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Wechsel von xarelto zu marcumar

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  • Wechsel von xarelto zu marcumar

    Hallo, ich hatte vor 3 Wochen eine Thrombose in Unterschenkel u habe seitdem 2 mal täglich 15 mg xarelto eingenommen. Nun soll ich laut Hausarzt ab der 4.Woche 1 mal 10 mg nehmen u zusätzlich phenprogamma 3(marcumar) einnehmen. Ich vertrage das Medikament Xarelto sehr gut u kann nicht verstehen,dass andere Leute das xarelto 3 bis 6 Monate einnehmen und ich jetzt mit Markumar anfangen soll. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir jemand helfen bzw erklären, warum mein Hausarzt so entschieden hat ? Aus Kostengründen ?

  • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


    Hallo Engelchen,
    ich sehe eben, dass es auf deine Frage noch keine Antwort gibt.
    Als ich am 22.11. aus dem Krankenhaus kam, stand im Arztbrief: Marcumar.
    Gott sei Dank habe ich einen guten Hausarzt, der mir Xarelto - genau wie bei dir - zuerst 2 x 15 mg für 3 Wochen, jetzt 1 x 20 mg verschrieb.
    Natürlich ist es eine Kostenfrage: Xarelto ist 10 x so teuer wie Marcumar. Ich würde es aber an deiner Stelle nicht einsehen wollen, warum jetzt Marcumar eingesetzt werden soll. Es hat doch ein ganz anderes Wirkprinzip. Lass dich nicht abspeisen mit irgendwelchen Erklärungen, bestehe auf deiner Forderung, wenn dir das Xarelto gut bekommt.
    Sicherlich wird sich auch bald ein Experte hier melden zum Thema.
    Liebe Grüße, alles Gute
    Chris

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    • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


      Hallo u vielen Dank für deinen Beitrag. Hab jetzt leider vor 3 tagen mit Markumar angefangen,da ich ja am 1.1damit anfangen musste. Heut war ich beim Arzt u habe gefragt, warum ich wechseln musste. Er meinte,dass es noch zu unerforscht sei u man bei Komplikationen mit Markumar viel besser gegensteuern kann als bei xarelto. Jetzt hoffe ich,dass mein quick wert ok ist. Ich werde erst in Kürze angerufen.
      LG u danke nochmal für deinen Beitrag

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      • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


        Hallo Engelchen,
        dann versteh ich erst recht nicht, warum er es dir für die erste Zeit gegeben hat. Die Erkenntnis, dass Xarelto in der Thrombosebehandlung relativ neu ist, gibt es doch schon längere Zeit.
        Das versteh, wer will, eine Erklärung von seiten deines Arztes ist das jedenfalls nicht.
        Aber ich wünsch dir natürlich alles Gute, ich hab ja dasselbe Krankheitsbild, hab die Thrombose nur etwas früher bekommen.
        Gruß Chris

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        • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


          Hallo,danke für deine Antwort. Ich muss meinen Arzt diesbezüglich in Schutz nehmen,da den beginn der xarelto Therapie der Internist, welcher die thrombose diagnostiziert hatte, eingeleitet hat. War am Mittwoch Mittag u handeln erforderlich. Der Hausarzt wollte dann nächsten Tag die begonnene Einnahme nicht mehr abbrechen. Ich hatte mich vorher nicht mit thrombose usw beschäftigt u dachte zuerst,das mit den wechseln der Medikamente wäre so üblich. Erst durch googeln habe ich dann gelesen,dass das nicht so ist. Aber wenn die Einnahme von xarelto bei sehr erfahrenen Ärzten widersprüchlich gesehen wird, möchte ich eigentlich auch kein Versuchs Kaninchen sein u werde mich mit den Markumar anfreunden u Zufriedengeben. Ich hoffe nur,dass der in Moment sehr hohe Quick wert sich einstellen lässt. Morgen muss ich erneut zur BlutAbnahme

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          • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


            Hallo,

            ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum die Xarelto-Therapie nicht fortgesetzt wurde. Aber nun gut. Die Marcumartherapie ist für 3 monate notwendig. Einen Unterschenkel-kompressionsstrumpf sollten Sie tragen...

            mfg

            Dr. Siegers

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            • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


              Hallo engelchen,

              ich bin zwar keim Arzt aber Pharmaberater. Dei Hausarzt hat mener Meinung nach Recht. Xarelto ist umstritten. ebenso die Methoden wie Bayer das medikament in den Markt drückt. Die Studien sind auch nicht ganz koscher.
              Hier kann man sich mal informieren.

