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Es geht so schnell vorran...

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  • Es geht so schnell vorran...

    Ich habe ja schon ab und an mal im Thread " Alzheimer und Plfegeheiim- Erfahrungen" geschrieben. Nun denke ich aber, das das was mich jetzt bedrückt nicht dort rein passt. Mein Vater(67J.) hat seit einigen Jahren Alzheimer, allerdings wurde es erst am Anfang dieses Jahres von einem Arzt diagnostiziert. Über Jahre blieb es relativ gleich oder nur ganz gering schlechter. Im Januar hatte er ,bedingt durch seine weigerung zur Dialyse zu gehen, einen schlimmen Schub bekommen und seitdem kann man regelrecht zusehen, wie es ihm von Woche zu Woche schlechter geht.Gerstern wollten wir ihn wieder besuchen und kamen ins Heim, wo man uns gleich sagte, das er schon vielfrüher zur Dialyse musste, weil er keine Luft mehr bekommen hat. Also fuhren wir dort hin und es bot es uns ein Bild des grauens. Allein der Anblick, ihn an dieser Maschiene angeschlossen zu sehen, er war ja nun auch noch an ein Atemgerät angeschlossen. Sein unsicherer Blick sagte mir, das er nicht wusste, wer wir sind.... Dieses Gefühl hatte ich zum erstenmal. Es tat so sehr weh...Er war so hilflos...Ich habe Angst...Angst davor ihn auch zu verlieren. Erst im März diesen Jahres mussten wir Abschied von meiner Schwiegerma (60J.) nehmen. Aber auch Angst davor, ihn genauso lange leiden zu sehen wie sie....Die ganzen Jahre dachte ich immer, das ich auf der Sonnenseite des Lebens stehe. Nie ist uns was schlimmes passiert. Und jetzt , in den letzten 2 jahren gab es nur Schicksalsschläge...Warum????

  • Re: Es geht so schnell vorran...


    Heute Mittag kam der Anruf. Mein Papa hat jetzt Parkinson....
    Er kann seit heut morgen nichtmehr laufen. (::I)

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    • Re: Es geht so schnell vorran...


      Hallo H.W.Papa,
      das sind ja wieder mal schreckliche Nachrichten. Ist die Diagnose denn auch sicher? Wo wurde Ihr Vater untersucht? Das Symptom der plötzlichen Bewegungsunfähigkeit hatten wir hier ja schon mehrfach - unter anderem vor 3 Wochen auch bei meinem Vater - und es war in der Regel eine vorübergehende Erscheinung (zumindest für den Moment), die auf schlechte Versorgung, Flüssigkeitsmangel und Medikamentenunverträglichkeit zurückzuführen war. Dies würde ich erst einmal abzuklären versuchen. All diese schrecklichen Neuroleptika (zur Beruhigung und Sedierung) haben grausige Nebenwirkungen und helfen dem Demenzkranken eher nicht. Sie helfen den personell unterbesetzten Heimen und Kliniken und den gesunden Betreuenden, die ungewöhnlichen Verhaltensweisen der Dementen besser zu ertragen. Ich finde, das ist kein Weg - und halte es mit Kants kategorischem Imperativ: Was du nichts willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu...
      Klären Sie zunächst einmal, unter welcher Medikation ihr Vater steht, fragen Sie, ob sein Zustand mit diesen Medis in Verbindung stehen kann (lesen Sie sich vorher im Netz schlau), ob sie nicht sogar Parkinson begünstigen oder provozieren.
      Ich weiß, es ist unglaublich schwer, man rennt gegen Wände, man wird kraft- und hoffnungslos und fühlt sich unendlich ausgeliefert. Trotzdem - Kopf hoch und durch! Nehmen Sie nicht alles hin, denn wir selbst sind die Alten von morgen.
      Viel Kraft wünscht Leona

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      • Re: Es geht so schnell vorran...


        Hallo leona...


        viele ihrer Gedanken hatte ich auch schon. Als erstes möchte ich sagen,das mein Vater nach absetzen von dem Medikament Haloperidol wieder einigermaßen laufen kann. Allerdings nur mit Hilfe.
        Ob es sich bei ihm wirklich um Parkinson handelt, wage ich zu bezweifeln. Sogar der Dialyse-Arzt äusserte die Vermutung, das es sich bei dem extremen zittern des Armes um eine Nebenwirkung des Medikamentes " Haloperidol" handelt. Es begann kurz nach beginn der Medikamentengabe. Es schränkt meinen Vater so sehr ein, das er allein nichtmehr in der Lage ist, eine Tasse in die Hand zu nehmen. Spezielle Untersuchungen wurden meines Wissens nach nicht gemacht. Noch nicht. Ich habe mir fest vorgenommen, den Hausarzt meines Vaters um ein persönliches Gespräch zu bitten, um dann mit ihm nochmal alles genau zu besprechen. Leider werden wir durch das Heim ja nur unzureichend informiert. Wir bekommen die meißten Informationen eigentlich immer nur durch Zufall mit. Obwohl ich mich shcon mehrfach darüber beschwert habe,ist eine Besserung immer nur von kurzer Dauer.
        Mir tun wirklich die Menschen leid, die niemanden haben aus der Verwandtschaft, die sich um sie kümmern.
        Und gefallen lassen, tu ich mir das nicht. Schon im Kampf um das menschenwürdige Sterben meiner Schwiegerma, habe ich gelernt stark zu sein.

