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Meine Frau will keinen Sex mehr

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  • Meine Frau will keinen Sex mehr

    Liebes Forum

    ich brauche dringend euren Rat.

    Da das Forum „Sexualität“ geschlossen wurde habe ich jetzt meinen Bereits diskutierten Beitrag hierher kopier, leider ohne die alten Beiträge. In der Hoffnung hier auch etwas zu erfahren.

    Nun zum Problem:

    Ich bin 41 J. Alt, meine Frau 39. Wir haben zwei wundervolle Wunschkinder mit 5 und 3 Jahren. Wir wohnen in einem geräumigen Haus mit großem Garten. Ich bin selbstständig und finanziell fehlt es uns an nichts. Ich liebe meine Frau über alles und möchte mich NICHT trennen, zumindest wenn nicht alles andere vorher versucht wurde.

    Nun zum Problem: wir haben uns im Lauf der Jahre auseinandergelebt. Aufgrund der schlecht schlafenden Kinder habe ich mehr oder weniger 4 Jahre im Gästezimmer geschlafen. Sexuelle Kontakte gab es immer weniger.

    Meine Frau hat sich vor ca. 1,5 Jahren eine Hormonspirale einsetzen lassen, welche weiß ich nicht. Die Nebenwirkungen liesen nicht lange auf sich warten: Dauerblutungen, sehr oft Schmerzen, Gebährmutterhalsentzündung, Depressionen, Wesensveränderung, Libidoverlust, ...

    Ich habe meine Frau nicht wiedererkannt, eine ganz andere Person die ich vor 7 Jahren geheiratet und vor 20 Jahren kennengelernt habe. Ich würde sagen unsere Ehe stand ganz kurz vor dem Aus!

    Nach klärenden Gesprächen und bereits getrennten Schlafzimmern hat sich meine Frau vor 3 Monaten die Spirale entfernen lassen, ich denke mir zu liebe. Vielleicht hat sie die Nebenwirkungen auch selbst erkannt. Ich glaube aber eher nicht, sie bestreitet heute noch die NW. Verhütet wird nun mit Kondom (alle paar Wochen geht das schon).

    Die großen Probleme habe ich erkannt, ich weiß aber nicht ob es zu spät ist. Wir haben sehr viel geredet, viel ohne Kinder unternommen und schlafen seit einigen Wochen wieder im gemeinsamen Schlafzimmer.

    Was mir aber persönlich sehr zu schaffen macht ist der fehlende Sex. Alle paar Wochen mal und dann nur auf meine Initative und fast gar „betteln“. Für mich ist regelmäßigiger Sex sehr wichtig, für meine Frau ist das das unwichtigste überhaupt. Das war vor ein paar Jahren noch ganz anders. Sie sagt, sie könne sich nicht öffnen, nichts zulassen. Ich wäre so lange weg gewesen, hätte mich zu wenig um die Kinder gekümmert, ...

    Da hat sie in einigem sicherlich recht. Ich habe die letzten drei Monate mein Leben umgekrempelt: Bringe öfters Kinder ins Bett, unternehmen viel als Familie, ich kümmere mich oft alleine um die Kinder, essen immer zusammen, eigentlich verbringe ich meine komplette Freizeit mit der Familie.

    Wir hatten beide das Problem erkannt und beschlossen was dagegen zu tun. Ich denke ich für meinen Teil habe alles getan, nur kommt von ihr nicht viel. Wenn es mal zum Sex kommt hat sie anfangs ersichtlich keine Freude daran und tut es nur mir zu liebe, im Laufe des Aktes kommt sie dann meistens schon auch auf ihre Kosten.

    Ich erwarte doch nicht zu viel wenn ich ab und zu mal liebe, Sex und Geborgenheit möchte? Ohne immer betteln zu müssen!Scheinbar doch!

