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Zyste im Kopf: Diese Symptome sind möglich
Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, die nahezu überall im oder am Körper entstehen können – auch im Kopf. Häufig handelt es sich dabei um sogenannte Arachnoidalzysten, die von den Hirnhäuten ausgehen.
Oft verursachen Zysten im Kopf lange Zeit keine Symptome und werden zufällig entdeckt.
Kommt es zu Beschwerden, sind diese meist unspezifisch und lassen sich nicht immer eindeutig einer bestimmten Ursache zuordnen. Welche Symptome auftreten, hängt vor allem von der Größe und Lage der Zyste ab.
Die folgende Bildergalerie zeigt typische Anzeichen einer Zyste im Kopf.
Wichtig: Die beschriebenen Symptome können viele unterschiedliche Ursachen haben, von denen zahlreiche harmlos sind. Eine sichere Diagnose ist nur durch eine fachärztliche Untersuchung möglich.
Zyste im Kopf: Kopfschmerzen als Symptom
Kopfschmerzen sind ein häufiges Symptom bei einer Zyste im Kopf. Die Beschwerden entstehen vor allem dann, wenn die Zyste aufgrund ihrer Größe oder Lage Druck auf umliegendes Gewebe ausübt. Die Schmerzen können dabei anhaltend bestehen oder wiederkehrend auftreten. In den meisten Fällen haben Kopfschmerzen aber harmlose Ursachen wie Stress oder Schlafmangel.
Lesetipp: Hirndruckzeichen – Symptome bei erhöhtem Hirndruck
Symptom: Druckgefühl bei Zyste im Kopf
Wächst eine Zyste im Kopf, verdrängt sie mitunter benachbartes Gewebe. Manche Betroffene spüren dann ein Druck- oder Engegefühl im Kopf, das sich von klassischen Kopfschmerzen unterscheidet. Besonders bei größeren Zysten kann dieses Empfinden ausgeprägt sein und den Alltag beeinträchtigen.
Lesetipp: Meningeom – mögliche Symptome eines Hirnhauttumors
Zyste im Kopf: Schwindel kann Anzeichen sein
Eine Zyste im Kopf kann Schwindel und Gangstörungen verursachen. Ursache ist häufig eine Beeinträchtigung von Bereichen im Gehirn, die für Gleichgewicht und Koordination zuständig sind. Betroffene berichten etwa von Schwierigkeiten, Bewegungen sicher zu steuern oder Benommenheit. Die Beschwerden zeigen sich phasenweise oder dauerhaft.
Zyste im Kopf: Sehstörungen als Symptom
Befindet sich eine Zyste im Kopf in der Nähe von Sehnerven, beeinflusst sie mitunter das Sehvermögen. Mögliche Symptome sind verschwommenes Sehen, Doppelbilder oder Einschränkungen im Gesichtsfeld. Die Art der Sehstörung richtet sich danach, welche Strukturen im Gehirn betroffen sind.
Lesetipp: Glioblastom – Symptome des bösartigen Gehirntumors
Übelkeit und Erbrechen bei Zyste im Kopf
Neurologische Ausfälle durch Zyste im Kopf
Bei einigen Betroffenen verursacht eine Zyste im Kopf neurologische Ausfälle. Anzeichen sind Taubheitsgefühle, Kribbeln oder eine verminderte Kraft in Armen oder Beinen. Die Beschwerden betreffen häufig nur eine Körperseite.
Lesetipp: Hypophysenadenom – Symptome des gutartigen Hirntumors
Zyste im Kopf: Konzentrationsprobleme
Konzentrationsschwäche und Gedächtnisprobleme gehören zu den möglichen Symptomen einer Zyste im Kopf. Sie entstehen, wenn Hirnareale betroffen sind, die für Aufmerksamkeit und Informationsverarbeitung wichtig sind. Betroffene empfinden etwa Gespräche als anstrengender, brauchen länger für Aufgaben oder vergessene Dinge schneller.
Zyste im Kopf: Krampfanfälle als Warnsignal
In seltenen Fällen reizt eine Zyste das umliegende Hirngewebe so stark, dass es zu Krampfanfällen kommt. Diese äußern sich unterschiedlich, etwa durch Muskelzuckungen, kurze Bewusstseinsstörungen oder unkontrollierte Bewegungen. Häufig handelt es sich um neu auftretende Anfälle ohne bekannte Vorgeschichte. Sie gelten als ernst zu nehmendes Warnsignal und bedürfen einer ärztlichen Abklärung.
Lesetipp: CUP-Syndrom – Symptome bei Krebs mit unbekanntem Ursprung
Hörstörungen: Symptom einer Zyste im Kopf
Befindet sich eine Zyste in der Nähe von Hör- oder Gleichgewichtsnerven, wird mitunter auch das Hörvermögen beeinträchtigt. Möglich sind beispielsweise eine verminderte Hörleistung oder Ohrgeräusche (Tinnitus). Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend.
Persönlichkeitsveränderungen durch Zyste im Kopf?
Eine Zyste im Kopf kann auch Veränderungen der Stimmung oder des Verhaltens verursachen. Betroffene leiden dann mitunter an Stimmungsschwankungen, wirken ungewöhnlich reizbar, unruhig oder antriebslos. Solche Persönlichkeitsveränderungen werden häufig auf Belastungen im Alltag geschoben, was die Diagnose verzögern kann.
Lesetipp: Hirnkrebs – diese Arten von Hirntumoren sind häufig
Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, die nahezu überall im oder am Körper entstehen können – auch im Kopf. Häufig handelt es sich dabei um sogenannte Arachnoidalzysten, die von den Hirnhäuten ausgehen.
Oft verursachen Zysten im Kopf lange Zeit keine Symptome und werden zufällig entdeckt.
Kommt es zu Beschwerden, sind diese meist unspezifisch und lassen sich nicht immer eindeutig einer bestimmten Ursache zuordnen. Welche Symptome auftreten, hängt vor allem von der Größe und Lage der Zyste ab.
Die folgende Bildergalerie zeigt typische Anzeichen einer Zyste im Kopf.
Wichtig: Die beschriebenen Symptome können viele unterschiedliche Ursachen haben, von denen zahlreiche harmlos sind. Eine sichere Diagnose ist nur durch eine fachärztliche Untersuchung möglich.
- Online-Informationen des Inselspitals Bern: Arachnoidalzyste: https://neurochirurgie.insel.ch/erkrankungen-spezialgebiete/liquorstoerungen/arachnoidalzyste (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen von DocCheck: Arachnoidalzyste: https://flexikon.doccheck.com/de/Arachnoidalzyste (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen von MSD Manual: Zyste des Rückenmarks oder Stammhirns: https://www.msdmanuals.com/de/heim/st%C3%B6rungen-der-hirn-r%C3%BCckenmarks-und-nervenfunktion/erkrankungen-des-r%C3%BCckenmarks/zyste-des-r%C3%BCckenmarks-oder-stammhirns (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen vom Arbeitsbereich Pädiatrische Neurochirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin: Arachnoidalzysten: https://kinderneurochirurgie.charite.de/fuer_patienten/haeufigste_krankheitsbilder/arachnoidalzysten (Abruf: 01/2026)
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