              http://www.akdae.de/suche/index.html?q=xarelto&ps=5

              Xarelto in die Suchmaske eingeben

              Die Wirkung ist die gleiche wie bei Macumar oder Fallithrom, es verhindert Thrombosen in den Venen, nur auf verschiedenen Wirkungswegen. Die Wirkung ist auch nicht beser als die von Macumar. Ein Vorteil von Xarelto ist, man braucht den Qwick nicht ständig zu bestimmen. Fallithrom hingegen ist alt bewährt und die Ärzte wissen damit umzugegehen. Ich würde Xarelto nicht nehmen aus folgendem Grund. Macumar kann man bei Bedarf mit Vitamin K antagonisiren, Xarelto higegen nicht. Antagonisieren heißt, die Blutverdünnenden Wirkung aufheben. Das ist notwendig bei plötzlichen Operationen und Blutungen (Unfälle, Verletzungen). Bei Macumar ist das mit der Gabe von Vitamin K kein Problem, bei Xarelto steht der Chirurg dann nur da und sieht zu wie du (ver)blutest und schwitzt Blut und Wasser um dein Leben zu retten, was dann oft nicht gelingt. ich halte den einsatz von Xarelto für unverantwortlich. Außerdem ist es 20x teurer als Macumar. Weiterhin lässt sich bei Xarelto im Falle eines Schlaganfalls keine absolut notwendige Lysetherapie anwenden.

              Kommentar



              • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                Hallo Engelchen0803,
                Viele Hausärzte lehnen die Verschreibung aus Kostengründen ab. Da eine Behandlung für 3 Monate ca. 320,--€ kostet gegenüber der Marcumar Anwendung ca. 20,-- €. Mein Hausarzt verschreibt mir Xarelto zum Glück, da diese sehr gut helfen. Es bleibt Dir leider dann nichts anderes übrig als entweder den Hausarzt zu wechseln oder die Marcumar Behandlung mit ständiger Blutkontrolle zu akzeptieren. Ich habe dies letztere ein Jahr mitgemacht und bin froh über die Umstellung.
                Alles Gute weiterhin

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                • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                  Ich muss aus einem anderen Grund Blutverdünner nehmen, und auch nicht nur 3 Monate lang, sondern wahrscheinlich einige Jahre bis lebenslang: ich habe Vorhofflimmern.
                  Ich musste vor Jahren schon einmal jahrelang Marcumar einnehmen, auch wegen Vorhofflimmern, hatte dann eine Herzkathederablation und konnte nach einiger Zeit das Marcumar wieder absetzen.

                  Ich empfand es zwar auch nicht als gerade berauschend, Blutverdünner einnehmen zu müssen, und auch das ständige Rennen zum Quicktest ist lästig, aber es hielt sich im Rahmen. Zu Anfang musste ich oft zur Kontrolle, aber als der Quick bzw. INR-Wert einmal eingestellt war, blieb er relativ konstant und die Abstände zwischen den Messungen wurden auch größer. Damals gab es zu Marcumar keine Alternativen. (Übrigens, in einer Antwort wurde das Medikament Falithrom erwähnt, das ist der selbe Wirkstoff wie in Marcumar; in Deutschland wird aber vor allem Marcumar verschrieben, Falithrom eher im Ausland, soviel ich weiß).

                  Nun ist das Vorhofflimmern wieder gekommen, und nachdem es vom Kardiologen am letzten Freitag diagnostiziert wurde, gab er mir ein unverkäufliches Muster von Xarelto mit, mit dem Hinweis, schnellstmöglich meine Nierenfunktion testen zu lassen.

                  Ich nehme Xarelto jetzt schon den 7. Tag, und erst heute wurde mir Blut abgenommen für den Nierenfunktionstest. Das ist eigentlich ein Kunstfehler; der Nierentest sollte VOR der ersten Einnahme gemacht werden.

                  Da mein Vorhofflimmern aber letzten Freitag festgestellt wurde und an diesem Tag der Hausarzt geschlossen hatte, musste ich mit der Thromboseprophylaxe gleich anfangen, und so nahm ich die Xarelto halt vor dem Test. Da ich noch nie was mit den Nieren hatte, hoffe ich, dass die Werte in Ordnung sind.

                  Trotz allem möchte ich aber in Kürze wieder auf Marcumar umgestellt werden, und das freiwillig.

                  Mir ist das neue Medikament noch ZU NEU; ich fürchte die noch nicht erkannten Nebenwirkungen.

                  Auch die Tatsache, dass es kein Gegenmittel gibt, das im Notfall eine Blutung sofort stoppen könnte, beunruhigt mich.

                  Außerdem habe ich festgestellt, dass sich Xarelto mit einigen meiner anderen Medikamente nicht verträgt, die ich bei Marcumar weiter nehmen durfte.

                  Deshalb werde ich nächste Woche meinen Hausarzt bitten, mich wieder auf Marcumar umzustellen.