    Es ist für mich sehr erschreckend zu merken wie sexueller Entzug auf einen Mann wirken kann. Ich denke von morgens bis Abends an nichts anderes, meine Frau ist äusserst attraktiv, aber leider kommt von ihr da halt gar nichts! Seit den Kindern ist ihre Libido praktisch nicht mehr vorhanden, der Stellenwert von Sex bei null. Da kommt man sich schon etwas abgespeist vor ... Kind gezeugt, Schublade auf ... und auf dem Abstellgleis! SB ist da nicht wirklich eine Lösung, für eine Affäre wäre ich im Moment vermutlich sehr zugänglich, was sonst nie der Fall war.

    Versuche, die Sexualität neu zu erfinden, sich wieder interessant zu machen, Auszeiten ohne Kinder, etc., etc., etc. ... hab ich alles probiert oder kann ich nicht, sie lässt mich nicht an sich ran, drüber reden geht auch nicht, sie ist da sehr „verklemmt“. Sie will auch nicht drüber reden und wenn ich davon anfange sagt sie genervt:“ ... ich kann es nicht mehr hören...“

    Reden habe ich schon so oft versucht, sie kennt meinen Standpunkt. Aber offensichtlich hat sie kein Interesse an Änderung. Sie lässt am langen Arm verhungern! Ich habe eine Paartherapie als allerletzten Ausweg vorgeschlagen, was sie kategorisch ablehnt. Sie sagt, sie versuche sich anzustrengen.

    Ich weiß nicht ob sie sich bewusst ist was sie da im Moment für Schäden bei mir anrichtet, gesagt hab ich es ihr jedenfalls, ich denke ernsthaft dass ich mittlerweile Depressionen habe, keine Lust mehr auf nichts, keine Lebensfreude mehr. Ich wäre schon lange weg wenn ich sie und die Kinder nicht so sehr lieben würde.

    Aktuell mache ich mir immer mehr Gedanken über Trennung, ich halte das einfach nicht mehr aus und bin am Ende meiner Kräfte! Eine Trennung hätte für mich äußerst gravierende Folgen da ich, wie gesagt, selbstständig bin und wir ein Haus haben. Finanziell wäre das mein Genickbruch.

    Unsere Ehe ist, bis auf den fehlenden Sex, nicht schlecht und meine Frau ist damit zufrieden. Sie sagt immer: das war schön, dies ist toll, das ist schön ... für mich eben nicht da immer ein wesentlicher Teil fehlt.

    Vielleicht hat mir irgendjemand einen guten Rat oder hat schon Ähnliches erlebt oder gar behoben.

    Vielen Dank für eure Antworten.


  • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

    Hi,
    ihr habt ja nun verschiedene Baustellen. Spirale, sprich Hormone, und ein ungünstiger Verlauf der Ehe/Elternzeit.

    Hormonumstellung brauchen Zeit. Bei der Umstellung von einer Pille auf die andere kann frau schon eine hormonelle Achterbahn durchlaufen, wie groß ist der hormonelle Umschwung dann erst von hier. Bei anderen Hormonen auch, geht ebenfalls oft mit Depressionen einher, siehe Schilddrüse o.ä., das ganze braucht doch wesentlich länger als drei, vier Monate.

    Wenn man sich jetzt mal vorstellt, dass die Lust durch diese Schwierigkeiten gegen Null tendiert, dann ist sie ja offenbar durch eure partnerschaftlichen Probleme nicht besser geworden, nein, es könnte es gar verstärkt haben.

    Und jetzt soll die Umstellung, die psychologische, darauf dass sich alles gebessert hat, du umsichtig und kümmernd bist, PLUS die hormonelle Umstellung inklusive sexueller Lust und das möglichst häufig , DAS soll jetzt alles innerhalb von drei Monaten wieder „normal“ sein?

