Schleim? Wem soll ich glauben? Eventuell jetzt wieder PCR vom Sperma?

                  Drücken Sie mir bitte die Daumen für morgen, ich freu mich über jeden Zuspruch, die ganze Angelegenheit kann man ja auch schlecht mit anderen diskutieren.......

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                  • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                    .... ich drücke die Daumen ,...... mehr kann ich dazu aber auch nicht mehr sagen!

                    Lieben Gruß

                    Dr. T. Kreutzig

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                    • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                      Hallo Astro,
                      Meine Erfahrung in dieser Angelegenheit
                      Unbedingt "Abstriche aus der Harnröhre" und die in einer guten "Uroambulanz"
                      Hatte zig Harn- und Spermatests, alle negativ, erst oben genannten Abstrichtests haben positive Ergebnisse geliefert

                      Man glaubt immer die Gonokkoken sind das Problem, wie Dr. Kreutzig schon erwähnt hat, die Begleitkeime Mykoplasmen und Chlamydien und in meinem Fall auch noch Proteus mirabilis sind ein großes Übel, die bringen einen an den Rand der Verzweiflung
                      lg manfred

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                      • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                        Hallo, kurz noch zur Info (ich hoffe ich nerve Sie nicht zu sehr!):

                        Ergebnis aus dem Speziallabor war negativ, die gewachsenen Kolonien waren keine Gonokokken d.h. auch der zweite Harnröhrenabstrich war negativ!!! Ich denke, GO kann ich abhaken!

                        Beschwerden sollen daher von den festgestellten Staphylokokken kommen und die Prostatitis verursachen, soll jetzt 3 Wochen Amoxiclav nehmen, ich schaue mal, ob es hilft!!

                        Danke nochmal für Ihr Daumendrücken und Ihre Geduld!!!!!!

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                        • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                          Ich persönlich glaube nicht an die Staph.

                          ..... abwarten!


                          Lieben Gruß

                          Dr. T. Kreutzig

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                          • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                            Hallo Herr Dr. Kreutzig!

                            Die ganze Sache wird immer merkwürdiger: Nachdem ich im Sommer für ein paar Wochen sehr wenig Beschwerden hatte, ging es wieder schlechter, habe daher im September nach negativer Abstrich PCR auf GO und Chlamydien wieder Amoxi und Doxy für jeweils 3 Wochen genommen, Beschwerden blieben gleich. Habe mich daher im Januar zum Komplettcheck in Bezug auf chronische Prostatitis bei einer Uniklinik angemeldet.

                            Seit letztem Wochenende nach Beendigung der Doxyeinnahme habe ich ähnliche starke Beschwerden im Prostatabereich bekommen wie seinerzeit nach der GO-Infektion vor 9 Monaten, nicht zum Aushalten Harndrang und so ein Druckschmerz/Brennen im Damm! Definitiv kein Kontakt sexueller Art seit März 2012!! Habe allerdings häufig leichten klaren Ausfluß nach dem Stuhlgang seitdem.

                            War heute beim Urologen, der das übliche Programm Abstrich, Ejakulatprobe sowie Primärurin und US-Untersuchung abspulte, Prostata war druckschmerzhaft bei Untersuchung!

                            Ich habe die Befürchtung, daß es wieder die in der Prostata eventuell für das AB nicht erreichbaren Gonokokken aus dem Februar sind, was ich dann mache weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr, da Ceftriaxon und Amoxi dann nicht gewirkt hätten, mehr Optionen gab es seinerzeit aufgrund der Resistenzen nicht!!! In der Literatur gibt es wohl Einzelfälle, wo der Harnröhrenabstrich negativ war, im Prostatasekret aber GO-Bakterien waren.

                            Ist das nach all den negativen Abstrichen/Urinproben (Kultur und PCR) überhaupt nach Ihrer Erfahrung denkbar?

                            Grüße und Danke!!

                            Kommentar


                            • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                              JA ist denkbar!

                              Lieben Gruß

                              Dr. T. Kreutzig

                              Kommentar


                              • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                                Hallo Herr Dr. Kreutzig!