                  Ich habe inzwischen erfahren, dass man als Marcumarpatient eine Schulung mitmachen kann, um sich seine Gerinnungswerte selbst zu bestimmen und selbst einzustellen. Dies möchte ich in Zukunft auch machen, damit ich nicht ständig wegen der Blutabnahme zum Arzt muss. Ich hoffe, dass mir das genehmigt wird (das scheint nicht so ohne Weiteres zu gehen, weil die Schulung und das Gerät wohl auch teuer sind). Aber darum möchte ich unbedingt kämpfen.

                  Kommentar


                  • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                    Hallo,

                    ich hatte letzte Woche zum zweiten Mal eine Thrombose, nachdem ich Anfang letzten Jahres 2 Wochen wegen einer Lungenembolie im Krankenhaus lag und seit Februar dieses Jahres keine Gerinnungshemmer mehr nahm.

                    Nun soll ich ein Leben lang (!) Gerinnungshemmer nehmen. Bisher bekam ich immer Clexane-Spritzen verschrieben. Mit diesen kam ich sehr gut klar und hätte die auch gern weiter genommen. Meine Hausärztin möchte mich jetzt allerdings auf Tabletten umstellen, weil Clexane wohl die Knochen zerstört. Also hat sie mir zunächst probehalber für 2 Wochen dieses Xarelto verschrieben. Sie hat mich über mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt. Die Wirkung würde nur 24 Stunden anhalten (Marcumar soll mehrere Wochen wirken), aber es gäbe auch kein Gegenmittel. Dafür müsste man keine Bluttests machen und das Medikament nicht einstellen.

                    Ok, habe ich mir gedacht. Dass es kein Gegenmittel gibt, damit kann ich leben und nicht ständig zum Arzt zu müssen wegen der Medikamente, kommt mir sehr entgegen. Heute habe ich das Medikament aus der Apotheke geholt und mir den Beipackzettel durchgelesen. Nebenwirkungen:

                    Häufig (bis zu 1 von 10!): Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, verminderte Leistungsfähigkeit und jetzt kommt's: Blutungen, Blutungen, Blutungen aus Haut, Lunge, Augen, Nase, im Magen und Darm (ich habe Morbus Chron)

                    Gelegentlich (bis zu 1 von 100!): Blutungen in das Gehirn oder innerhalb des Schädels (bei 1 von 100!!!)

                    Selten: alles, womit man Leben kann, wie blaue Flecke usw.

                    Einigermaßen geschockt habe ich nun gegoogelt und siehe hier:

                    http://www.cbgnetwork.org/4725.html

                    Nun bin ich nicht nur einigermaßen, sondern zu tiefst geschockt!

                    Mein Vertrauen in dieses Medikament ist bereits zerstört, da habe ich es noch nicht einmal eingenommen. Ich soll das ggf. ein Leben lang nehmen (wenn mich nicht vorher eine der häufigen Nebenwirkungen danieder rafft)!

                    Sind die Clexane-Spritzen wirklich so schlimm in der Langzeitwirkung, dass ich mich derartigen (teilweise wohl noch unerforschten) Risiken aussetzen muss? Ich bin erst 31.

                    Beste Grüße

                    M.S.

                    Nun habe ich aber das hier gelesen:

                    http://www.cbgnetwork.org/4725.html

                    Und ich bin ehrlich gesagt geschockt!

                    Kommentar



                    • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                      Hallo, darf ich fragen, warum Sie kein Marcumar eingenommen haben. Die Wirkung sind nicht Wochen , sondern tage.

                      Dieses Medikament ist seit Jahrzehnten am Markt und die Nebenwirkungen sind überschaubar....

                      Dr. Siegers

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                      • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                        Hallo Herr Dr. Siegers,

                        danke zunächst für Ihre Antwort. Ich wurde nicht auf Tabletten umgestellt, weil bei mir letztes Jahr, nachdem ich die erste Thrombose hatte, Morbus Crohn diagnostiziert wurde. Meine Ärztin nahm ein erhöhtes Blutungsrisiko an.

                        Ein Jahr habe ich Clexane gespritzt. Danach sah alles wieder gut aus und ich sollte nur noch während eines Schubs der Darmentzündung prophylaktisch spritzen. Problem ist nur, dass ich bisher nie einen Schub bemerkt habe.

                        Letztes Jahr allerdings, als ich die Embolie hatte, hatte ich gerade einen starken, was man bei der Spiegelung feststellte. Seit dem bin ich wegen meines Darms in Behandlung und hatte sogar zuletzt sehr gute Laborwerte. Die letzte Spiegelung war vor 2 Wochen, kurz vor der erneuten Thrombose und es wurde keine nennenswerte Entzündungsreaktion im Darm festgestellt.

                        Ich hatte vorher nie eine Thrombose und dass ich nun wegen der neuerlichen "kleinen" Thrombose, die schon nach zwei Tagen Clexane und Stützstrumpf keine Symptome mehr zeigte ein Leben lang ein mit solchen Risiken behaftetes Medikament einnehmen soll, wie Xarelto es zu sein scheint, macht mir Angst.

