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Panische angst

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  • Panische angst

    Hallo ich tue mich sehr schwer damit aber kann einfach nicht mehr also:

    ich hab einfach panische Angst schwanger zu werden aber nehme die Pille und trotzdem bilde ich mir schon Symptome ein, kann nachts kaum schlafen und fürchte mich regelrecht wenn ich nachts alleine im Bett liege und schlafen muss, meistens weine ich auch sehr stark. Mein Unterleib fühlt sich einfach schwer an und die Schmerzen die meistens krampfartig kommen gehen bis in die Beine. Ich hab schon einen SS Test gemacht der war negativ aber glaube trotzdem nicht daran. Ich muss da 24/7 dran denken und werde von nachdenken und Traurigkeit geprägt. Oft hab ich auch Übelkeit und ein Völlegefühl im Magen außerdem So ein ständiger Druck im Magen und Sodbrennen. Meine Frage: glaubt ihr das ist schon von depressiver Bedeutung oder könnte ich wirklich schwanger sein?

  • Re: Panische angst

    "..fürchte mich regelrecht wenn ich nachts alleine im Bett liege und schlafen muss,"

    Das klingt nicht so, als ob Sie nicht nur Furcht vor einer Schwangerschaft haben.

    Haben Sie noch andere Ängste?

    Seit wann besteht die Symptomatik?

    Was würde denn Ihr Partner zu einer eventuellen Schwangerschaft sagen?

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    • Re: Panische angst

      dr.riecke ich war als ich jünger war schon in Behandlung wegen panischer Angst vor Krankheiten das ist aber ewig her (etwa 10 Jahre)
      die sympthome habe ich schon seit Anfang august und den Test habe ich letzte Woche gemacht. Zu Anfang plagten mich auch blasenprobleme die immer noch nicht ganz abgeklungen sind.
      Eine Schwangerschaft kommt sehr ungelegen und würde mir so einiges kaputt machen im Moment so sieht es auch mein partner

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      • Re: Panische angst

        "Eine Schwangerschaft kommt sehr ungelegen.."

        Da Sie nicht mal den Konjunktiv wählen, zeigt, dass der Furcht vor einer Schwangerschaft fast eine Gewissheit inne wohnt. Da sollten Sie auch kognitiv noch etwas dagegen angehen.

        Vielleicht würden Ihnen ein paar vertiefende Informationen weiterhelfen, die z.B. den schwierigen Weg des Spermiums bis zur Nidation darstellen. Dann der Effekt Ihrer doppelten Verhütung usw.

        Auf diese Weise käme die Schwangerschaftsfurcht etwas heraus aus dem diffusen Dunkel der Angst und wäre besser zu packen.

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        • Re: Panische angst

          dr.riecke Danke für die Tipps, aber ist es überhaupt möglich solche Symptome zu entwickeln? Ich spüre sie ja richtig, sie schmerzen und es belastet mich sehr.

          Kommentar


          • Re: Panische angst

            Ja, die Psyche kann alle Symptome entwickeln die die Physis auch zeigen kann.

            Davon abgesehen, es wäre schlimm wenn alle Schwangeren von Schmerzen geplagt würden, diese sind also weniger ein Schwangerschaftssymptom, als vielmehr das was du an Symptomen erwartest wenn du schwanger wärst.
            Also noch ein Grund beruhigt zu sein.

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            • Re: Panische angst

              Da sieht man zuerst : wie schlimm wäre es, schwanger zu sein...

              Was sollte man sehen?
              Ich bin nicht zufrieden, ich kann nicht mehr, was ich habe, das gefällt mir nicht. Ich hätte es gerne ganz anders.

              Hi Seestern, wie geht es dir mit deinem Freund? Wie geht es dir mit der Arbeit? Was hättest du gern und traust dich nicht machen?

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              • Re: Panische angst

                Hallo ich tue mich sehr schwer damit aber kann einfach nicht mehr also:

                ich hab einfach panische Angst schwanger zu werden aber nehme die Pille und trotzdem bilde ich mir schon Symptome ein, kann nachts kaum schlafen und fürchte mich regelrecht wenn ich nachts alleine im Bett liege und schlafen muss, meistens weine ich auch sehr stark. Mein Unterleib fühlt sich einfach schwer an und die Schmerzen die meistens krampfartig kommen gehen bis in die Beine. Ich hab schon einen SS Test gemacht der war negativ aber glaube trotzdem nicht daran. Ich muss da 24/7 dran denken und werde von nachdenken und Traurigkeit geprägt. Oft hab ich auch Übelkeit und ein Völlegefühl im Magen außerdem So ein ständiger Druck im Magen und Sodbrennen. Meine Frage: glaubt ihr das ist schon von depressiver Bedeutung oder könnte ich wirklich schwanger sein?