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        • Re: Es geht so schnell vorran...


          Hallo Leona,

          ich erlaube mir mal, Dir ein wenig zu sekundieren und verweise auf die sog. extrapyramidalen Störungen, die besonders bei klassischen Neuroleptika vorkommen können, wozu auch Haloperidol (Haldol) zählt.

          http://www.dr-gumpert.de/html/extrap..._syndrome.html

          Der Film "Das weiße Rauschen" erzählt von einem Studenten, bei dem eine vmtl. latente Psychose durch einen sog. Pilztrip (vmtl. Psilocybin) manifest wird und der nachher sein Zimmer zerlegt auf die Suche nach den Ursachen widerlicher Stimmen, die er immer intensiver wahrnimmt. Das führt dann zur Aufnahme in die Psychiatrie und dort sieht man in einer kurzen Szene, wie er nahezu gehunfähig ist durch die Verabreichung vmtl. starker Dosen klassischer Neuroleptika.

          Besser scheinen daher die sog. atypischen Neuroleptika zu sein, die derartige Störungen kaum verursachen sollen. Derlei sollte aber auch möglichst niedrig dosiert werden, denn auch dazu gibt es warnende Stimmen wie diese hier:

          http://www.antipsychiatrieverlag.de/.../atypische.htm

          Das scheint mir zwar nicht ganz frei von Ideologie zu sein und daher vielleicht etwas übertrieben, aber man sollte es sich immer überlegen, ob man derlei anwendet. Falls notwendig - vielleicht auch bald bei meinem Vater wegen Halluzinationen, usw. - dann nur streng überwacht und niedrigst dosiert.

          LG
          Egon

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          • Re: Es geht so schnell vorran...


            Mein Vater war wieder im Krankenhaus. Er ist vor kurzem Nachts aus dem Bett gefallen und hatte sich den 4 Lendenwirbel gebrochen. Nun ist er schon wieder aus dem Bett gefallen und die Fraktur ist wieder akkut. Wir wurden diesmal benachtichtigt, allerdings nach einem Vorfall, der eigentlich nicht passieren dürfte. Jedenfalls ist das meine Meinung.Man hat aus dem Heim eine Nummer angerufen und hat auf das Band gesprochen...." Ihr Vater ist heut Nacht leider wieder aus dem Bett gefallen und wir mussten ihn erneut ins KH bringen. Bitte melden sie sich doch bei uns." Leider war diese Nummer nicht von uns , sondern von einer Dame, wo der Vater vor kurzem verstorben ist. Das muss man sich mal vorstellen. Erst als diese Dame dann im Heim anrief, um zu sagen , das es sich hier wohl um eine Verwechselung handeln muss, merkten sie es und riefen hier an.Er ist am Freitg aber schon wieder entlassen worden. Das Zittern der Hand und auch die ausdruckslosen Gesichtszüge sind so gut wie weg. Er konnte sogar wieder etwas lachen. Traurig ist aber trotzdem, ihn so zu sehen....

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            • Re: Es geht so schnell vorran...


              Hallo H.W.Papa,
              natürlich ist es traurig, ihn so zu sehen, muss er jetzt im Bett bleiben?
              Hat er einen Ausstiegsschutz?
              Die Verwechslung ist ja wirklich toll, sicherlich auch für die Dame die angerufen wurde...
              Alles Gute, Flieder

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              • Re: Es geht so schnell vorran...


                Hallo Flieder....
                nein, er darf herum laufen. Allerdings hat er jetzt einen Gehwagen. Und ein Gitter hat er auch nicht am Bett, denn er würde versuchen( und wahrscheinlich auch schaffen) oben drüber zu klettern und dann noch tiefer fallen. Ich weiß auch nicht, wie man das am besten und menschlichsten regelt. Einerseits war auch mein erster Gedanke, da es ja nun shcon das zweitemal war, das er rausgefallen ist, ein Gitter an sein Bett zu machen, aber andererseits leuchtet mir das mit dem rüber klettern auch ein. Sollte man ihn zur eigenen Sicherheit vielleicht doch zumindest über Nacht mit Medikamenten ruhig stellen?Bis jetzt war der Bruch ohne Folgen,aber was, wenn er das nächstemal unglücklicher fällt und eine Lähmung oder sonstiges bleibt...? Ich weiß einfach nicht mehr, was gut für ihn ist...Was ist richtig und was falsch? Ich weiß im moment einfach garnichts mehr...(::I)

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                • Re: Es geht so schnell vorran...


