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Knieschmerzen nach Lateral Release

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  • Knieschmerzen nach Lateral Release

    Hallo,
    meinem Knie geht es nach einem Lateral Release ( vor 4 Monaten ) schlechter als vorher...

    Ich kann mein operiertes Bein weder im Liegen gestreckt anheben - keinen cm!, noch kann ich es im Sitzen vom Boden heben und nach vorne strecken.
    Die Schmerzen sind sehr, sehr stark.
    Weiss jemand, was das sein kann?

    Ansonsten würde ich mich natürlich gerne ausfühlrich über Leidensgeschichten anderer Betroffener austauschen.

    LG


  • Re: Knieschmerzen nach Lateral Release


    Hallo hope07,

    na Du machst mir ja Hoffnung...

    Meine Lateral Release ist jetzt 5 Wochen her - alles wie von Dir beschrieben. Zusätzlich habe ich ständig Flüssigkeit im Knie; mein Orthopäde punktiert einmal pro Woche. Hattest Du schon KG bzw. hat es was gebracht?

    Bin jetzt schon am verzweifeln, zumal ich die Schmerzen langsam nicht mehr abkann...

    Kommentar


    • Re: Knieschmerzen nach Lateral Release


      Hi,
      ist ja nett, dass mal jdm antwortet.
      Ich überlege gerade, wie's bei mir nach 5 Wo war.

      Ich bin wohl bei einem Pfuscher gewesen. Der hat sich selbst das KG-Rezept ausgestellt. Die bestand darin, 2 x wöchentl. zu kommen. Er hat dann versucht, mein Knie zu beugen.
      Allein die Tatsache, dass ich 10 Tage einen Verband hatte... Normalerweise bewegt man das Bein nach 3 Tagen wieder.
      Ich hatte keine Drainage. Er hat mich 1 x punktiert. Nach 2 Wochen... Er bekam 22ml hell-rosa Flüssigkeit heraus.
      Ich war eigentlich schnell bei 90° Beugung.
      Mir gings anfangs so nach 2 Monaten besser als jetzt. Ich konnte Treppen steigen. Hab versucht schlurfend zu joggen... Das alles ging jetzt nicht mehr...
      Ich vermute, es kam dadurch, dass ich nach 3 Monaten versucht habe, 100%ig zu beugen.
      Da ist vielleicht Narbengewebe gerissen...
      Es ist Narbengewebe, dass ein LR zunichtemachen kann. Man sieht es wohl auf e. MRT nicht...
      D.h. man muss eine 2. ASK machen. Nur so weiß man, was los ist. Die macht man aber frühestens nach 3 Monaten. Erst dann ist die Bildung des Narbengewebes abgeschlossen. Man injiziert dann vorbeugend Cortison. Ich kenne jdm, die hatte ein LR 1 Woche früher. Die war vor 1 Woche erneut unter'm Messer...
      Kannst Du Dein Bein auch nicht im Liegen gestreckt anheben? Oder im Sitzen langsam strecken? Es ist erschreckend...
      Leider bin ich ohne Arzt... Und zu nichtoperierenden Orthop. zu gehen ist wahrscheinlich sinnlos... Irgendwie verschweigen viele Ärzte das Problem mit dem Narbengewebe...
      Es kann die Situation im Knie wirklich schlechter machen als vor der OP...
      Wie ist denn Deinen Schädigung. Ich soll eine Knorpelschädigung 1. Grades haben... Ich habe allerdings das Gefühl, keinen mehr zu haben...

      LG

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      • Re: Knieschmerzen nach Lateral Release


        wie schon gesagt - nach drei wochen war es besser als jetzt. Wurde in den letzten 2 Wochen 3x punktiert, jedesmal zwischen 50 und 70 ml rausgezogen.

        Mein orthopäde meinte jetzt, noch ca. 2 Wochen ruhig stellen und möglichst wenig belasten ( wohne im 4. Stock ohne Aufzug). Habe jetzt in Absprache mit der Krankenkasse eine REHA beantragt.

