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BMI bei 14,5

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  • BMI bei 14,5

    Hallo,
    ich schreibe unter große Verzweiflung und entschuldige mich erstmal das es nicht richtig zu Reizdarm & Durchfall passt, aber mein Problem passt nirgends richtig rein.
    Mein Problem ist das ich immer dünner werde und langsam die Angst habe zu verhungern. Mein aktueller BMI ist bei 14,5 und war ca. ende August noch bei 18.
    Ich nehme das 3 fache an Kalorien zu mir als, als was bei einer Bioelektrische Impedanzanalyse errechnet wurde. Und trotz großen bemühen schaffe ich leider auch nicht noch mehr zu essen. Es ist jetzt schon eine Qual.
    Ich nehme immer noch im schnitt jede Woche zwischen 300-500g ab.
    Ich habe schon an mehren Stellen nach Hilfe gesucht(Ernährungsberater, Onkologen, Gastroenterologen, Rheumatologen usw.). Es konnte kein Ursache Gefunden werden und alle sind Ratlos mit mir.
    Es wurde Unterschall vom Bauchraum gemacht, Magen- Darm Spieglung, Stuhlproben auf Parasiten.
    Laboruntersuchungen: Schilddrüse ist es nicht, Leberenzyme top, auch Werte für Bauchspeicheldrüse, Normaler BZ. Kein Eiweißmangel, oder andere Mangel wurden auch nicht festgestellt(B12 Ferritin super)
    Ich habe auch keine Beschwerden im Magen Darm Bereich. Keinerlei Veränderung des Stuhls.
    Angefangen hat alles ca.August/ September, ich hatte zu dem Zeitpunkt ein Schub (Vaskulitis). Ich kenne von früher das ich bei ein Schub stark immer abnehme und am Anfang wurde es auch darauf geschoben, nur ich bin jetzt schon seit mehren Wochen in Remission und besser wird es mit der Gewichtsabnahme leider nicht.
    Zu dem Zeitpunkt des Schubes hatte ich öfters für 10-20 Minuten Kollig artige Schmerzen im Bauchraum. Aber das hatte ich auch seit mehren Wochen nicht mehr gehabt.
    An Medikamenten nehme ich Endoxan, Prednisolon, MTX und cefuroxim. An weiteren Erkrankungen habe ich ein IgA Mangel
    Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Daher wäre ich für jeden Tipp Dankbar was es sein könnte bzw. es sein könnte. Bin Mitte 30
    Ich weiß einfach nicht mehr in welche Richtung ich ansetzten soll oder wie mir geholfen werden soll. Es kann noch nicht sein das man mich verhungern lässt.

    MFG
    Jasmin


  • Re: BMI bei 14,5

    Sie gehören dringend in eine STATIONÄRE internistische Behandlung. Ihr Problem ist ja offensichtlich sehr komplex, rheumatoloigsche Probleme, Immunsuppression durch Medikamente etc.
    Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, dann kann man Sie einweisen, gezielte Diagnostik im organischen und psychosomatischen Bereich machen (damit will ich Ihr Problem nicht auf die "Psychoebene" schieben, die Mitbeurteilung gehört aber unbedingt mit hinzu!).
    MfG
    Dr. E. S.