                        Ich habe nun noch 12 Spritzen Arixtra da und spritze noch, obwohl ich schon seit gestern Xarelto nehmen sollte.

                        Wie sehen Sie die Risiken dieses Medikaments, wenn ich fragen darf? Ist meine Sorge unbegründet?

                        Vielleicht sollte ich vor der Einnahme noch mal mit meiner Ärztin reden... Ich habe gelesen, dass inzwischen ein Gegenmittel zu Xarelto entwickelt wurde, was sich allerdings noch in der Erprobungsphase befindet.

                        Ich würde mir jedenfalls weniger Sorgen machen, wenn es schon ein zugelassenes Gegenmittel gäbe....

                        Viele Grüße

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                        • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                          Ich kann Ihre Sorgen verstehen, aber die Blutungsneigung ist bei Xarelto und Marcumar ähnlich. Daher ist Xarelto eher keine Alternative zu Marcumar.

                          Mfg

                          Dr. Siegers

                          Kommentar


                          • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                            Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ich habe nächste Woche ohnehin in dieser Sache wieder einen Termin bei meiner Ärztin, bei dem wir die weitere Therapie besprechen wollen. Dort werde ich ihr meine Bedenken vortragen. Heute morgen habe ich mich übrigens überwunden und die erste Tablette Xarelto zu mir genommen. Soll ja nicht heißen, dass ich es nicht versucht habe. Bis jetzt scheine ich es auch zu vertragen. Mal sehen, ob das so bleibt.... Falithrom/Marcumar kann in seltenen Fällen lt. Packungsbeilage übrigens auch Knochenschwund auslösen, aber es ist sehr preisgünstig. Clexane-Spritzen, die man mir nicht auf Dauer verschreiben möchte, sind ziemlich teuer, ungefähr 3x so teuer, wie Xarelto und schätzungsweise 60x so teuer wie Marcumar, habe ich gelesen. Daher weht wahrscheinlich der Wind. ;-)

                            Ein schönes Wochenende...

                            Kommentar


                            • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                              Nein, es ist für Sie unpraktisch langfristig Spritzen sich zu verabreichen. Hämatome an Bein / Os sind auch sehr unschön.....

                              Kommentar


                              • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                                Ok, das stimmt, eine Pille zu schlucken, ist einfacher. Was die Hämatome durch die Spritzen betrifft: Die kenn ich aus meiner Zeit im Krankenhaus bestätigen, weil die Schwestern dort immer ohne Vorwarnung die Spritzen in den Bauch verabreicht haben, der dann entsprechend blau, grün, geld war. Das sah wirklich sehr unschön aus. Wenn man es aber so macht, wie es im Beipackzettel steht, nämlich das Mittel in eine Hautfalte spritzt, sind Hämatome meiner Erfahrung nach eine Seltenheit. Aber wie dem auch sei, gegen eine Pille, die für mich genauso verträglich ist, wie Spritzen, dabei mindestens genauso wirksam und vielleicht noch preisgünstiger, hätte ich nichts einzuwenden. Nach 2 Tagen Xarelto, denke ich, sagen zu können, dass dieses Medikament diesen Anforderungen wahrscheinlich nicht entspricht:

                                starke Müdigkeit
                                Konzentrationsschwächen
                                Rückenschmerzen
                                vereinzelt Schmerzen in Gelenken (an den Fingern, im Nackenbereich und in den Knien)
                                leichte Kopfschmerzen
                                ein Gefühl des erhöhten Augendrucks
                                Druckgefühl und leichtes Kribbeln in Händen und Füßen
                                leichte Hitzewallungen
                                verminderter Puls (zuletzt gemessen 43 vor einer halben Stunde, habe sonst zwischen 60 und 70), allerdings ohne Schwindelgefühl

                                Heute zum 3. Mal Xarelto genommen. Ich bleibe Wachsam, wenn ich nicht einschlafe. ;-)

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                                • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                                  Hallo ich habe 2,5 Jahre Marcumar genommen war ok ab und zu Nasenbluten , kräftiger Blutungen bei Periode Juckreiz. Seit Februar bis Ende Juni xarelto20 mg. Das hat mir gereicht wenn ganze zeit habe Beine besonders Linke sehr dick und konnte Schuhe nicht normal tragen besonders Stiefel. Juni meine Ader war alles "draussen" trotzt speziale Strupfe. Ab erste 1.07.2013 eine vor op habe ich clexane 0,6mg zwei mal am Tag gespritzt und wurde beide Beine sofort besser keine Beschwerde. Ich werde sofort zurück zu marcumar nehmen weil habe ich Gründe.
                                  http://www.cbgnetwork.org/4725.html

                                  CBG - Xarelto: Risiken neuer Gerinnungshemmer

                                  Der neue Gerinnungshemmer xarelto kann das Risiko von Schlaganfällen und Thrombosen zwar senken - jedoch nicht zuverlässiger als die bisher verwendeten Präparate. Die Gefahr schwerer Blutungen wird nicht reduziert. Zudem liegen keine Langzeit-Studien zu den Nebenwirkungen vor. Die Kosten einer Xarelto-Therapie liegen rund 20x höher als bei etablierten Gerinnungshemmern, was jährlich zu Zusatzkosten von etwa 1.000 Euro pro Patient führt. Aus Sicht der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft ergibt sich zur Schlaganfall-Prophylaxe kein Vorteil aus einer Umstellung auf Xarelto.