                  Liebe(r) H.W.Papa,

                  das ist ja schon mal schön, wenn er sich bewegen kann. Ich weiß auch nicht, wie man das am besten mit dem Bett regelt, da haben sich andere sicherlich schon unendlich mehr Gedanken gemacht, vielleicht kann jemand einen besseren Tipp geben?
                  Ich könnte mir vorstellen, dass man nicht ein komplettes Gitter an die Seite macht, sondern so wie heutzutage bei Stockbetten auf Schiffen nur ein kleiner, niedriger Teilsteg (d.h. nur an einem kleinen Teil der Seite, ca. 40cm lang), da fällt man dann normalerweise nicht drüber, kann sich aber aus dem Bett bewegen, d.h. er müsste nicht klettern. Die Frage ist aber, ob er nicht überhaupt schlaftrunken (oder medikamententrunken) leicht zum Stürzen neigt, wenn er nachts das Bett verlässt. Jedenfalls ist es bekanntermaßen eine schlechte solchen Menschen auch noch zusätzlich stark beeinträchtigende Sachen zu geben; im Falle des Falles sind sie dann noch sturzgefährdeter und es tut ihnen insg. nicht gut. Aber es gibt bei unruhigen Schläfern (wegen Tag-Nacht-Störung, psychotischen Anwandlungen, schlechte Nerven) schon Möglichkeiten, z.B. spezielles Antidepressivum in niedriger Dosierung abends, es gibt hier spezielle, oder/und allgemein auch noch Baldrian in konstanter Dosis, nicht nur fallweise, sonst beeinträchtigt dies wieder den Stoffwechsel (nichts anderes von Ärzten einreden lassen bzgl. Einnahme). Aber ich vermute, zumindest bei meinem Vater ist bzw. war es so (wird gerade weniger), dass die Menschen wenn sie den Drang haben zur Toillette zu gehen, dies automatisch zum Aufstehen führt.
                  Kopf hoch, es hilft nicht total zu verzweifeln (ich kenn das mit den Ängsten und Nöten), es hilft nur vorwärts zu schauen bzw. die Situation bestmöglichst zu meistern.
                  Herzliche Grüße, Flieder

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                  • Re: Es geht so schnell vorran...


                    Liebe H.W.Papa,
                    seit heute bin ich in der gleichen Situation wie Sie - Vater ist gestürzt, hat am Auge eine Platzwunde und soll in den letzten Tagen kaum gegessen und getrunken haben. Warum das Personal das nicht in den Griff bekommt, weiß ich nicht - ich bin an einer Grippe erkrankt und konnte für einen längeren Zeitraum nicht persönlich (10 Tage etwa) bei Vater vorbei schauen. Heute nun erhielt ich die Nachricht, dass man ihn ins Krankhenhaus gebracht habe.
                    Was blieb mir übrig, als trotz der Grippe hinzufahren. - Die ersten Aussagen der Ärzte: Austrocknung und Unterernährung...und das passiert in einer 8köpfigen Wohngemeinschaft, wo man mir ständig erklärt, mein Vater esse gut und ausreichend....zum Gewicht konnte man mir komischerweise nie etwas Genaues sagen - wie auch immer - jetzt ist er in der Klinik, auf einer Inneren Station (Geriatrie und Neurologie gibt es da nicht) und hängt an der Infusion, die man ihm aber erst legen konnte, nachdem man ihm Dipiperon gegeben hatte - vorher habe er sich nichts machen lassen, habe die Nadel wieder rausgerissen etc.
                    Ich war bis eben im Krankenhaus - Vater war minimal ansprechbar, war schwer zu verstehen, schien mich aber zeitweise zu erkennen. Die Situation ist - ich finde keine Worte dafür -
                    Ich darf eben nicht krank werden - sonst geht Vater zu Grunde. Aber was heißt das?
                    Ich kann mit dieser Last alleine nicht mehr leben.
                    Mein Sohn ist in Urlaub - die jungen Menschen fragen nicht danach, ob man klar kommt oder nicht. Ich weiß nun ebenso wenig, wie es weitergehen kann wie sie - nun ist Vater also wieder drauf, auf dem Beruhigungsmittel und das wird sein Bewusstsein und seine Bewegungsfähigkeit nicht verbessern.
                    Ich fühle mich nur noch unendlich leer.
                    Ich denke an Sie. Leona

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                    • Re: Es geht so schnell vorran...


