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- Multiples Myelom: Mögliche Symptome
Multiples Myelom: Symptome bei Knochenmarkkrebs
Das Multiple Myelom, auch als Plasmozytom bezeichnet, ist eine Tumorerkrankung des Knochenmarks. Umgangssprachlich ist deshalb häufig auch die Rede von Knochenmarkkrebs. Dabei vermehren sich unkontrolliert entartete Plasmazellen (eine Art weißer Blutkörperchen) und verdrängen nach und nach gesunde Blutzellen.
Oftmals entwickelt sich ein Multiples Myelom schleichend und bleibt lange unbemerkt. Unspezifische Beschwerden werden zudem häufig anderen Ursachen wie normalen Alterserscheinungen zugeschrieben. Im Krankheitsverlauf geht ein Multiples Myelom jedoch meist mit ausgeprägteren Symptomen einher.
Sehen Sie in der Bildergalerie, welche Beschwerden ärztlich untersucht werden sollten.
Hinweis: Die möglichen Symptome können auch harmlose Ursachen haben. Für eine sichere Diagnose ist eine medizinische Abklärung wichtig.
Multiples Myelom: Knochenschmerzen sind oft erstes Symptom
Bei einem Multiplen Myelom sind Knochenschmerzen häufig das erste Symptom. Oft kommt es zu Schmerzen im Bereich von Lendenwirbelsäule, Brust, Rippen, Armen und Beinen oder Becken. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für spontane Knochenbrüche, da im Rahmen der Krebserkrankung mitunter Knochensubstanz abgebaut wird.
Lesetipp: Knochenkrebs – 8 Symptome für einen bösartigen Knochentumor
Multiples Myelom: Hyperkalzämie verursacht einige Symptome
Beim Abbau von Knochensubstanz kann Calcium aus den Knochen ins Blut übergehen. Ein hoher Calciumspiegel (Hyperkalzämie) kann sich durch Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, starken Durst, Verwirrtheit oder Herzrhythmusstörungen äußern.
Lesetipp: Oft lange unbemerkt – typische Symptome der Altersleukämie
Multiples Myelom: Fatigue ist typisches Symptom
Ein weiteres typisches Symptom bei einem Multiplen Myelom ist Fatigue. Dabei handelt es sich um eine ausgeprägte, anhaltende Müdigkeit, die häufig durch eine Blutarmut (Anämie) entsteht. Ständige Schwäche und Erschöpfung sind Anzeichen, die ärztlich untersucht werden sollten.
Lesetipp: Ständig müde? Das sind häufige Ursachen
Infektneigung kann Symptom eines Plasmozytoms ein
Betroffene eines Multiplen Myeloms haben zudem eine gesteigerte Infektanfälligkeit und sind etwa häufiger erkältet als gesunde Menschen. Auch wiederkehrende Harnwegsinfekte sind ein mögliches Anzeichen. Grund für das geschwächte Immunsystem ist ein Mangel weißer Blutkörperchen (Leukozyten).
Lesetipp: Thymom – Symptome bei Thymuskarzinom
Multiples Myelom: Erhöhte Blutungsneigung ist möglich
Ein Multiples Myelom kann zudem mit niedrigen Thrombozytenwerten einhergehen. Ein solcher Mangel kann zu einer Blutungsneigung führen. Diese äußert sich mitunter durch Nasenbluten, Zahnfleischbluten, kleine punktförmige Einblutungen in die Haut (Petechien), Blutergüsse (Hämatome) oder starke Regelblutungen bei Frauen.
Multiples Myelom kann zu Nierenfunktionsstörungen führen
In manchen Fällen können die bei einem Multiplen Myelom entarteten Zellen Eiweiße bilden, welche die Nierenfunktion beeinträchtigen. Mögliche Symptome sind etwa Flüssigkeitsansammlungen im Körper (Ödeme), eine Gewichtszunahme, schäumender Urin oder häufiges Wasserlassen. Auch der Eiweißgehalt im Blutbild ist mitunter erhöht.
Lesetipp: Urin schäumt: Woran liegt das?
Neurologische Symptome bei einem Multiplen Myelom
Ein Multiples Myelom kann sich auch durch neurologische Symptome äußern. Möglich sind etwa Gefühlsstörungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Füßen oder Händen. Zudem kann es zu Sehstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen kommen. Diese neurologischen Beschwerden können entstehen, wenn beispielsweise Tumorzellen oder geschädigte Knochen auf Nerven drücken.
Allgemeine Symptome bei einem Multiplen Myelom
Im Krankheitsverlauf sind bei einem Multiplen Myelom auch allgemeine Symptome wie Appetitmangel, unbeabsichtigter Gewichtsverlust, Übelkeit oder Nachtschweiß möglich. Wer derartige Beschwerden hat, sollte sich für eine sichere Diagnose ärztlich untersuchen lassen.
Lesetipp: Krebs – diese Symptome sind Warnzeichen
Das Multiple Myelom, auch als Plasmozytom bezeichnet, ist eine Tumorerkrankung des Knochenmarks. Umgangssprachlich ist deshalb häufig auch die Rede von Knochenmarkkrebs. Dabei vermehren sich unkontrolliert entartete Plasmazellen (eine Art weißer Blutkörperchen) und verdrängen nach und nach gesunde Blutzellen.
Oftmals entwickelt sich ein Multiples Myelom schleichend und bleibt lange unbemerkt. Unspezifische Beschwerden werden zudem häufig anderen Ursachen wie normalen Alterserscheinungen zugeschrieben. Im Krankheitsverlauf geht ein Multiples Myelom jedoch meist mit ausgeprägteren Symptomen einher.
Sehen Sie in der Bildergalerie, welche Beschwerden ärztlich untersucht werden sollten.
Hinweis: Die möglichen Symptome können auch harmlose Ursachen haben. Für eine sichere Diagnose ist eine medizinische Abklärung wichtig.
- Online-Informationen des Pschyrembel: Multiples Myelom (MM): https://www.pschyrembel.de/Multiples%20Myelom/K0H4W (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen von Deximed: Multiples Myelom: https://deximed.de/premium/home/klinische-themen/blut/krankheiten/knochenmarkserkrankungen/multiples-myelom (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen von DocCheck: Multiples Myelom: https://flexikon.doccheck.com/de/Multiples_Myelom (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums: Multiples Myelom (Knochenmarkkrebs): https://www.krebsinformationsdienst.de/multiples-myelom (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Universitätsklinikums Ulm: Multiples Myelom: https://www.uniklinik-ulm.de/comprehensive-cancer-center-ulm-cccu/fuer-patienten-und-angehoerige/krebserkrankungen/multiples-myelom-plasmozytom.html (Abruf: 01/2026)
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