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Meningitis

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  • Meningitis

    Hallo an alle!

    Am 13.03. diesen Jahres erkrankte mein Mann (31) an einer Meningitis. Nach langem Krankenhausaufenthalt und anschliessender Reha ist er nun wieder zu hause, allerdings ist die entzündung noch nicht ganz abgeheilt.
    Eigentlich ging es ihm aber die ganze Zeit schon wieder sehr gut.
    Gestern bekam er nun aus heiterem Himmel ohne Vorankündigung einen starken Schnupfen und Durchfall, heute fühlt er sich sehr matt und benebelt wie er sagt und schläft sehr viel.
    Nun habe ich natürlich große Angst das es wieder los geht. Kann mir hier vielleicht irgendjemand sagen ob ich mir sorgen machen muß oder ist es einfach nur eine Grippe? Ist er jetzt mit der noch bestehenden Entzündung anfälliger für eine Meningitis?

    Gruß Jessi

  • Re: Meningitis


    Hallo !

    Bei einer Meningitis ist ein Erreger über die Blut-Hirn-Schranke in die Versorgungsflüssigkeit des Gehirns gelangt und hat dort Hirnnerven geschädigt. Es ist nicht gedacht, dass Erreger dort hinein kommen. Wenn es dennoch passiert kann dies verschiedene Gründe haben. Entweder der Erreger war soooo klein oder die Bluthirnschranke (vergleichbar mit einem Sieb) hatte eine größere Lücke.

    Meningitis Patienten sind letztendlich Zeit ihres Lebens immer mit Deiner Frage beschäftigt... "kriege ichs wieder, oder nicht". Deshalb ist auch bei Erkältungen die die Atemwege betreffen vorsicht geboten..

    Sonst ist zu sagen, dass je nachdem wo der Nervenschaden entstanden ist es sein kann das dein Mann dadurch bedingt Beschwerden bekommt. Es wird nun mal alles aus dem Gehirn gesteuert.

    Spätschäden sind oft Müdigkeit, Tinitus,MagenDarm Beschwerden, Spasmen, Epilepsie, chronischer Kopfschmerz, extreme Wetterfühligkeit, Depression, etc.

    Aber bei Zweifel natürlich immmer zum Arzt !!

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    • Re: Meningitis


      hallo!

      ich (40) selbst bin im mai 2007 an einer bakteriellen meningitis (meningokokken) mit waterhouse friedrichsen-syndrom erkrankt.
      wie durch ein wunder habe ich das ganze scheinbar ohne bleibende schäden überstanden.
      ich boin sehr interessiert dran, mich mit anderen patienten/angehörigen auszutauschen über diese erkrankung!

      ich hffe, es geht deinem nann wieder gut?

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      • Re: Meningitis


        Ich habe eine 18-jährige Tochter, die mit etwa 12 Jahren eine Meningitis hatte,glücklicher Weise keine bakterielle Meningitis und nach etwa 10 Tagen ging es ihr wieder gut und konnte aus dem Krankenhaus entlassen werden. Unsere Tochter war immer gut in der Schule, sie geht auf ein Gymnasium, bis plötzlich in der 10. Klasse ihre Leistungen nachgelassen haben. Sie veränderte sich sehr stark, sie war immer sehr pflegeleicht und entpuppte sich als aufmümpfige, antriebslose Jugendliche, die anfing Schule zu schwänzen, musste dann die 11. Klasse mit einem Notendurchschnitt mit 5,0 wiederholen. Sie klagt über Konzentrationsschwäche und Schlaflosigkeit. Teilweise nur 2 Stunden Schlaf pro Nacht, was zur Folge hat, dass sie auch jetzt wieder die Schule zu schwänzen beginnt, da sie vor Müdigkeit sich kaum auf den Beinen halten kann und natürlich dem Unterricht auch nicht folgen kann. Neurologen führten es auf pupertäres Verhalten zurück und uns konnte nicht geholfen werden.Sie erscheint mir inzwischen sehr depressiv, sie nimmt keinerlei Rücksicht auf andere Familienmitglieder, hat keine Ziele mehr, kriegt einfach nichts mehr geregelt. Sie ist, da wir sehr große familiäre Probleme hatten, sodass wir alle mit den Nerven am Ende waren, schließlich zu Verwandten gezogen und besucht auch dort die Schule. Es hat sich aber auch dort nichts geändert, die Nerven der Familie liegen blank, sie schläft fast die ganze Nacht nicht und hängt nur ab, ohne sich für irgendetwas zu interessieren, hält sich an keine Regeln in der Familie und schwänzt wieder Schule. Ich habe nun die Befürchtung, dass es eventuell doch sehr ernst zu nehmende Spätfolgen einer Meningits sein könnte, die sich phsychisch jetzt bemerkbar machen. Dem Neurologen habe ich von der Krankheit nichts erzählt, da ich vor einem Jahr noch keinen Zusammenhang vermutete.Ich hoffe, dass eventuell jemand der sich mit Spätfolgen einer Meningits auskennt, mir sagen kann, ob es daher kommen kann und eventuell ein Psychologe ergründen könnte woher diese Schlaflosigkeit seit 2 Jahren kommen kann und ob diese Antriebslosigkeit eventuell eine depressive Störung sein kann. Ich mache mir große Sorgen um unsere eigentlich doch intelligente Tochter, die sich gerade ihr Leben komplett verbaut.

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        • Re: Meningitis


          Hallo an Alle,
          im 05. Januar diesen Jahres bin ich an Meningokokken-Meningitis erkrankt und würde mich gerne mit Betroffenen, die die gleiche Erkrankung hatten, einmal austauschen. Nach 2-wöchigem Krankenhausaufenthalt kam ich direkt für 3 Wochen in Reha. Wieder Zuhause war ich dann doch körperlich sehr eingeschränkt, Schwächeanfälle, Herzrasen etc. Seit ein paar Monaten sind jetzt Panik- und Angstattacken dazugekommen und ich fühle mich einfach nicht gut .......
          Gruß
          dodo11

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