        Mein Hausarzt meint aber auch, Knie wäre langwierig; fast alle, mit denen ich gesprochen habe, haben auch von mind. einem halben Jahr berichtet, bis alles wieder einigermassen ok war.
        Vielleicht hilft doch ein anderer arzt? Aber ne zweite op lass ich mir mit fast 100 % sicherheit auch nimmer machen - bereue die letzte schon so sehr!

        Grüssle

        Kommentar



        • Re: Knieschmerzen nach Lateral Release


          wie waren Deine Beschwerden denn vor der OP?
          Welchen Schädigungsgrad hast Du denn?

          Das mit dem Ruhigstellen bzw. nicht belasten ist sicher gut.
          Aber schaffst Du keine Beugung?
          Ich denke doch, dass es wichtig ist, ohne Muskelkraft, die Beugung zu maximieren.
          ZB kann man das Bein auf e. Stuhl sitzen vor u. zurück schaukeln. Das ist schon sehr sanft...

          Na ja, du kannst froh sein, wenn nochmal jdm aufmacht...

          Kannst Du denn gehen?
          Du schreibst ja sehr wenig...

          Durch das Punktieren kannst Du wahrscheinlich schneller beugen... Bis auf das Infektrisiko ist nix dagegen zu sagen...

          Kommentar


          • Re: Knieschmerzen nach Lateral Release


            den schädigungsgrad weiss ich net... beugen geht schon, aber noch keine 90 grad. Tut ausserdem auch ziemlich weh. Gehen ohne Beinschiene ist fast nicht möglich - habe immer das Gefühl, dass das Knie einfach "wegsackt".

            Duschen ist ziemlich schwierig, da ich nur ne Badewanne habe - bis ich da drin und wieder draussen bin... traue mich nur noch mit telefon in reichweite rein.

            Versuche halt immer ganz vorsichtig, das Knie etwas zu bewegen. Aber wenn ich einmal am Tag meine Treppen runter und wieder hoch komme, bin ich fix und fertig und brauche erst mal ne eispackung ( eine auf's knie und schokoladeneis für mich). Sollte halt auch irgendwann wieder arbeiten... kriege jetzt krankengeld, und das ist halt deutlich weniger.

            Kommentar


            • Re: Knieschmerzen nach Lateral Release


              Hi,
              ich hatte mir 1 Monat nach der OP auch 'ne Whng im 4. Stock angeschaut und habe sie in wohler Voraussicht nicht genommen.
              Ich muss ins 1. OG.
              Ich nehme an, Du gehst Treppen nicht richtig.
              Hmm, den Schädigungsgrad solltest Du erfragen.

              90° hatte ich eigentlich nach 2 Wochen schon.
              Mir fehlten nach 3 Monaten nur noch 1,2cm...
              Aber auch ich gehe nicht in die Hocke oder so...
              Treppensteigen ist schon eine heftige Belastung.
              Man sollte vorher Hometrainer gefahren sein, um in kleinen Schritten Muskeln aufzubauen.
              Bist Du denn Hometrainer gefahren? Den Sattel ganz hoch?
              Was meinst Du mit Beinschiene? Meinst Du Krücken?
              Ich hatte nach 2 Tagen keine mehr...
              Na ja, dieses Wegsacken, wenn Du jetzt 5 Wochen nicht richtig gegangen bist, dann ist die Muskulatur natürlich verschwunden...
              Radfahren!!! Erst ohne Widerstand, dann langsam erhöhen... Dadurch hat auch Narbengewebe keine Chance...
              Schmerzen in Ruhe hast Du aber nicht? Nicht, dass Du e. Infektion im Knie hast...
              Bei mir ist alles auf die Hüfte geschlagen. Es ist die Hölle... Ich habe ohnehin e. Fehlbelastung... Aber durch das Schonen ist jetzt alles kaputt. Ich traue mich garnicht RÖ's zu veranlassen.
              Versuche, wenigstens auf dem oper. Bein voll zu stehen.
              Jedenfalls klingt es nicht gut bei dir...
              Klar ist, Knorpelschäden werden durch ein LR nicht geheilt. Man versucht nur, weiteren Verschleiß hinauszuzögern...
              Und hättest Du Löcher im Knorpel ( Grad 2/3 ) dann müsste man über Pridiebohrungen nachdenken...
              Warum fragst Du nciht mal e. 2. Ortho?
              Hast du KG?

