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Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

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  • Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

    Hallo Frau Dr. Athanassiou,

    tja, bin ein wenig verwirrt und brauche mal Ihren Rat.

    Ich bin jetzt 43 Jahre, nehme seit 20 Jahren keine Pille mehr, da ich auf alle mir verschriebenen Pillen mit ständigen Blutungen reagiert habe.

    Stattdessen habe ich die Nova-T / Kupferspirale bis heute.

    Die etwas stärkeren, aber bis vor 1,5 Jahren regelmäßigen Blutungen waren soweit ok.

    Keine Myome oder Zysten.

    Vor 1,5 Jahren jedoch veränderte sich mein Zyklus ( bis dahin 29 Tage ).

    Die erste Periode war dann immer für 3 tage, danach ca 7-10 ge Pause, dann aber wieder 8 tage Blutungen, die i.d. ersten 3 tagen immer sehr heftig waren.

    Danach dann wieder Normaler Rhythmus von 29 tagen aber wieder für 3 tage Blutung/ pause/ 8 Tage Blutung...

    Tja, und nun KEINE Periode mehr / 52. Zyklustag....

    Aber dafür seit 4 Wochen Nerviges Schwitzen.. ohne Schweißausbrüche, nur diese Unerträglichen Hitzeschübe, gerade Nachts / und am Vormittag... tagsüber erträglich..

    Abends gehts dann wieder vermehrt los.

    Frauenarzt Termin erst 31.10.2016 / Ja Danke...

    Ist DAS schon der Wechsel?

    Mit 43 Jahren ?

    Die Pille möchte ich auf keinen Fall wieder, aber das Ständige Gefühl der Überwärmung über den tag in Schüben Nervt....

    Ich bin ansonsten vollkommen Relaxt, auch der Schlafmangel trotz Hitze bringt mich nicht aus der Ruhe....

    Aber muss ich mir Gedanken machen, dass es auch was anderes sein könnte?

    Über eine Antwort wäre ich echt Dankbar...

    LG, Nesty


  • Re: Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

    Hallo nochmal,

    kleiner Nachtrag...

    Mir / eher aber meinem Mann ist meine ständige Gereiztheit schon sehr aufgefallen in den letzten Monaten, und mir mein Dünner werdendes Haar, sowie die Haut, die auf einmal sehr trocken ist...

    Schleimhäute ebenso...

    Tja, man muss eben mehr auf sich und seinen Körper achten.. aber das tue ich gerne...

    LG, Nesty

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    • Re: Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

      hallo und ich sehe einen Zusammenhang ihrer Beschwerden mit den vemrehrten Blutungen. Frauen sind da oft viel zu lange viel zu indolent. Stellen Sie sich doch einfach mal vor, ihr Mann würde so aus der Nase bluten wie sie vaginal. Wann wären Sie aktiv geworden? Hätten Sie auch so lange gewartet? Nein. Es gelten aber die gleichen Spielregeln! Nach solchen starken Blutverlusten wie bei Ihnen ist eine innere Unruhe dienFolge, danach die Depression. Sie sollten zügigst dafür sorgen, nicht mehr zu bluten. Es gibt orale, lokale Gestagenbehandlungen. Bei Hormongegnerinnen ist eine Endometriumsablatio der beste Weg, hoer wird, wie beim Nasenbluten, dienBlutungsquelle verödet, ambulant.

      Sorgen Sie bitte zügig für eine Substitution von Eisen, Folsäure und B Komplexen , sowie Uink und Vitamin C. (es soll Zink heißen),
      gute Besserung
      wünscht
      Dr. Athanassiou

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      • Re: Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

        Hallo, Frau Dr. Athanassiou,

        vielen lieben Dank für Ihre Antwort,

        die von Ihnen beschriebenen Mineral/ Vitamin komplexe nehme ich schon seit längerem, es wurde mir empfohlen.

        Für mich ist aber die Frage:

        Meine letzte Periode war vom, 25.07.bis einschl. 1.08.16

        Seitdem keine Periode mehr in Sicht... und NICHT Schwanger....

        Wieso?

        Naja, dazu ständig dieses Gefühl über den Tag ,dass mir viel zu Warm ist....

        Wie eine Hitzewelle, aber ohne Schweißausbruch....bei der kleinsten Anstrengung ist mir einfach zuuuu Warm....Sehr Nervig.

        Ich hätte ja kein Problem , wenn´s am Wechsel liegen würde, nur wie soll ich das erkennen?

        Mein ( früherer) Frauenarzt sagte mal zu mir :

        " Sie sind eine Frau, das Bluten gehört nun mal dazu, wie die Wehen zu einer Geburt, da müssen Sie durch!!"

        Ich fühle mich aber gerade eher wie in der Pubertät, nur Rückwärts....

        Also alles Doof!

        LG, Nesty



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        • Re: Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

          Hallo und Sie könnten mit den Werten FSH, LH, E2 und dem Anti-Müller hormon Klarheit gewinnen.
          Hatten Sie als Kind einen Sturz auf den Kopf? Oft gibt es da einen Zusammenhang,

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          • Re: Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

            Falls Sie keine eigenen Hormone mehr produzieren, ist in ihren jungen Jahren eine Hormonersatztherapie sehr, sehr wichtig.

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            • Re: Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

              Hallo,

              ich musste Schmunzeln bei dem Satz:

              "Surz auf den Kopf?"

              Ja, mit Gebrochenem Schädel, soweit mir bekannt.( Mit 5 oder 6 Jahren ) Die Unterschiedliche Höhe meiner Schädelknochen würde das bestätigen...

              Aber ich verstehe den Zusammenhang nicht....

              Und wieso wäre eine Hormonersatztherapie so wichtig, wenn ich doch aus Gründen der Unverträglichkeit von Künstlichen Hormonen keine Pille mehr nehmen darf, laut Gynäkologe?

              Vielen Dank für Ihre Geduld....

              LG, Nesty

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              • Re: Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

                der weibliche Zyklus beginnt im Thalamus des Gehirns, seine Botenstoffe sind für die Hypophyse. Sie liegt an der Schädelbasis und ist extrem Sturzempfindlich. Gibt es hier eine Störung, wird sie jahrelang kompenisert, bis diese Menchanismen versagen. Sie sollten einen Craniosacraltherapeuthen aufsichen, ich vermute noch andere jormonelle Störungen.

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                • Re: Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

                  Frauen altern ohne Hormone, einige sehr rapide. Alle Altersbeschwerden wie Gelenkschmerzen uvm trifft sie um die Jahre früher, die Sie ohne Hormone verbringen. Auch Osteoporose!

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                  • Re: Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

                    es gibt auch bioidentische Hormone, auch Hormone zum eincremen, der Markt ist groß! es müssen nicht immer künstliche "Pillen" sein

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                    • Re: Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

                      falls der Craniosacraltherapeuth meine Vermutung bestätigt, suchen Sie auch einen Endokrinologen auf.
                      gutes Gelingen wünscht
                      Dr. Athanassiou

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                      • Re: Mit 43 Jahren in den Wechsel ?

                        Hallo Frau Dr. Athanassiou,

                        ich möchte mich zuerst mal herzlich bei Ihnen bedanken für Ihre Mühe, das ist nicht selbstverständlich!!

                        Ihre Vorschläge werde ich berücksichtigen und mich darüber Informieren. Dank dafür!

                        Ich werde mich bei Ihnen melden im Forum, wenn ich darf.

                        LG, Nesty.....

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