    Gemach
    Nein im ernst, es ist gut darüber zu reden, aber ich würde ehrlich gesagt keinen Druck machen. Und zu viel drängeln etc. verschlimmert alles. Wenn sie jetzt schon genervt von den Gesprächen ist und die Zuneigungsbekundungen schon wesentlich nachgelassen haben sind das Zeichen dass sie sich zu sehr bedrängt fühlt. Das verstockte nicht- darüber- reden ihrerseits kann damit zusammen hängen dass es ihr schon extrem unangenehm ist, sie also auch leidet, und sie sich nicht traut, weil sie es nicht erklären KANN. Wobei sie das vielleicht unbewusst schon getan hat, als sie dich darauf hingewiesen hat dass eure Ehe so nicht weitergehen kann.
    (Ist eine Theorie, ob sie tatsächlich so kaltblütig ist, dass es ihr egal ist wie sehr du leidest kannst ja nur du einschätzen)

    Ich würde weiter als Paar schöne Sachen unternehmen, ein guter Partner und Vater sein und den Sex sogar mal außen vor lassen und ihr das sagen, dass er nur auf ihre Initiative hin passiert, damit sie eben keinen Druck hat.

    Ach ja, Sexentzug ist ähnlich wie eine Diät:
    Solange man daran denkt was man NICHT kann/darf/soll, wird man nur noch an das eine denken...

    Liebe Grüße

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    • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

      Es ist gut, dass die anderen Beiträge alle gelöscht wurden.

      Schwamm drüber und von vorne beginnen. Ab heute machen wir es richtig.

      Dieser neue Tag wird als liebendes Ehepaar verbracht, friedlich, gemütlich, froh darüber, dass man sich hat und vor allem so, dass jeder in der Familie sich nicht daran erinnern kann, dass es einmal anders war.

      Kommentar


      • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

        "Ich wäre so lange weg gewesen, hätte mich zu wenig um die Kinder gekümmert .."

        Das ist der entscheidende Satz.

        Frauen empfinden ihre Sexualität meist viel ganzheitlicher als Männer. Sie können nur richtig körperlich lieben, wenn alles stimmt - die sozial-familiären Bedingungen und somit auch die Rolle des Partners auch in der Elternfunktion.

        Eine Verhaltensänderung Ihrerseits ist zwar der richtige Weg. Es dauert aber eine unterschiedlich lange Zeit und wirkt nur eingeschränkt, wenn der Anlass etwas vordergründig ist.
        Trotzdem sollten Sie dabei bleiben aber eine Zeit lang sexuelles Werben zurück stellen.
        Dann löst sich die Verknüpfung allmählich und Ihre Eltern/Hausmannsfunktion kann Ihren Stellenwert als Partner wieder bessern.

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        • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

          Für mich war das Glück meiner Kinder oberste Priorität. Mein größter Wunsch war, dass wir eine harmonische und liebevolle, innige Einheit darstellen, die zusammenhält durch dick und dünn und wo man das Gefühl hat, uns kann nichts trennen, wir lieben uns, fördern uns, helfen uns und gehen mit größtem Respekt miteinander um.
          Wenn Kinder so aufwachsen dürfen, dann kann man als Mutter nur glücklich und zufrieden sein.
          Ich konnte so traurig sein, wenn er nicht mitgespielt hat, sich also dieser Aufgabe entzogen hat, wegen der ich ihn ja geheiratet habe.
          Was nutzt ein Vater, der nicht antwortet, wenn die Kinder ihn um etwas bitten, fragen, brauchen- was nutzt ein Ehemann, der mir das Gefühl nicht gibt, die Beste zu sein, der mich nicht tröstet, bemuttert, mich so richtig anhimmelt und für mich sorgt...das ist ja von Beginn an so erträumt gewesen, darum habe ich ihn ja geheiratet. Meine Aufgabe ist: euch zu beglücken, eure Aufgabe ist, mich zu beglücken. Wenn das gegeben ist, dann sprudelt jeder, keiner blockiert, jeder fügt sich ein und entspricht gerne seiner Rolle.

