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Angst vor Darmkrebs

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  • Angst vor Darmkrebs

    Hallo und Guten Tag! erstmal zu mir ich bin 32 Jahre 1,74 groß und wiege 76 Kilo. Nun plagen mich seit meinem Burn out im Dezember 2008 folgende Symptome. Wechselnder Stuhlgang, aber kein richtiger Durchfall eher breiig. Manchmal stechen links oder rechts neben dem Bauchnabel. Aufgeblähter Bauch und auch Blähungen, Völlegefühl, manchmal blubbert und knurrt der Darm auch sehr laut!Es kribbelt auch immer so rechts neben dem Bauchnabel ungefähr aber es fühlt sich eher oberflächlich an.Das habe ich seit ca. 3 Tagen aber erst. Nun meine Frage könnte es was schlimmeres sein? Ich habe auch folgende Untersuchungen gemacht die alle ohne Ergebnis aus fielen: Blutbild, Ultraschall mehrmals, Haemocculttest, Magenspiegelung!. Aber da war alles in Ordnung. Blut im Stuhl hatte ich nicht. Mein Hausarzt tippt da eher auf einen Reizdarm oder Laktoseintoleranz, muss auch nächste Woche zu einem H2 Atemtest! Aber kann das mit dem Reizdarm hin kommen? Weil vor dem Burn out der mit Depressionen und Angst daher ging hatte ich keinerlei Probleme mit meinem Bauch. Ich danke Ihnen schon mal im voraus für Ihre Antworten!
    Liebe Grüße

  • Re: Angst vor Darmkrebs


    Leider macht ein Darmkrebs keine typischen Symptome, mal abgesehen von Blutungen. Insofern kann man den nur durch eine Spiegelung ausschließen. Ihre Beschwerden lassen aber viel eher an andere Ursachen denken, neben der VErmutung Ihres Hausarztes ist auch eine Sprue noch etwas, was ausgeschlossen werden sollte.

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    • Re: Angst vor Darmkrebs


      Hallo Hr. Dr. Hennesser

      Dankeschön das beruhigt mich schon sehr. Also Blutungen hatte ich noch nie. Und mit meinem Alter bräuchte ich mir eigentlich keine Sorgen machen oder?

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      • Re: Angst vor Darmkrebs


        Sie meinten es könnte auch Sprue vorliegen aber ich hatte schon eine Magenspiegelung wo auch so Proben der Schleimhaut des Dünndarms genommen wurden, da war aber alles soweit in Ordnung!
        Liebe Grüße

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        • Re: Angst vor Darmkrebs


          Ihr Alter ist zwar keine Garantie, jedoch ist ein Damrkrebs mit 32 außerhalb von familiärer Vorbelastung wirklich sehr selten.

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          • Re: Angst vor Darmkrebs


            Hallo Herr Doktor Hennesser,

            Danke für Ihre beruhigende Antwort! Ja ich denke das es eher mit meiner Psyche zu tun hat und der Laktoseintoleranz! Aber das kam später also die Beschwerden. Um 8 uhr bekam ich die Laktose und ab 14 Uhr dann Durchfall und Grummeln..Gibt es das auch das der Körper später reagiert?
            Liebe Grüße

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            • Re: Angst vor Darmkrebs


              Dies ist möglich, aber wiederum sehr spät für die Diagnose. Ich hatte Sie so verstanden, daß mit Einnahme der Laktose die Probleme begannen. Nicht 6 Stunden später. Insofern ist die Diagnose nicht stichhaltig. Man kann noch eine Sprue ausschließen (Bluttest, Dünndarmbiospie), welche ähnliche Probleme verursacht und sehr oft übersehen wird.

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              • Re: Angst vor Darmkrebs


                Sprue wurde mittels Magenspiegelung ausgeschlossen! Die Durchfälle und Blähungen hatte ich nach dem Test so massiv, hatte ich noch nie sowas!

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                • Re: Angst vor Darmkrebs


                  Hallo,
                  paßt vielleicht nicht unbedingt so hier hin, aber ich bin vor 2 Jahren wegen Burnout und jahrelangen Panikattacken zu einem Psychiator überwiesen worden. Ich bin 60 und seit meinem 14 Lebensjahr berufstätig. Seit 35 Jahren in einem Burnoutgefährdeten sozialen Beruf mit anstrengendem Klientel tätig. Der gute Mann war wohl über 70 und als ich von Burnout anfing, war seine Antwort: Es gibt kein oder sehr selten Burnout. Das sei ein "Modewort" und man sollte wenn, dann eher von Depression sprechen. Als Beispiel nannte er sich, denn er arbeite trotz seinen hohen Alters täglich mehr als 10 Stunden ind der Praxis und nebenbei noch in einer psychatrischen Klinik. In Verbindung mit meinen Panikattacken hat er mir dann ein Antidepressiva verschrieben, daß mich zu einem ganz anderen Menschen gemacht hat. Ich bin nach wie vor agil und kraftvoll in meinem Beruf tätig, die Panickattaken sind so gut wie verschwunden und meine Lebensfreude ist um 50 % gestiegen.
                  Dieser "Tritt in den Hintern" war für mich sehr hilfreich.Ich habe jetzt alle Voruntersuchungen incl. einer Darmspiegelung hinter mir und außer dem erfolgreich mit Medikamenten behandelten Bluthochdruck geht es mir bestens.
                  Vielleicht ist das ein kleiner Motivationsschub.

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                  • Re: Angst vor Darmkrebs


                    Hallo, ja meine Motivation hab ich ja schon wieder. Es macht mir jetzt auch nicht mehr soviel Angst, eher nervt es mich. Das man ewig Bauchschmerzen hat oder Blähungen. Aber ich arbeite sehr hart an mir und ich denke das es sich auch langsam bezahlt macht. So geht es mir wieder recht gut ausser halt meinem Darm ich denke auch das es auf den Reizdarm zu schieben ist! Ich versuche mich jetzt besser zu ernähren und mich mehr zu bewegen! Mit 32 sich Sorgen um Darmkrebs zu machen ist Schwachsinn....Die Psyche kann da einem schon einen ganz schönen Streich spielen und man sagt ja nicht umsonst das der Darm das zweite Gehirn ist! Vor allem wenn ich abgelenkt bin, merke ich auch nichts, dann geht es mir auch gut. Aber ich danke Dir für Deinen Erfahrungsbericht und freue mich das ich nicht alleine bin. Ich wünsche einen schönen ersten Advent!
                    Liebe Grüße

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                    • Re: Angst vor Darmkrebs


                      Hallo Dr. Hennesser

                      Ich bin zwar schon etwas beruhigt, aber so kleine Fragen zwicken mich noch um dieses Thema endlich für mich abschliessen zu können!
                      Also denken Sie ich muß mir mit 32 nicht wirklich Sorgen machen? Wie gesagt in der Familie haben wir niemanden mit irgendwelchen Darmkrankheiten auch keinen Darmkrebs. Kann es wirklich sein, dass mir meine Psyche da eher einen Streich spielt? Wie kann ich das wieder in den Griff bekommen? Ich habe schon auf Grund meines Burn out eine Verhaltenstherapie gemacht! Ich muß diesen Gedanken an Darmkrebs endlich los werden! Also seit 3 Tagen geht es aber meinem Bauch besser! Aber der Stuhlrhytmus muß sich erst wieder finden. Mal geh ich 2 mal am Tag und mal 3 Tage gar nicht! Ich danke Ihnen nochmals für Ihre Mühe und ihre Antworten!
                      Liebe Grüße
                      white78xxx

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