Dimetinden + Phenylephrin

Allgemeines

Die Wirkstoffkombination Dimetinden + Phenylephrin wird bei Schnupfen infolge von Erkältungskrankheiten und ganz besonders bei allergischem Schnupfen eingesetzt. Dabei vermindert Dimetinden das Allergiegeschehen. Phenylephrin lässt zusätzlich die Nasenschleimhäute abschwellen und vermindert die Absonderung von Sekreten. Damit wird dem Patienten die Atmung erleichtert.

Welchen Zwecken dient diese Wirkstoffkombination?

  • Schleimhäute bei Schnupfen abschwellen
  • Sekretabsonderungen bei Schnupfen vermindern
  • Atemwege bei Schnupfen erweitern
  • Atmung bei allergischem Schnupfen erleichtern
  • allergische Reaktionen vermindern

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Dimetinden + Phenylephrin im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann dürfen Dimetinden + Phenylephrin nicht verwendet werden?

Die Wirkstoffkombination darf bei einer Überempfindlichkeit gegen Dimetinden oder Phenylephrin nicht verwendet werden. Außerdem sollten die Wirkstoffe bei schweren Herzerkrankungen, schweren Gefäßerkrankungen, trockenem Schnupfen (Rhinitis sicca), Rückbildung der Nasenschleimhaut und gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern nicht eingenommen werden.

Bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, anderen Herzkreislauferkrankungen, grünem Star, Schilddrüsenüberfunktion oder Überempfindlichkeit gegen andere Sympathomimetika darf die Wirkstoffkombination nur unter größter ärztlicher Vorsicht angewendet werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Die Wirkstoffkombination darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden, weil nicht bekannt ist, ob Dimetinden oder Phenylephrin dem Kind schaden können.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Die Wirkstoffkombination ist für Kinder unter sechs Jahren ungeeignet.

Welche Nebenwirkungen können Dimetinden + Phenylephrin haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Dimetinden + Phenylephrin. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Häufige Nebenwirkungen:
Müdigkeit, Mundtrockenheit, Wärmegefühl.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Magenbeschwerden, Übelkeit, Engegefühl in der Brust, Kopfschmerzen, Schwindel, Geschmacksstörungen.

Seltene Nebenwirkungen:
Brennen oder Trockenheit der Nasenschleimhaut, Geruchsstörungen, Frösteln, Zittern, Sehstörungen.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Allergische Reaktionen, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckanstieg, Schlaflosigkeit.

Besonderheiten:
Bei längerer Anwendung kann eine Gewöhnung eintreten, sodass der Patient ohne einen Wirkstoff, der die Nasenschleimhäute abschwellen lässt, nicht mehr durch die Nase atmen kann.

Welche Wechselwirkungen zeigen Dimetinden + Phenylephrin?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Bei der gleichzeitigen Verwendung von tri- und tetrazyklischen Antidepressiva und der Kombination kann sich ein grüner Star verschlechtern.

Die Kombination kann bei gleichzeitiger Verwendung mit Schlafmitteln, Beruhigungsmitteln, Alkohol, Neuroleptika und bestimmten Mitteln zur Behandlung der Parkinsonkrankheit (Anticholinergika) eine gegenseitige Verstärkung der Nebenwirkungen zur Folge haben.

Die gleichzeitige Anwendung der Kombination mit MAO-Hemmern kann zu schwerem Bluthochdruck führen. In Kombination mit Betablockern kann eine gefährliche Atemnot auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Eine Anwendung des Medikaments über mehr als eine Woche kann zu einer verminderten Wirkung führen.
  • Die Alkoholverträglichkeit kann durch die Verwendung des Medikaments eingeschränkt sein.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

So wirkt Dimetinden + Phenylephrin

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Dimetinden + Phenylephrin. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen H1-Antihistaminika, Alpha-Sympathomimetika, Mittel gegen Erkältungskrankheiten, Antiallergika, zu welcher die Wirkstoffkombination Dimetinden + Phenylephrin gehört.

Anwendungsgebiete der Wirkstoffkombination Dimetinden + Phenylephrin

Die Wirkstoffkombination Dimetinden + Phenylephrin wird bei Schnupfen infolge von Erkältungskrankheiten und ganz besonders bei allergischem Schnupfen eingesetzt. Dabei vermindert Dimetinden das Allergiegeschehen. Phenylephrin lässt zusätzlich die Nasenschleimhäute abschwellen und vermindert die Absonderung von Sekreten. Damit wird dem Patienten die Atmung erleichtert.

Die Kombination von Dimetinden + Phenylephrin wird meist in Form eines Gels in der Nase verwendet.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Dimetinden + Phenylephrin sind vertiefende Informationen verfügbar:

    Wirkungsweise von Dimetinden + Phenylephrin

    Phenylephrin ist ein örtlich wirkendes Alpha-Sympathomimetikum. Es wirkt, wenn es in der Nase angewandt wird, auf die Blutgefäße und vermindert dabei die Durchblutung der Schleimhaut. Die Folge ist, dass die Schleimhaut abschwillt. Die Atemwege werden erweitert und die Atmung fällt leichter.

    Dimetinden ist ein H1-Antihistaminikum und hemmt wie die anderen Wirkstoffe dieser Gruppe die Ursache des allergischen Geschehens. Das führt unter anderem dazu, dass weniger Nasensekret produziert wird und verschwollene Atemwege sich weiten. Im Ergebnis erleichtert Dimetinden also ebenfalls die Nasenatmung.

    Disclaimer:
    Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.