Glycerin + Trypsin

Allgemeines

Die Kombination kommt als Nasen- und Rachenspray zu Einsatz, wenn die Gefahr besteht, dass man sich mit Erkältungsviren ansteckt oder wenn bereits Erkältungssymptome auftreten.

Welchen Zwecken dient diese Wirkstoffkombination?

  • Schutzfilm über die Nasen- und Rachenschleimhaut legen
  • Hülle der Erkältungsviren zerstören
  • Viren einkapseln

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Glycerin + Trypsin im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann dürfen Glycerin + Trypsin nicht verwendet werden?

Bei Überempfindlichkeit gegen Glycerin oder Trypsin darf die Kombination nicht angewendet werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Es gibt keine Erfahrungen mit der Anwendung der Kombination bei Schwangeren oder Stillenden. Vor dem Einsatz sollte in dieser Zeit daher ein Arzt befragt werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Die Kombination kann bei Kindern ab vier Jahren eingesetzt werden.

Welche Nebenwirkungen können Glycerin + Trypsin haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Glycerin + Trypsin. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Bisher sind keine Nebenwirkungen der Kombination bekannt.

Welche Wechselwirkungen zeigen Glycerin + Trypsin?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Bisher sind keine Wechselwirkungen der Kombination mit anderen Substanzen bekannt.

Allergische Reaktionen auf Medikamente

Manchmal lösen Arzneimittel allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion auf Glycerin + Trypsin wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.


Welche Medikamente beinhalten Glycerin + Trypsin?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen Glycerin + Trypsin enthalten sind.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform

So wirkt Glycerin + Trypsin

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Glycerin + Trypsin. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen , zu welcher die Wirkstoffkombination Glycerin + Trypsin gehört.

Anwendungsgebiet der Wirkstoffkombination Glycerin + Trypsin

Die Kombination kommt als Nasen- und Rachenspray zu Einsatz, wenn die Gefahr besteht, dass man sich mit Erkältungsviren ansteckt oder wenn bereits Erkältungssymptome auftreten.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Glycerin + Trypsin sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Glycerin + Trypsin

Die Kombination aus Glycerin und dem natürlichen Enzym Trypsin bildet einen Schutzfilm, der sich über die Schleimhäute im Rachenraum legt.

Glycerin kapselt die Erkältungsviren auf der Schleimhaut ein, Trypsin als eiweißspaltendes Enzym baut die Virus-Hüllen ab und lässt die Keime sterben.

So bindet und deaktiviert der Schutzfilm die Rhinoviren, vermindert ihre Anzahl und die Ansteckungsgefahr sinkt. Die Kombination kann daher im Falle einer Ansteckung vor einer Vermehrung der Erkältungsviren schützen und auch die Erkältungsdauer deutlich verkürzen.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.