D-Mannose

Allgemeines

D-Mannose wird zur Vorbeugung oder unterstützenden Behandlung von Blasenentzündung und anderen Harnwegsinfektionen mit Bakterien eingesetzt. Häufig ergänzt der Wirkstoff dabei die Therapie mit Antibiotika.

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Anheftung von Krankheitskeimen im Harntrakt verhindern
  • Entwicklung von Harnwegsentzündungen entgegen wirken

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von D-Mannose im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf D-Mannose nicht verwendet werden?

Bis heute sind keine Anwendungseinschränkungen für den Wirkstoff D-Mannose bekannt.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird empfohlen, den Wirkstoff nur nach Absprache mit dem Arzt anzuwenden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Es sollten nur Kinder über 14 Jahre mit dem Wirkstoff behandelt werden.

Welche Nebenwirkungen kann D-Mannose haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von D-Mannose. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Bis heute wurden keine Nebenwirkungen von D-Mannose festgestellt, außer individueller Unverträglichkeit, die zu Übelkeit, Blähungen und weichem Stuhl führen kann.

Welche Wechselwirkungen zeigt D-Mannose?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

D-Mannose wird nicht verstoffwechselt und hat daher keine Wechselwirkung mit anderen Substanzen oder Nahrungsmitteln.

Allergische Reaktionen auf Medikamente

Manchmal lösen Arzneimittel allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion auf D-Mannose wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.


Welche Medikamente beinhalten D-Mannose?

Folgende Tabelle zeigt alle erfassten Medikamente, in welchen D-Mannose enthalten ist.In der letzten Spalte finden Sie die Links zu den verfügbaren Anwendungsgebieten, bei denen das jeweilige Medikamente eingesetzt werden kann.

Medikament
Darreichungsform
Beutel

So wirkt D-Mannose

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von D-Mannose. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen , zu welcher der Wirkstoff D-Mannose gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs D-Mannose

D-Mannose wird zur Vorbeugung oder unterstützenden Behandlung von Blasenentzündung und anderen Harnwegsinfektionen mit Bakterien eingesetzt. Häufig ergänzt der Wirkstoff dabei die Therapie mit Antibiotika.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von D-Mannose sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von D-Mannose

Bei Frauen liegt der Ausgang der Harnröhre nahe dem After. Deshalb kann es leicht durch Schmierinfektion zur Übertragung von Bakterien aus dem Darm in die Harnwege kommen. Typischerweise werden Harnwegsentzündungen durch den Darmkeim Escherichia coli veruracht.

D-Mannose ist ein Zucker, der mit Glukose (Traubenzucker) chemisch verwandt ist. Der Wirkstoff kann die am häufigsten auftretenden Beschwerden bei Infektionen der unteren Harnwege lindern (unter anderem: Brennen beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen, Harndrang), wenn diese durch Bakterien vom Typ Escherichia coli verursacht werden.

Der Wirkstoff verhindert dabei die Anhaftung von Bakterien an die Schleimhaut-Oberfläche der Harnwege. So wird die Ansiedelung der Bakterien dort und das Ausbrechen einer Harnwegsinfektion wirksam unterbunden.

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt*Ärztin oder Apotheker*in oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.