              Kommentar



              • Re: Knieschmerzen nach Lateral Release


                Hey, hope 07,

                find es ja echt lieb, dass Du dir solche Gedanken machst. Also, bei mir war ja das Kreuzband, der Meniskus und das Aussenband eingerissen. Mit Schiene meine ich so ein Riesen-Klettverschluss-Teil.Kann man abnehmen, aber mache ich grade nur, wenn ich zu Hause bin und nur vom Wohnzimmer in die Küche oder ins Bad muss ( sind ca. jeweils 3 m). Ab Mittwoch bekomme ich KG; ab morgen sind 6 Wochen rum. Laufe seit gestern ohne Krücken - tut zwr öfter mal weh, aber ich merke dann auch, wenn es zuviel wird ( allerdings traue ich mich ohne schiene nicht aus dem Haus).

                Umgezogen bin ich leider Gottes 14 Tage vor dem Lateral-Treppe steige ich nur Schritt für Schritt. Hatte allerdings letztes Jahr im August auch noch ne Bandscheiben-OP wegen einem Vorfall, bei dem (natürlich) auch das linke Bein fast taub war - daher auch die PO. Aber das war nach knapp 4 Wochen so gut wieder wie in Ordnung...

                Habe jetzt eine REHA beantragt. Aber zu Deiner Frage in Ruhe... wenn ich laufe, ist es besser, als nachts bzw. beim liegen. Hoffe jetzt mal, dass es durch KG besser wird bzw. dass die Reha was bringt! Bin zu allem Elend auch noch hyperaktiv (ADHS); vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig?

                Was mch sehr nachdenklich stimmt, ist, dass ich inzwischen mit sehr vielen Leuten geredet habe, die ähnliches mitgemacht haben und fast alle sagen, es dauert mindestens ein halbes, oft ein dreiviertel bis ein jahr. Viele haben bis heut probleme und es ist nicht wie vorher....

                Wie alt bist Du eigentlich? Ich werde jetzt 44...

                Ganz liebe Grüsse und danke mal

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                • Re: Knieschmerzen nach Lateral Release


                  Hi Auaknie,

                  oh je - Du bist ja wirklich noch sehr jung!!!
                  Ich bin leider schon 39. Klingt sicher alt.
                  Aber wenn ich 80 werde, sind es ja doch noch 40 Jahre...

                  Du scheinst ja ganz anderer Knieprobleme zu haben als ich. Später erwähnst Du allerdings auch ein Lateral-Release.
                  Das alles wäre aber extrem viel in einer OP...
                  Hmm, zur Nachbehandlung v. Bandproblemen kann ich leider nichts sagen. Ich weiß nur, dass Bandprobleme oft zu Arthrose führen, weil zu viel Spiel im Gelenk ist. Die Minisci sind 2 Knorpelscheiben zwischen Ober-u. Unterschenkel.
                  Aber auch diesbzgl. solltest Du unbedingt den Schädigungsgrad wissen. Und Du solltest Dir den OP-Bericht geben lassen. Evtl. hat Dein Hausarzt den zugesandt bekommen...
                  Auf jeden Fall kannst Du mit Vorsicht nichts falsch machen. Sicher darfst Du schnell Radfahren...
                  Mich plagen schlimmste Hüftschmerzen. Sie sind nachts unerträglich. Auf der Hüfte kann ich garnicht mehr liegen. Es ist die Hölle. Es kommt zT durch das Schonen des operierten Knies - aber nur teilweise...
                  Im Net hatte ich den Eindruck, dass man bzgl. der Hüfte nicht dieselben Rettungsmaßnahmen wie beim Knie macht. Also den Knorpel zu retten versucht etc. Dann fand ich doch eine Klinik, die auf ihrer Homepage anderes schreibt. Sie ist auch noch in der Nähe, in Essen. Da werde ich jetzt wohl mal anrufen. Bei mir kribbelt es auch immer stärker im Bein... Ob man noch was machen kann?
                  Jedenfalls könnte es mir schlechter kaum gehen...
                  Es tut mir aber gut, mal was von Leidensgenossen zu hören!!!
                  Wenn Du erst 14 bist, musst Du erst recht wissen, wie der Schädigungsgrad ist! Der Bänderriss kam sicher durch e. Drehbewegung. Solche Sportarten solltest Du lassen.
                  Mir schreibt jemand, der Morphium nehmen muss wg unerträgl. Schmerzen im Knie. Erst jetzt mit 51 kam jemand auf die Idee, seine O-Beine zu begradigen. Wahrscheinlich aber nur noch, um die Lebensdauer der erforderlichen Prothese zu verlängern.
                  Also: Mit dem Knie ist nicht zu spaßen!!!
                  Wenn Du nicht so sportinteressiert bist, hast Du sicher Vorteile... Schwimmen, Radfahren mit 24-Gang Fahrrädern ist nicht so problematisch.

