Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen

Allgemeines

Die Heilpflanzenmischung aus Knoblauch, Weißdorn, Mistelkraut, Schnurbaumknospen und Hopfenzapfen wird traditionell eingesetzt, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Dabei soll den Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie erhöhten Blutfettwerten, Bluthochdruck und Arterienverkalkung (und den daraus resultierenden Durchblutungsstörungen) entgegengewirkt werden.

Die Bestandteile der Kombination sind auch noch unter anderen Namen bekannt:
  • Knoblauch (Allium sativum) wird volkstümlich auch Knobloch, Knopfel, Knofel oder Knobi genannt
  • Weißdorn (Crataegus monogyna) heißt auch Hagedorn, Mehlbeerbaum, Mehldorn und Weißheckdorn. Es werden sowohl die Blätter, wie die Blüten und die Beeren der Pflanze verwendet.
  • Mistelkraut (Viscum album) hat viele Namen wie Affolter, Bocksfutter, Drudenfuß, Elfklatte, Geißkrut, Hexenbesen, Hexenkrut, Hexennest, Kluster, Leimmistel, Marenklatte, Marentaken, Mischgle, Mischgelt, Misple, Mistelsenker, Nistle, Vogelchrut, Vogelkläb, Vogellim, Vogelmistel, Wespe, Wintergrün, Wispel und Wispen
  • Schnurbaumknospen (Sophora japonica) stammen von einem Baum, der auch Sauerschotenbaum, Japanischer Pagodenbaum, Japanischer Schnurbaum und Chinesische Gelbbeere genannt wird
  • Hopfenzapfen stammen vom Hopfen (Humulus lupulus).


Welchen Zwecken dient diese Wirkstoffkombination?

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen
  • erhöhten Blutfettwerten entgegenwirken
  • Bluthochdruck entgegenwirken
  • Arterienverkalkungen entgegenwirken

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann dürfen Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen nicht verwendet werden?

Knoblauch + Weißdorn + Mistel + Pagodenbaum + Hopfen darf bei Überempfindlichkeit gegen diese Wirkstoffe nicht anwendet werden.

Weiterhin nicht angewendet werden darf die Wirkstoffkombination bei Blutgerinnungsstörungen oder bei Einnahme blutgerinnungshemmender Wirkstoffe (Antikoagulanzien).

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Es sind bisher keine ausreichenden Unbedenklichkeits-Untersuchungen durchgeführt worden, deshalb sollte vor der Anwendung von Knoblauch + Weißdorn + Mistel + Pagodenbaum + Hopfen während der Schwangerschaft und in der Stillzeit eine strenge Abwägung von Nutzen und Risiko erfolgen.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Zur Anwendung der Kombination bei Kidnern gibt es keine ausreichenden klinischen Studien. Es sollte daher auf eine Gabe an Kinder unter zwölf Jahren verzichtet werden.

Welche Nebenwirkungen können Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Seltene Nebenwirkungen:
Magen-Darm-Beschwerden, allergische Reaktionen.

Besonderheiten:
Vor allem bei Personen mit einer Allergie auf Hopfenpollen sind allergische Reaktionen möglich.

Welche Wechselwirkungen zeigen Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Bei gleichzeitiger Einnahme der Kombination mit blutgerinnungshemmenden Wirkstoffen (Antikoagulantien) kann das Risiko für Blutungen erhöht werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Das Medikament kann die Blutungszeit durch Hemmung der Blutplättchenaneinanderlagerung verlängern.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Medikamente beinhalten Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen enthalten sind.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform
Dragees

So wirkt Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen durchblutungsfördernde Mittel, Herz-Kreislauf-stärkende pflanzliche Mittel, zu welcher die Wirkstoffkombination Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen gehört.

Anwendungsgebiete der Wirkstoffkombination Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen

Die Heilpflanzenmischung aus Knoblauch, Weißdorn, Mistelkraut, Schnurbaumknospen und Hopfenzapfen wird traditionell eingesetzt, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Dabei soll den Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie erhöhten Blutfettwerten, Bluthochdruck und Arterienverkalkung (und den daraus resultierenden Durchblutungsstörungen) entgegengewirkt werden.

Die Bestandteile der Kombination sind auch noch unter anderen Namen bekannt:
  • Knoblauch (Allium sativum) wird volkstümlich auch Knobloch, Knopfel, Knofel oder Knobi genannt
  • Weißdorn (Crataegus monogyna) heißt auch Hagedorn, Mehlbeerbaum, Mehldorn und Weißheckdorn. Es werden sowohl die Blätter, wie die Blüten und die Beeren der Pflanze verwendet.
  • Mistelkraut (Viscum album) hat viele Namen wie Affolter, Bocksfutter, Drudenfuß, Elfklatte, Geißkrut, Hexenbesen, Hexenkrut, Hexennest, Kluster, Leimmistel, Marenklatte, Marentaken, Mischgle, Mischgelt, Misple, Mistelsenker, Nistle, Vogelchrut, Vogelkläb, Vogellim, Vogelmistel, Wespe, Wintergrün, Wispel und Wispen
  • Schnurbaumknospen (Sophora japonica) stammen von einem Baum, der auch Sauerschotenbaum, Japanischer Pagodenbaum, Japanischer Schnurbaum und Chinesische Gelbbeere genannt wird
  • Hopfenzapfen stammen vom Hopfen (Humulus lupulus).


Zu folgenden Anwendungsgebieten von Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Knoblauch + Weißdorn + Mistelkraut + Schnurbaumknospen + Hopfenzapfen

Die Kombination aus Knoblauch + Weißdorn + Mistel + Pagodenbaum + Hopfen, als Herz-Kreislauf-stärkendes pflanzliches Mittel, beugt Gefäßverkalkung sowie Bluthochdruck vor und verbessert die Herz-Kreislauf-Funktion.

Gefäßverkalkungen entstehen durch Ablagerung von Stoffen (wie Blutfetten) an den Gefäßwänden. Dies hat zur Folge, dass die Gefäße an Elastizität verlieren, der Gefäßdurchmesser sich verkleinert und das Blut nicht mehr ungehindert fließen kann. Daraus resultieren letztlich Durchblutungsstörungen. Knoblauch + Weißdorn + Mistel + Pagodenbaum + Hopfen wirkt diesem Prozess entgegen. Die Wirkstoffe erweitern die Blutgefäße und vermindern das Aneinanderlagern von Blutplättchen. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und die Fließeigenschaft des Blutes verbessert. Weiterhin wird durch diese Wirkstoffkombination die Menge an Blutfetten (wie Cholesterin) gesenkt und somit das Risiko, dass diese sich an den Gefäßwänden ablagern.

Außerdem hat Knoblauch + Weißdorn + Mistel + Pagodenbaum + Hopfen die Fähigkeit, eine leichte Steigerung der Herzleistung durch Steigerung der Herzschlagkraft zu bewirken, was sich zusätzlich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken kann.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.