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Aphrodisiaka: Diese 6 Lebensmittel steigern die Libido
Aphrodisiaka sind Substanzen, die das sexuelle Verlangen (Libido) steigern sollen. Neben bestimmten Wirkstoffen aus der Naturheilkunde oder Medizin spielen auch verschiedene Lebensmittel seit Jahrhunderten eine Rolle in diesem Zusammenhang. Ihre angeblich luststeigernde Wirkung wird meist auf charakteristische Aromen, spezifische Inhaltsstoffe, ein markantes Aussehen oder kulturelle Bedeutungen zurückgeführt.
Ob Lebensmittel tatsächlich eine aphrodisierende Wirkung haben, ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Ihrem jahrhundertealten Ruf hat dies dennoch keinen Abbruch getan: Viele Zutaten und Nahrungsmittel gelten weiterhin als sinnlich oder stimulierend. Die folgende Galerie stellt 6 davon vor.
Zimt: Gewürz mit aphrodisierender Wirkung
Zimt bringen viele Menschen sofort mit der Weihnachtszeit in Verbindung. Seinen Ruf als Aphrodisiakum verdankt das Gewürz seinem besonderen Aroma. Auch enthält Zimt Inhaltsstoffe wie Zimtaldehyd und Eugenol, die den Kreislauf beleben und die Durchblutung fördern können. Zimt soll zudem zahlreiche gesundheitliche Vorteile bringen, etwa bei Beschwerden wie Völlegefühl helfen und den Blutzucker senken.
Lesetipp: Von Anis bis Zimt – 7 Gewürze, die wie Arzneien wirken
Aphrodisiaka: Kann Vanille die Libido steigern?
Auch Vanille wird schon seit Jahrhunderten eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben. Immer wieder ist zu lesen, Vanilleschoten enthielten Lockstoffe oder pheromonähnliche Substanzen, die beim Menschen die Libido steigern könnten – doch dafür gibt es keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege. Fest steht dagegen: Viele Menschen empfinden den süßlich-warmen Duft als angenehm und sinnlich.
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Chili: Scharfes aphrodisierendes Gewürz
Chili ist ein weiteres Gewürz, das als Aphrodisiakum bekannt ist und die Libido steigern soll. Das enthaltene Capsaicin reizt bestimmte Rezeptoren im Mund und kann ein intensives Wärme- und Kribbelgefühl auslösen. Diese Empfindungen werden häufig als belebend wahrgenommen, gelten jedoch nicht als Beleg für eine aphrodisierende Wirkung. Chili sorgt vor allem dafür, dass Speisen mehr Schärfe und Intensität erhalten.
Schokolade: Aphrodisierendes Lebensmittel
Schokoladae gilt als Klassiker unter den aphrodisierenden Lebensmitteln. Vermutlich sorgt vor allem der hohe Genussfaktor für das Wohlbefinden. Schokolade enthält aber auch Stoffe, welche an der Produktion von Glückshormonen wie Serotonin und Dopamin beteiligt sind. Besonders dunkle Sorten ab etwa 70 Prozent Kakao liefern zusätzlich Flavanole, die die Durchblutung unterstützen können.
Lesetipp: Wie gesund ist Schokolade?
Austern gelten als aphrodisierendes Lebensmittel
Austern sind auch heute noch ein Luxusgericht, das viele Menschen nur selten oder gar nicht essen. Häufig werden sie zu den aphrodisierenden Lebensmitteln gezählt. Ihr hoher Gehalt an Zink ist einer der Gründe, denn dieser Mineralstoff spielt eine Rolle im Hormonstoffwechsel. Ob Austern tatsächlich die Libido steigern, ist jedoch nicht belegt. Ihr besonderer Geschmack und ihr kultureller Status tragen dennoch dazu bei, dass sie bis heute als sinnlich konnotiertes Lebensmittel gelten.
Aphrodisierendes Lebensmittel: Granatapfel
Der Granatapfel gilt seit Jahrhunderten als Symbol für Fruchtbarkeit und wird häufig als natürliches Aphrodisiakum genannt. Seine leuchtenden Kerne enthalten reichlich Antioxidantien, die die Gefäßgesundheit unterstützen können. Eine kleine Studie deutete darauf hin, dass Granatapfelsaft bei Männern mit leichter erektiler Dysfunktion die Erektionsfähigkeit verbessern könnte – gesicherte Belege fehlen jedoch.
Aphrodisiaka sind Substanzen, die das sexuelle Verlangen (Libido) steigern sollen. Neben bestimmten Wirkstoffen aus der Naturheilkunde oder Medizin spielen auch verschiedene Lebensmittel seit Jahrhunderten eine Rolle in diesem Zusammenhang. Ihre angeblich luststeigernde Wirkung wird meist auf charakteristische Aromen, spezifische Inhaltsstoffe, ein markantes Aussehen oder kulturelle Bedeutungen zurückgeführt.
Ob Lebensmittel tatsächlich eine aphrodisierende Wirkung haben, ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Ihrem jahrhundertealten Ruf hat dies dennoch keinen Abbruch getan: Viele Zutaten und Nahrungsmittel gelten weiterhin als sinnlich oder stimulierend. Die folgende Galerie stellt 6 davon vor.
- Online-Informationen des Bayerischen Rundfunks: Schokolade wirkt: https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2009/schokolade-wirkt-100.html (Abruf: 12/2025)
- Online-Informationen der Techniker Krankenkasse: Natürlich potenter: Mythos oder Wahrheit: https://www.tk.de/techniker/gesundheit-foerdern/familie/natuerlich-potenter-2096372 (Abruf: 12/2025)
- Online-Informationen der Barmer: Zimt: Wie gesund ist das leckere Gewürz? https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/leben/ernaehrung/zimt-gesund-1142270 (Abruf: 12/2025)