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Diese 11 Medikamente können die Leber schädigen
Viele Menschen nehmen täglich Medikamente wie Schmerzmittel, Blutdrucksenker oder Nahrungsergänzungsmittel ein. Oft ist ihnen jedoch nicht bewusst, dass diese möglicherweise unbemerkt die Leber belasten und schädigen können. Denn die Wirkstoffe werden meist direkt in der Leber verstoffwechselt. Die Leberschädigungen treten teilweise akut, häufiger jedoch schleichend auf und können zu Funktionsstörungen führen.
Erfahren Sie in der Galerie, welche Medikamente die Leber besonders belasten können.
Schmerzmittel können die Leber schädigen
Freiverkäufliche Schmerzmittel werden tagtäglich von vielen Menschen eingenommen. Doch insbesondere Paracetamol kann bei einer Überdosierung schlimmstenfalls zu akutem Leberversagen führen. Auch Wirkstoffe wie Diclofenac oder Ibuprofen können bei längerer Einnahme oder zu hoher Dosierung die Leber schädigen.
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Antibiotika können Leber belasten
Antibiotika können Bakterien abtöten und kommen deshalb beispielsweise bei einer bakteriellen Mandelentzündung, Lungenentzündung oder Hirnhautentzündung zum Einsatz. Die Medikamente belasten jedoch häufig die Leber. Dazu zählen beispielsweise Wirkstoffe wie Amoxicillin, Rifampin, Tetrazykline oder Clindamycin.
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Cholesterinsenker wirken sich auf die Leber aus
Statine (Cholesterinsenker) wie etwa Atorvastatin oder Simvastatin gelten in der Regel als gut verträglich. Nur selten drohen durch die Einnahme ernsthafte Schäden der Leber. Jedoch können sich die Leberwerte erhöhen, weshalb regelmäßige Blutkontrollen ratsam sind.
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Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Mittel können Leber schädigen
Nahrungsergänzungsmittel nehmen viele Menschen regelmäßig ein. Einige Mittel werben insbesondere mit pflanzlichen Inhaltsstoffen. Doch Präparate, die etwa hochdosierten Grüntee-Extrakt, Kurkuma sowie die Heilpflanzen Kava oder Gamander enthalten, können die Leber schädigen. Vor der Einnahme sollte deshalb ärztliche Rücksprache gehalten werden.
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Psychopharmaka haben leberschädigende Wirkung
Auch Medikamente gegen Angststörungen, Depressionen oder Psychosen werden direkt in der Leber verarbeitet und können sie belasten. Zu den Wirkstoffen, welche die Leberfunktion negativ beeinflussen können, zählen unter anderem Olanzapin, Duloxetin oder Diazepam.
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Mittel gegen Bluthochdruck können die Leber belasten
In seltenen Fällen können auch Bluthochdruckmittel lebertoxisch wirken. Einige ACE-Hemmer wie Captopril oder Enalapril können etwa die Leberwerte erhöhen und selten zu Schädigungen führen. Grundsätzlich gelten Blutdruckmittel als gut verträglich, die Einnahme sollte jedoch immer ärztlich begleitet werden.
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Antipilzmittel: Oft stark belastend für die Leber
Antimykotika, also Medikamente gegen Pilzinfektionen, gehen insbesondere bei einer oralen Anwendung mit Tabletten mit einem stark erhöhten Risiko für Leberschädigungen einher. Vor allem bei der Einnahme von Wirkstoffen wie Fluconazol, Ketoconazol oder Terbinafin sollten die Leberwerte regelmäßig überprüft werden.
Potenziell leberschädigend: Hormonpräparate
Östrogenhaltige Hormonpräparate wie die Antibabypille oder Medikamente zur Hormonersatztherapie können ebenso die Leber belasten. Insbesondere eine langfristige, orale Einnahme kann zu Leberproblemen führen. Bei Unsicherheiten ist eine gynäkologische Beratung sinnvoll.
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Antiepileptika belasten die Leber
Auch einige Mittel zur Behandlung von Epilepsie gelten als potenziell leberschädigend. Dazu zählen insbesondere die Wirkstoffe Carbamazepin, Phenytoin, Valproat oder Phenobarbital. Wer derartige Antiepileptika einnimmt, sollte regelmäßig die Leberwerte überprüfen lassen.
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Krebsmedikamente fördern Leberschädigungen
Viele Chemotherapeutika (Zytostatika) und Mittel zur Immuntherapie (sogenannte Immun-Checkpoint-Inhibitoren) können die Leber stark belasten. Diese Mittel, die bei Krebserkrankungen zum Einsatz kommen können, sollen gegen Tumorzellen vorgehen – wirken jedoch mitunter auch leberschädigend.
Medikamente gegen Tuberkulose sind leberschädigend
Bei Tuberkulose handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die meist die Lunge betrifft. Unter anderem erhalten Betroffene der Wirkstoff Isoniazid, der jedoch als besonders lebertoxisch gilt. Deshalb sind während der Behandlung engmaschige Kontrollen der Leberwerte ratsam.
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Viele Menschen nehmen täglich Medikamente wie Schmerzmittel, Blutdrucksenker oder Nahrungsergänzungsmittel ein. Oft ist ihnen jedoch nicht bewusst, dass diese möglicherweise unbemerkt die Leber belasten und schädigen können. Denn die Wirkstoffe werden meist direkt in der Leber verstoffwechselt. Die Leberschädigungen treten teilweise akut, häufiger jedoch schleichend auf und können zu Funktionsstörungen führen.
Erfahren Sie in der Galerie, welche Medikamente die Leber besonders belasten können.
- Online-Informationen von Deximed: Leberschäden durch Medikamente: https://deximed.de/home/klinische-themen/magen-darm-trakt/patienteninformationen/leber/leberschaeden-durch-medikamente (Abruf: 04/2026)
- Online-Informationen von MSD Manual: Für die Leber schädliche Medikamente und Substanzen: https://www.msdmanuals.com/de/heim/multimedia/table/f%C3%BCr-die-leber-sch%C3%A4dliche-medikamente-und-substanzen (Abruf: 04/2026)
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