Dropropizin

Allgemeines

Dropropizin wird bei Reizungen der oberen Atemwege wie etwa Reizhusten und Krampfhusten als Lutschtablette eingesetzt.

Welchem Zweck dient dieser Wirkstoff?

  • Husten bei Reizungen der Atemwege unterdrücken.

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Dropropizin im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Dropropizin nicht verwendet werden?

Bei einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff darf Dropropizin nicht eingenommen werden.

Weiterhin darf Dropropizin nicht bei schweren Herz-Kreislauferkrankungen sowie Leber- und Nierenfunktionsstörungen angewendet werden. Gleiches gilt für Kinder unter zwölf Jahren oder während Schwangerschaft und Stillzeit.

Bei Husten mit starker Schleimproduktion sollte der Wirkstoff nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingesetzt werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Die Behandlung mit Dropropizin während der Schwangerschaft ist nicht erlaubt, da der Nachweis der Unbedenklichkeit einer Anwendung in dieser Zeit noch nicht erbracht wurde.

Der Wirkstoff geht in die Muttermilch und somit in den Säugling über. Um Schädigungen des Kindes zu vermeiden, muss vor der Anwendung von Dropropizin abgestillt werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Kinder unter zwölf Jahren dürfen Dropropizin nicht einnehmen.

Welche Nebenwirkungen kann Dropropizin haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Dropropizin. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Müdigkeit, Durchfall

Seltene Nebenwirkungen:
Magen-Darm-Beschwerden, allergische Reaktionen (Gesichtsschwellungen, Hautausschlag, Atemnot, Juckreiz, Fieber)

Vereinzelte Nebenwirkungen:
allergischer Schock (anaphylaktischer Schock)

Besonderheiten:
Bei empfindlichen Patienten kann eine hohe Dosis von Dropropizin vorübergehend zu Blutdruckabfall und Herzklopfen führen.

Welche Wechselwirkungen zeigt Dropropizin?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wechselwirkungen von Dropropizin mit anderen Wirkstoffen sind nicht bekannt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Das Reaktionsvermögen und damit die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen kann reduziert sein.
  • Gleichzeitiger Alkoholgenuss kann das Reaktionsvermögen zusätzlich vermindern.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Medikamente beinhalten Dropropizin?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Dropropizin enthalten ist.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform

So wirkt Dropropizin

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Dropropizin. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen hustendämpfende Mittel, Mittel gegen Erkältungskrankheiten, zu welcher der Wirkstoff Dropropizin gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs Dropropizin

Dropropizin wird bei Reizungen der oberen Atemwege wie etwa Reizhusten und Krampfhusten als Lutschtablette eingesetzt.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Dropropizin sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Dropropizin

Dropropizin gehört zur Gruppe der hustendämpfenden Mittel. Der Wirkstoff lagert sich an die Schleimhäute von Bronchien und Lunge an und bildet dort einen Oberflächenfilm. Dieser Film unterdrückt den Hustenreiz und führt außerdem zu einer (geringfügigen) Entkrampfung der Bronchialmuskulatur. Dadurch werden die Bronchien erweitert und die Atmung erleichtert.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.