                Für mich sind diese Zeilen eine Beschreibung der Beziehung, in der sich Seestern momentan befindet, mit all den Zuständen, die sie mit ihrem Freund durchmacht und hat.
                Mir ist schlecht, ich habe ihn über, fühle mich unter Druck, fühle mich keinesfalls sicher, es zieht mich weg, aber ich wage es nicht, alleine zu sein. Bei dem Gedanken, wieder alleine zu sein werde ich schrecklich traurig, muss ich fürchterlich weinen. Ich bin so unglücklich, wütend, gekränkt und einsam und zornig und hilflos, ich mag ihn nicht mehr, aber komme, weil ich so Angst habe wohl nie wieder weg von ihm...
                Hier geht's um ihre Sorge: was ist, wenn ich bei ihm bleiben muss ? Beziehungen sind wie "Daseins-Kinder" die man austrägt, ernähren muss, behalten muss, oder abtreiben, oder verhindern muss, je nach Möglichkeit.
                Ich sehe das darin und wenn es nicht stimmt, dann kann man mich ja belehren, mich lehren, es anders zu sehen.
                Wer liebt, der kann sich nicht fürchten. Fürchten tun sich Menschen, die keine Liebe spüren.





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                • Re: Panische angst

                  Hallo Seestern


                  Was auch immer deine Ängste betreibt, warte sie ab, lass dich von denen nicht mehr beeinflussen und sichere dich vielfach ab, damit sich bei dir nicht immer wieder diese Bedrohung einstellt.

                  Wenn man zum Beispiel beruflich gut da steht, sein sicheres Einkommen hat, dann geht es schon leichter, zuversichtlich in die Zukunft zu sehen. Also schau, dass du dir was sparst und Geld sammelst, für eventuelle Notzeiten.
                  Rechne dir aus, was für eine Summe du brauchst, um in eine kleine Wohnung umzuziehen, falls diese "abbrennt". Dann versuche mal konsequent keinen Cent auszugeben, bis du dir dieses Polster geschaffen hast.
                  Geh vorsorgen, in alle Richtungen. Das verschafft schon mal Frieden, wenn man kapiert, ich werde überleben, hab mein eigenes Konto, mein eigenes Geld und es reicht für mich.
                  Eine gute Vorsorge ist auch, seine Freundschaften vorsätzlich komplett liebevoll und irrsinnig sorgfältig zu bewahren. Hab Zeit für Gespräche mit deinen Lieben und für Kameradschaft und gute Zusammenkünfte, nimm dir vor, sie einfach gern zu haben, sie zu mögen und dann nimmst du wie von selbst die richtige Spur und Linie, dass es schöne Freundschaften bleiben.
                  Sei zu deinem Gefährten liebevoll, zu dir, zu deinen Kollegen und trotzdem, komme nicht auf die Idee, zu meinen, du kommst ohne irgendwen von jenen nicht aus.
                  Sag dir, ich bin stark, überleb diese Krise und klar geht's weiter, selbst wenn es mal eng ist und angeblich fürchterlich Konfliktvoll.
                  Trau dich ruhig bleiben, auch wenn du mal nervös sein solltest.
                  Geh normal weiter, selbst wenn es um dich grad wackeln sollte.
                  Innerlich und äusserlich kann man trennen lernen. Ängste sind Begleiter, aber lass dich von denen nicht von deiner Arbeit abhalten und von schwimmen gehen, Herumsausen, lieben, lachen, leben.
                  Geh durch diese Ängste durch, wie durch ein Gewittergebiet. Diese Ängste sind irgendwann mit früheren Situationen entstanden, als du noch klein gewesen bist und kaum jemand hat keine, der viel mitgemacht hat.
                  Vertrau einfach. Aus dieser Sorge kommst du raus, sie vergeht, alles wird gut. Sag dir das immer wieder vor und schlaf halt beruhigter inzwischen, indem du keinen Geschlechtsverkehr mal hast. Du musst nicht. Keiner darf dich dazu zwingen.

                  Lieben Gruß
                  Elektraa

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