Alpha-Pinen

Allgemeines

Alpha-Pinen ist ein natürliches Lösungsmittel, das nur in Kombination mit anderen Wirkstoffen in verschiedenen Medikamenten vorkommt. Diese Wirkstoffkombinationen werden zur Behandlung und Linderung von Beschwerden wie Muskelschmerzen und Muskelsteifheit, Rückenschmerzen, Hexenschuss und Muskelkrämpfen sowie bei Weichteilrheumatismus und Prellungen eingesetzt.

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Muskelschmerzen, Rückenschmerzen und Muskelsteifheit lindern
  • Hexenschuss und Muskelkrämpfe lindern
  • Weichteilrheumatismus behandeln
  • Prellungen behandeln
  • Verdauungsbeschwerden, Gallenbeschwerden und Völlegefühl reduzieren
  • Harnwegsinfektionen behandeln
  • Nierenerkrankungen und Nierensteine behandeln
  • Nierensteinneubildung vorbeugen

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Alpha-Pinen im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Alpha-Pinen nicht verwendet werden?

Bei einer Überempfindlichkeit gegen Alpha-Pinen oder bei einer Terpentinölallergie sollte der Wirkstoff nicht angewendet werden.

Bei schweren Leberfunktionsstörungen, Verschluss der Gallenwege und Eiteransammlungen in der Gallenblase sollte dieser Wirkstoff ebenfalls nicht zum Einsatz kommen. Gleiches gilt bei einer Störung in der Darmpassage.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Die Sicherheit des Wirkstoffes bei der Anwendung während der Schwangerschaft ist nicht belegt, auch wenn langjährige Behandlungserfahrungen vorliegen und es bisher nicht zu unerwünschten Wirkungen kam. Daher sollte Alpha-Pinen nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Da Alpha-Pinen fettlöslich ist, muss ein Übertritt in die Muttermilch als sehr wahrscheinlich angenommen werden. Bisher sind allerdings keine Hinweise auf eine unerwünschte Wirkung beim Säugling aufgetreten. Aufgrund der Ergebnisse experimenteller Untersuchungen und der langjährigen therapeutischen Erfahrung am Menschen ist nach dem wissenschaftlichen Stand der Erkenntnis aber davon auszugehen, dass der Wirkstoff auch in der Stillzeit, nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, ohne Risiko eingenommen werden kann.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Bei Kindern unter sechs Jahren sollte dieser Wirkstoff nicht angewendet werden.

Welche Nebenwirkungen kann Alpha-Pinen haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Alpha-Pinen. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Nebenwirkungen ohne Angabe der Häufigkeit:
Atemnot, Kreislaufstörungen, Nervenschäden, Nervenbetäubung, Hautentzündungen, Bläschenbildung, Hautausschlag, Narbenbildung, Gallensteinbeschwerden, Nierensteinbeschwerden, allergische Reaktionen.

Welche Wechselwirkungen zeigt Alpha-Pinen?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Augenkontakt und Schleimhautkontakt sollte unbedingt vermieden werden.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Medikamente beinhalten Alpha-Pinen?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Alpha-Pinen enthalten ist.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform
Sprühlösung

So wirkt Alpha-Pinen

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Alpha-Pinen. Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe gallenwirksame Mittel, zu welcher der Wirkstoff Alpha-Pinen gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs Alpha-Pinen

Alpha-Pinen ist ein natürliches Lösungsmittel, das nur in Kombination mit anderen Wirkstoffen in verschiedenen Medikamenten vorkommt. Diese Wirkstoffkombinationen werden zur Behandlung und Linderung von Beschwerden wie Muskelschmerzen und Muskelsteifheit, Rückenschmerzen, Hexenschuss und Muskelkrämpfen sowie bei Weichteilrheumatismus und Prellungen eingesetzt.

Weiterhin ist Alpha-Pinen in Medikamenten enthalten, die den Gallefluss anregen und so Gallenbeschwerden, Verdauungsbeschwerden und Völlegefühl reduzieren können.

Ebenso wird der Wirkstoff bei Harnwegsinfektionen, Nierensteinen, Nierenerkrankungen und zur Vorbeugung von Nierensteinneubildungen angewendet.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Alpha-Pinen sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Alpha-Pinen

Alpha-Pinen ist ein ätherisches Öl und gallenwirksames Mittel zugleich. Seine Wirkung beruht auf einer Durchblutungsförderung in Geweben und Organen. Eine Mehrdurchblutung führt beispielsweise zur Erwärmung von Muskeln oder Organen. Die Erwärmung führt wiederum zu einer Entspannung und damit letztlich zu einer Schmerzlinderung (beispielsweise bei Muskelschmerzen oder schmerzhaften Nierensteinen).

Außerdem werden Prozesse in Gang gesetzt, die sich zum Beispiel positiv bei Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und Gallenbeschwerden auswirken können.

Weiterhin können mit dem Blut verstärkt Abwehrzellen transportiert werden. Das macht man sich zu Nutze beispielsweise bei Harnwegsinfektionen. Heilungsprozesse werden dadurch gefördert.

Alles in allem ist die Alpha-Pinen-Wirkung immer nur ein Teil einer Gesamtwirkung von Kombinationen, die diesen Wirkstoff enthalten.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.