                  Du Arme! Das mit den 4 Stockwerken ist hart!
                  Aber vielleicht hilft Dir ja Deine Familie zu einer anderen Whng...

                  LG Irene

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                  • Re: Knieschmerzen nach Lateral Release

                    Hallo,
                    ich hoffe, dass nach so vielen Jahren, doch noch jemand, der hier geschrieben hat, mir antwortet.
                    Ich habe vor 4 Monaten das gleiche erlebt. Eigentlich war eine Meniskus- op geplant. Eine Diagnose ohne MRT. Ich habe vertraut und mich operieren lassen. Als ich aufgewacht bin, bekam ich nur wischi waschi Aussagen. Aber mit Sicherheit ein Lateral release ohne mediale Raffung.
                    Lange Rede kurzer Sinn: Wie sieht es heute bei Euch aus? Ich knicke immer wieder weg und Schmerzen, Schwellung usw habe ich auch immer noch. Eigentlich tanze ich gerne cubanisch und ich bin schon recht deprimiert, dass das alles ohne mein Einverständnis gelaufen ist und ich nicht tanzen kann. ich hätte nämlich kein lateral release machen lassen. Ich hoffe einfach, dass bald alles wieder beim alten ist. wenn auch genauso wie vorher. Nur bitte nicht schlimmer ;-)
                    Ich wäre sehr, sehr dankbar über ein kleines Update, wie es euch heute geht.
                    Viiiielen Dank.
                    LG und weiterhin alles Gute

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                    • Re: Knieschmerzen nach Lateral Release

                      Hallo!
                      Ich habe mich vor gut einem Jahr ambulant am Knie operieren lassen. Sollte eigentlich nur der Aussenmeniskus geglättet werden. Um meine Kniescheibe zu stützen hat der operierende Arzt ohne Absprache auch noch ein Release gesetzt. Kann seit dem mein Bein im liegen nicht mehr anheben und habe nicht die Kraft Treppen zu steigen. Habe auch immer noch das Gefühl als wenn ich ein Ring um mein Knie hätte. Mein Neurologe sagt es ist nichts nervliches und die Uniklinik in Magdeburg hat eine Messung des Muskels um Oberschenkel vorgenommen und der arbeitet wohl. Warum schaffe ich es dennoch nicht, die Treppen zu steigen?
                      Hat jemand einen Rat oder Tip für mich, bin total verzweifelt, denn kein Arzt kann mir weiterhelfen!!!

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                      • Re: Knieschmerzen nach Lateral Release

                        Nachdem ich ein bisschen nach Erfahrungen mit dem lateralen Release gesucht habe, denke ich, ich schildere jetzt auch mal meinen Fall.

