Diarrhoesan

Hersteller: Loges (Dr. Loges + Co. GmbH)
Wirkstoffkombination: Apfelpektin + Kamillenblüten
Darreichnungsform: Lösung
Rezeptfrei

Wirkung

Diarrhoesan enthält die Wirkstoffkombination Apfelpektin + Kamillenblüten. Zu beachten ist außerdem die besondere Wirkung von Diarrhoesan.

Die Kombination aus Apfelpektin und Auszügen (Extrakten) aus der Kamillenblüten lindert die Beschwerden bei leichtem Durchfall, der nicht durch Bakterien verursacht ist.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Apfelpektin + Kamillenblüten sind vertiefende Informationen verfügbar:

Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Mittel gegen Durchfallerkrankungen, zu welcher die Wirkstoffkombination Apfelpektin + Kamillenblüten gehört.

Anwendungsgebiete laut Herstellerangaben

  • milde Formen von Durchfall, die nicht durch Bakterien verursacht wurden

Dosierung

Vor Gebrauch wird die Lösung gründlich geschüttelt.

Erwachsene und Schulkinder nehmen anfangs zwei Esslöffel der Lösung ein, danach stündlich einen Esslöffel. Wenn der akute Durchfall nachgelassen hat, wird zwei- bis viermal täglich ein Esslöffel empfohlen.

Für Kleinkinder und Säuglinge vermischt man die angegebenen Flüssigkeitsmengen am besten mit einem Getränk, mit Brei oder mit Suppe.

Kleinkinder bekommen am Anfang zwei Teelöffel, dann stündlich einen Teelöffel der Lösung. Nach dem Abklingen der akuten Beschwerden genügt zwei- bis viermal täglich ein Teelöffel.

Säuglinge erhalten zuerst einen Teelöffel, danach stündlich einen halben Teelöffel der Lösung. Nach Besserung nehmen sie zwei- bis viermal täglich einen halben Teelöffel.

Die Behandlung wird fortgesetzt, bis der Stuhlgang wieder geformt ist. Danach sollte das Medikament noch einen Tag weiter eingenommen werden, um einem Rückfall vorzubeugen. Über eine mögliche Zusatzbehandlung sollte mit einem Arzt gesprochen werden.

Sonstige Bestandteile

Folgende arzneilich nicht wirksame Bestandteile sind in dem Medikament enthalten:

  • Aromastoffe
  • Aspartam
  • Citronensäure-Monohydrat
  • Ethanol
  • gereinigtes Wasser
  • Natriumbenzoat
  • Saccharin-Natrium

Nebenwirkungen

Seltene Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeitsreaktionen im Mundbereich mit Schwellung und Rötung.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen cder Kombination mit anderen Wirkstoffen sind bisher nicht bekannt.

Gegenanzeigen

Bei einer Überempfindlichkeit gegen Kamillenblüten oder andere Korbblütler (wissenschaftlich Asteraceen oder Compositen) sowie gegen Apfelpektin darf diese Kombination nicht zum Einsatz kommen.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Der Wirkstoff kann in der Schwangerschaft und Stillzeit verwendet werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Der Wirkstoff ist prinzipiell für Kinder geeignet.

Bei Kindern mit Durchfall muss auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie den Ersatz von Mineralstoffen geachtet werden. Die Behandlung sollte immer in Absprache mit einem Arzt geschehen.

Warnhinweise

  • Auf eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und Mineralstoffen bei Durchfallerkrankungen ist besonders bei Kindern zu achten.
  • Wegen des Hilfsstoffs Aspartam darf dieses Medikament nicht bei der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie eingenommen werden.
  • Das Medikament enthält 1,5 Volumenprozent Alkohol.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen.

Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.

Packungsgrößen

Packungsgröße und Darreichungsform
200 Milliliter Lösung
200 Milliliter Flüssigkeit

Vergleichbare Medikamente

Folgende Tabelle gibt einen Überblick über Diarrhoesan sowie weitere Medikamente mit der Wirkstoffkombination Apfelpektin + Kamillenblüten (ggf. auch Generika).

Medikament
Darreichungsform
Lösung

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.