          Lieber Verzweifelter- du hast seit ein paar Monaten deine Blockaden aufgehoben und es ist nur eine Frage der Zeit, wo auch die Blockierung deiner Liebsten aufgelöst wird. Du bist ja jetzt wieder ein idealer Papa und Kamerad.

          Euer Sex ist noch nicht gänzlich versiegt. Das ist ein Vorteil. Das bedeutet, sie ist noch nicht "abgestorben" - eher nur etwas zähe und noch nicht ganz in Fahrt.

          Sei fröhlich und zuversichtlich und freu dich, dass alles in allem wieder in Gang gekommen ist. Ihr habt bereits neu angefangen, redet bereits anders wieder miteinander, habt wieder Familiensinn und schlafen tut ihr auch bereits wieder im gemeinsamen Bett. Das ist, wie wenn der Frühling wieder durchblitzt und der Winter schön langsam weicht.

          Was soll deine Gefährtin schon anderes machen, als dich wieder gerne zu sich zu nehmen, wenn eh wieder alles okay ist, du eh wieder bist, wie erwünscht und gewollt.

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          • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

            Noch ein Beispiel für den Stellenwert der Elternfunktion:

            Ein Paar hatte die gleichen Probleme wie Sie, gleiches Alter, zwei kleinere Kinder, kaum Sex, weil die Ehefrau "keine Lust mehr" hatte. Sex fand nur noch auf sein Drängen gelegentlich statt.

            Bei den Einzelgesprächen berichtete die Frau, dass sie eigentlich seit der Kinder völlig ohne Sex auskäme, nie mehr daran dächte.

            Nur wenn ihr Mann an den Wochenenden mit den Kindern herumtolle, sie vom Fenster aus begeistert zuschaue, wie sich alle drei auf der Wiese wälzten, dann ginge ihr "das Herz auf" und sie könne sich körperliche Nähe und "sogar Sex" vorstellen.
            Leider hatte sie das ihrem Mann nie gesagt.

            Ich hatte ihr geraten, darüber doch mit ihrem Mann zu reden. Und sie schaffte es dann auch, sich das warme Gefühl der Zuneigung bis zum Mittagsschlaf der Kinder zu bewahren.

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            • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

              "Ich wäre so lange weg gewesen, hätte mich zu wenig um die Kinder gekümmert .."

              Das ist der entscheidende Satz.

              Frauen empfinden ihre Sexualität meist viel ganzheitlicher als Männer. Sie können nur richtig körperlich lieben, wenn alles stimmt - die sozial-familiären Bedingungen und somit auch die Rolle des Partners auch in der Elternfunktion.

              Eine Verhaltensänderung Ihrerseits ist zwar der richtige Weg. Es dauert aber eine unterschiedlich lange Zeit und wirkt nur eingeschränkt, wenn der Anlass etwas vordergründig ist.
              Trotzdem sollten Sie dabei bleiben aber eine Zeit lang sexuelles Werben zurück stellen.
              Dann löst sich die Verknüpfung allmählich und Ihre Eltern/Hausmannsfunktion kann Ihren Stellenwert als Partner wieder bessern.
              Wir haben fast das Gleiche gesagt, bloß mit anderen Worten.

              Kommentar



              • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                Der Aspekt mit den Kindern kommt in diesem Zusammenhang immer mal wieder auf. Aber man muß auch bedenken, daß Mütter ganz unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was sie unter "um die Kinder kümmern" verstehen. Den einen genügt es, wenn der Papa ihnen beim zu Bett gehen eine Geschichte vorliest oder regelmäßig den "Babysitter" übernimmt, damit sie abends allein weggehen kann, andere hingegen verlangen mehr: Sie wollen, daß er über alles Bescheid genau weiß, was die Kinder betrifft, was sie zu essen bekommen, wo ihre Klamotten liegen, welche Schulsachen sie abends in den Ranzen gepackt bekommen usw.

