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oGTT

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  • oGTT

    Hallo,

    Ich habe den oGTT gemacht und weis nun gar nicht mehr was los ist.

    Nü 75mg
    1h 173mg
    2h 135mg

    Also vollkommen gesunde Glukosetoleranz. Mein Arzt und ich waren erstmal baff. Nun frage ich mich, wieso auf einmal alles wieder o.k. ist.

    Ich bin morgens schon mit starker Migräne aufgewacht, bin aber trotzdem zum Arzt, weil ich das Zuckerwassertrinken hinter mich bringen wollte. Während des Tests ist es mir immer schlechter geworden, ich habs aber durchgehalten. Sollte danach nochmal zum Arzt, zur Auswertung. Dort habe ich kaum noch ein Wort rausbekommen, vor Übelkeit. Der hat mir dann gleich eine NaCl Infusion gegeben und ein Med. gespritzt.

    Ich habe aufgrund der starken Migräne, auch schon die Tage vorher viel Aspirin geschluckt. Ich habe seit 6 Wochen einen Betablocker nehmen müssen. Außerdem habe ich am Tag des oGTT vor dem Test, weil ich ziemlichen Durst hatte, ein Glas Wasser getrunken. Hat das alles einen Einfluss darauf? ( Meine Menstruation habe ich auch noch bekommen, an dem Tag.) Kann das die Erklärung sein weshalb der oGTT vom 2-Stunden Wert ehemals 197mg auf 135mg gesunken ist? Denn ganz in Sicherheit wiege ich mich noch nicht, das sagt übrigens auch mein Arzt.

    Ich hoffe ihr wisst, ob diese ganzen Umstände relevant sind oder nicht.
    Danke und Sorry das es so viel geworden ist.
    Kessie


  • Re: oGTT


    hallo kessie,
    so ganz klar ist mir nie weshalb manche alle nase lang einen ogtt machen. du hattest doch einen oder hat der doc an sich gezweifelt?
    daß an verschiedenen tagen verschiedene werte rauskommen, ist für mich nicht erstaunlich, da wir menschen und keine maschinen sind.
    ob die werte jetzt als gesund gelten oder nicht ist wohl definitionssache. und definitionen ändern sich ab und an.
    zumindest der nbz ist phänominal(von sowas träume ich) die anderen werte kille ich als insuliner mit links.
    (übrigens nicht immer steigen die werte bei streß(mit migräne kenne ich mich nicht aus),
    mach dich nicht verrückt, kontrolliere in sinnvollen abständen, und halte die kh last niedrig, und die bewegung hoch(in den grenzen die machbar sind)
    mfg. klaus

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    • Re: oGTT


      Hallo Klaus,

      Da der 2 Stunden Wert 2007 bei 197mg lag sollte ich 2008 wieder einen machen lassen, hab ich aber nicht, sondern erst jetzt. Ich mag dieses wiederliche süße Zeug überhaupt nicht. Auch dieser 70er NBZ ist mysteriös, hatte ich sonst nicht, sondern zwischen 85 und 98mg. Heute morgen hatte ich auch wieder 93mg. Naja vielleicht lags doch an der Migräne. Jetzt gelte ich jedenfalls als gesund, erstmal bis nächstes Jahr.


      Kessie

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      • Re: oGTT


        bitte lies mal die voraussetzungen, da steht einiges.
        http://www.laborlexikon.de/Lexikon/I...eranz-Test.htm
        und einiges was bei dir nicht ok war.
        mfg. klaus

        Kommentar



        • Re: oGTT


          Danke Klaus,
          das ist schon ziemlich eindeutig.

          Kessie

          Kommentar


          • Re: oGTT


            ..die Werte sind OK...die genannten Faktoren sollten keinen Einfluss auf das Ergebnis gehabt haben...der oGTT sollten in regelmäßigen Abständen wiederholt werden

            Kommentar


            • Re: oGTT


              Hallo Dr. Keuthage,

              Vielen Dank für Ihre Antwort. Aber wenn das alles keinen Einfluss hatte, weshalb steht dann überall das man mindestens 3 Tage vor bis 3 Tage nach der Menstruation, keinen oGTT machen soll. Man Medikamente mindestens 3 Tage vorher absetzen soll u.s.w.

              Welchen Zeitraum meinen sie mit regelmäßig? 1 Jahr ist o.k. oder?

              Wenn ich nächstes Jahr wieder einen oGTT machen lasse, dann nur, wenn ich alle diese Faktoren ausgeschlossen habe. Und sollte er dann wieder gesund sein, mache ich aber keinen mehr, das ist dann wohl nicht mehr nötig.

              Kessie

              Kommentar



              • Re: oGTT


                ..die genannten Faktoren hätten den BZ eher ansteigen lassen...unabhängig vom nächsten Ergebnis sollte der oGTT 1x/Jahr wiederholt werden...

                Kommentar


                • Re: oGTT


                  So? Ich habe inzwischen aber anderes gelesen.
                  http://www.oeaz.at/zeitung/3aktuell/..._2001phar.html
                  oder
                  http://books.google.de/books?id=qXlp...um=1&ct=result

                  Ich habe heute erfahren das meine Mutti einen manifesten Diabetes Typ2 hat. ( Vorige Woche festgestellt) Mein Vati eine gestörte Glukosetoleranz an der oberen Grenze zum DM und weil das ja noch nicht reicht, meine Oma hat auch Typ 2. Das weis ich alles seit heute. Vor kurzem dachte ich noch bei uns hat keiner DM, und jetzt das.
                  Da habe ich ja ein ziemlich erhöhtes Risiko.

