Lebertran + Zinkoxid

Allgemeines

Lebertran und Zinkoxid werden zur Wundbehandlung und Wundpflege eingesetzt. Hierzu zählen die Anwendung bei Hauterkrankungen durch Wundliegen, an offenen Beinen, Schnitt- und Schürfwunden sowie an Amputationsstümpfen. Auch Schrunden, kleine Analrisse sowie Finger- und Brustwarzeneinrisse können durch die Wirkstoffkombination besser abheilen. Außerdem können Lebertran und Zinkoxid zur Linderung von Hautbeschwerden nach einem Sonnenbrand, Verbrennungen leichten Grads oder Entzündungen als Folge einer allergischen Reaktion auf Licht verwendet werden. Schließlich bietet die Kombination auch einen gewissen Hautschutz für die Umgebung von Hautstellen, aus denen Eiter austritt.

Welchen Zwecken dient diese Wirkstoffkombination?

  • Beschwerden bei Sonnenbrand mindern
  • allergische Hauterkrankungen lindern
  • Schrunden und Einrisse behandeln
  • Ekzeme lindern
  • leichte Verbrennungen behandeln
  • Amputationsstümpfe pflegen
  • Umgebung von Eiterungen schützen
  • Hautveränderungen durch Wundliegen verringern
  • Haut nach Sonnenbrand pflegen
  • Wundheilung fördern
  • Gewebsneubildung unterstützen
  • Unterschenkelgeschwüre abtrocknen.

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Lebertran + Zinkoxid im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann dürfen Lebertran + Zinkoxid nicht verwendet werden?

Lebertran und Zinkoxid dürfen bei Überempfindlichkeit gegen einen der beiden Wirkstoffe nicht angewendet werden.

Vor der Anwendung muss eine Wundinfektion ausgeschlossen werden. Tritt nach der Behandlung mit Lebertran und Zinkoxid keine Besserung auf, so muss überprüft werden, ob sich die Wunde zwischenzeitlich entzündet hat. Eine entsprechende antientzündliche Therapie ist dann notwendig.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Lebertran und Zinkoxid können während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden. Allerdings sollte man eine großflächige Anwendung (vor allem bei stillenden Frauen im Bereich der Brust) vermeiden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Über eine besondere Gefährdung von Kindern ist nichts bekannt.

Welche Nebenwirkungen können Lebertran + Zinkoxid haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Lebertran + Zinkoxid. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Sehr seltene oder vereinzelte Nebenwirkungen:
örtliche Unverträglichkeiten; Überempfindlichkeitsreaktionen; Juckreiz; Nässen; Rötung; trockene Haut; allergische Kontaktreaktionen (Kontaktallergie gegen die Wirkstoffkombination).

Besonderheiten:
Nach dem Auftragen von Lebertran und Zinkoxid auf stark entzündliche Hautpartien kann ein leichtes Brennen auftreten.

Welche Wechselwirkungen zeigen Lebertran + Zinkoxid?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Andere Hautpflegemittel können bei gemeinsamer Anwendung mit Lebertran und Zinkoxid in ihrer Wirkung abgeschwächt werden und sollten daher nicht zusammen mit der Wirkstoffkombination angewendet werden.

Allergische Reaktionen auf Medikamente

Manchmal lösen Arzneimittel allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion auf Lebertran + Zinkoxid wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.


Welche Medikamente beinhalten Lebertran + Zinkoxid?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Lebertran + Zinkoxid enthalten sind.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform
Salbenspray
Salbe

So wirkt Lebertran + Zinkoxid

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Lebertran + Zinkoxid. Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Hautpflegemittel, zu welcher die Wirkstoffkombination Lebertran + Zinkoxid gehört.

Anwendungsgebiete der Wirkstoffkombination Lebertran + Zinkoxid

Lebertran und Zinkoxid werden zur Wundbehandlung und Wundpflege eingesetzt. Hierzu zählen die Anwendung bei Hauterkrankungen durch Wundliegen, an offenen Beinen, Schnitt- und Schürfwunden sowie an Amputationsstümpfen. Auch Schrunden, kleine Analrisse sowie Finger- und Brustwarzeneinrisse können durch die Wirkstoffkombination besser abheilen. Außerdem können Lebertran und Zinkoxid zur Linderung von Hautbeschwerden nach einem Sonnenbrand, Verbrennungen leichten Grads oder Entzündungen als Folge einer allergischen Reaktion auf Licht verwendet werden. Schließlich bietet die Kombination auch einen gewissen Hautschutz für die Umgebung von Hautstellen, aus denen Eiter austritt.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Lebertran + Zinkoxid sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Lebertran + Zinkoxid

Lebertran und Zinkoxid gehören zu den Hautpflegemitteln und fördern den Heilungsprozess geschädigter Haut. Lebertran führt zur Aufweichung von Krusten und Schuppen. Zinkoxid wirkt zusammenziehend (adstringierend), so dass die verwundeten Hautbereiche und Blutgefäße nahe der Oberfläche abgedichtet werden. Infolgedessen werden Wundabsonderungen (Wundsekret) vermindert und die nässenden Stellen trocknen aus. Außerdem werden Mikroorganismen wie Bakterien durch die Aufnahme von Zink-Ionen in geringem Maße inaktiviert.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.