                      Danke für eure Worte...

                      Mein Vater ist so schwach,das heute jemand von dem Dialyseteam hier angerufen hat, weil sie meinem Vater Aufbaunahrung geben wollen.Das soll irgendwie gleich übers Blut gegeben werden. Muss morgen nochmal genauer nachfragen.Es ist sicher nicht einfach. Er hat keinen Hunger mehr, möchte kaum noch was essen. Ja und trinken darf er ja wegen der Dialyse sowieso nur einen Liter pro Tag.

                      Liebe Leona....
                      ich kann das alles so gut nachempfinden...Es hört sich alles so glöeich an. Auch uns wird immer wieder gesagt, das er wieder gut gegessen habe. Und auch gegen verschiedene Untersuchungen wehrt er sich. Er denkt immer,jeder will ihm was böses...Aber unsere Väter können doch auch nichts dafür, sie sind eben krank und deshalb in diesen Gruppen. Die Mitarbeiter müssen eben irgendwie an sie herran kommen und sie versorgen....Auch , wenn es sicher nicht einfach ist....

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                      • Re: Es geht so schnell vorran...


                        Wir waren heut wieder bei ihm. Er sieht so traurig aus. Ist so ruhig, genau das Gegenteil von früher. Ruhelosigkeit....Es regente heut sehr stark. So stark, das wir nicht rausgehen konnten. Er saß auf seinem Bett, zusammengesackt und stand andauernd auf, ging ein paar Schritte und setzte sich wieder. Reden tut er kaum noch. Weil er in den letzten Wochen so stark abgenommen hat , bekommt er hochkalorische Kost im Heim und bei der Dialyse bekommt er noch Aufbaunahrung über die Vene.

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                        • Re: Es geht so schnell vorran...


                          Hallo,

                          Ich kann mir echt vorstellen wie es dir geht! Es ist auch echt schrecklich seine Eltern in solch einem Zustand zu sehen. Meine Mutter ist im Alter von 45J verstorben. Sie hatte Chorea-Huntington... Innerhalb von einigen Jahren kommt es zu unkontrollierten Bewegungen, Demenz und Wesensveränderungen. https://www.onmeda.de/krankheiten/ch...untington.html
                          Auch sie konnte mich nicht mehr erkennen. Hinzu kam, dass sie nicht mal mehr sprechen konnte. Man hat gemerkt/gesehen, dass sie was sagen wollte, aber sie bekam es einfach nicht raus. Das tat mir in der Seele weh!!! Ich konnte ihr ja auch nicht helfen. Das war schlimm. Ich kenne das Gefühl also sehrwohl.
                          Glaube mir gehts da ähnlich wie dir. Nur das die Schicksalschläge bei mir schon länger als 4 1/2 Jahren anhalten. Obwohl ich seit 4 1/2 Jahren Selbstmordgedanken habe lebe ich immer noch. Irgendwie sagt mir was, dass alles wieder besser wird. Bald hoffentlich.
                          In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute!

                          Gruß
                          Franzisca

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                          • Re: Es geht so schnell vorran...


                            Ich möchte noch was hinzufügen.

                            Ich weiß wie schnell das alles voran geht. Denn ich habe im Altenheim gearbeitet.
                            Und da konnte ich jeden Tag mit ansehen wie schnell das geht. Das ist echt erschreckend.
                            Aber auf der anderen Seite aber auch interessant. Denn innerhalb 1 Monat kann sich so viel verändern. Heute noch total fit und fröhlich, Morgen total niedergeschlagen und nichts geht mehr. Das musste ich oft im Altenheim sehen. Aber irgendwie auch faszinierend finde ich. Denn ich weiß, dass das nie mit mir passieren wird. Andere so zu sehen und zu wissen "Mir passiert das nicht" ist iwie schon n gutes Gefühl.
                            Entschuldigung, dass mag vll bissl komisch/blöd rübergekommen sein.

                            Wie gesagt, ich weiß sehr gut wovon du redest und kann das alles nachempfinden und verstehen.

                            Grüße
                            Franzisca

                            Kommentar


                            • Re: Es geht so schnell vorran...