                                Vielen Dank für die Info!

                                Kurze Frage: da der Erreger seinerzeit sensibel auf Ceftriaxon reagiert hat, macht eine erneute Therapie nur länger und höherdosiert als damals mit wiederum Ceftriaxon überhaupt Sinn? Wirkt Ceftriaxon dann überhaupt noch bei wiederholter Anwendung oder sind die Erreger bereits dann resistent gegen das Mittel?

                                Damals: Ceftriaxon 4 Tage 1 g iv
                                Heute eventuell: Ceftriaxon 10 Tage oder länger 2 g iv/Tag (so steht es zumindest in der aktuellen Empfehlung eines renommierten Labors für die komplizierte Gonorrhö speziell hier für eine durch GO hervorgerufene Prostatitis)

                                Ich frage nur weil außer auf Ceftriaxon war der Erreger nur noch gegen Amoxi 100 % sensibel, weitere Optionen außer vielleicht Exoten wie Spectinomycin gibt es nicht :-((

                                Morgen bekomme ich die Ergebnisse, aber aufgrund einer schmerzhaft geschwollenen vergrößerten Prostata und leichtem Ausfluß (eventuell etwas leicht gelblich, hoffentlich doch nur Urin...) bin ich pessimistisch.

                                Ich habe seit der Infektion im Anfang März keine Risikosituation jeglicher Art gehabt, unglaublich......mein Urologe sagt selber, sehr ungewöhnlich...! Andereseits wird es wohl aktuell ein Riesenproblem GO in den Griff zu bekommen...

                                Vielen herzlichen Dank für Ihre Meinung!!

                                Kommentar


                                • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                                  Resistenzen kann man nur bakteriologisch untersuchen, nicht vermuten!!!
                                  Ggf. ist hier auch der Kontakt zu einer mikrobiologischen Abteilung einer Universitätsklinik sinnvoll!

                                  Lieben Gruß

                                  Dr. T. Kreutzig

                                  Kommentar


                                  • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                                    Volltreffer! Sie hatten es schon immer vermutet, Respekt!!!

                                    Kein GO weder durch Kultur noch PCR vom Urin/Sperma nachzuweisen aber nach bestimmt ein Dutzend Abstrichen und anschließender Kultur und PCR von Urin/Sperma in den vergangenen 2 Jahren:

                                    Ausschließlich im Ejakult erstmals definitiv Chlamydien und Mykoplasmen nachzuweisen!!! (Einen Tag später bei anderem Urologen war wieder nix durch Kultur bzw. PCR festzustellen, seltsam...die Biester sind wohl extrem schwierig nachzuweisen)

                                    Jetzt habe ich auch wirklich einen Grund für die zig-monatelange Prostatitis gefunden, endlich!!

                                    Therapie ist jetzt, da komplizierte Infektion aufgrund der Prostatitis:

                                    3 Wochen lang im Abstand von 2-3 Tagen je 500 mg Azithromizin, wenn dann nicht weg eventuell noch 1-2 Zyklen.

                                    Jetzt weiß ich auch warum es immer in der Vergangenheit mit Doxy aund Levofloxacin (mußte ich wegen Nebenwirkung Sehnenentzündung leider nach 2 Tagen einstellen, half sonst super!) immer wieder besser ging, aber halt nicht komplett weg war. Mit chronischem Tripper war ich komplett auf dem Holzweg!

                                    Ich hoffe, die lange Story ist jetzt bald zu Ende, habe das erste Mal richtig Hoffnung!!

                                    Ist das ungewöhnlich, dass sich Chlamydien dem Nachweis oftmals so hartnäckig entziehen?? Therapie so ganz gut?

                                    Vielen Dank noch mal für die hilfreichen Antworten!!!

                                    Kommentar


                                    • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                                      Ja, eine typische Situation!
                                      Gute Besserung!

