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Vitamin D3 und K2 kombinieren für eine optimale Wirkung?
Viele Menschen greifen im Herbst und Winter zu Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin D, um einer Unterversorgung vorzubeugen. Da Vitamin D hauptsächlich vom Körper mithilfe von Sonnenlicht gebildet wird, sind viele Menschen in den Wintermonaten unterversorgt.
Für eine bessere Wirkung wird Vitamin D häufig mit Vitamin K kombiniert. Warum? Und ist das wirklich sinnvoll? Das lesen Sie in dieser Bildergalerie.
Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sollten nur nach ärztlicher Rücksprache, etwa bei einem nachgewiesenen Mangel, eingenommen werden.
Die Wirkung von Vitamin D3 und Vitamin K2
Vitamin D reguliert die Calciumaufnahme im Darm. Vitamin K2 sorgt dafür, dass Calcium in Knochen und Zähne eingebaut wird. Ist der Körper ausreichend mit Vitamin D, aber nur ungenügend mit Vitamin K versorgt, kann das aufgenommene Calcium nicht vollständig verwertet werden und bleibt im Blut. Das soll langfristig Gefäßverkalkungen begünstigen. Daher wird Vitamin D häufig mit Vitamin K kombiniert.
Ist die Kombination aus Vitamin D3 und K2 sinnvoll?
Nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung ist der zusätzliche Nutzen einer kombinierten Einnahme von Vitamin D und Vitamin K bislang nicht ausreichend belegt.
In bestimmten Situationen – etwa bei Osteoporose oder einem ärztlich festgestellten Mangel – kann die Kombination dennoch in Betracht gezogen werden. Für gesunde Erwachsene ohne nachgewiesenen Mangel, die sich ausgewogen ernähren, besteht in der Regel kein Bedarf an Kombipräparaten.
Lesetipp: Vitamin K – 11 Lebensmittel, die viel davon enthalten
Nebenwirkungen bei der Einnahme von Vitamin D3 und K2
Vitamin K2 beeinflusst die Wirkung bestimmter blutgerinnungshemmender Medikamente. Vitamin D3 kann bei langfristiger, starker Überdosierung den Calciumspiegel im Blut erhöhen und zu einer Hyperkalzämie mit Beschwerden wie Übelkeit und Herzrhythmusstörungen führen. Wer entsprechende Medikamente einnimmt oder Vorerkrankungen hat, sollte Kombipräparate nur nach ärztlicher Rücksprache verwenden.
Lesetipp: Hyperkalzämie – 9 Symptome bei zu hohem Calciumspiegel
Vitamin D3 und K2: Dosierung bei Erwachsenen
Laut Bundesinstitut für Risikobewertung beträgt die maximale Dosis, die Erwachsene über Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen sollten, 20 Mikrogramm Vitamin D3 und 25 Mikrogramm Vitamin K2 pro Tag. Wie viel im Einzelfall sinnvoll ist, hängt unter anderem davon ab, ob die Haut regelmäßig Sonnenlicht bekommt, vom Alter und vom Gesundheitszustand. Blutuntersuchungen können helfen, eine Unter- oder Überversorgung zu vermeiden.
Lesetipp: Vitamin-K-Mangel – 7 Symptome, die Warnzeichen sind
Vitamin D3 und K2: Tropfen oder Tabletten?
Vitamin D3 und K2 sind fettlösliche Vitamine und werden im Darm besser aufgenommen, wenn Fett vorhanden ist. Tropfen und viele Weichgelkapseln enthalten die Vitamine bereits in Öl gelöst, was die Aufnahme erleichtert und eine flexible Dosierung ermöglicht. Tabletten und Kapseln ohne Öl sollten zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden.
Vitamin D3 und K2 richtig kombinieren mit Magnesium
Fehlt es dem Körper an Magnesium, kann er aufgenommenes Vitamin D nicht richtig aktivieren. Bei einem Magnesiummangel kann es daher sinnvoll sein, Vitamin D gemeinsam mit dem Mineralstoff einzunehmen. Deshalb enthalten viele Präparate neben Vitamin D3 und K2 auch Magnesium. Sinnvoll sind sie vor allem für Menschen mit erhöhtem Bedarf. Alle anderen benötigen in der Regel kein zusätzliches Magnesiumpräparat, solange sie sich ausgewogen ernähren.
Viele Menschen greifen im Herbst und Winter zu Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin D, um einer Unterversorgung vorzubeugen. Da Vitamin D hauptsächlich vom Körper mithilfe von Sonnenlicht gebildet wird, sind viele Menschen in den Wintermonaten unterversorgt.
Für eine bessere Wirkung wird Vitamin D häufig mit Vitamin K kombiniert. Warum? Und ist das wirklich sinnvoll? Das lesen Sie in dieser Bildergalerie.
Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sollten nur nach ärztlicher Rücksprache, etwa bei einem nachgewiesenen Mangel, eingenommen werden.
- Online-Informationen der Verbraucherzentrale NRW e. V.: Vitamin D besser mit Vitamin K? https://www.verbraucherzentrale.de/faq/lebensmittel/vitamin-d-besser-mit-vitamin-k2-39144 (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung: Hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D können langfristig die Gesundheit beeinträchtigen. Auch ein Nutzen durch die Kombination derartiger Präparate mit Vitamin K ist nicht belegt: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hochdosierte-nahrungsergaenzungsmittel-mit-vitamin-d-koennen-langfristig-die-gesundheit-beeintraechtigen.pdf (Abruf: 01/2026)
- Dai, Q:, et al.: Magnesium status and supplementation influence vitamin D status and metabolism: results from a randomized trial: American Journal of Clinical Nutrition: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6693398/ Vol. 108, Iss. 6, pp. 1249-1258 (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Robert Koch-Instituts: Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen zu Vitamin D: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.html (Abruf: 01/2026)