                                  Wir befürchten, dass BAYER mit zweifelhaften Marketingmethoden ein überteuertes Präparat ohne Zusatz-Nutzen in den Markt drücken will. Mehrere Patienten bzw. deren Hinterbliebene meldeten sich bei uns, bei denen schwere Nebenwirkungen auftraten. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte teilte uns mit, dass bereits 306 Berichte zu Unerwünschten Nebenwirkungen vorliegen.

                                  => Stichworte zur Xarelto-Kritik

                                  => Juli 2013: arznei-telegramm rät von Verordnung bei Akutem Koronarsyndrom ab

                                  => April 2013: Kritik an Xarelto in BAYER-Hauptversammlung

                                  => 5. März 2013: schon 58 Todesfälle / US-Zulassung verzögert

                                  => Xarelto-Tests: Strafzahlung in China

                                  => Hintergrundartikel "Todesfalle XARELTO"

                                  => Todesfälle bei Xarelto-Studien in Indien / Experten warnen vor breitem Einsatz

                                  => "Keine Vorteile durch Umstellung": Empfehlung der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft

                                  => Xarelto: Bedenken nicht ausgeräumt

                                  => Use of Anti-Clotting Drug Should Not Be Expanded to Prevent Strokes

                                  => Xarelto: Gegenantrag zur BAYER-Hauptversammlung

                                  => arznei telegramm: NEUARTIGE DRÜCKER-METHODE?

                                  => US-Gesundheitsbehörde hat Sicherheitsbedenken bei Bayers Xarelto

                                  Grundsätzlich wäre ein verbesserter Gerinnungshemmer sehr wünschenswert. Die bisherige Standard-Therapie ist kompliziert, weswegen viele Patienten das Mittel falsch einnehmen, und mit vielen Nebenwirkungen verbunden. Neue Therapie-Optionen könnten viele Leben retten.

                                  Eine abschließende Bewertung von Xarelto kann man zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vornehmen, da das Präparat erst seit kurzem auf dem Markt ist. Beim Zulassungsprozess haben sich aber viele Probleme ergeben, weswegen wir skeptisch sind, dass Xarelto tatsächlich eine Verbesserung gegenüber etablierten Präparaten darstellt.

                                  => bisherige Studien zeigen, dass Xarelto das Risiko von Schlaganfällen und Thrombosen zwar senken kann, jedoch nicht zuverlässiger als bisher verwendete Präparate wie Marcumar

                                  => auch das Risiko schwerer Blutungen liegt bei Xarelto nicht niedriger als bei Marcumar

                                  => es liegen keine Langzeit-Studien zu den Nebenwirkungen des Präparats vor

                                  => die Kosten einer Xarelto-Therapie liegen 20x höher als z.B. bei Marcumar, was jährlich zu Zusatzkosten von etwa 1.000 Euro pro Patient führt

                                  => die von BAYER eingereichte Studie zeigte nur deshalb eine vergleichbare Wirksamkeit von Marcumar und Xarelto, da die mit Marcumar behandelten Patienten nicht die optimale Dosis erhalten hatten. Hierdurch wurden die Testpersonen einem unnötigen Risiko ausgesetzt. Außerdem drängt sich der Verdacht auf, dass Xarelto hierdurch im Vergleich besser aussehen sollte.

                                  => die Studien für Xarelto wurden u.a. in Indien durchgeführt, wobei es zu einer Reihe von Todesfällen kam. Bayer zahlte den Hinterbliebenen beschämende Entschädigungen von gerade einmal 4.000 Euro

                                  => Zu kritisieren ist das Marketing für Xarelto. BAYER versendet unverlangte Muster an Allgemeinärzte – ein klarer Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz, wonach Muster nur auf schriftliche Anforderung verschickt werden dürfen.

                                  => uns erreichten Meldungen, wonach Xarelto in mehreren Kliniken routinemäßig zur Schlaganfall-Prophylaxe eingesetzt wird. Eine solche Verwendung ist medizinisch nicht zu rechtfertigen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass BAYER diese Umstellung mit lukrativen Anwendungs-Studien, Prämien, Gratis-Lieferungen oder anderen Tricks befördert.