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    • Re: BMI bei 14,5

      Ich war im Dezember Stationär gewesen. Und sehe es heute als Großer Fehler, ich hatte den Eindruck weil keiner eine Ahnung hatte, was ich habe, hat man nach über 1 Woche versucht mich los zu werden- Es wurde schon drüber Diskutiert ob es von ein der Immunsuppressiver kommt, allerdings als dazu mein ambulanter Behandelter Arzt dazu angerufen wurden und der sagt, dass es nicht zu verantworten wäre, davon eins zu reduzieren, war das vom Tisch. Ich war ins Krankenhaus mit ein Gewicht von 43,1 KG rein gegangen, nach einer Woche war das Gewicht bei 40,8 kg . Und das ist was mich heute noch sauer macht. Ich wurde dann am nächsten Tag direkt nach dem Mittagessen gewogen, wo das Gewicht bei 41,6 kg war . Ich hatte sogar noch drum gebeten vorher auf die Toilette zu gehen, weil mein Blase recht voll war, was ich nicht durfte. Am nächste Tag hieß es, ich werde entlassen. Auf die Frage wie es weiter gehen soll, ich würde ja immer mehr annehmen, heiß es, es wäre kein Gastroenterische Ursache und sollte mich zu allein weitern an meine Ambulante Ärzte wenden bzw. Ernährungsberater.
      Was mich jetzt aber am meisten sauer macht, ist als ich den Bericht gelesen habe. Da steht drin, dass unter Regelmäßige Mahlzeiten im Stationären Rahmen eine Gewichtszunahme zu verzeichnet wäre. Wo auch drin steht das ich mit 40,8 bei der Aufnahme hatte und einlassen mit 41,6. Wo ich kaum an ein versehen glaube. Ich bin auch schon dabei das Wiege Protokoll vom Krankenhaus mir zu besorgen. Allerdings lässt sich auch so belegen das es nicht stimmt, weil ich 2 Tage vor dem Krankenhaus beim Arzt war, wo eben das Gewicht Nachweislich bei über 43 war und auch danach (12 Tage später ) bei unter 41 war. Daher weiß mein Ambulanter Arzt auch das es so nicht stimmt, dass ich in der Zeit im Krankenhaus zugenommen habe.
      Ich hatte da auch zugeben, weniger gegessen als zu Hause, ich konnte mir ja nicht wirklich außerhalb der normalen Mahlzeiten was zu essen machen und so war es eben nur das essen vom Krankenhaus+ 4 mal 400kcal Trinknahrung und Maltodextrin was ich mir immer ins Wasser mische. Zu Hause sind es sonst im schnitt 3700kcal am Tag und das ist kein geschätzter Wert, sondern der bei meiner Ernährungsberaterin über 10 Tage Ernährungstagebücher errechnet wurde. Und es stimmt wirklich das ich unter der Kalorien zahl sogar weiter abnehme, ich bewege mich auch sehr wenig und ich denke das selbst bei dem großen Psychologischen Problem, so eine hohen Energie Verbrauch nicht zu erklären ist.
      Es bestehen aber keine Psychischen Probleme. Mich regt es aber Ehrlich gesagt ein wenig auf, dass nur weil nichts festgestellt wird , immer nur zu gerne es , dann es auf die Psyche geschoben wird. Mir hat dieses ärztliche Vorgehen, nur weil es für den Arzt besser klingt, es wäre Psychosomatisch, als zu sagen "Wir wissen nicht was sie haben" mir schon zweit mal fast das leben gekostet.
      Und jetzt soll, weil mein Gewichtsverlust bis jetzt unklar ist, Psychosomatisch sein. Ok, dann würde ich wirklich gerne erfahren welche Psychische/Psychosomatische Erkrankung das bewirken kann? Wo bei einer Kalorienbedarf von 3700kcal noch weiter abgenommen wird, bei sehr wenig Bewegung?Das würde mich wirklich Interessieren.
      Das macht mir wirklich, was ich hier lese wirklich wenig Hoffnung. Stationär war ist schon, dann wird hier schon Anspielung drauf gemacht dass es auch Psychosomatisch sein kann.
      Ja dann sehe ich wirklich keine Chancen mehr für mich, dann wird man mich wohl,weil es wohl Psychosomatisch sein wird verhungern lassen. Tolle Aussichten. Es ist ja so viel einfach es auf die Psyche zu schieben. Aber wirklich schlimm, wenn man dadurch in Lebensgefahr gerät. Ich bin es ja leider schon gewöhnt.
      Da weiß ich wirklich nicht wieso ich dann, noch ein Anlauf zur Abklärung nehmen soll. Weil mir kostet es viel Kraft, die ich kaum noch habe. Und nur um zu hören es wäre Psychosomatisch. Nein Danke.

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      • Re: BMI bei 14,5

        Liebe Jasmin,
        sind sind deutlich untergewichtig und haben eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis. Es ist doch nicht herabwürdigend oder schlecht, wenn parallel eine psychosomatsche Mitbehandlung erfolgt, um eine Essstörung sicher auszuschließen und Ihnen zu HELFEN !!
        MfG
        Dr. E. S.