                                      Lieben Gruß

                                      Dr. T. Kreutzig

                                      Kommentar


                                      • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                                        Hallo Herr Dr. Kreutzig,

                                        leider war die Therapie mit AZT doch nicht erfolgreich d.h. nach 10 Tagen Einnahme (am Ende war mir nur noch elend) und nachfolgender Kontrolle nach 4 Wochen waren wieder Chlamydien festzustellen (keine Mycoplasmen mehr!) Definitiv zu 100 % kein irgendwelcher Sexualkontakt in dieser Zeit!

                                        Mein Urologe möchte es jetzt mit Erythromycin probieren, ich weiß aber nicht ob das jetzt überhaupt noch etwas bringt....

                                        Fakt ist: nach 4 Wochen Doxy + anschließender Einnahme von AZT waren immer noch Chlamydien im Sperma nachweisbar, Tavanic hatte mal früher geholfen, konnte ich aber wg Nebenwirkungen nur 3 Tage nehmen, nach 4 Wochen waren Beschwerden wie Brennen, Ausfluß etc. wieder da. Gibt es solche Chlamydien Resistenzen überhaupt?

                                        Ich bin jetzt am Ende, da es wohl keine weiteren AB-Gruppen gegen Chlamydien-Infektionen mehr gibt.

                                        Ich fühle mich deshalb auch immer schlapper und schlechter, ich denke die Biester kreisen schon seit Monaten im Körper herum mit allen Folgen...

                                        Gibt es soclche Verläufe Ihrer Erfahrung nach und was kann man jetzt noch tun? Bringt ein anderes Tetrazyklin oder ein anderes Makrolid überhaupt noch etwas? Oder jetzt in eine Uni-Klinik?

                                        Für Ihre Meinung hierzu wäre ich Ihnen sehr dankbar!

                                        Kommentar


                                        • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                                          Ich würde die Befunde mal in einer Universitätsklinik diskutieren.
                                          Lieben Gruß

                                          Dr. T. Kreutzig

                                          Kommentar


                                          • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                                            Hallo!

                                            Kurzes Update:

                                            Uni-Klinik: Entzündungszeichen (ca. 3 Mio Leukos) aber keine Bakterien wurden im Ejakulat gefunden, im Übrigen das erste Mal, daß ein Spermiogramm gemacht wurde!
                                            Im Urin+Abstrich sowie Prostatasekret Normalwerte.
                                            RNA+Kultur aus Urin, Sperma und Abstrich brachten keine Bakterienbefunde zu Tage, PSA-wert superniedrig bei 0,38. Den zweimaligen Chlamydienbefund aus der Abstrichkultur beim lokalen Urologen konnte man sich auch nicht erklären. Diagnose trotz Entzündungszeichen: CPPS, Therapie Roggenpollen, ansonsten abwarten.

                                            Da meine Beschwerden wie dauendes starkes Druck-und Schmerzgefühl in Damm und Prostata anhalten habe ich weiter pflanzliche Mittel und hochdosiert Erythromycin genommen, hat mir außer einem Hörsturz nichts gebracht.

                                            Bei Einnahme von jeweils zwei Medikamenten waren die Schmerzen während der Einahme wundersamerweise aber fast komplett verschwunden:

                                            -IV Kortison im Zuge der Hörsturzbehandlung
                                            -Einnahme von einem Bärentraubenmittel

                                            Leider kann man weder das eine noch das andere langfristig einnehmen:-(( das die Medikamente wirken spricht aber doch eher für eine chronische Entzündung, oder?

                                            Letzte Hoffnung: 3 Wochen Moxifloxacin, da mein Urologe immer noch an Chlamydien glaubt, die sich schwierig nachzuweisen in der Prostata eingenistet haben. Das Antibiogramm wies seinerzeit Empfindlichkeit gegenüber Cipro aber nicht Doxy und AZT nach.

                                            TURP oder Prostata-Entfernung wird von allen Fachärzten abgelehnt, eher eine Behandlung dann in Schmerzklinik, mit der Hoffnung, dass sich die Beschwerden irgendwann totlaufen!

                                            Haben Sie evntuell noch einen Tip oder einen freundlichen Rat?

                                            Vielen Dank!!

