Pyrantel

Allgemeines

Pyrantel wird bei Infektionen mit Spul-, Maden-, Todeswürmern und amerikanischen Hakenwürmern eingesetzt. Der Wirkstoff tötet die Parasiten ab, damit sie mit dem Stuhl aus dem Körper ausgeschieden werden können.

Welchem Zweck dient dieser Wirkstoff?

  • Würmer des Darms abtöten.

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Pyrantel im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Pyrantel nicht verwendet werden?

Bei Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder Leberschäden darf Pyrantel nicht eingesetzt werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Über die Auswirkungen von Pyrantel in der Schwangerschaft und Stillzeit ist wenig bekannt, deshalb darf der Wirkstoff während dieser Zeit nicht verwendet werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

In angemessener Arzeiform (beispielsweise als Saft) können auch Kleinkinder mit Pyrantel behandelt werden. Allerdings wird die Gabe an Kinder unter sechs Monaten nicht empfohlen, da es dazu keine Studien gibt. Die Anwendung in diesem Alter liegt im Ermessen des Arztes.

Welche Nebenwirkungen kann Pyrantel haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Pyrantel. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Häufige Nebenwirkungen:
Kopfschmerzen, Schwindel, Darmkrämpfe, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Erhöhung von Leber-Enzymen (Transaminasen).

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Hauterscheinungen (Exanthem), Müdigkeit.

Welche Wechselwirkungen zeigt Pyrantel?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Es sind keine Wechselwirkungen bekannt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Die Leberwerte sollten während der Einnahme des Wirkstoffs regelmäßig von einem Arzt kontrolliert werden.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Medikamente beinhalten Pyrantel?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Pyrantel enthalten ist.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform
Kautabletten
Suspension

So wirkt Pyrantel

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Pyrantel. Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Mittel gegen Wurmerkrankungen, zu welcher der Wirkstoff Pyrantel gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs Pyrantel

Pyrantel wird bei Infektionen mit Spul-, Maden-, Todeswürmern und amerikanischen Hakenwürmern eingesetzt. Der Wirkstoff tötet die Parasiten ab, damit sie mit dem Stuhl aus dem Körper ausgeschieden werden können.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Pyrantel sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Pyrantel

Pyrantel zählt zu den Mitteln gegen Wurmerkrankungen. Der Wirkstoff erregt die Muskulatur des Wurms, sodass dieser gelähmt wird und mit dem Stuhl ausgeschieden werden kann.

Pyrantel wird nur wenig vom Darm in das Blut aufgenommen, dadurch ist die Gefahr von Nebenwirkungen gering. Der Wirkstoff ist also in der Regel sehr gut verträglich.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.