                Das ist aber in vielen Familien organisatorisch unmöglich, zumindest dort wo man sich auf das klassische Familienmodell geeinigt hat und die Mutter zugunsten der Kinderbetreuung ihren Beruf aufgegeben hat.

                Ein Vater, der z. B. auswärts arbeitet oder viel auf Geschäftsreisen ist, kann nur am Wochenende seiner Familie zur Verfügung stehen, wobei auch noch Zeit für sin Hobby bleiben muß. Es ist unmöglich, von ihm zu verlangen, in alle Haushalts- und kindertechnischen Belange genau so involviert zu sein wie die Mutter, deren "Job" es ja ist, Hausfrau und Mutter zu sein.

                Wenn die Gründe für Lustlosigkeiten und Sexentzug wesentlich in diesem Umfeld zu suchen wäre (was ich mir nur schwer vorstellen kann), dann sehe ich den Schwarzen Peter aber ganz klar in der Hand der Frau.

                Wahrscheinlich ahnen die betreffenden Frauen das sogar und verweigern deshalb mit dem Partner das sachliche Gespräch sowie den gemeinsamen Gang zur Paarberatung, weil sie ja dann Farbe bekennen müssten.

                g.

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                • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr


                  Wenn die Gründe für Lustlosigkeiten und Sexentzug wesentlich in diesem Umfeld zu suchen wäre (was ich mir nur schwer vorstellen kann), dann sehe ich den Schwarzen Peter aber ganz klar in der Hand der Frau.

                  Wahrscheinlich ahnen die betreffenden Frauen das sogar und verweigern deshalb mit dem Partner das sachliche Gespräch sowie den gemeinsamen Gang zur Paarberatung, weil sie ja dann Farbe bekennen müssten.

                  g.
                  Das sehe ich genauso. Bei meiner Frau hat das definitiv was mit der Muttertierrolle zu tun. Ich denke eine vernünftiges Gespräch oder Eheberatung kann nicht stattfinden weil sie dann denkt: dann müsste ich ja was ändern, will ich aber gar nicht weil Veränderung meistens mit Anstrengungen verbunden sind, und eigentlich geht es mir ja gut und mir fehlt nichts! Oder ein Außenstehender spricht ein Problem an, das haben dann alle beteiligten gehört und es ist somit unwiderruflich existent. Das ist so wie mit den drei Affen

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                  • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                    Das ist aber in vielen Familien organisatorisch unmöglich, zumindest dort wo man sich auf das klassische Familienmodell geeinigt hat und die Mutter zugunsten der Kinderbetreuung ihren Beruf aufgegeben hat.
                    Stimmt, nur diesen Luxus können sich die meisten gar nicht mehr leisten.
                    Dennoch ist es dann die Frau die sich kümmern muss und der Mann fühlt sich für vieles dennoch nicht zuständig, meist weil er meint härter zu arbeiten und dann doch den Löwenanteil des Geldes nach hause zu bringen.
                    Das mit dem härter arbeiten ist ein Irrglaube, nicht einmal reine Hausfrauen arbeiten weniger hart, oft fahren sie 7/24 Schichten, das mit dem Geld stimm leidr aber da kann die Frau nun auch nichts dafür.
                    Das Problem ist denke ich, dass da noch viel an Verständnis fehlt und einiges an Frust entsteht, statt das zu klären wenn sich was zusammenbraut, wird es auch als eigenes Versagen gesehen wenn sich die Frau überfordert fühlt und so platzt die Bombe erst wenn der Karren schon tief im Dreck steckt.

                    Ich glaube ich hatte es auch schon mal angedeutet, wenn die Frau vorwiegend Mutter ist, dann fehlt ihr der Kontakt zu anderen, die Bestätigung als Frau und als eine die was leisten kann, von Außen, solche Kontakte braucht man.
                    Da ist es schon vorbildlich, wenn der Hausfrau die Kinder abgenommen werden damit sie was unternehmen kann, aber was ist wenn sie zusätzlich arbeiten geht?
                    Seltsamerweise wird oft gerade dann mit Unterstützung geknausert.