                                  => Auf Anfrage teilte uns das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte im Mai 2012 dass dem BfArM insgesamt 306 Berichte zu "Unerwünschten Arzneimittelwirkungen" zu Xarelto im Zusammenhang mit Blutungen vorliegen. Dies ist eine recht hohe Zahl, angesichts dessen, dass das Präparat erst seit einigen Monaten im Einsatz ist.

                                  => ein zusätzliches Risiko ergibt sich dadurch, dass BAYER damit wirbt, dass die Ärzt/innen bei Xarelto-Behandlungen nicht mehr ständig die Gerinnung kontrollieren müssen. Eine solche Kontrolle ist zwar mühselig, vermeidet aber viele Komplikationen

                                  Zusammenfassung:

                                  Wir befürchten, dass BAYER mit zweifelhaften Methoden ein überteuertes Präparat ohne Zusatz-Nutzen in den Markt drückt. Eine derartige Verteuerung ließe sich nur durch eine deutlich verbesserte Therapie rechtfertigen. Die Studienlage liefert hierfür jedoch keine Beweise. Nach heutigem Kenntnisstand lässt sich eine flächendeckende Umstellung von Marcumar auf Xarelto nicht rechtfertigen.

                                  Die zahlreichen Meldungen über Blutgerinnsel, Blutungen und Leberschäden lassen eine breite Verwendung von Xarelto zur Schlaganfall-Prophylaxe nicht ratsam erscheinen. Präparate, die gegenüber älteren Mitteln keinen Vorteil bieten, sollten grundsätzlich nicht zugelassen werden.

                                  Uns erreichten bereits mehrere Rückmeldungen von schweren Nebenwirkungen und sogar Todesfällen nach Umstellung auf Xarelto. Wir werden solche Fälle weiter dokumentieren und die Einführung des Präparats kritisch begleiten.

                                  Ist mir egal was mein Hausarzt Denk ich will noch leben bin 37 Jahre alt.
                                  Xarelto eine tabl kostet 3,70€ und Marcumar eine tabl 0,20€
                                  Aber ist das doch egal ich bin gegen xarelto.

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                                  • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                                    Hallo von Februar bis Juni 5 Monate war ich wie Schlaf Tablette und nur Schmerzen habe mich nicht wohl gefüllt ab 1.07.2013 ohne xarelto wie neu geboren. Meine Arzt wolte mich nicht hören. Aber ich höre meine Körper und ab heute nehme wieder Marcumar. Lg

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                                    • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                                      http://www.cbgnetwork.org/4338.html

                                      Xarelto: unklares Risiko-Profil

                                      Presse Information vom 17. April 2012
                                      Coordination gegen BAYER-Gefahren

                                      Todesfälle bei Xarelto-Studien in Indien / Experten warnen vor breitem Einsatz / Gegenantrag zur BAYER-Hauptversammlung

                                      Die Bedenken bezüglich der Sicherheit des Gerinnungshemmers Xarelto konnten bislang nicht ausgeräumt werden. Bei Studien mit dem Medikament ist es wiederholt zu Todesfällen gekommen. Xarelto wird zudem mit unlauteren Methoden vermarktet. Zu befürchten ist, dass ein risikoreiches und überteuertes Präparat ohne therapeutischen Zusatznutzen in den Markt gedrückt wird.

                                      Anlässlich der heute von BAYER veröffentlichten Studien-Daten (Xamos-Studie) zum Einsatz von Xarelto bei Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen erklärt die Coordination gegen BAYER-Gefahren:

                                      Berater der amerikanischen Aufsichtsbehörde Food and Drug Administration (FDA) kamen erst kürzlich zu dem Ergebnis, dass Xarelto gegenüber dem seit langem verwendeten Gerinnungshemmer Warfarin (in Deutschland: Marcumar) keinen therapeutischen Zusatznutzen bietet. Schlaganfälle kann Xarelto nicht häufiger verhindern als die etablierten und kostengünstigen Mittel. Zudem liegen bislang keine Langzeit-Studien zu den Nebenwirkungen von Xarelto vor. Nach Meinung der FDA-Experten werfen die von BAYER eingereichten Studien insbesondere Fragen zu Herzinfarkt- und Blutungsrisiken auf.

                                      Nach Aussage der FDA-Experten zeigte die von BAYER eingereichte Studie (Rocket-AF) nur deshalb eine vergleichbare Wirksamkeit von Warfarin und Xarelto, da die mit Warfarin behandelten Patienten nicht optimal eingestellt worden waren. Bei größeren orthopädischen Eingriffen hätten Patienten ein hohes Risiko für Thromboembolien. Zudem verursache Xarelto mehr Blutungen als ältere Präparate.