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        • Re: BMI bei 14,5

          Es geht nicht um herabwürdigend, sondern das es auch für ein Lebensgefährlich sein kann wenn von ärztlicher Seite, nur weil es einfacher ist fehlerhaft als Psychosomatische gesehen wird.. Wie erwähnt ist es mir schon passiert. Ein Fall den ich mal erleben konnte, hatte ständigen Schnellen Puls, Brustschmerzen fühlte mich immer schlapp, war kurzatmig mein laufen. War deswegen mehr als einmal beim Arzt deswegen gewesen. Da ist es immer, es kann nichts sein, wäre Anfang 20, wäre wohl Psychisch, hätte wohl viel Stress. Es wurde mir eine Therapie empfohlen. Weil ich dann mehre Tagen nochmal gewagt habe, nochmal zum Arzt zu gehen(da ging es mir extrem schlecht) und auch fragte ob es nicht das Herz sein könnte, wurde ich noch ausgelacht und dann Stationär in eine Psychosomatische Klinik und mir wurde ein Antidepressiver verschrieben . Als ich das dann ca. 1,5 Stunden später in der Apotheke hohlen wollte, bin ich da zusammengebrochen und hatte Kammerflimmern . Ich hatte nur durch sehr viel glück überlebt bzw. die in der Apotheke gleich mit der Wiederbelebung durchgeführt haben und auch der Rettungsdienst sehr schnell da war.
          Du dem Zeitpunkt war die Vaskulitis bei mir noch nicht bekannt, daher wurde wie fast immer bei jungen Patientinnen Beschwerden nur gleich als Psychosomatisch abgestempelt-
          Aber das war nicht Schädlich das es einfach nur als Psychosomatisch gesehen wurde? Statt vll. einfach mal abzuklären und ein Patient erst nehmen. Das war bestimmt so keine Hilfe und hatte mir fast das leben gekostet.
          Aber es war ja schon so gewesen das ich eine Zeit vorher schon einige Beschwerden hatte die auch einfach mal als Psychosomatisch gesehen wurde.
          Weil Ärzte es aber einfach nur als Psychosomatisch sahen musste ich auch sonst viel Leid erfahren.
          Hatte meine Arbeitsstelle verloren weil es mir ständig schlacht ging, weil kann Arzt ein glaube (war ja nur Psychosomatisch) zählte es so als Selbstverschulden das ich meine Arbeitsstelle verloren hatte. Heiß, ich bekam so auch erst von den Ämtern kein Geld und wurde fast Obdachlos .
          Ich musste wegen falsch, was für Psychosomatisch halten mehre Monate, Angst haben Obdachlos zu werden und was noch schlimmer war, über so einen Langen Zeitraum Hilflos mit ansehen wie es mir von Tag zu Tag schlechter ging. Kaum noch schaffte mich selbst zu versorgen. Aber gleichzeitig erleben, das ein keiner glaubte. Das ist eine Situation und Leid was sich kaum einer vorstellen kann. Und das ist was ich mir wirklich wünschen würde, dass Ärzte sich dieses Leid mal kapieren was die mit anrichten können, wenn einfach mal Beschwerden als Psychosomatisch gesehen werden. Es kann Menschen töten, aber auch Größen Leid verursachen.
          Ich hatte mich über die Diagnose Vaskulitis damals gefreut, obwohl ich kurz davor das Kammerflimmern hatte und auch mein Herz in Mitleidenschaft gezogen wurde. Aber es kann eben kaum was schlimmer sein, as wenn man Krank ist und keiner ein glaubt und man so lange Hilflos mit ansehen muss, wie man immer mehr zum Wrack wird.
          Daher verknüpfe ich auch das Wort Psychosomatisch mit " Hilflos mit ansehen, wie man immer mehr zum Wrack wird und keiner ein hilft auch wenn man nur noch vor sich rum vegetiert evtl erst Hilfe wenn es Lebensgefährlich wird".
          Das ist der Schaden der mir scheint langen mir Bewusst ist, dass wenn ein Gesundheitliches Problem kommt, bei mir immer die Angst ist das keiner mir glaubt bzw, es einfach als Psychosomatisch gesehen wird und deshalb keine Hilfe bekomme und so leiden muss wie es eben früher war. Gleiche Situation komme.
          Das ist auch der Grund wieso ich hier auch überreagiere, wenn jetzt mit mein unklaren Gewichtsverlust einfach gemeint wird es ist Psychosomatisch.
          Weil damit genau die Angst extrem hochkommt. Die Befürchtung meine Ärzte werden mir nicht glauben, es als Psychosomatisch gesehen und deshalb nichts gemacht wird und ich so zusehen muss, bis ich kaum noch laufen kann, Pflegefall werden und schlussendlich verhungere.
          Das ist ein Punkt wo ich ständig gegensteuern muss, mir vor Augen halten das ich heute ein andere Situation habe als früher, mein jetziger Arzt bis jetzt immer geglaubt hat und auch in den letzten Jahren immer versucht hat zu helfen in schweren Schüben.
          Aber daher ist es öl in mein Trauma und meine Angst gießen, wenn jetzt hier einfach es als Psychosomatisch gesehen wird. Weil diese Angst, eben auch vorher schon da war, dass man mir nicht glaubt, eben auch mein Arzt.
          Ich hatte eigentlich vor gehabt die nächsten Tage Kontakt zu mein Arzt und auch Ökotrophologin aufzunehmen, aber nach dem hier, ist es im Moment so present, dass man mir sowieso nicht glaubt, ist wohl Psychosomatisch, dass ich es sinnlos finde, wenn ja sowieso keiner mir glaubt was machen wird bzw. bei ein über 3700kcal gemeint wird, dass ich durch Gesprächen nicht verhungern werde und das als Hilfe gesehen wird. Unter dem Gesichtspunkt, kann ich mir den Stress und Belastung überhaupt zum Arzt zu gehen auch sparen.
          und Ehrlich gesagt finde ich es hier schon ein wenig unverschämt mit einer Essstörungen, weil ein damit ja schon eine Lüge unterstellt wird. Das es z.b nicht mit den 3700kcal stimmt bzw. ich das essen drin behandelt oder auch keine Abführmittel nehme.
          In übrigen hatte die Ökotrophologin schon eine Essstörung ausgeschlossen, wo sich auch um das essen viel Unterhalten wurde und wie ich das alles sehe usw. aber auch weil meine Blutwerte 0 zeigen das ich mich Mangel ernähre . Auch meine Elektrolyte immer in Ordnung waren.

