Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat

Allgemeines

Die Kombination kommt ausschließlich äußerlich in Form von Umschlägen zur Anwendung, zum Beispiel bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen der Gelenke und Muskeln wie Arthritis und auch Arthrose. Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat lindert ebenfalls Lymphdrüsenschwellungen des Halses wie bei Mumps, aber auch die Beschwerden bei Bronchitis, akuter Mandelentzündung sowie Entzündungen des Nasen-Rachenraumes und der Kiefer.

Welchen Zwecken dient diese Wirkstoffkombination?

  • Entzündungen bekämpfen
  • Schwellungen und Stauungen lindern

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann dürfen Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat nicht verwendet werden?

Bei Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure, Aluminiumsilikat oder Zink darf die Kombination nicht angewendet werden.

Bei Patienten mit gestörter Nierenfunktion ist aufgrund des Salicylsäure-Gehaltes der Kombination eine langzeitige oder großflächige Verwendung zu vermeiden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Wegen des Gehaltes an Salicylsäure darf die Anwendung der Kombination bei Schwangeren nicht über lange Zeit sowie auf großen Flächen erfolgen. Die Salicylsäure könnte sonst in größeren Mengen durch die Haut in den Körper aufgenommen werden und das Ungeborene schädigen.

Während der Stillzeit darf keine Anwendung der Kombination im Brustbereich der Mutter erfolgen. Es muss außerdem auch sonst vermieden werden, dass der Säugling durch zufällligen Kontakt mit behandelten Körperstellen Salicylsäure aufnimmt.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Wegen des Gehaltes an Salicylsäure darf bei Säuglingen und Kleinkindern eine Langzeitbehandlung sowie eine Anwendung auf großen Flächen nicht erfolgen. Bei Säuglingen ist nur eine kleinflächige Anwendung auf unter zehn Prozent der Körperoberfläche erlaubt. Bei Kindern darf die Tagesdosis von 0,2 Gramm Salicylsäure nicht überschritten werden.

Welche Nebenwirkungen können Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Seltene Nebenwirkungen:
Örtliche Reizungen der Haut wie Brennen und Rötungen.

Nebenwirkungen in Einzelfällen:
Kontaktallergien, Überempfindlichkeitsreaktionen mit Schwellungen, Rötungen, Brennen.

Welche Wechselwirkungen zeigen Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Salicylsäure kann das Eindringen anderer örtlich verwendeter Wirkstoffe in die Haut verstärken.

Die in den Körper aufgenommene und dort wirksame Salicylsäure kann die Nebenwirkungen von Methotrexat (als Krebs- und Rheumamittel gebräuchlich) verstärken und die den Blutzuckerwert senkende Wirkung der Sulfonylharnstoffe (orale Antidiabetika) verstärken.

Allergische Reaktionen auf Medikamente

Manchmal lösen Arzneimittel allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion auf Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.


Welche Medikamente beinhalten Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat enthalten sind.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform

So wirkt Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen , zu welcher die Wirkstoffkombination Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat gehört.

Anwendungsgebiete der Wirkstoffkombination Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat

Die Kombination kommt ausschließlich äußerlich in Form von Umschlägen zur Anwendung, zum Beispiel bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen der Gelenke und Muskeln wie Arthritis und auch Arthrose. Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat lindert ebenfalls Lymphdrüsenschwellungen des Halses wie bei Mumps, aber auch die Beschwerden bei Bronchitis, akuter Mandelentzündung sowie Entzündungen des Nasen-Rachenraumes und der Kiefer.

Bei Sport- und Unfallverletzungen wie Verstauchungen und Verrenkungen, sorgt die Kombination für einen raschen Abbau der Schwellungen und Blutergüsse. Bei Nagelbettentzündung und Frostbeulen werden die Entzündungen beseitigt.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Zink + Salicylsäure + Aluminiumsilikat

Die in dieser Kombination verwendete Konzentration von Salicylsäure wirkt bis in tiefere Haut- und Gewebeschichten entzündungshemmend. Der Wirkstoff hemmt dabei die Prduktion von körpereigenen entzündungsvermittelnden Substanzen, den sogenannten Prostaglandinen. Dieser Effekt wird durch die leicht antibakteriellen Eigenschaften von Aluminiumsilikat und Zink/link> ergänzt. Diese Wirkstoffe stören den Stoffwechsel von entzündungsauslösenden Bakterien.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.