                                      Auch als allgemeines Therapeutikum gegen Venen-Thrombosen möchte BAYER das Präparat einsetzen. Gegenüber bislang verwendeten Medikamenten konnte jedoch auch für diese Anwendung kein Vorteil gezeigt werden. Die sogenannte Magellan-Studie war laut BAYER lediglich darauf ausgelegt, bei mehr als 3.400 teilnehmenden Patienten nachzuweisen, dass Xarelto der Vergleichsmedikation „nicht unterlegen ist“. Selbst nach Aussage von BAYER wies das Präparat jedoch „kein konsistent positives Nutzen-Risiko-Profil“ auf.

                                      Zudem strebt BAYER eine Zulassung zur Nachbehandlung des akuten Koronar-Syndroms (ACS) an. Das Präparat soll in Kombination mit einer anderen Therapie der nochmaligen Entstehung von Blutgerinnseln in den Herzkranz-Arterien vorbeugen. In den Tests zeigten sich allerdings auch deutlich die Risiken der Arznei: so erlitten Xarelto-Proband/innen häufiger schwere Blutungen als die Test-Personen, welche die bisherige Standard-Medikation erhielten.

                                      Jan Pehrke von der Coordination gegen BAYER-Gefahren: „Die zahlreichen Meldungen über Gefäß-Verschlüsse, Blutungen, Herz/Kreislaufstörungen und Leberschäden lassen eine breite Verwendung von Xarelto nicht ratsam erscheinen. Präparate, die gegenüber älteren Mitteln keinen Vorteil bieten, sollten grundsätzlich nicht zugelassen werden.“ Der Verband hat zum Thema einen Gegenantrag zur BAYER-Hauptversammlung am 27. April eingereicht.

                                      Der Zulassungsprozess von Xarelto gestaltete sich wegen der vielen Nebenwirkungen und der ungeklärten Langzeitwirkung von Beginn an schwierig. In Indien waren mindestens vier Proband/innen bei Xarelto-Studien ums Leben gekommen. BAYER hat den Hinterbliebenen jeweils bloß 5.250 Dollar Entschädigung gezahlt. Xarelto wird daher in den USA mit einem Warnhinweis versehen, wonach Patienten das Medikament nicht ohne ärztliche Rücksprache absetzen sollten, da sonst das Risiko von Schlaganfällen steigt.

                                      Deutliche Unterschiede zeigen sich im Preis: die bisherige Standard-Medikation Warfarin kostet in den USA 25 Cent pro Tablette, Xarelto hingegen soll sechs Dollar kosten.

                                      Zu kritisieren ist auch das Marketing für Xarelto. BAYER versendet in großem Umfang unverlangte Muster an Allgemeinärzte – ein klarer Verstoß gegen das deutsche Arzneimittelgesetz. Das Gesetz verlangt, dass Muster nur auf schriftliche Anforderung verschickt werden dürfen. Die Regelung wird von BAYER umgangen, indem dem Muster ein angeblicher Quittungszettel beiliegt, der sich als Musteranforderung entpuppt.

                                      weitere Informationen:
                                      => Brief von Public Citizen
                                      => FDA staff fears over bleeding risk of Bayer/J&J’s rivaroxaban

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                                      • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                                        http://www.cbgnetwork.org/4894.html

                                        Sicherheitsrisiko Xarelto

                                        Presseerklärung vom 5. März 2013
                                        Coordination gegen BAYER-Gefahren

                                        Erneute Bedenken der FDA gegen Gerinnungshemmer / BfArM: 58 Todesfälle in Deutschland / „kein Vorteil aus Behandlung mit Xarelto“

                                        In den USA verzögert sich erneut die Zulassung von BAYERs Gerinnungshemmer Xarelto zur Nachbehandlung von Blutgerinnseln in der Herzkranz-Arterie. Statt eine Zustimmung zur Vermarktung zu erteilen, hat die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA in einem „Complete Response Letter“ an BAYER weitere Daten zur Sicherheit des Präparats angefordert. Einen ersten solchen Brief hatte sie dem Leverkusener Multi bereits im Februar 2012 zugestellt, da er in den eingereichten Test-Unterlagen drei Todesfälle nicht dokumentiert hatte.

                                        Schon bei den Genehmigungsprozessen zu den Indikationen „Thrombose-Prophylaxe nach dem Einsetzen künstlicher Hüft- oder Kniegelenke“ und „Schlaganfall- und Embolie-Prophylaxe bei PatientInnen mit Vorhofflimmern“ hatte es in den Vereinigten Staaten Probleme gegeben. Die Aufsichtsbehörden warfen dem Konzern unter anderem vor, die Proband/innen, die in der Vergleichsgruppe das Präparat Warfarin einnahmen (verwandt mit Marcumar), nicht richtig mit dem Medikament eingestellt zu haben.