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          • Re: BMI bei 14,5

            Hallo Jasmin,

            was Du jetzt durchmachst, kann ich gut nachvollziehen, denn mir geht es ähnlich, und zwar schon seit 1,5 Jahren. Wie Du leide ich an einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung und werde mit ziemlichen Bomben plus Cortison therapiert. Vor drei Jahren hatte ich auch einen schweren Herzinfarkt und zeitgleich die Diagnose Brustkrebs. Im Verlauf der Chemo hatte ich mehrere Lungenentzündungen und eine Lungenembolie. Entsprechend bekam ich weitere Medikamente wie zweifache Blutverdünnung, Betablocker, Statine und einem Aromatasehemmer. Damals war ich von 52 kg (165 cm Körpergröße) bis auf 44 kg nach der Brust-OP abgemagert.

            Ein halbes Jahr danach hatte ich mit viel Mühe und nach einer Reha wieder bis auf 49 kg zugenommen. Ich war happy und dachte, es könne jetzt nur noch aufwärts gehen. Leider falsch gedacht.

            Ein knappes halbes Jahr später begann ich ohne ersichtlichen Grund kontinuierlich abzunehmen. Ich verstand die Welt nicht mehr. Als ich nur noch 45 kg wog, ging ich zum Hausarzt, der mich zu beruhigen versuchte und mir erklärte, mein Körper hätte in den letzten 1,5 Jahren ja auch extrem viel durchgemacht. Seine Empfehlung: Waage jetzt erst mal ignorieren.