                              Hallo...
                              lange habe ich mich nichtmehr gemeldet. Wir hatten sehr viel Stress...Teeny Tochter, viel Arbeit, meine Mutter erstmal in ihr eigenständiges Leben führen....( mit 69 Jahren) und dann eben der Stress mit dem schei.. Heim wo mein Vater ist. Gestern hatte er Geburtstag.Sein erster dort... Morgends musste er erstmla zur Dialyse .Wir (seine drei Töchter und unsere Ma) haben ihn im Heim abgeholt. Er hatte wieder einmal, obwohl wir schon vorher angekündigt hatten, das wir ihn zum Essen gehen abholen werden, ein schmutziges Hemd an.Wir zogen ihn um und stellten mal wieder fest, das er kaum noch Kleidung im Schrank hat. Als ich ihm seine Schuhe abziehen wollte, schrie er wieder auf, weil ihm seine Füsse weh taten. Ich sah nach und fand wieder, diese eitrige dicke Beule auf dem Ballen. Und die Nägel immer noch voller Nagelpilz.Ist das wirklich normal, das die da nicht drauf achten? Er muss geduscht werden und spätestens beim abtrocknen, müssen die doch sowas sehen, oder nicht? Seine Uhr und auch seine Brille!!! sind schon wieder seit längerem veschwunden und auf meine Nachfrage , bekam ich die Antwort" Wir suchen immer noch"... Warum kommt da alles weg.. Gut, bei der Uhr werden wir wohl Pech haben, es waren zwar seine Initialien eingraviert,aber da wird man uns sagen, das man den Bewohnern sowieso keine Wertgegenstände dort lassen soll, aber was ist mit der Brille????


                              Oh...ich könnt explodieren...

                              Und dann haben wir zwar relativ nah an dem Restaurant geparkt , wo wir mit ihm hin wollten, aber er hat kaum geschafft, dort zufuss hin zu gehen.So sehr taten ihm die Füsse weh...
                              Ich kann es immernoch nicht ganz glauben....Wir müssen ihn regelrecht aus dem Auto ziehen, weil er nicht allein rauskommt. Das Fleisch muss geschnitten werden. Beim Essen läuft ihm der Speichel aus dem Mund,er sagt kaum noch was. Antwortet nur ganz knapp, wenn man ihn was fragt. Er wirkt immer irgendwie abwesend...Ist das wirklich mein Vater???Ja, so traurig das ist, aber ich muss mich wohl damit abfinden, das mein Vater jetzt zu den Menschen gehört, die viel Hilfe brauchen...Und es wird nicht besser werden.Als ich den Pfleger fragte, ob es möglich wäre, das wir beim nächsten Ausflug für meinen Vater einen Rollstuhl bekommen könnten, damit er sich zwischendurch setzen könnte, sagte er, das wäre schwer möglich, denn sie hätten keine Heim eigenen. Wie machen die das dann, wenn sie Ausflüge machen...Können dann die, die nichtmehr so gut laufen können, aber noch keinen eigenen haben , nicht mit?
                              Ich weiß, das in dem heim wo meine Schwiegermutti war, immer welche da waren, die man sich ausborgen konnte. Gestern waren wir zu viert, nächste Woche habe ich mit ihm einen Augenarzt Termin, da bin ich allein mit ihm, wie soll ich ihn dann aus dem Auto kriegen und zum Arzt rein...Ich weiß es nicht...

                              Bei dem Betreuer habe ich das Gefühl, das ihm das alles relativ egal ist.Wenn ich bei ihm anrufe und ihm die Misstände erkläre, sagt er nur, ja ich muss mich drum kümmern, aber passieren tut dort garnichts.Wie oft habe ich ihn schon gebeten, sich um ein anderes Heim zu kümmern...Er sagt immer nur, wir müssen mal abwarten und wenn es sich nicht bessert... Wie lange denn noch??? Bis mein Vater stirbt??? Dann brauchen wir auch nichtmehr handeln.Ich möchte, nein ich WILL, das mein Vater die letzte Zeit seines, ohnehin schon beschissenem Leben, so gut wie irgendmöglich verbringt und das geht dort ganz bestimmt nicht.

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                              • Re: Es geht so schnell vorran...