                                        Wie berechtigt diese Skepsis ist, zeigen die Daten des „Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte“ (BfArM), die die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) auf Anfrage erhielt: die Behörde registrierte demnach allein im vorigen Jahr 58 Meldungen über „tödliche Verläufe“ nach der Einnahme von Xarelto und 750 über schwere Nebenwirkungen wie Blutungen. Auch wenn „ein Kausalzusammenhang im Einzelfall nicht sicher belegt ist“, wie das BfArM betont, schockieren diese Zahlen.

                                        Jan Pehrke von der Coordination gegen BAYER-Gefahren: „Es kann nicht sein, dass BAYER nur aus Profit-Gründen ein Medikament in den Markt drückt, an dessen Sicherheit es erhebliche Zweifel gibt. Der Konzern sollte aus den Pharma-Skandalen mit LIPOBAY, TRASYLOL und YASMIN gelernt haben.“ Nach Auffassung der CBG sollten Präparate, die gegenüber älteren Mitteln keinen Vorteil bieten, grundsätzlich nicht zugelassen werden.

                                        Während das BfArM das Nutzen/Risiko-Potenzial von Xarelto (Wirkstoff Rivaroxaban) und dem ebenfalls umstrittenen Boehringer-Fabrikat Pradaxa (Wirkstoff Dabigatran) trotzdem positiv beurteilt, raten medizinische Fachkreise von der Verwendung des Produkts ab. Sie plädieren dafür, weiter an dem bewährten Marcumar, einem zur Gruppe der Cumarine gehörenden Vitamin-K-Antagonisten mit dem Wirkstoff Phenprocoumon, festzuhalten.

                                        „In der Therapie und Rezidiv-Prophylaxe von Thromboembolien sehen wir Rivaroxaban nur bei Kontraindikationen für Cumarine als Option. Bei Vorhofflimmern ist es unseres Erachtens dritte Wahl nach Cumarinen und Dabigatran (Pradaxa)“, konstatiert das industrie-unabhängige arznei-telegramm. Und die „Arzneimittel-Kommission der deutschen Ärzteschaft“ (AkdÄ) stellt fest: „Insgesamt ergibt sich aus Sicht der AkdÄ für Patienten in Deutschland, die zur Prophylaxe kardioembolischer Erkrankungen bei Vorhofflimmern mit Vitamin-K-Antagonisten wie Phenprocoumon gut zu behandeln sind, kein Vorteil aus einer Therapie mit Dabigatran oder Rivaroxaban. Ihr Einsatz sollte sich auf Patienten beschränken, für die Vitamin-K-Antagonisten keine Therapie-Option sind.“

                                        Neben dem Preis – es ist 15-mal billiger als Xarelto – spricht für Marcumar vor allem, dass es zu ihm im Gegensatz zum BAYER-Produkt ein Gegenmittel gibt, das gegebenenfalls schwere Blutungen stoppen kann.

                                        Nur mittels einer riesigen Marketing-Maschinerie gelang es BAYER, das Mittel in den Markt zu drücken. Nicht umsonst hatte es der jetzige Unternehmenschef Marijn Dekkers schon bei seinem Amtsantritt zu einer Hauptaufgabe erklärt, „die Vermarktung unserer Innovationen zu verbessern“. Und so investierte der Pharma-Riese Unsummen in Miet-ExpertInnen, „ÄrztInnen-Fortbildungen“, Anzeigen-Kampagnen in Fachblättern, Pharma-BeraterInnen und Logistik. Er schreckte nicht einmal davor zurück, MedizinerInnen Muster per Post zuzuschicken, obwohl dies bereits seit langem verboten ist.

                                        weitere Informationen zur Xarelto-Kampagne

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                                        • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                                          Liebe Leute bitte
                                          Meine haust Arzt war da gegen das ich will von xarelto auf marcumar Wechsel aber ich will leben. Ich bin schon genug bestraft ausserdem habe chronische Migräne und Probleme mit Blut. Also will noch leben. Und nicht gefährliche Medikamente schlucken.
                                          Lg Anna

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                                          • Re: Wechsel von xarelto zu marcumar


                                            Hallo Anna,

                                            dieses Medikament ist sicherlich nicht ohne, aber man sollte sich nicht verrückt machen lassen durch irgendwelche "Aktivisten-Gruppen".

                                            Das Medikament hat auch Vorteile:

                                            - kein so enges Monitoring wie bei Marcumar/Falithrom
                                            - keine (bekannten) Interaktionen mit Lebensmitteln

                                            Ob es sich in der Praxis bewähren wird, wird sich zeigen. Ich gebe dem Medikament eine Chance, wenngleich ich auch schon ähnliche Nebenwirkungen wie du hatte. Im Großen und Ganzen kann ich aber bisher damit leben.

                                            Allerdings spielt da auch eine große Rolle das Vertrauen in meinen Darmspezialisten, der mir alle 3 Monate Blut zur Kontrolle abnimmt, denn Leber- und Nierenschäden kann Xarelto wohl auch verursachen...

                                            Grüße
                                            MichaS.

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