                  Kommentar


                  • Re: oGTT


                    Also vollkommen gesund wäre Dein OGTT max 140 nach 1 Stunde und nach zwei Stunden wieder um 70-80 mg/dl gewesen.

                    Die Idee der Vererbung zieht sich durch alles, was wir nicht direkt ursächlich erklären können, hat aber bei Diabetes allein deswegen enge Grenzen, weil bis vor 30 Jahren kaum ein Typ2 und noch vor 15-10 Jahren gerade erst etwa die Hälfte aller Betroffenen überhaupt diagnostiziert wurde. Und das gilt auch für Typ1 LADA.

                    Lediglich der einfache Typ1 hat sich immer schon praktisch selbst diagnostiziert :-(

                    Kommentar



                    • Re: oGTT


                      Hallo Kessi,

                      du brauchst dir gar keine Gedanken mehr darüber zu machen, ob du den Diabetes erben wirst oder nicht. Für dich steht bereits 100%ig fest, dass du eine Diabetes-Kandidatin bist.

                      Wenn dauerhaft mehr Insulin benötigt wird, bilden sich bei den meisten Menschen einfach neue Beta-Zellen, die das zur Verfügung stellen können. Bei manchen funktioniert das nicht, bei denen schränken die Beta-Zellen ihre Sekretionsfähigkeit ein wenn mehr Insulin benötigt wird. Diese Menschn bekommen dann irgendwann Diabetes. Bei denjenigen, deren Beta-Zellen bei Bedarf nachwachsen, geht der BZ nach 2 Stunden sauber wieder zurück. Dabei ist vollkommen egal wie viel Glukose die zu sich nehmen und wie hoch die BZ-Spitzen liegen.

                      Du gehörst mit deinen oGTT-2h-Werten von weit über 140 mg/dl (auch die 135 sind natürlich nicht mehr ganz normal) eindeutig zu den Diabetes-Kandidaten. Für dich steht nur noch die Frage, ob du die Diagnoseschwelle in 3 Jahren oder erst in 60 Jahren überschreiten willst. Die gute Nachricht ist: du kannst das beeinflussen, es ist allerdings etwas mühsam. Wenn du bedenkst, dass du dir damit sämtlichen Ärger vom Hals halten kannst, den die Krankheit dir sonst in deinem noch langem Leben bereiten wird, lohnt sich die Mühe allemal.

                      Das Rezept ist, die BZ-Grenzen von 140-120-100 mg/dl in 1-2-3 h nach den Mahlzeiten standardmäßig einzuhalten. Dabei ist es vollkommen egal, ob du dass durch Bewegung, Abnehmen oder durch bewusstes Essen erreichst. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man das mit intellegentem Essen am besten schafft. Eine gute Kurzanleitung dafür findest du hier http://www.phlaunt.com/diabetes/22229807.php. Wenn du mit englisch nicht so gut zurechtkommst, dann schicke eine PN mit deiner eMail-Adresse und ich maile dir gerne die deutsche Version.

                      Viel Erfolg, Rainer

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                      • Re: oGTT


                        Hallo Rainer,

                        Ich wiege 50kg bei 1,68m. Bei der Ernährung kann ich evtl. schon noch was machen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das Fleisch nur mit Gemüse auch gut schmeckt, da kann ich durchaus die KH weglassen. Deinen Link lese ich mir noch durch.

                        Jürgen, bei meiner Mutti war es so, das sie schon Durst hatte, viel auf Toilette musste, ihr schwindlich war, diverse Schmerzen hatte u.s.w. Sie sagt ,seit sie Medis nimmt, geht es ihr viel besser.

                        viele Grüße
                        Kessie

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                        • Re: oGTT


                          hallo kessie,
                          kh reduzieren heißt nicht weglassen, der unterschied zwischen nudelorgien und zb spaghetti mit fleischsoße ist gewaltig, auch ein paar kleine kartoffeln als beilage sind etwas anderes als der riesenhaufen der manschmal seviert wird.
                          was nervt ist die bezeichnung sättigungsbeilage, die suggeriert daß man sowas zum sattwerden benötigt.
                          ich bin gegen extreme, außer man verträgt etwas nicht. dann läßt man es..
                          selbst wir insuliner führen ein völlig normales leben ohne einschränkungen,
                          wenn ich hier geschrieben habe daß ich getränke(limos usw ) die diätvariante bevorzuge nur weil ich nicht extra dafür spritzen will, nicht weil ich nicht kann. zudem mir die zero zb nicht schlechter schmeckt als normale.
                          mfg. klaus

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                          • Re: oGTT


                            Hallo Klaus,

                            Ich lasse die KH nicht immer weg, aber manchmal z.B. bei einem schönem Grillabend habe ich immer einen bunten Salat dazu, da lasse ich das Brötchen oder den Kartoffelsalat stehen, das ist dann wirklich unnütze Sättigungsbeilage wonach man dann wirklich bald platzt.
                            Habe das im Urlaub oft gemacht und es ist mir bestens bekommen.

                            Viele Grüße
                            Kessie

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