                                Liebe HW Papa,
                                alles, was Sie beschreiben, kommt mir sehr bekannt vor.Genauso lief es auch in dem vermeintlich sehr renomierten Heim, in dem mein Vater die ersten 7 Monate war. Ich kann Ihnen versichern - da verbessert sich nichts! Im Gegenteil, bei dieser schlechten Betreuung wird sich der Zustand des Kranken sturzbachartig verschlechtern. Sie merken es ja bereits jetzt. Wieso hat nicht einer von Ihnen die Betreuung übernommen - warum ein Fremder? Als erstes würde ich versuchen, über das Amtsgericht selbst die Betreuung zu erhalten.Parallel dazu empfehle ich nach einem anderen Heim oder einer alternativen Wohnform (Wohngemeinschaft) zu suchen.Die Sache mit Brille und Uhr kam in gleicher Weise auch bei uns vor...nur fehlte bei uns noch zusätzlich mal die obere, mal die untere Zahnprothese.Auch die Verschlechterung der Mobilität lief bei uns gleich.Wenn Sie möchten, dass jemand mit Ihrem Vater nach draußen geht, bemühen Sie sich um jemand Ehrenamtlichen. Ich hatte einmal die Woche für 5,-Euro die Stunde eine Dame vom sozialen Dienst.Wegen eines Rollstuhls sollten Sie sich sofort um eine Verordnung beim Hausarzt bemühen - das geht verhältnismäßig schnell und kostet nur eine geringe Zuzahlung. Hilfsmittel fallen nicht ins Budget der Ärzte und werden deshalb bereitwillig verschrieben. Lassen Sie es nicht anstehen - rufen Sie gleich an. Schlimm finde ich, wie auch hier wieder die Würde des Menschen durch schlechte Pflege und vermutlich überdosierte Medikamente (Speicheln, Mobilitätsschwierigkeiten etc.) missachtet wird. Meine Empfehlung: melden Sie das der Pflege-Charta! Die nehmen solche Missstände ernst. Schreiben Sie uns doch mal, um welche Heimgruppe es sich bei Ihrem Vater handelt, damit andere vorgewarnt sind. Ich wünsche Ihnen Kraft und Mut für die Durchsetzung Ihrer Rechte und alles Gute! Leona

                                Kommentar


                                • Re: Es geht so schnell vorran...


                                  Hallo Leona...

                                  Ich möchte versuchen, ihnen zu antworten...

                                  1.Der Betreuer wurde vom Amt bestimmt, weil er zwangseingewiesen wurde. Er hatte sich mehrmals geweigert zur Dialyse zu gehen und es bestand akkute Lebensgefahr. Leider hat meine Ma uns erst darüber informiert, als es zu spät war. Sie rief mich erst an, als die ganze Schaar( Amtsrichterin, Betreuer, Polizei und Krankenwagen ) weg waren. Desweiteren habe ich zu dem Zeitpunkt noch die Betreuung für meine schwer kranke Schwiegerma ( Medizien und Aufenthalt) gehabt. Wie ich schon in einem früheren Thread schrieb, hat sie sich zwei Jahre mit einem sehr bösartigem Gehirntumor gequält. Diese zwei Jahr haben ( durch alles , was damit verbunden war)so sehr an meinen kräften gezeehrt, das ich persönlich nicht in der Lage war und auch nicht bin, dies zu übernehmen. Ich hatte dadurch Depressionen und musste bis vor kurzem auch Tabletten nehmen. Bin immer noch in Therapie. Wie oft habe ich darüber nachgedacht, aber ich könnte die Aufgabe nicht 100% erfüllen und darunter würde mein Vater leiden.Es muss ja alles erfüllt werden.Ich bin Körperlich und vom Kopf her nicht in der Lage.

                                  2.Die Sache mit der Einrichtung, habe ich ja schon mehrfach mit dem Betreuer besprochen...Leider bis hier ohne Erfolg. Es gibt eine Richterliche Verfügung, das er in einer geschlossenen Abteilung untergebracht werden muss und davon gibt es hier nicht soviele. Das Heim wo er gerade ist und dann noch eins hier in der Nähe, was aber wohl um einiges teurer ist und was die finanziellen Mittel meiner Eltern dermaßen überschreiten würde. Im moment wird das Heim ja von der Stadt bezahlt, da meine Eltern es von der kleinen Rente überhaupt nicht zahlen könnten und das Haus versucht wird , zu verkaufen. Leider wird dies auch nicht zum Erfolg führen, weil es sehr alt, klein und so gut wie ohne Grundstück ist.
                                  Ich habe aber auch Angst davor, mich richtig mit dem Betreuer zu streiten, weil er eben im Moment die Macht hat. Ich hoffe,sie verstehen, wie ich das meine.


                                  3. Die Sache mit der Überdosierung....
                                  "Angeblich " bekommt er ja so gut wie garkeine Medie`s (was ich auch nicht glaube,) aber wie will man das beweisen bzw. überprüfen?
                                  Der absolute Höhepunkt war ja am Montag, das sie uns vergessen haben, eine Tablette mit zu geben. Uns fiel auf, das es weniger waren als sonst. Als wir ihn zurück brachten, sprach ich den Pfleger darauf an und es wurde wieder mal so getan, als wäre es garnicht schlimm... Er könnte sie ja auch später nehmen...Hätten wir es ihm aber nicht gesagt, hätte er ja garnicht gewusst, das er sie nicht bekommen hat. (()


                                  Eines weiß ich sicher: Ich werde mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln und im Rahmen meiner Kräfte dafür kämpfen, das mein Vater dort nicht bleibt, bis zum Schluss.

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                                  • Re: Es geht so schnell vorran...


