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Rheuma und Leberbeteiligung?

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  • Rheuma und Leberbeteiligung?

    Guten Tag, Herr Doktor Ulrichs,
    ich bin weiblich und 64 Jahre alt und bitte Sie herzlich um Ihren Rat zu der Vielzahl meiner Beschwerden. Seit zwei Jahren habe ich nachweislich einen konstanten ANA-Titer von 1:1000. Da im Blut weder Entzündungswerte noch spezifische Rheumafaktoren nachweisbar sind und ich keine entzündeten Gelenke habe, konnte bisher keine Diagnose gestellt werden. Die Beschwerden sind u.a. gerötete Kehlkopfschleimhaut, Gelenkschmerzen, Muskelzucken, Muskelkrämpfe, Augen-, Mundtrockenheit, stechende Schmerzen an den Halslymphknoten und einiges mehr. Seit fünf Monaten habe ich Schmerzen an der Leber und dauerhaft gelben Stuhl. Eine Endosonographie war o.B. Medikamente bekomme ich nicht, so daß ich mir von einem Heilpraktiker homöopathische Mittel zur Anregung des Galleflusses habe verordnen lassen, die jedoch nicht die erhoffte Wirkung zeigen. Ich meine, dass meine Hausärztin und die Rheumathologin auch nicht weiterwissen und nur auf Nachweise im Blut warten. Woran kann Ihrer Meining nach der Grund für den gelben Stuhl liegen? Die Leberwerte sind normal. Keine Gelbsucht und seltsamerweise sehr heller Urin.Gibt es einen Zusammenhang zwischen Rheuma und den Leberbeschwerden. Bitte sagen Sie mir Ihre Meinung.
    Herzlichen Dank und freundliche Grüße
    Alrak

  • Re: Rheuma und Leberbeteiligung?


    Ungewöhnliche Farben des Stuhles können viele, meist haber harmlose Ursachen haben.
    Solange keine unmittelbaren Beschwerden vorliegen, sollte hier zunächst abgewartet werden.

    Es gibt zwar mögliche Verbindungen von rheumatischen Erkrankungen und Leberbeteiligung, jedoch wurde darauf sicher schon bei den bereits durchgeführten Untersuchungen geachtet.

    Die Beschwerden klingen sehr nach einer möglichen rheumatischen Erkrankung - die Blutwerte müssen dazu nicht unbedingt verändert sein. Sie sollten regelmäßig kontrolliert werden.

    MfG,

    Ulrichs

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    • Re: Rheuma und Leberbeteiligung?


      Hallo, Herr Doktor Ulrichs,

      herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Bitte seien Sie mir nicht böse, wenn ich Ihnen noch drei zusätzliche Fragen stelle:
      1.Die gelbe Stuhlfarbe habe ich seit fünf Monaten (Leberwerte normal). Ernährungsänderungen zeigten keine Auswirkung auf die Stuhlfarbe. Wie lange kann ich noch abwarten?
      2. Welche zeitlichen Abstände zwischen den Blutuntersuchungen auf Rheuma sind sinnvoll?
      3.Da außer dem ANA-Titer keine Nachweise im Blut zu finden sind und wohl auch nach mittlerweile zwei Jahren nicht mehr zu finden sein werden, muß ich wirklich abwarten, bis ein oder mehrere Organ/e geschädigt ist/sind?
      Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüßen
      alrak

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      • Re: Rheuma und Leberbeteiligung?


        Wenn die veränderte Stuhlfarbe nicht von Symptomen und Beschwerden begleitet ist, kann eigentlich zunächst abgewartet werden.
        Aber wenn es doch näher untersucht werden soll, dann wäre ein Gastroenterologe der richtige Ansprechpartner.

        Blutuntersuchungen und weitere Untersuchungen beim Rheumatologen sollten in Abständen von Monaten vorgenommen werden. Aber wenn gerade Beschwerden vorhanden sind (möglicherweise ein Schub), dann ist es sinnvoll, in dieser zeit beim Rheumatologen vorzusprechen.

        Es muss nicht abgewartet werden, bis Organe geschädigt sind. Bei den Untersuchungen beim Rheumatologen oder beim Hausarzt werden die inneren Organe selbstverständlich auch untersucht.
        Um eine richtige Diagnose in der Rheumatologie zu stellen, muss manchmal sehr viel Geduld aufgewendet werden.

        MfG,

        Ulrichs

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        • Re: Rheuma und Leberbeteiligung?


          Ganz herzlichen Dank, Herr Doktor Ulrichs, für die Beantwortung meiner Fragen.

          Ein frohes Osterfest.

          Alrak

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          • Re: Rheuma und Leberbeteiligung?

            Hallo Herr Alrak Haben Sie schon etwas herausbekommen von den Symtomen und ihren Beschwerden? Habe seit Jahren die selben Symtome auch mit ana titer jedoch sind bei mir die Leberwerte erhöht. Isolierte ana und genau die gleichen Symtome.

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