Aluminiumchlorid

Allgemeines

Aluminiumchlorid wird zur Bekämpfung milder nicht-bakterieller Entzündungen des Mund- und Rachenraums verwendet. Bei bakteriellen Mandelentzündungen wird der Wirkstoff zusammen mit Antibiotika eingesetzt, um Schmerzen und Schluckbeschwerden zu lindern.

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Schmerzen lindern
  • Entzündungen hemmen
  • Nichtbakterielle Infektionen im Mund- und Rachenraum behandeln.

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Aluminiumchlorid im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Aluminiumchlorid nicht verwendet werden?

Bei einer Überempfindlichkeit gegen Aluminiumchlorid darf der Wirkstoff nicht eingenommen werden. Auch bei Kindern unter zwölf Jahren ist die Behandlung mit Aluminiumchlorid nicht erlaubt.

Bei länger anhaltenden, schweren Entzündungen im Rachenraum kann es sich um bakterielle Mandelentzündungen handeln. Diese können sich beispielsweise durch Fieber (länger als zwei Tage), Halsschmerzen und Heiserkeit äußern. In diesem Fall muss unverzüglich ein Arzt zu Rate gezogen und die Behandlung mit speziellen Antibiotika fortgeführt werden.

Aluminiumchlorid sollte bei Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit und Erbrechen nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Während Schwangerschaft und Stillzeit muss auf die Behandlung mit Aluminiumchlorid verzichtet werden, da der Nachweis der Unbedenklichkeit für eine Anwendung in dieser Zeit noch nicht erbracht wurde.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Kinder unter zwölf Jahren dürfen Aluminiumchlorid nicht anwenden.

Welche Nebenwirkungen kann Aluminiumchlorid haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Aluminiumchlorid. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Im Rahmen der normalen Wirkstoffdosis sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Bei Überdosierungen kann es zu Übelkeit und Erbrechen oder anderen Magen-Darm-Beschwerden kommen.

Welche Wechselwirkungen zeigt Aluminiumchlorid?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wechselwirkungen von Aluminiumchlorid mit anderen Wirkstoffen sind nicht bekannt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Bakterielle Entzündungen müssen zusätzlich mit Antibiotika behandelt werden.
  • Bei langanhaltender Mundschleimhaut- oder Zahnfleischentzündung sollte ein Arzt hinzugezogen werden.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

So wirkt Aluminiumchlorid

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Aluminiumchlorid. Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe antiseptische Mittel, zu welcher der Wirkstoff Aluminiumchlorid gehört.

Anwendungsgebiete des Wirkstoffs Aluminiumchlorid

Aluminiumchlorid wird zur Bekämpfung milder nicht-bakterieller Entzündungen des Mund- und Rachenraums verwendet. Bei bakteriellen Mandelentzündungen wird der Wirkstoff zusammen mit Antibiotika eingesetzt, um Schmerzen und Schluckbeschwerden zu lindern.

Der Wirkstoff wird in Form eines Flüssigkeitskonzentrats zum Gurgeln angewandt.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Aluminiumchlorid sind vertiefende Informationen verfügbar:

    Wirkungsweise von Aluminiumchlorid

    Aluminiumchlorid ist ein Desinfektionsmittel aus der Gruppe der antiseptischen Mittel. Es bekämpft weniger die Erreger, sondern schützt vielmehr die Schleimhäute vor deren Angriff. Aluminiumchlorid reagiert dabei mit Zellen der Schleimhautoberfläche und führt zum Aufbau einer Schutzschicht von Proteinen auf den Zellmembranen, so dass die Erregergifte weniger tief eindringen können. Daneben wirkt Aluminiumchlorid auch leicht entzündungshemmend und schmerzlindernd.

    Disclaimer:
    Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.