                                    Hallo HW Papa,
                                    ich verstehe das alles sehr gut. Bin selbst in Behandlung und auf Tabletten . . . das läuft wohl auch parallel zu Ihrer Situation!
                                    Schreiben Sie mir doch mal in einer PR, um welches Heim es sich handelt. Ich bin in unserer Sache bislang auch nicht weitergekommen und muss erst wieder Kräfte sammeln.
                                    Auch die finanzielle Situation kann ich gut nachvollziehen - es geht uns ähnlich. Letztlich ist man mit all den Problemen doch sehr allein - trotz aller Beratung und aller Kontakte.
                                    Deutschland ist eine Pflegewüste und es ist ein Desaster, wie gerade bei alten Menschen, die dem System ein Leben lang gedient haben, Gelder eingespart werden. Einfach nur schlimm und traurig.
                                    Und meines Erachtens kalkuliert man schon mit der Erschöpfung der Angehörigen, die einfach irgendwann nicht mehr in der Lage sind, gegen all das anzugehen.
                                    Trotzdem den Mut nicht aufgeben! Leona

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                                    • Re: Es geht so schnell vorran...


                                      Heut mittag kam wiedermal ein Anruf aus dem Heim. Mein Vater wird wieder in die Pychatrie kommen. Angeblich wird er immer aggressiver. Allen, nur uns nicht...Komisch. Heut Nachmittag rief mich dann ein Arzt aus der Klinik an und fragte mich, nach meiner Meinung. Ich erzählte ihm, das wir so unsere Zweifel hätten, denn uns gegenüber ist er noch nie aggressiv geworden. Weder Verbal noch Handgreiflich. Er hat sich noch nie geweigert , wieder ins Heim zu gehen, wenn wir mit ihm irgendwo waren, Auch wenn wir kamen und er mit seinem Zimmernachbarn im Zimmer war, gab es keinerlei Anzeichen für Aggressionen. Dasselbe Bild hatte auch dieser Arzt. Er sagte mir, das er mit mir reden wollte, weil mein Vater ihm gegenüber einen sehr ruhigen Eindruck machte. Ich sagte ihm, das wir sowieso an dem Heim zweifelten. Stichwort "Hygiene" reichte und er bestätigte meinen Eindruck. Er wollte das alles nochmal seinem Chef vortragen. Ich bin ja mal gespannt....

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                                      • Re: Es geht so schnell vorran...


                                        Ich halte die Daumen, dass dieser Arzt vielleicht etwas in Bewegung bringen kann. Hätten Sie denn eine Alternative für den Vater? Das ist ja letztendlich auch immer das Problem, wenn man mit einer Einrichtung nicht zufrieden ist. Wenn man kritisiert und sich beschwert, ist man dort sehr schnell nicht mehr gern gesehen -- vor allem, wenn man wirklich ernsthafte Maßnahmen ergreift. Dann ist eben immer die Frage, wohin mit dem Angehörigen, wenn man ihn - auch vorrübergehend - nicht selbst versorgen kann. Ich wünsche Ihnen Glück, herzlichst Leona

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                                        • Re: Es geht so schnell vorran...


                                          Hallo Leona...


                                          leider hat sich der Betreuer meines Vaters noch nicht zurückgemeldet. Ich hatte ihm bereits am Dienstag aufs Band gesprochen,das er mich bitte malk zurück rufen möchte. Gestern nochmal, leider wieder ohne Erfolg, allerdings war ich gestern nachmittag auch arbeiten. Ichw ede es gleich nochmal versuchen. Es gebe allerdings eine Alternative. Die für mich auch besser wäre. Sie ist näher an meinem und somit auch an dem Wohnort meiner Ma.Ausserdem ist das eine Einrichtung, wo die Bewohner einen eigenen kleinen parkähnlichen Garten haben, wo sie allein rausgehen können. Hier ist auch eine Klinik gleich mit auf dem Gelände, so das die Bewohner nicht immer verlegt werden müssen,w enn es nötig ist. Einen eigenen Arzt hat dort auch jede Station...Und das beste ist, das ich gestern erfahren habe, das die leitende Ärtzin dieser Heimabteilung eine Kundin meiner Chefin ist.
                                          Ich hofffe auch, das wir endlich eine bessere Lösung für meinen Vater und auch für uns finden, denn meine nerven sind nichtmehr allzu strapazierfähig. Bei uns im Salon ist eine Vollzeitkraft für längere zeit ausgefallen und ich muss für siemehrmals einspringen...Dazu kommt noch, das eine andere Kollegin auch ein Nervenproblem hat und vermutlich auch wieder in eine Klinik muss, das würde heißen : nochmehr arbeiten. Nebenbei die Termine mit meiner Mutter und die Sorge um meinen Vater....und Familie und eigenen Haushalt gibt es ja auch noch...