            Einen Monat später wog ich nur noch 42,5 kg, worauf ich direkt ins Krankenhaus ging, mich dort an einen der Internisten wandte und mich stationär aufnehmen ließ. Es folgten eine CT-Untersuchung des Abdomens, eine Magenspiegelung und schließlich auch noch ein Breischluck. Diagnose: langstreckige Magenausgangsstenose. Den Entlassungsbericht des Stationsarztes empfand ich als schlechten Scherz, denn dort stand als Aufnahmegrund "subjektiv empfundener Gewichtsverlust". Auf der geeichten Waage hatte ich bei der Aufnahme 43,5 kg gewogen, also ein Kilo mehr als auf der Waage zu Hause.

            Während des Aufenthalts hatte ich mit dem Stationsarzt die ständige Diskussion um die Differenz des Gewichts zwischen der häuslichen Waage und dem Wert, den die Waage im Spital anzeigte. Dass ich mich stets auf derselben Waage und immer morgens vor dem Frühstück wog und seit einem halben Jahr bei schon bestehendem Untergewicht ungewollt über 6 kg abgenommen hatte, interessierte nicht.

            Die Gewichtsabnahme ging leider weiter. Irgendwann waren es nur noch 41 kg. Ich war total verzweifelt und ging zwecks Zweitmeinung zu einem anderen Arzt. Auch der nahm mich stationär auf. Die Magenausgangsstenose wurde bestätigt, hinzu kamen ein extremer und sehr immobiler Hakenmagen, der bis ins kleine Becken reicht. Daraufhin wurde mir Motilium verschrieben, das ich vor jeder Hauptmahlzeit einnehmen sollte.

            Ein wenig besserte sich die Situation, und ich nahm bis auf 43 kg zu. Dann stagnierte das Gewicht aber, was es leider bis heute tut. Aber wenigstens nehme ich nun nicht wieder ab.

            Inzwischen denke ich, dass zum einen die chronische Erkrankung plus der vorausgegangenen akuten Erkrankungen, zum anderen aber auch die Massen an Medikamenten bzw. irgendwelche Wechselwirkungen derselben eine Rolle spielen. Könnte es bei Dir auch so sein?

            LG Monsti

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            • Re: BMI bei 14,5

              Liebe Frau Dr. Schönenberg,

              Es ist doch nicht herabwürdigend oder schlecht, wenn parallel eine psychosomatsche Mitbehandlung erfolgt, um eine Essstörung sicher auszuschließen und Ihnen zu HELFEN !!
              Sofern man nicht von vornherein als essgestört abgestempelt wird, ist das ja auch in Ordnung. Im KH kann man ja beobachten, wie und wie viel der Patient isst. Ich z.B. bin aber eindeutig nicht essgestört, wurde aber während meines KH-Aufenthalts schon am Tag der Aufnahme zum konsiliarischen Psychater geschickt, ehe überhaupt andere Untersuchungen erfolgten. Okay, war für mich jetzt kein Problem, weil mich dieser Arzt schon während der Krebstherapie betreute, aber für jemanden, der unfreiwillig abnimmt, sich deshalb an einen Arzt wendet, stationär aufgenommen wird und dann sofort zum Psychater geschickt wird, ist das wie ein Schlag ins Gesicht.

              Kaum ein essgestörter Mensch geht freiwillig ins KH, weil er abnimmt. Im Gegenteil, da bei einer Essstörung ja die Körperwahrnehmung gestört ist, nehmen sich die Betroffenen selbst mit massivem Untergewicht als zu dick wahr. Sie gehen garantiert nicht zum Arzt.

              Bei unsereins ist dies aber ganz und gar nicht der Fall. Mein knochiges Gestell stört mich immens, und ich finde mich so einfach nur hässlich, zudem fehlt mir die Kraft, um meinen Alltag problemlos zu meistern. Ich persönlich bin mit 64 auch nicht nicht mehr blutjung und zudem durch das blöde Rheuma eingeschränkt.

              Ich hoffe, Sie verstehen, was ich geschrieben habe.