                    Ich denke auch, wenn Frau vornehmlich von Kindern umgeben ist, dann läuft auch ihr Biorhythmus im anderen Takt, da gibt es viele Probleme zu lösen die die Kinder betreffen und wenn sie dann abends zerschlagen von dem ganzen Trubel ist, einfach nur froh wenn die Kinder schlafen und sie nun auch ihre Ruhe hat, dann ist es schwer umzuschwenken auf lustvollen Sex, das kann dann einfach zu viel sein und nur noch nerven.
                    Wird dann der Kreislauf nicht durchbrochen, durch Arbeitsteilung zuhause und Freizeit für alle, dann zieht sich das natürlich fort bis die Lust irgendwann ganz weg ist.
                    Ich glaube das ist auch der große Unterschied zwischen Männern und Frauen, der Mann kann Sexualität auch zum Druckabbau nutzen, also auch wenn viel Stress herrscht aber die Frau mag dann einfach nicht, es ist ihr zu viel und sie hat einfach keine Lust.

                    Um wieder Lust zu empfinden, braucht es Reize die bis dahin fehlten.

                    Sicher, dass Frau dann keine Anstalten macht das mit ihrem Mann zu lösen ist nicht fair, aber andererseits, wenn sie das mündlich versucht, dann versucht sie etwas mit ihm zu lösen was sie gerade überhaupt nicht will.
                    Da sind sich Männer und Frauen wieder ähnlich, also lieber dem aus dem Wege gehen damit das Thema erst gar nicht darauf kommt, was ich nicht sehe und höre das gibt es nicht.
                    Mann kann aber schauen ob er was ändern kann, was Frau wiederum anziehend und Sexy findet, was körperliche Gefühle auslöst ohne dass es ein verbales Thema sein muss, umgekehrt natürlich genau so.

                    Das größte Problem dürfte sein, dass sich gegenseitig nicht verstanden wird und somit die Ideen für Lösungen schnell ausgeschöpft sind.
                    Verständnis kann man durch Gespräche wecken, das funktioniert aber nicht wenn sich die Lustlosigkeit eingeschlichen hat, weil dann die Lustlosen selber weder wissen noch bemerkt haben wo die Ursache ist.

                    Kommentar



                    • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                      Den schwarzen Peter sehe ich bei der Frau die nicht rechtzeitig was sagt (was aber nachvollziehbar ist, die meisten denken dann als Mutter versagt zu haben), genauso wie beim Mann, der die Augen vor der Belastung der Frau verschließt und vor der Überforderung seiner Frau, weil er ja sonst mit anpacken müsste, bzw. er derjenige ist der über Veränderungen nachdenken muss.
                      Aber das Problem ist ja schon angegangen, nur ist schwer zu lösen, was sich über Jahre verknotet hat.

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                      • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr


                        Das sehe ich genauso. Bei meiner Frau hat das definitiv was mit der Muttertierrolle zu tun. Ich denke eine vernünftiges Gespräch oder Eheberatung kann nicht stattfinden weil sie dann denkt: dann müsste ich ja was ändern, will ich aber gar nicht weil Veränderung meistens mit Anstrengungen verbunden sind, und eigentlich geht es mir ja gut und mir fehlt nichts! Oder ein Außenstehender spricht ein Problem an, das haben dann alle beteiligten gehört und es ist somit unwiderruflich existent. Das ist so wie mit den drei Affen
                        Wirklich?

                        Der einzige Kommentar kommt zum pessimistischsten Beitrag, dem einzigen der wieder „Schuld“ sucht- und zwar bei der Frau? Der Unterstellung dass sie bewusst etwas verweigert?

                        Keine Meinung zu meinem Beitrag der ihre Seite beleuchtet?
                        Oder Elektras und Dr Riekes Beiträge mit deren Überlegungen?