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                                          • Re: Es geht so schnell vorran...


                                            So. Jetzt reichts...Wie ich erst erfahren haben, war mein vater nur eine nacht in der Klinik , dann eine Nacht wieder im Heim und wurde dann wieder in die Klinik verlegt. Heute habe ich dann nochmals dort einen Arzt gesprochen und der teilte mir dann mit, dass sie Beschwerde eingereicht haben. Ihm sei auch aufgefallen, dass mein Vater seit seiner Einweisung keine Aggressionen gezeigt hat, was ja laut Heim der Grund der Einweisung wäre. Der Arzt meinte, selbst wenn es so wäre, muss eine solche Einrichtung damit klar kommen und umgehen können. Dazu kam eben noch der mangelnde hygienische Zustand . Nach Rücksprache mit dem Betreuer steht jetzt fest, das mein Vater in ein anderes Heim kommt.

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                                            • Re: Es geht so schnell vorran...


                                              Hallo H.W.Papa, gut, dass sich etwas tut. Halten Sie uns auf dem Laufenden. Wie geht es Ihrem Vater im Augenblick? Ist sein Zustand stabil? Die Daumen haltend, Leona

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                                              • Re: Es geht so schnell vorran...


                                                Gestern waren wir wieder mal bei meinem Vater, Er sieht furchtbar aus. Ist im allgemeinen in schlechtem Zustand. (://)Inkontinent, zittert stark, geht nur noch gebückt und sehr langsam. Seine Hände sind über und über mit tiefen Kratzwunden versehen...Er führt sie sich selber zu, weil er kratzt.Wollte ich erst selber nicht glauben, aber ich hab es während unseres Besuches selbst beobachtet. (8|) Und als ich dann in seinen Schrank geschaut hab, weil ich sehen wollte, was wir ihm noch an Sachen mitbringen müssen, bin ich explodiert. Man hat genau gesehen, das der , der die Tasche gepackt hat, nur unüberlegt gepackt hat. Einfach reinstopfen, wird schon was passendes dabei sein. Unterwäsche von irgendeiner Dame! Eine Jogginghose, 3 Oberhemden! ( was ja sehr sinnvoll ist. Oberhemden, wenn man fast nur im Bett liegt), keine Pulli´s, 2 Unterhosen, 1 paar Socken...seine neue Brille, wieder nicht da, eine fremde Jacke......später sind wir dann noch im Heim vorbeigefahren, um Sachen zu holen. Seine Brille war ein Glück im Nachtschrank. Seine Jacke allerdings schon wieder nicht da und ansonsten kaum saubere Sachen im Schrank. Ich weiß nicht, wieviele Unterhosen und Socken wir ihm mitgegeben haben,aber je 20 waren es bestimmt. Er hatte noch eine Unterhose und ein paar Socken im Schrank. Ist schon seit fast einer Woche nichtmehr im Heim, wo ist also der Rest der Wäsche?Wenn ich richtig zählen kann, sind es : Eine hatte er an, 2 waren im Schrank im KK und eine im Schrank im Heim, das macht bei mir 4 Unterhosen. Die Schmutzwäsche müsste doch schon wieder im Schrank sein, oder sehe ich das falsch? Das Heim hat eine eigene Wäscherei.
                                                Als ich eine Pflegerin danach fragte, schlug sie mir vor, doch aus dem Fundus was zu nehmen..Ich weiß ja nicht, ob ich das ein wenig zu eng sehe, aber ich möchte keine Unterwäsche von fremden tragen, auch wenn sie gewaschen ist....
                                                ich bin so froh, das er dort nichtmehr allzu lange bleiben muss. Ich schwöre, wenn wir die Klamotten holen und nichtmehr dorthin müssen, dann werde ich meinen ganzen Ärger rauslassen und denen dort nochmal ordentlich meine Meinung sagen...
                                                So, jetzt muss ich erstmal wieder runterkommen....Die Sache regt mich im moment so auf und das ist nicht gut...

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                                                • Re: Es geht so schnell vorran...


                                                  Liebe HWPapa,
                                                  das habe ich alles durch - habe es ganz genauso erlebt. Selbst jetzt, in der kleinen Wohngruppe wird die Wäsche vertauscht, schlecht gepflegt und als Vater im Krankenhaus war, hatte man ihm so gut wie nichts eingepackt. Auf Rückfrage hörte ich: man habe ja nicht gewusst, ob er dort bleiben müsse und man habe sich gedacht, dass ich mich da schon drum kümmern würde...

                                                  Kaum einer übernimmt noch wirklich Verantwortung - da liegt ein großes Problem.

                                                  Hoffentlich kann Ihr Vater bald umziehen und hoffentlich wird dann alles ein bisschen besser.
                                                  Gruß Leona

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