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                                            • Re: Urethritis "Never Ending Story"


                                              Ich würde von einer OP auch abraten. Konservative Therapie.

                                              Lieben Gruß

                                              Dr. T. Kreutzig

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                                              • Re: Urethritis "Never Ending Story"

                                                Hallo Herr Dr. Kreutzig-Langenfeld,

                                                nachdem sich meine chronische Prostatitis in den letzten Monaten endlich komplett gebessert hatte, außerdem waren alle Abstriche zwischendurch zur Kontrolle immer negativ, holt mich jetzt die Geschichte wieder ein:

                                                Es ist übrigens genauso wie ich es jetzt schreibe, warum sollte ich hier die Unwahrheit sagen.

                                                Nachdem ich mir in 02/2012 einen GO-Infektion zugezogen hatte und nach anschließender Behandlung mehere negative Abstriche und PCRs hatte, habe ich in 03/2012 ungeschützt mit meiner Frau zweimal GV gehabt, danach, da es ihr gesundheitlich bis Anfang 2015 sehr schlecht ging, nicht mehr.

                                                Ich hatte in 2012 ihren Frauenarzt gebeten, Sie einmal in Richtung einer routinemäßigen GO/Chlamydien PCR zu beraten, ist dann auch gemacht worden, negativ. Sie hat definitiv keine Sexualkontakte jedweder Art gehabt, im Januar 2015 war sie sogar noch beim Frauenarzt, alles bestens kein Ausfluß keine verdächtigen Abstrichergebnisse, PCR auf GO ist aber wohl nicht routinemäßig gemacht worden.

                                                Letztes Wochenende schlafen wir das erste Mal wieder miteinander ungeschützt und lassen unsere Beziehung aufleben...2-3 Tage später habe ich wieder verstärkt klaren Ausfluß und heftiges Brennen im Prostatabereich. Ähnliche Beschwerden kenn ich zwar im Zusammenhang mit der chronischen Prostatitis, so heftig aber? Psychisch?

                                                Sie müßte ja für fast 3 Jahre unendeckt die GO mit sich herumgetragen haben ohne Symptome und positive PCR....! Wie wahrscheinlich ist so was ihrer Meinung nach? Weiterhin müßte ich trotz mehrerer negativer Abstriche und PCR zum Zeitpunkt des Verkehrs vier Wochen nach Behandlungsende noch ansteckend gewesen sein, gibt es sowas? Warum muß gerade mir das passieren.....Außerdem stellt sich auch die Frage was man nach damals 4x1g Ceftriaxon iv noch geben will.....

                                                Montag lasse ich gleich bei meinem Urologen vor Ort einen Abstrich machen....

                                                Außerdem wäre das das Ende unserer Ehe, die Geschichte glaubt mir doch keiner, da wäre ich für alle das Riesena....!

                                                Ich habe das mal vorsichtig angedeutet, für Sie ist total klar das Sie total gesund ist und Sie damit nichts zu tun hat, behandeln lassen würde Sie sich auch nicht, da nicht erforderlich.


                                                Vielen lieben Dank für Ihre Einschätzung!

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                                                • Re: Urethritis "Never Ending Story"

                                                  3 Jahre GO ohne positive Befunde extrem unwahrscheinlich bis ausgeschlossen. Was aber viel wahrscheinlicher ist---> Chlamydien und Mykoplasmen können über viele Jahre ruhig verweilen ohne Symptomatik ..... das bedeutet Symptomatik und Zeitpunkt der Ansteckung können weit auseinander liegen. Ihre Frau kann durchaus der "Überträger" sein, auch wenn sie sich für gesund hält und alls Anstriche negativ sind......

                                                  Lieben Gruß

                                                  Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                                                  • Re: Urethritis "Never Ending Story"

                                                    Hallo, habe ähnliche Probleme. Durch welches Verfahren und wer (Urologe, Klinik) wurde denn 2013 Chlamydien und Mykoplasmen nachgewiesen? Scheint ja ein ziemlich sicheres zu sein, wenn bei der Kontrolle danach wieder Chlamydien gefunden wurden...
                                                    Danke

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