              LG Monsti

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              • Re: BMI bei 14,5

                Danke Monsti.
                Inzwischen denke ich, dass zum einen die chronische Erkrankung plus der vorausgegangenen akuten Erkrankungen, zum anderen aber auch die Massen an Medikamenten bzw. irgendwelche Wechselwirkungen derselben eine Rolle spielen. Könnte es bei Dir auch so sein?
                Klar daran hatte ich auch schon gedacht. Es war im letzten Jahr auch nicht wenig. Obendrauf waren auch mehre schwere Bakterielle Entzündungen. Zwei schwere Schübe. Einer war im Gehirn, andere zeigte sich so Therapie Residents , dass selbst Hoch Dosiert Cortison nicht wirklich was brachte und erst mit Endoxan in Griff kam. Der Schub war ja im Herbst und ging eben mehre Wochen.

                Ich finde Sie haben das schon alles sehr gut erklärt, wie man sich dabei führt. Bei mir war ja auch so das ich es sehr früh beim Arzt Thematisiert habe. Wo mein BMI noch bei 18 war. Es war da ja schon das ich sehr viel essen musste um mein Gewicht zu halten. Und hatte das viele essen, schon als Belastend empfunden. Deshalb wollte ich auch ein Termin bei der Ernährungsberaterin haben um Tipps zu bekommen um zuzunehmen und evtl. mir gesagt wird, wo ich beim essen ein Fehler mache. Mir war eben grade wegen den Erkrankungen und frühere Erfahrungen, dass ich in den Schüben abnehme, da schon Wichtig gewesen, gewisse Reserven zu haben und nicht im leichten Untergewicht, wie ich da eben war.
                Daher kennt mich die Ernährungsberaterin schon seit fast 1 Jahr.

                Das ist aber eben was mir in dem allen Sorgen macht, ich weiß das ich jetzt absolut 0 Reserven haben, weiß aber wie schnell mal was an Erkrankungen dazu kommt und weiß das ich sowas im Moment nicht wegstecken könnte und klar meine Körperliche Verfassung auch drunter leidet und auch nicht mehr weiß, wie lange ich noch schaffe selbst klar zu kommen.

                Und klar ich weiß das ich viel zu dünn bin und bin auch immer sehr schockiert wie knochig ich bin.
                Und es macht ein auch ein sauer, man macht immer alles um nicht weiter abzunehmen, ist bis ein übel wird und alles und dann soll alles einfach nicht stimmen.
                Ich mich auch nicht traue das Prednisolon von 10mg weiter zu reduzieren, aus Angst das ich noch mehr abnehme obwohl ich weiß das 10mg auch schädlich sind.
                Was für ein Grund soll ich haben das alles vorzuspielen?
                Ja es kostete mich sehr viel Überwindung ins KH zu gehen, aber wegen meinen Vorgeschichten und ich mit vertrauen zu Ärzten nicht einfach bin.
                Aber aus Verzweiflung hatte ich es gemacht.Und das ist eben wozu man keine Kraft mehr hat, wenn es ein so geht, immer wieder zu beweißen das es stimmt was man sagt und schreibt.
                Es war ja hier eigentlich auch der Grund wieso ich überhaupt geschrieben habe,um Hinweise zu bekommen was es sein kann und das beim Arzt wenn es in Frage kommt anzusprechen.
                Aus welchen Grund sollte ich das hier fragen, wenn es selbst herbeigeführt wäre?

                Als letztes hatte ich vor den Feiertagen noch mit der Ernährungsberaterin telefoniert die auch über das alles vorher noch mit mein Onkologen/Hämatologen drüber gesprochen hatte, wie es jetzt mit mir weiter gehen soll. Der Arzt wollte sich noch die Histologien usw. von den Spieglung anfordern und auch eigentlich geplant ist, wenn das Gewicht weiter runter geht (was leider jetzt auch so war) ich Parenteral Ernährt werden soll. Erstmal stabilisieren bevor weiter Diagnostik gemacht wird. Das ist auch so ich als einziges ein wenig Hoffnung habe.
                Wo ich hierdurch auch noch weniger dran glaube, weil ich befürchte, der glaubt mir vll. jetzt noch nicht mehr.
                Aber da ist eben mein weniges vertrauen zu Ärzten, geredet werden kann immer viel, ob es dann gemacht wird ist eine andere Geschichte.

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