                        Erst mal etwas zur Anatomie. Ich habe X-Beine und meine Kniescheiben liegen zu weit außen und hatte schon damals einen Hang zur Arthrose.
                        Im März 2005 kam es während eines Fußballspiels zur Überdrehung des Knies und damit zur Luxation. Im Krankenhaus wurde Blut und Knorpelfragmente aus dem Knie gezogen und ich erhielt einen Termin zur OP. Zuvor sollte eigentlich kein Release gemacht werden, sondern etwas anderes, aber naja erwacht bin ich mit dem Release. Mein Knie war fürchterlich geschwollen und es schmerzte. Ich konnte mein Knie weder heben, noch beugen und auch bei der Krankengymnastik wussten sie nicht, wie sie da am Besten agieren sollten. Mein Physiotherapeut war erschrocken über die Schwellung, genau so wie meine Hausärztin. Durch die enorme Schwellung konnte ich das Knie auch nicht beugen, da die Kniescheibe keinen Platz hatte sich irgendwohin zu bewegen. Mein Physiotherapeut wollte ja, dass ich eine Lymphdrainage kriege, weil die Schwellung ja so stark war, aber der Orthopäde verschrieb mir keine. Der gute Herr versuchte nur mit ziemlicher Kraft mein Knie zu beugen, so, dass ich zur Decke ging, weil ich dachte es zerreißt mir das Knie, und meinte bei dem minimalen Beugungsgrad, dass das Knie steif bleibt, wenn ich nicht dran arbeite. Erst nach einen halben Jahr konnte ich wieder anständig durch die Gegend gehen, Fahrrad fahren usw., jedoch war das Knie immer noch etwas geschwollen. Und immer bei zu hoher Anstrengung oder an extrem schwülen Tagen schwoll es ziemlich an und schmerzte. Erst nach 4 Jahren war die Schwellung komplett draußen und ich konnte mein Knie komplett beugen. Ich hatte nur noch bei gewissen Wetter Schwellungen, aber sonst war alles Top!
                        Ab Mitte 2012 fingen die ersten Probleme wieder an. Ich hatte Probleme beim Treppen steigen, die von Monat zu Monat schlimmer wurden. Nach und nach schwoll das Knie immer mehr zu, also ich hatte wieder eine dauerhafte Schwellung im Knie. Irgendwann fing dann auch die Kniescheibe an hin und her zu wackeln. Ich ging zum Orthopäden und der verschrieb mir eine Orthese. Der Effekt nach 4 Wochen tragen war, dass das Knie noch instabiler wurde und ich aufpassen musste, dass mir die Kniescheibe nicht rausspringt. Ich ging also zum nächsten Orthopäden und der verschrieb mir Krankengymnastik, weil durch die ganze Sache ja meine Muskulatur schwach war, weil man sich ja dann nicht mehr viel bewegt. Dort stellten wir dann fest, dass da bei gewissen Übungen im Knie was ordentlich knackt. Ich nach den Terminen wieder zum Orthopäden, der mir erst mal Vorwürfe gemacht, ich musste mich halt mehr bewegen, dann wird das auch was, zu ihm gesagt, dass da was knackt. Erneut wurden Röntgenbilder gemacht und da kam dann raus, dass meine Knorpelmasse ziemlich angegriffen ist und das die nächste OP auf mich wartet. Im vergleich zum nicht operierten Knie, was ja laut Ärzten auch gut für ein Release geeignet wäre, wegen der Anatomie, ist der Knorpelschaden ja minimal zum operierten. Komisch, dabei ist auch die Belastungen auf dem Bein höher, aber naja.
                        Ich hatte also im März 2014 eine Arthroskopie. Normal ist man nach zwei Wochen wieder fit, aber ich habe immer noch eine leichte Schwellung im Knie und es knackt auch immer mal gerne und gelegentlich schwillt es auch immer wieder völlig zu und schmerzt. Wenn das Knie anschwillt, schwillt auch die ganze Wade mit an. Ich habe auch dieses mal keine Lymphdrainage gekriegt, obwohl auch dieses mal meine Physiotherapeutin meinte, dass es sinnvoll wäre, wegen der starken Schwellung. Ich sehe es schon kommen, dass noch weitere OPs folgen werden. Mit jeder OP wird auch das Bein an sich schwächer, man kriegt es nie wieder so trainiert, wie es einmal war.

                        Das lustige ist ja an der ganzen Sache, dass es hinreichend bekannt ist unter den Ärzten, dass das Release überwiegend suboptimale Ergebnisse liefert und dass oft das Knie hinterher instabiler ist, als vorher und das es somit zu Folgeoperationen kommt.

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