                        Das sagt auch schon was aus...

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                        • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                          Lass ihm etwas Zeit, über eure Beiträge denkt er nur länger nach.;-)

                          Kommentar


                          • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr


                            Wirklich?

                            Der einzige Kommentar kommt zum pessimistischsten Beitrag, dem einzigen der wieder „Schuld“ sucht- und zwar bei der Frau? Der Unterstellung dass sie bewusst etwas verweigert?

                            Keine Meinung zu meinem Beitrag der ihre Seite beleuchtet?
                            Oder Elektras und Dr Riekes Beiträge mit deren Überlegungen?

                            Das sagt auch schon was aus...
                            da hast du Recht, gerade Dr. Rieckes Beitrag (und die anderen natürlich auch) wären eine Antwort wert gewesen, habe ich mich auch direkt gewundert

                            und was sagt das uns? na was? wir entwickeln Verständnis für seine Frau

                            Kommentar


                            • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr


                              da hast du Recht, gerade Dr. Rieckes Beitrag (und die anderen natürlich auch) wären eine Antwort wert gewesen, habe ich mich auch direkt gewundert

                              und was sagt das uns? na was? wir entwickeln Verständnis für seine Frau
                              auch die Bezeichnung "Muttertierrolle" ist despektierlich

                              allein dafür verdient er schon die rote Karte

                              Kommentar


                              • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr


                                auch die Bezeichnung "Muttertierrolle" ist despektierlich

                                allein dafür verdient er schon die rote Karte
                                Dabei passt das schon gut zusammen:

                                Ein Muttertier und ein Mann der "die Hosen DEFINITIV anhat"!
                                ( Zitat vom VerzweifeltenMann aus dem alten Thread)

                                Könnte natürlich sein, dass sie durch seine Rolle erst zum Muttertier erzogen wurde...

                                Kommentar


                                • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                  Lass ihm etwas Zeit, über eure Beiträge denkt er nur länger nach.;-)

                                  Und deinen natürlich, der hat ja auch ins gleiche Horn geblasen.

                                  Vielleicht also zu viele Beiträge, die aus der falschen Richtung kamen?

                                  Kommentar


                                  • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                    Ich weiß nicht, er kennt die Richtung ja auch schon ausgiebig aus dem anderen Forum und ich fand dass er sich durchaus damit auseinandergesetzt hat, nur hat sich irgendwann alles im Kreis gedreht.

                                    Gut Ding braucht Weile.

                                    Kommentar


                                    • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                      Das würde ich gar nicht so sagen. Es ist gewiß was dran, wegen der Belastung mit den Kindern, aber daß das so heikel und peinlich ist, um als Frau in eine solche Schockstarre zu verfallen, kann ich mir als alleinigen Grund nicht vorstellen.

                                      Als unsere Kinder noch richtig klein waren, hatten meine Frau und ich auch weiterhin aufregenden Sex, oft sogar trotz der ständigen räumlichen Nähe der Kinder. Wenn auch nicht mehr so häufig wie davor und noch mehr mußte die Initiative von mir ausgehen, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

                                      Dabei gab es schon mal Differenzen wegen der Kinder, z.B. in Erziehungsfragen. Aber deshalb totale Sexverweigerung als Trotzreaktion? Kann ich mir nicht vorstellen! Häuslichen Streit gibt es sicher auch regelmäßig in sehr sex-aktiven Beziehungen.

                                      g.

                                      Kommentar


                                      • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                        Das würde ich gar nicht so sagen. Es ist gewiß was dran, wegen der Belastung mit den Kindern, aber daß das so heikel und peinlich ist, um als Frau in eine solche Schockstarre zu verfallen, kann ich mir als alleinigen Grund nicht vorstellen.
                                        ......
                                        g.
                                        Hallo golem,

                                        jetzt mal Hand aufs Herz: möchtest du mit dem VerzweifeltenMann Sex haben ???

