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Depressionen, immer mehr Symptome

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  • Depressionen, immer mehr Symptome

    Hallo zusammen, ich war schon bei vielen Ärzten und auch bei meinem Psychiater, aber keiner kann helfen oder alle sagen "Psyche"

    Zu mir, ich bin 39 Jahre alt, recht übergewichtig, aber gerade stark am abnehmen und habe eine diagnostizierte Major Depression mit Anpassungsstörung sowie generalisierter Angststörung.
    Meine Probleme treten Phasenweise auf, daher ich habe meist 2 bis 6 wochen diese Probleme, dann geht es mir wieder 2 bis 3 Jahre gut.
    Nur diesmal dauert es schon 3 Monate.


    Folgende Symptome habe ich seit anfang Januar:

    Morgens zittern der Hände (1 bis 2 Stunden)
    Morgendliches frühes erwachen um immer die gleiche Uhrzeit
    Kreislaufprobleme (fühlt sich so an als ob man jeden moment umkippt) *kommt öfter am Tag vor*
    Atemnot und kurzatmigkeit *mal tagelang, mal tagelang gar nicht*
    Panikattacken abends/nachts *manchmal, nicht jeden tag*
    Unruhe/nervös/getriebenheit *fast den ganzen tag lang*
    Appetitlosigkeit
    Muskelverspannungen *fühlt sich an wie muskelkater im brustkorb bis zum hals*
    Missempfindungen/taubheit *manchmal abends im rechten unterkiefer wie taub/zahnarzt betäubungs Gefühl*
    Hitze im Kopf *abends ab und an bekomme ich für 2 stunden nen roten heißen kopf, aber kein fieber*
    Muskelschwäche *fühle mich kraftlos, jeder schritt ist eine überwindung*
    Tinnitus (piepen)
    Mein linker Arm ist den ganzen tag eiskalt

    Fast täglich kommen neue Symptome hinzu, seit gestern habe ich nach jedem Essen ein brennen im Oberbauch. Keine Schmerzen, fühlt sich an wie mildes Sodbrennen, aber fühlt sich doch anders an. So als hätte man nen hochprozentigen Schnaps runter gekippt.

    Belastend war für mich, das ich vor 3 tagen im bett lag und auf der rechten seite mein Kiefer taub wurde, wie als hätte ich ne spritze vom Zahnarzt bekommen. Kurz darauf bekam ich Kopfschmerzen und dachte sofort an einen Schlaganfall. Der gerufene Notarzt schmunzelte etwas, er konnte akut nichts feststellen und ließ mir die wahl mit ins Krankenhaus zu fahren oder die sache auf sich beruhen zu lassen.
    Er sagte "Migräne".
    Seitdem hab ich ab und an leichte missempfindungen in den lippen.

    Vor 4 Tagen nahm ich wegen magenproblemen eine Pantoprazol, danach hatte ich nächsten morgen Blut im Urin. Seitdem nicht mehr. War nur ein Tag.

    Was wurde bisher gemacht:

    Blutbild beim Arzt, erhöhte werte waren:

    THRO 382.000 (150.000 bis 380.000)
    ​​Cholesterin gesamt 223
    GPT 101 (bereich bis 60)
    HKT 52,2 (43 bis 50)
    Triglyceride 271 (bis 200)

    Schilddrüsenwerte (werden aktuell noch eingestellt)

    TSH 1,69 (Bereich 0,27 - 4,2)
    FT3 0,30 (Bereich 0,2 - 0,44)
    FT4 1,87 (Bereich 0,93 - 1,70)

    EKG unauffällig
    Blutdruck unauffällig (120 zu 78) wird täglich gemessen und bewegt sich immer im gleichen Bereich.
    Blutzucker unauffällig (nüchtern 70 bis 103) wird täglich gemessen
    Urinprobe unauffällig, keine nitrite, nur geringes Eiweiß, keine Leukozyten, kein bilirubin, keine Glucose, PH Wert 6.
    Anamnese beim Psychiater, der sagt das alles von der psyche kommt.


    ​​​​​​Dauerhafte Medikation seit vielen Jahren:

    Venlafaxin 150mg 1x täglich
    Pregabalin 300mg 3x täglich 100
    L-thyrox 150ug

    ​​​​​Kurzzeitig im Januar Tavor 2mg am Tag


    Besonders zu schaffen machen mir diese Art der Kreislaufprobleme die scheinbar keine sind, denn der Blutdruck ist dabei ok.
    Der Schwindel ist auch sehr stark und schränkt mich ein.
    Dann dieses Hitzegefühl wie Fieber was aber auch kein Fieber ist, denn die Körpertemp ist dabei nicht erhöht.
    Das morgendliche Zittern ist auch extrem unangenehm.

    Viele Symptome werden am abend besser, aber der tinnitus ist dauerhaft, Panikattacken gibts auch manchmal abends.
    Und diese missempfindungen/taubheitsgefühl im rechten Kiefer kommt abends.

    Meine Leberwerte sind nicht gerade super, was aber wohl an den dauerhaften Medikamenten liegt. Dazu nehme ich gerade sehr stark ab. durch die Depression habe ich 40 Kilo in 2,5 monaten abgenommen.
    Dafür nehme ich unterstützend für die leber Mariendistel Kapseln.
    Ich habe echt angst das ich in den nächsten Tagen tot umfalle, weil es sich irgendwie ganz anders anfühlt wie die bisherigen Phasen.

    Ich erwarte keine Diagnose, nur ein paar Punkte wo ich ansetzen kann, oder das mir jemand ein wenig die angst nehmen kann, das ich vermutlich nicht tot umfallen werde.

    Liebe Grüße!
    ​​​​


  • Re: Depressionen, immer mehr Symptome

    Hi,
    klar, das kann schon die Psyche sein, aber da sollte der Psychiater mal über mögliche Veränderungen in der Medikation nachdenken um das herauszufinden.
    Ich denke da auch an eventuelle NW der Medikamente, die ja auch auf das Nervensystem gehen können.

    Was mir sonst noch dazu einfällt, könnte das im zeitlichen Zusammenhang mit deiner Gewichtsabnahme stehen?

    Bist du mit Vitaminen, Spurenelementen gut genug versorgt?
    Bewegst du dich ausreichend, machst du Sport der gegen wirken könnte, wie Muskelaufbau, Kardio...?
    Die Symptome könnten durchaus auf Probleme beim Abnehmen hindeuten, dass das auf den Kreislauf geht und für den Organismus zu viel ist.

    Wie du schreibst nimmst du aber auch durch die Depressionen übermäßig stark ab und das kann den Körper überfordern.
    Das kostet den Körper Kraft und eben Vitalstoffe.
    Sprich deinen HA mal darauf an, besonder B Vitamine, Kalzium, Magnesium, Kalium usw.
    Schau dass du sportlich dagegen hältst, Muskelmasse aufbaust, Übungen für das Gleichgewicht machst, Walken, Joggen etc. fürs Herz.
    Mach schon bevor du aufstehst Übungen im Bett, Radfahren mit den Beinen u.ä.
    Achte auf die Ernährung.

    Wenn die Schilddrüse nicht ganz rund läuft, kann sie auch allerhand Symptome machen, also wäre da auch noch eine Hoffnung dass sich alles wieder bessert, wenn du eingestellt bist.

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