                                        also natürlich nur, wenn du das Muttertier wärst ???? ..... siehst du

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                                        • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                          Aber deshalb totale Sexverweigerung als Trotzreaktion?
                                          Ich denke es ist eher eine hormonelle Reaktion und natürlich halten sich Mütter für schlechte Mütter, wenn sie zuhause bleiben und es ihnen dennoch zu viel wird, was ja auch nicht selten suggeriert wird dass es kein Ding ist das bisschen Haushalt, da kann man doch erwarten........

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                                          • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

                                            Es tut mir leid dass ich nicht sofort alle Beiträge beantworten oder kommentieren kann, ich bin die letzten zwei Tage geschäftlich unterwegs und renne von einem Termin zum nächsten. Den Beitrag von heute Mittag habe ich in meiner halbstündigen Mittagspause geschrieben, von dem es den zweiten Teil, aus was für Gründen auch immer, angeschnitten hat.

                                            Ich bin über jeden Rat hier dankbar und habe auch schon sehr viel aus dem geschlossen Forum mitgenommen. Also: Vielen Dank an alle!

                                            Das Wort Muttertier kommt übrigens nicht von mir, das habe ich aus den Beiträgen der vergangenen Wochen übernommen. Und das definiere ich auch nicht als bösartig etc. Meine Definition davon ist: eine Frau die vergisst dass sie neben Mutter und Hausfrau auch noch Lebenspartnerin und Frau ist. Dafür kann sie sicherlich nichts und das ist auch nicht böse gemeint! Aber dennoch ist es so! Ich sage auch mit keinem Wort dass ich Kinder und Haushalt für ein Kinderspiel halte und ihre Arbeit nicht respektiere und anerkenne, im Gegenteil!

                                            Das die Situation ist wie sie ist ... ich suche keinen „Schuldigen“, ich bin nur so enttäuscht dass meine Frau das Problem in seinem ganzen Außmas nicht erkennt und keine Anstalten unternimmt etwas dagegen zu tun.

                                            Ich habe wie gesagt schon sehr viel Erkenntnis gesammelt und erkannt dass das Ganze seine Zeit braucht, und das werde ich auch so handhaben.

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                                            • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr


                                              Dabei passt das schon gut zusammen:

                                              Ein Muttertier und ein Mann der "die Hosen DEFINITIV anhat"!
                                              ( Zitat vom VerzweifeltenMann aus dem alten Thread)

                                              Könnte natürlich sein, dass sie durch seine Rolle erst zum Muttertier erzogen wurde...
                                              Dies habe ich geschrieben weil hier der Kommentar kam, ich wäre ein verweichlichter Waschlappen der zu Hause nichts zu melden hat und nur rumkommandiert wird. Also bitte immer schön die Zusammenhänge nicht aus den Augen verlieren!

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                                              • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr


                                                Hallo golem,

                                                jetzt mal Hand aufs Herz: möchtest du mit dem VerzweifeltenMann Sex haben ???

                                                also natürlich nur, wenn du das Muttertier wärst ???? ..... siehst du
                                                Lieber Filip,

                                                vielen Dank für deine qualifizierten Beiträge!

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                                                • Re: Meine Frau will keinen Sex mehr


                                                  Hallo golem,

                                                  jetzt mal Hand aufs Herz: möchtest du mit dem VerzweifeltenMann Sex haben ???

                                                  also natürlich nur, wenn du das Muttertier wärst ???? ..... siehst du
                                                  Seine Formulierungen klingen teilweise vielleicht etwas "unsexy", aber das kommt falsch rüber.

                                                  Es kann nicht sein, daß ein Mann immer nur der unbeschwerte, strahlende Sonnyboy sein kann, um in den Genuß von Sex zu kommen!

                                                  Das sollte mal umgekehrt einer von einer Frau erwarten!!

                                                  g.

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